Beiträge von Anna Lisa

    Deswegen regelt das bei uns immer der Klassenlehrer, der die Anwesenheit auch täglich checkt (oder dessen Stellvertreter). Bei Fehlzeiten sind wir tagesaktuell, sonst könnten wir das Konzept so nicht durchführen.

    Und nochmal zur Bewertung des Schülers: Die Meinungen gehen ja auseinander und ich kann die verschiedensten Begründungen nachvollziehen. Da bin ich echt froh, dass in Baden-Württemberg der Lehrer die Note vergibt, die er für die gerechteste hält und nicht der Taschenrechner oder eine Verordnung.

    Tja, ich sehe meine Klasse 1x in der Woche für 45 Minuten. Wie soll ich das da handhaben??? Ich habe sie seit Mai genau 5x gesehen.
    Ich bin ja auch gar nicht jeden Tag in der Schule, arbeite Teilzeit.
    Klar, es gibt noch meinen Co, der das auch regeln kann, aber auch der unterrichtet nicht jeden Tag in der Klasse und wenn dann Feiertage, Ferien etc. doof auf die Tage mit den eigenen Stunden fallen, dann wird das schon schwierig.

    Also ich gebe auch bis in die Oberstufe vorher bekannt, welche Themen drankommen. Natürlich keine Details. Aber davon bricht mir doch kein Zacken aus der Krone.

    Im Grunde, ist das - wie du schon gesagt hast - eh bekanntes Wissen. Wenn ich 5 Wochen lang Verneinung im Simple present geübt habe, frage ich das natürlich in der Arbeit ab, das kann ich auch so sagen, ohne, dass irgendjemand weiß in welcher Form.

    Auch in der Oberstufe sage ich, dass wir in dem Quartal speziell Comentario schreiben geübt haben und es dazu folgende Vokabelblätter gab, die bitte alle noch mal lernen sollen. Ist doch auch zu meinen Gunsten: Dann sind die Klausuren möglicherweise angenehmer zu lesen ;)

    In meiner letzten Englischarbeit (allerdings Klasse 9) habe ich sogar konkret gesagt, dass es nichts anderes gibt als einen Text, zu dem dann eine Summary geschrieben werden muss. Die Schüler kannten also schon die Aufgabenstellung, wussten ja allerdings nicht zu welchem Text. Sie wussten auch, dass keine Grammatikübung drankommt etc.

    Das Ganze wird ja dadurch erschwert, dass Schüler 2 Wochen Zeit haben, sich zu entschuldigen. So lange weiß man also gar nicht, ob das entschuldigt oder unentschuldigt war. Und wenn dann noch viele Stunden ausfallen, kann man u.U. erst sehr spät reagieren.

    Ich finde das mit der einen Woche auch überhaupt nicht plausibel.

    Klar, wenn es so wäre, wäre das schon ein Hammer. Selbst ich als "gutverdienende" Lehrerin, hätte jetzt Probleme, innerhalb von 7 Tagen 800 zusätzliche € aufzutreiben.

    ABER: In der Regel sind verpflichtende (!) - nicht die freiwilligen, die Chili beschreibt - Klassenfahrten doch im Schulprogramm verankert.

    Bei uns z.B. fahren alle 10er Klassen immer auf Abschlussfahrt. Das weiß man als Mutter in Klasse 5 bereits. Wenn man da anfängt jeden Monat 3 € zu sparen, hat man ja zu Beginn der 10 auch über 200 € gespart, dann ist der Rest auch überschaubar. Und 3 € müsste ja wohl drin sein.

    Viele Lehrer - so wie ich auch - bieten ja auch das Ansparen auf das Klassenkonto ein. Wir haben bereits auf dem 1. Elternabend in Klasse 8 die Fahrt angekündigt und gemeinsam mit den Eltern die Sparmöglichkeit beschlossen, die ich übrigens kostenfrei für die Eltern verwalte!

    Ganz ehrlich: Wo in D gibt es denn tatsächlich Lehrer, die einen Elternbrief rausgeben, dass man bitteschön innerhalb von 7 Tagen 350 € zahlen soll, weil es in 3 Wochen auf Klassenfahrt geht, was den Eltern bis dato völlig unbekannt war???

    Da würde ich als Mutter aber auch auf die Barrikaden gehen, wenn ich so etwas so kurzfristig erfahren würde, aber wie gesagt, das nehme ich der Mutter einfach nicht ab, dass es so war.

    Die meisten Jugendherbergen sind ja auch schon mindestens 1 Jahr im Voraus ausgebucht, so dass man da vorausschauend planen muss und diese Info dann ja auch schon an die Eltern weitergeben kann.

