Beiträge von Anna Lisa

    Entschuldigung, aber wenn du bei einer halben Stelle die gleiche Leistung erbringst, hast du nicht verstanden was Teilzeit bedeutet... Zumal deine Deputatsstunden entsprechend reduziert sind. Also erbringst du nicht die gleiche Leistung!
    Doch! Es geht doch nur um die Woche der Klassenfahrt. Da habe ich doch gar keine Deputatsstunden.
    Wenn mein Vollzeitkollege und ich von Montag bis Freitag weg sind, machen wir doch genau das gleiche. Geht ja nicht anders. Ich kann ja nicht irgendwann sagen "Tschüß, ich mache jetzt was anderes oder gehe ins Bett". Aber er kriegt halt in der Zeit das doppelte Gehalt.


    Aufstocken können nur Angestellte. Bin aber Beamtin.

    Volker, das gilt meines Wissens nur für angestellte Lehrer.


    Ehrlich gesagt finde ich dein ständiges Lamentieren und Gejammere wirklich anstrengend. An jeder Stelle weist du darauf hin, dass du genauso belastet bist wie Vollzeitkollegen. Mal im Ernst: Sollen Vollzeitkollegen deswegen permanent auf Klassenfahrt fahren? Auch die haben ein Privatleben, man mag es kaum glauben. Trotz voller Stelle.

    Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen??

    Bei uns sind alle Klassenfahrten im Schulprogramm verankert. Es ist also genau festgelegt, welcher Jahrgang wegfährt. Da ALLE Lehrer in Klasse 5 als Klassenlehrer anfangen und dann bis 10 weitermachen und dann wieder von vorne anfangen, müssen ALLE Lehrer bei uns exakt gleich viele Klassenfahrten machen.

    Wieso müssen jetzt Vollzeitkollegen wegen mir mehr Klassenfahrten machen??? Wir machen alle gleich viele, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Und von permanent ist auch keine Rede.

    So etwas habe ich nie geäußert! Lege mir bitte nicht Worte in den Mund, die ich nie geäußert habe!!!

    Mir geht es einzig und alleine um die gleiche Bezahlung bzw. einen zeitlichen Ausgleich, den ich de facto bei uns nicht kriege. Punkt. Fertig. Ich möchte nicht weniger fahren, sondern gleich behandelt werden, wenn ich das gleiche leiste. Verstehst du das??

    So fände ich es auch am gerechtesten. Ihr teilt die verbleibenden Kosten für die Lehrer auf alle Lehrer auf, so dass es für jeden ein bisschen günstiger wird.

    Abgesehen davon: Die Kollegen mit der halben Stelle sind aber de facto stärker finanziell belastet, weil sie bei halber Bezahlung die gleiche Leistung erbringen und trotzdem von ihrem kleineren Gehalt den gleichen Beitrag leisten müssen.

    Aber redest du denn nicht mit arbeitenden Leuten? Liest du keine Zeitung / kein Internet? Hörst kein Radio? Guckst kein Fernsehen? Die Leute reden doch andauernd über ihren Urlaub. Wann sie ihn nehmen. Wie lange noch. Wann der nächste. Wie viele Tage noch übrig bleiben. Wo sie hinfahren. Ist doch überall Gesprächsthema. Arbeiten deine Freunde nicht? Deine erweiterte Familie? Onkel, Tanten, Cousinen etc? Was haben denn deine Eltern gearbeitet, dass sie keinen Urlaubsanspruch hatten?
    Haben die auch nicht Urlaub auf Balkonien gemacht? Wie haben sie denn dann einen Pass beantragt? Ihr Auto angemeldet?

    Ich habe auch noch nie einen Kurs darüber besucht, in der Schule war das auch kein Thema, meine Eltern waren Lehrer und somit Ausnahmen. Woher hätte ich das also lernen sollen? Ach so, weil es einfach zum Weltwissen dazu gehört.

    So, wie man lernt, ein Bankkonto zu eröffnen, Geld anzulegen, ein Auto zu kaufen und entsprechend zu pflegen (Inspektion, TÜV etc.), sich ein Visum zu beschaffen für Auslandsreisen, den richtigen Handyvertrag zu finden, einen Mietvertrag abzuschließen etc. etc. etc.

