Beiträge von Anna Lisa

    Ganz einfach:

    Lehrerkonferenzen sehen bei uns so aus, dass dort ca. 120 Lehrer eingepfercht in einen Raum sitzen. Vorne steht die Schulleitung und referiert. Sagen darfst du nichts, zumindest ist es nicht erwünscht, weil es sonst die "Konferenz" unnötig in die Länge zieht. Abgestimmt wird nur auf der allerersten Lehrerkonferenz im Schuljahr. Da bin ich gerne dabei. Bei den meisten anderen LKs genügt es, das Protokoll zu lesen, 95 % der Infos könnte man eigentlich auch per Mail versenden. Ob ich da jetzt bei bin, oder nicht, spielt keine Rolle. Ich würde da eigentlich gerne nur zu jeder zweiten hingehen.

    Bei Laufbahnkonferenzen würde es genügen, wenn mein Vollzeit arbeitender Co-Klassenlehrer das für mich mit leiten würde, ich würde dann nur zu den Zeugniskonferenzen erscheinen.

    Bei Elternsprechtagen kann genauso gut mein Co-Klassenlehrer das mit übernehmen und ich bleibe nur die Hälfte der Zeit. Er kriegt von mir Infos zum Fach Englisch, mehr unterrichte ich nicht in der Klasse. Ansonsten habe ich nur Oberstufenunterricht, da kommen sowieso keine Eltern. Wer unbedingt mich wegen Englisch sprechen möchte, bekommt selbstverständlich einen Termin.

    Bei schulinternen Fortbildungen, die Model-artig organisiert sind (unabhängig voneinander), könnte man genauso gut den Nachmittags-Teil weglassen.

    Wenn einen die Schulleitung lassen würde........ :daumenrunter:

    Aber wie? Sie bekommt ja nur eine verminderte Pension, weil sie ja jahrelang Teilzeit gearbeitet hat und Pension ja eh weniger Geld bedeutet als Gehalt. Ein gewisser Selbstbehalt muss ihr ja gelassen werden. Wahrscheinlich ist sie längst hops, bevor sie alles zurückgezahlt hat.

    Da hat jemand die wöchentliche Pflichtstundenzahl eines Landesbeamten (41 in Vollzeit in NRW) mit dem Deputat eines Lehrers verwechselt.

    In Vollzeit bin ich als Landesbeamtin auch zu einer Arbeitszeit von 41 Wochenstunden verpflichtet, habe aber nur ein Unterrichtsdeputat von 25, 5 Stunden.

    Ich vermute, die Kollegin, hat von besagten 25, 5 (je nach Schulform evtl. mehr) auf 18 Unterrichtsstunden reduziert.

    Das nicht zu bemerken, kann nicht sein. Wer in der Lage ist, 2 Staatsexamina zu bestehen, verfügt über eine gewisse Mindestintelligenz und Lebenspraxis. Die hätte einen zwingend in die Lage versetzt, das zu bemerken.

    Ich weiß doch, wenn ich reduziere, wird mein Gehalt weniger. Das muss ich doch in meinem Lebensentwurf irgendwie einkalkuliert haben, wenn ich nicht gerade mit einem Multimillionär verheiratet bin und ich meinen Beruf eh nur als Hobby betreibe. Also muss ich mich doch wundern, wenn alles beim Alten bleibt.

    Ich hoffe, du wolltest nicht sagen, dass ich keine Ahnung habe. Nur weil ich von dieser Regelung noch nie gehört habe.

    Ich verstehe sie auch immer noch nicht. Denn 2013 haben Ausländer aus Nicht-EU-Staaten 5 Millionen € Hartz 4 Leistungen bezogen.

    Wieso kriegen die das dann? Wieso werden die nicht ausgewiesen? Offensichtlich gilt diese Regelung nicht für jedermann.

    An meiner Schule tummeln sich auch jede Menge Türken, Kasachen etc., die Sozialleistungen beziehen und der Rest ist wohl weit von diesem Einkommen entfernt. Wieso haben die dann eine Aufenthaltserlaubnis in D?