    Das Problem wird vielleicht sein: Gerade die Eltern, die es nötig hätten, erscheinen nicht auf Elternabenden und halten es auch nicht für nötig, sich mal das Protokoll zu besorgen und zu lesen!

    Aber das meinte ich ja nicht mit Strichliste. Meine Zeichen für die Mitarbeit versuche ich schon nach jeder Stunde zu machen.

    Ich meinte tatsächlich: Kevin hat sich 5x gemeldet, Marie-Joanne 8x, der Max-Matteo aber nur 1x und Joy-Felicity sogar gar nicht.

    Das kriege ich NACH einer Stunde für 29 Schüler nicht mehr hin. Ich weiß dann nur noch, der hat super mit gearbeitet, der ganz passabel, der ein bisschen und der gar nicht.

    IM Unterricht bin ich zu beschäftigt, um das zu erledigen.

    Dann benotet der bayrische Lehrer eben durch die Hintertür wohlwollend: er rechnet zwar akkurat den Schnitt aus, aber die einzelnen mündlichen Noten sind ja doch eher willkürlich, so etwas kann man nicht ausrechnen. Selbst mit Melde-Strichliste nicht. Es geht ja auch noch um Qualität.

    Bei uns gibt es da auch ganz klare Vorschriften zu: Das Halbjahr ist in 2 Quartale unterteilt, in jedem Quartal wird eine Klausur geschrieben.
    Diese beiden Klausuren bilden die Grundlage für die schriftliche Note = 50 %, ebenfalls im Verhältnis 50/50. Im vorliegenden Fall also eine 2,5. Der Lehrer darf hier nach Belieben runden, aber bei 2 Rundungen muss 1x nach oben, 1x nach unten gerundet werden (Vorgabe der Oberstufenleitung). Also würde man wahrscheinlich 2 Punkte für das Schriftliche festsetzen.
    Mündlich gibt es in jedem Quartal 0 Punkte, also natürlich gesamt 0 Punkte.
    2 Punkte + 0 Punkte macht eindeutig 1 Punkt.

    Chilipaprika: Aber das kannst du ja vor den Sommerferien schon mal nicht machen, dann sind die Zeugniskonferenzen ja schon gelaufen und die Noten müssen vorher eingetragen sein.

    Und bei 6 Korrekturen kann man auch nicht alle vor den Ferien schreiben, wenn man vielleicht auch mal einen Tag frei haben will.

    Das Problem erledigt sich bei uns von selbst, da alle Klassenarbeiten und Klausuren von oben festgelegt werden.

    Ja, klar, Kapazität = Vakanz. Bei meinem Mann ist das negativ. Laut Wikipedia eher positiv für dich.

    Ich weiß auch nicht, wie ich das interpretieren würde. Vielleicht mal 2 Tage abwarten und dann noch mal nachfragen?

    Das scheint übrigens Ärzte-Sprech zu sein:

    Ich habe gerade mal meinen Mann (Oberarzt ;) ) gefragt, ob er den Begriff kennt und er meinte "Na klar, das ist ein ganz geläufiger Begriff!" Er versteht jedoch darunter, dass man keine Kapazität mehr frei hat. Also eher das Gegenteil von dem, was ich gerade gesagt habe. Hhhhm.

    Das sagt Wikipedia:

    Der Begriff Valenz (aus dem Spätlateinischen entlehnt, für Wertigkeit) bezieht sich in der Soziologie im Sinne von Norbert Elias auf Verflechtungsbeziehungen interdependenter Menschen, die aufeinander ausgerichtet und angewiesen sind (auch Figuration genannt). Deswegen könne Valenz in der Soziologie nur im Plural als Valenzen gedacht werden.
    Eine Valenz bezieht sich auf affektive Verbindungen von Menschen zu Menschen, anderen Lebewesen oder Symbolen. Eben alles, was für Menschen Bedeutung hat. Noch angemessener wäre es, entgegen statischer Sprech- und Denkgewohnheiten, davon zu sprechen, dass Menschen selbst diese Valenzen bilden, ja sogar sie sind.
    Eine Valenz „zwischen“ zwei Menschen, das sind mindestens zwei Beziehungen: zum einen die von Person A zu Person B und zum anderen die von Person B zu Person A.

    Also würde ich das so verstehen, dass der Typ im Moment weder in einer Beziehung steckt noch sonst irgendwem emotional verbunden ist. Also nur zu!!!

    Weiß nicht, in meiner Gehaltsabrechnung steht nur A 13, nicht A 13 Z, was ja sonst da stehen müsste, oder?

    Ich bekomme einen Familienzuschlag, aber das hat ja damit nichts zu tun und es gibt eine Strukturzulage, aber das ist nicht das, was du meinst, oder?

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