    Das sind doch alles Sachen, die man "durch das Leben" halt lernt. Wie alt bist du denn, Lehramtsstudent? Falls du über 20 bist, würde ich so ein Wissen schon erwarten.

    Urlaub bedeutet ja NICHT, dass du dich in den Flieger nach Malle setzt und dort 2 Wochen am Strand liegst oder auf den Bauernhof an der Ostsee fährst. Urlaub bedeutet schlicht, dass du nicht zu arbeiten brauchst, aber trotzdem dein Gehalt /deinen Lohn weiter erhältst.

    Ich glaube, der Mindestanspruch liegt bei 4 Wochen im Jahr, aber viele AN bekommen 6 Wochen.

    Selbst unsere Putzfrau bekommt ja 4 Wochen bezahlten Urlaub. Sie hat einen Minijob.

    Mmmmmh. Also ich kenne niemanden, der seine 6 Wochen Urlaub am Stück nimmt. Außer vielleicht Lehrer ;)

    Bei meinem Mann ist sogar das Gegenteil der Fall: Es ist immer schwierig, die 3 zusammenhängenden Wochen für unseren Sommerurlaub genehmigt zu bekommen.
    Bei einer stark unterbesetzten Abteilung sind 3 Wochen oder länger eben schwerer zu kompensieren als mal eine Woche oder weniger.

    Ich weiß nicht, wie es bei Frau Citas an der Schule geregelt ist, aber wir müssen theoretisch während der gesamten Unterrichtszeit zur Verfügung stehen. Nicht nur, wenn wir tatsächlich Unterricht haben. Natürlich kann man nach dem Unterricht gehen, wenn an diesem Tag nichts ist, aber falls was Dienstliches reinkommen sollte, auch kurzfristig, ist das wahrzunehmen.
    Unterrichtszeit ist bei uns von 7.45 Uhr bis 17.05 Uhr. D.h. Arzttermine erst nach 17.05 Uhr.

    Das halte ich rechtlich aber für so nicht haltbar. Das heißt, dass ich als Teilzeitkraft regelmäßig unbezahlten Bereitschaftsdienst mache! Das ist nicht erlaubt, das sind ja über 9 Stunden am Tag. Wo ist denn dann meine Ermäßigung der Arbeitszeit gegenüber Vollzeit???

    Abgesehen davon, dass viele Ärzte gar nicht Termine nach 17 Uhr vergeben.

    Ich bin froh, dass das an meiner Schule anders ist. Wenn ich erst zur 5. Stunde habe, darf ich selbstverstndlich um 9 zum Arzt. Und wenn ich nach der 7. Schluss habe, darf ich selbstverständlich nach Hause eilen, um meinen Kindern die Haustür zu öffnen. Immer.
    Außer bei den Terminen, die Beginn des Schuljahres im Kalender vermerkt sind, und auf die ich mich rechtzeitig einrichten kann. Ausnahmen gibt es manchmal, aber auch die müssen 1 Woche vorher angekündigt werden.

    Nehmen wir doch mal die hier erwähnte REWE Kassiererin als Beispiel.

    Sie arbeitet Teilzeit mit halber Stelle, also 4 Stunden am Tag. Normalerweise immer von 8-12 Uhr. Jetzt möchte ihr Chef ausgerechnet am Geburtstag ihres Sohnes, dass sie nicht nur ihre normale Schicht von 8-12 wahrnimmt, sondern danach noch eine zweite Schicht von 14 - 18 Uhr wahrnimmt.
    Ratet mal, was dann passieren würde? Richtig, sie würde ablehnen, und der Chef könnte sie nicht zwingen.

    Komisch, dass von anderen Jobs immer nur die negativen Seiten zitiert werden, nie aber auch die positiven. Nämlich dass Teilzeit Teilzeit bedeutet.

    Versteht mich nicht falsch: Klar sind Fortbildungen wichtig, ich gehe da auch als Teilzeitkraft regelmäßig hin, im gleichen Umfang wie meine Vollzeitkollegen. Doch wenn es EINEN Tag im Jahr gibt, wo ich nicht kann, wäre es doch echt nicht schlimm, mich MAL vertreten zu lassen. ES geht doch nicht um Regelmäßigkeit und Immer!