    Das ist ja krass, davon habe ich noch nie gehört! Sollen sie doch froh sein, dass die Leute überhaupt selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und auch noch Steuern zahlen! Ich könnte ja verstehen, dass diejenigen gehen müssen, die 0 verdienen (das würde in D viele Probleme lösen), aber so......

    Und ihr würdet unter diese Einkommensgrenze fallen? Gilt das für jeden Ehepartner einzeln? Oder kann man da auch zusammen veranlagt werden?

    Das mit den Unternehmen klingt komisch. Wer sorgt denn dann für die nötige Qualität, wenn einfach irgendwelche Leute eingestellt werden können? Und ist dann die Qualität der Schulen nicht sehr unterschiedlich?

    Was genau befürchtest du denn für die Zukunft?

    Dass du deinen Arbeitsvertrag verlierst? Geht das so einfach? Du arbeitest doch schon jahrelang dort. Gibt es keinen Kündigungsschutz? Warum sollte dein Chef dich auf einmal loswerden wollen? Ein Gesetz, dass nicht EU-Bürger, die schon lange im Land leben, sofort das Land verlassen müssen, wird es wohl kaum geben.

    Dass deine Freunde nichts mehr mit dir zu tun haben wollen? Wieso sollten sie das tun???

    Dass deine Nachbarn und sonstigen Mitmenschen dich plötzlich diskriminieren / anpöbeln etc.??? Wenn sie das bisher nicht getan haben, werden sie es auch in Zukunft nicht tun.

    Ich verstehe deine Angst nicht so ganz und sehe es ähnlich wie Sissymaus: Ob nun du als EU-Bürger im Nicht-EU-Land lebst, oder dein Mann als nicht-EU-Bürger im EU-Land ist doch Jacke wie Hose.

    Wenn ihr beide eure Arbeitsverträge behalten könnt, euch bisher wohl gefühlt habt - dann bleibt!

    Das nehme ich auch so wahr. Wenn man mit 2 Korrekturfächern, Klassenleitung, Abit, FK-Vorsitz sich einen Wolf arbeitet, das meiste davon aber am Schreibtisch oder unbemerkt in der Schule, dann schert sich darum kein Mensch.

    Andere Kollegen machen nur Show nach außen, produzieren also fleißig Bilder und Artikel für die Presse und die Homepage und werden gelobt. Aber was die für einen Unterricht machen, wie viele Fehltage die haben, interessiert keinen. Und meist arbeiten sie trotz viel Bohei noch wesentlich weniger.

    Es wird in unserem System nur die Außenwirkung geschätzt, um das Kerngeschäft geht es nicht. Damit kann man auch keine Werbung machen.

    Wieso ist man da nicht versichert? Meine Krankenversicherung und die Beihilfe zahlt auf jeden Fall. Auch wenn ich mir in meiner normalen Freizeit nach der Schule zu Hause ein Bein breche, zahlen die ja. Da ist es unerheblich, wo ich mich aufhalte.

    Das Einzige, was man im Ausland beachten muss, ist, dass die Beihilfe und KK nur den in D üblichen Tarif bezahlt und man evtl. auf Kosten sitzen bleibt. Daher lohnt sich in bestimmten Fällen (USA auf jeden Fall) eine Auslandsversicherung.

    Aber das hat ja mit Urlaub nichts zu tun. Wenn ich heute für 3 Stunden nach Holland zum Shoppen fahre und mir passiert dort etwas, bin ich ja auch versichert und ich habe KEINEN Urlaub dafür eingereicht.

    Ich könnte auch (in den Ferien oder außerhalb) an meinem freien Tag morgens nach Italien fliegen, um meine Tante zu besuchen und abends wieder zurück, wenn es mir Spaß macht. Dafür brauche ich auch keinen Urlaub und versichert bleibe ich trotzdem.

    Ich muss meinem AG überhaupt nicht jede Erkrankung mitteilen. Wenn ich an meinem freien Tag oder WE oder Brückentag oder in den Ferien erkranke, tue ich das nie. Wozu auch? Habe ja keinen Vorteil davon. Nur dass mein AG den Eindruck gewinnt, ich sei häufig krank. Krankenschein muss ich auch nur bei Abwesenheit länger als 3 Tage einreichen. Dieses Schuljahr habe ich erst 1x für 2 Tage und 1x einen Tag gefehlt, da hatte ich keinen Krankenschein.

