Es macht einen Unterschied ob Kollegen im Rahmen ihrer Arbeitsquote herangezogen werden (dagegen hat ganz sicher niemand was) oder ob bestimmte Kolleg(innen) "auf keinen Fall in der 1., nachmittags auch nicht und freitags gerne frei"-Stundenplan fordern (und teilweise auch bekommen). Davon abgesehen hat Anna Lisa doch die Lösung des Problems schon angesprochen: Bezahlte Vertretungsbereitschaften (für die Randstunden und den Nachmittagsbereich (wenn notwendig) gerne auch doppelt besetzt) und schon tritt das Problem nur noch extrem selten auf.
Bei uns werden die VBs NICHT bezahlt, es sei denn man unterrichtet tatsächlich. Bei VZ aber dann erst ab der 4. Stunde. Ratet mal, wer zuerst eingesetzt wird?
Dafür können wir Teilzeitkräfte aber wirklich nichts. Wenn ich eingesetzt bin, gehe ich selbstverständlich auch hin und habe damit kein Problem.
Ich möchte mir nur nicht vorwerfen lassen, ich hätte weniger Vertretung als die Vollzeitkollegen auf deren Kosten. Nein, ich habe genau halb so viel, weil ich auch halb so viel Geld bekomme. Das ist einfach nur gerecht.
Und nur, weil ich nicht sofort meine Kinder abholen muss, heißt das nicht, dass ich auch Zeit habe. Vielleich muss ich korrigieren, vielleicht Unterricht vorbereiten, vielleicht Orgakram erledigen, vielleicht meinen Schreibtisch aufräumen, oder einfach mal den Haushalt machen.
Deshalb verzichte ich ja auf die Hälfte meines Gehaltes, damit ich eben bis nachmittags mit meiner Arbeit fertig bin und KEINE 8 Stunden am Tag arbeite.