    Entschuldige, Karl-Dieter, aber ich mit meinen 13 Stunden habe sicherlich oft schon den beschissereren Stundenplan gehabt. Genauso oft nachmittags Unterricht wie die Vollzeitkollegen. 6 (!!!) Springstunden, das entspricht 12 Springstunden bei einer vollen Stelle!

    Wir dürfen genau EINEN Wunsch angeben, das ist bei mir nicht zur 1. Stunde, weil meine Kinder sich leider nicht alleine morgens fertig machen. Dafür muss ich in Kauf nehmen, dass ich dann einen sehr zerstückelten Plan habe.

    Ich habe für gar nichts einen Freifahrtschein, selbst mit OGS wird die Betreuung der Kinder trotz halber (!) Stelle oft schwierig.

    Bitte pauschalisiere doch nicht so.

    Wenn sie Unterricht hätte, würde Frau Citas den bestimmt auch wahrnehmen. Aber selbst wenn sie bis zu 8. Stunde hätte, könnte sie ja pünktlich zum Kaffee um 15.30 Uhr zu Hause sein, das ist doch etwas ganz anderes als erst um 18 Uhr von der Fortbildung losfahren.
    Und bei uns werden fast ausschließlich Sportkollegen in der 10. eingesetzt. Teilzeitkollegen eigentlich nie, wenn sie es nicht wünschen. Das finde ich auch okay so. Man muss ja schließlich nicht von 8-17 Uhr zur Verfügung stehen.

    Eben!!! Frau Citas möchte ja ihren Unterricht in vollem Umfang wahrnehmen!!!

    Hätte sie jetzt aber vor 6 Monaten, wo der Termin für die Fortbildung noch gar nicht bekannt war, einen Facharzttermin ausgemacht, der für sie sehr wichtig ist, dann hätte sie das ja pflichtbewusst außerhalb ihrer Unterrichtszeit gemacht, was ihr ja zusteht. Sie hat nicht falsch gehandelt. Sie hat sonst nachmittags immer frei.

    Erst später stellt sich dann heraus, dass dieser Termin mit einem beruflichen kollidiert. Der nächste FA Termin ist aber erst in 4 Monaten verfügbar. Das ist unzumutbar.

    Genau. Lassen wir das doch die kinderlose Frau Pace machen, die mit genau diesem Argument auf Hüttenaufenthalte und Studienfahrten geschickt und für andere außerunterrichtliche Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Wandertag, Projekttage, etc.) eingeteilt wird. Weil sie hat ja keine Kinder.

    Das ist doch jetzt albern. Es geht um EINEN Termin! Ich als Mutter übernehme auch Termine von anderen, wenn sie mich nett fragen und ich das einrichten kann. Es ist halt ein Geben und Nehmen, ein Tausch.

    Was wäre denn, wenn sie an dem Termin einen ganz wichtigen Arzttermin hätte, auf den sie schon ein halbes Jahr wartet? Würdest du dich dann auch aufregen, wenn sie jemanden um Vertretung bitten würde?

    Genau. Lassen wir das doch die kinderlose Frau Pace machen, die mit genau diesem Argument auf Hüttenaufenthalte und Studienfahrten geschickt und für andere außerunterrichtliche Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Wandertag, Projekttage, etc.) eingeteilt wird. Weil sie hat ja keine Kinder.

    Das ist doch jetzt albern. Es geht um EINEN Termin! Ich als Mutter übernehme auch Termine von anderen, wenn sie mich nett fragen und ich das einrichten kann. Es ist halt ein Geben und Nehmen, ein Tausch.

    Was wäre denn, wenn sie an dem Termin einen ganz wichtigen Arzttermin hätte, auf den sie schon ein halbes Jahr wartet? Würdest du dich dann auch aufregen, wenn sie jemanden um Vertretung bitten würde?

    Ich kann mir auch so vieles nicht vorstellen, aber trotzdem muss ich es machen.

    Deine Absichten sind etwas merkwürdig, ich würde zur Arbeit gehen. Fertig.