    Korrekturstoßzeiten kann auch bedeuten, dass man mehrere Nachtschichten nacheinander einlegen muss. Ganz ehrlich: Wenn ich mehrere Nächte hintereinander nur 3 Stunden geschlafen habe, ist mein Immunsystem so weit runtergefahren, dass ich tatsächlich oft Fieber bekomme. Zumindest aber ist mein Kreislauf dann so im Eimer, dass es echt fahrlässig wäre, dann Auto zu fahren.

    Bei mir hat schon mal eine einzige Nacht im Bus auf Klassenfahrt gereicht, um mich mit hohem Fieber lahmzulegen.

    Und manchmal muss man auch einfach mal schlafen!!!

    Mrs X: Ja, so sehe ich das auch. So ein 5-Minuten Telefonat sehe ich jetzt auch nicht als Arbeitszeit an, sofern es sich um ein einziges in den Ferien handelt. Es ging ja sogar um die eigenen Belange.

    Meine Schule hat meine Handynummer. Da ich dieses - auch im Urlaub - immer bei mir trage, bin ich also immer erreichbar. Zumindest täglich. Im Kino / Theater etc. schalte ich es natürlich aus. Aber dann sehe ich ja, dass jemand angerufen hat und kann selbst entscheiden, wann ich zurückrufen möchte. Das belastet mich nicht.

    Dienstliche 'E-mails kann ich von unterwegs nicht abrufen, aber oft bin ich auch neugierig auf den neuen Stundenplan und gucke über die Website dann selbst mal nach.

    Also ehrlich gesagt, "belästigt" hat mich meine Schulleitung in 11 Jahren in den Ferien noch nie. Wenn, dann waren es immer Dinge, die ich selbst auch unbedingt wissen wollte. Wie z.B. dass ich eine Klassenleitung doch nicht kriege, weil ich frisch schwanger war etc. Das hat mir viel Arbeit erspart.

    Ich war jetzt davon ausgegangen, dass man das immer so macht. Ich melde mich immer nur für konkrete Tage krank. Nie unbestimmt und melde mich dann wieder gesund. D.h. ich rufe dann z.B. am Donnerstag an und sage: "Ich kann heute und morgen leider nicht in die Schule kommen, weil ich krank bin". Nie würde ich sagen: "Ich komme für den Rest der Woche nicht und melde mich, wenn ich wieder gesund bin".

    Also braucht man bei erstgenannter Praxis nie ein Attest. Fände ich auch komisch. Denn ich kann immer behaupten, am Samstag gesund gewesen zu sein, dass muss man mir ja erst mal nachweisen, dass ich das nicht war. Abgesehen davon, mein Alltag läuft ja weiter (Einkaufen, Kinder etc., dafür ich ja auch fit genug sein. Nur für die Schule reicht es halt manchmal nicht). Daher die Krankmeldung.

    Das habe ich auf der Homepage vom staatlichen Schulamt Nürnberg gefunden:


    Attest

    • Für Erkrankungen, die länger als drei Kalendertage dauern, ist der Schule spätestens am vierten Kalendertag, auf Verlangen des Schulleiters auch früher, ein ärztliches Zeugnis (=Attest) im Original vorzulegen.
      Achtung:

      • Erkrankung am Freitag und am darauf folgenden Montag = vier Kalendertage => Attestpflicht.
      • Erkrankung am Donnerstag und am Freitag, Gesundmeldung am folgenden Montag = vier Kalendertage => Attestpflicht.


      Ich kenne auch die Unterscheidung Beamte / Angestellte. D.h. bei uns wird von Beamten auch kein Attest bei Krankheit am Donnerstag und Freitag verlangt. Ich habe selbst schon mal am Montag und Dienstag gefehlt und brauchte auch kein Attest.

    Das ist bei uns genauso. Ich werde, wenn es geht, die Kinder morgens begleiten und wir werden auf dem Bürgersteig laufen. Meine Kinder (2. Klasse) sind noch nie auf der Straße gefahren und werden es definitiv auch nicht nach den Sommerferien tun, schon gar nicht im Berufsverkehr morgens. Wir wohnen in einer Großstadt.

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