    Arbeitest du denn auch Teilzeit wie Frau Citas? Ich finde es merkwürdig, dass Teilzeitkräfte so ganz selbstverständlich Vollzeit arbeiten sollen und dass dann ausgerechnet am Geburtstag des Kindes.
    Man arbeitet ja vielleicht ganz bewusst Teilzeit und verzichtet auf SEHR viel Geld, damit man eben solche Termine wie den Geburtstag des Kindes problemlos wahrnehmen kann.

    Wenn sie den bekommen, zumal ja streng genommen der Jahresurlaub von der Gesetzeslage her am Stück zu nehmen ist.

    Klar, er reicht ihn ja auch im Vorjahr schon ein und nimmt direkt eine ganze Woche.

    Und nein, du täuscht dich. Der Jahresurlaub muss ganz bestimmt nicht am Stück genommen werden. Das wären ja dann 6 Wochen!!! Jeder Arbeitgeber würde sich bedanken, wenn Mitarbeiter 6 Wochen am Stück fehlen würden.

    Es ist richtig, dass man nicht NUR einzelne Tage nehmen darf, aber wenn man z.B. schon 3 Wochen im Sommer nimmt , dann noch mal 2 einzelne Wochen, dann kann man ganz bestimmt für besondere Anlässe auch einzelne Tage frei kriegen. Manchmal sogar eher als eine ganze Woche drum herum.

    Ich bin übrigens entsetzt, dass Schulleiter bei sterbenden Elternteilen nicht frei stellen! Oder wenn ein Kind im KH ist.

    Ganz ehrlich: Da wäre mir die Schule vollkommen egal. Wenn mein Vater im sterben liegt, bin ich bestimmt nicht arbeitsfähig. Dann melde ich mich krank. Und wenn es mehr als 3 Tage dauert schreibt mich ganz bestimmt auch mein HA krank. Ich bin ja sonst nie krank oder fehle. Aber ich habe nur einen Vater.

    Als meine Kinder früher mal im KH waren wurde ich selbstverständlich als Begleitperson aufgenommen und bekam dafür ein Attest und Krankenhausaufenthalten zählen auch nicht zu den 4 Tagen.

    Und meine Kinder sind auch nur ein einziges Mal eingeschult worden. Meine Schulleiterin war gottseidank verständnisvoll. Aber wie soll man seinem Kind erklären, dass eine Grammatikstunde in Klasse 8, wo eh keiner Bock hat und zuhört bedeutend wichtiger ist, als an einem so einschneidenden und bedeutenden Tag im Leben seines Kindes dabei zu sein? Wenn die ganze Familie versammelt ist und nur die Mutter / der Vater es nicht für nötig hält??? Das ist doch nur 1 einziger Tag im Leben! Was kann denn schon wichtiger sein???

    In meiner Kindheit waren die Geburtstage von mir und meinem Bruder immer etwas ganz besonderes, die auch immer besonders gefeiert wurden (nein, nicht bloß Burger um 19 Uhr abends, während man den Tag davor alleine verbracht hat).
    Meine erweiterte Familie kam zu Besuch oder es wurde Kindergeburtstag gefeiert und der Familienbesuch nachgeholt. Aber gefeiert wurde immer. Unvorstellbar, dass meine Mutter oder mein Vater nicht dabei gewesen wären.
    So halten wir es mit unseren Kindern auch.
    Wenn meine Kinder um 20 Uhr ins Bett gehen, fange ich bestimmt nicht erst um 19 Uhr an zu feiern.

    Frag nach einer Vertretung, Frau Citas! Jeder halbwegs verständnisvolle Kollege geht für dich!

    Was machen eigentlich die Väter und Mütter, die bei VW am Band oder Rewe an der Kasse stehen?

    Die nehmen sich am Geburtstag ihres Kindes einen Tag Urlaub. So wie mein Mann. Der kommt sonst auch nicht vor 18 Uhr nach Hause und mehrmals im Monat auch gar nicht. Aber das ist bei uns selbstverständlich. Unsere Kinder wären sehr traurig, wenn ein Elternteil nicht am Geburtstag da wäre. Und dem anderen Elternteil zuzumuten, einen Kindergeburtstag alleine durchzuführen ist auch nicht gerade fair.

    Leider können wir Lehrer ja keinen Urlaub nehmen. Und die bei Rewe an der Kasse werden wohl nicht gerade während ihres Urlaubs eine Fortbildung haben ;)

    In der katholischen Kirche darf man aber am Kommunionsunterricht nur teilnehmen, wenn man getauft ist. Wir mussten mit der Anmeldung die Taufbescheinigung abgeben.
    Es gab ein paar Kinder, die noch nicht getauft waren, die wurden aber bereits ein paar Wochen später getauft, 4 Monate vor der Kommunion. Es wurde also schnell nachgeholt.

    Wieso ist es selbstverständlich sein Kind taufen zu lassen, wenn man selbst nicht daran glaubt und sogar kritisch ist. Das würde mich sehr interessieren. Gesellschaftlicher Druck? *grübel* Mir ist schon klar, wie du das mit den Werten meinst. Aber die hättest du auch vermitteln können, gerade wenn du der Institution Kirche so skeptisch gegenüber bist...

    Hamburg hat seit 20 Jahren einen Religionsunterricht der alle Weltreligionen umfasst und das finde ich gut. Wie ich ja schon schrieb, bin ich selbst nicht gläubig. Finde dennoch das Thema interessant, betrachte mich als neutral und unterrichte es gerne.

    Ich bin Atheist, aber meine Kinder sind gerade mit ihrem Vater in der Kirche. Sie sind getauft und haben letzten Monat ihre Kommunion gefeiert.

    Nur weil ICH nicht gläubig bin, muss ich das meinen Kindern doch nicht vorenthalten??
    Der Glauben gibt so vielen Menschen halt, es ist doch toll, wenn man so etwas für sich hat. Außerdem leistet die Kirche ganz tolle Kinder- und Jugendarbeit, viel besser als von anderen staatlichen Institutionen. Und besser als rumgammeln allemal.

    Ich bin der Meinung, sich später dagegen zu entscheiden ist total einfach und wird selbstverständlich hier akzeptiert. Aber sich später dafür zu entscheiden ist viel schwieriger, wenn man den Background nicht hat. Unsere Kinder kennen die Bibel, kirchliche Feste und ihren Hintergrund, kirchliche Rituale etc. Das ist für mich Kulturwissen, für meine Kinder Religion. So what?

    Bei uns sind ja Montag und Dienstag Präsenztage, Mittwoch beginnt die Schule. Das ist okay.

    Alles andere sehe ich als problematisch: In den allermeisten Betrieben wird sich darum gestritten, wer in den Sommerferien Urlaub nehmen darf, deshalb kann man nicht frei wählen, sondern man muss entweder in der ersten Hälfte oder in der zweiten Hälfte Urlaub nehmen. Das ist bei meinem Mann nicht anders. Das steht dann auch spätestens im Oktober/November des Vorjahres fest und zu diesem Zeitpunkt buchen wir auch unseren Urlaub.

    Wenn wir also unseren 3-wöchigen Familien-Jahres-Urlaub machen wollen, können wir NICHT in der Mitte der Sommerferien fahren. D.h. ich stehe entweder zu Beginn oder Ende der Ferien NICHT zur Verfügung. DAs entscheidet der Arbeitgeber meines Mannes.

    Wir Lehrer sind eh schon extrem eingeschränkt bei der Wahl unseres Urlaubs durch Eingrenzung auf die Ferien. Da würde ich es als extreme Gängelung empfinden, wenn mir mein Arbeitgeber jetzt auch noch vorschreibt, wann innerhalb der Ferien ich Urlaub zu nehmen habe und wie lange ich wegfahren darf. Niemand darf mir verbieten, 1x im Jahr 3 Wochen am Stück wegzufahren und das geht nun mal nur in den Sommerferien.

    Gottseidank ist das an meiner Schule unproblematisch und wir haben nur diese beiden Präsenztage.

    Ich nehme übrigens immer meinen kompletten Jahresurlaub in den Sommerferien. In allen anderen Ferien betreibe ich Überstundenabbau oder korrigiere. Ich kann also gar nicht meinen Urlaub verschieben und in den Sommerferien arbeiten, sonst habe ich ja zu wenig Urlaubstage oder kann meine Überstunden nicht abbauen.

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