Was genau ist denn ein Seminarfach? Aus deinen Beschreibungen entnehme ich am ehesten einen Oberstufenkurs. Für mich ist ein Seminarfach aber eher das, was Referendare am Studienseminar haben???
Beiträge von Anna Lisa
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Ist doch logisch: Mein Vollzeit Kollege verdient IMMER exakt das Doppelte von mir, so eben auch während der Klassenfahrt. DAs ist normalerweise okay so, weil ich dafür ja auch nur die Hälfte arbeite. Aber eben nicht während der Klassenfahrt. Da leiste ich genau so viele Stunden wie er, kriege aber trotzdem nur mein Teilzeitgehalt.
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Na also, Anna Lisa, du übertreibst, sorry. Aber jeden Monat 500 Euro weniger zu verdienen ist schon ein bisschen was anderes als bei Klassenfahrten mal den Kürzeren zu ziehen. Also, manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.
Noch mal: Es geht mir nicht um das Thema Angestellte vs. Beamte!!! Ich gönne allen Angestellten ihre Extra Bezahlung! Dafür würde ich sogar streiken gehen, wenn ich dürfte!
Mein Anliegen ist die unterschiedliche Bezahlung von VollzeitBEAMTEN vs. TeilzeitBEAMTEN während der Klassenfahrt.
Und mal ganz ehrlich: Jetzt zu argumentieren, dass ist vollkommen in Ordnung, dass Teilzeitkräfte die Hälfte während der Klassenfahrt verdienen, nur weil Angestellte schließlich immer weniger bekommen, unabhängig davon, ob sie jemals auf Klassenfahrt fahren oder nicht, ist echt absurd.
Eine Ungerechtigkeit bleibt eine Ungerechtigkeit, auch wenn es noch andere Ungerechtigkeiten gibt. Die anderen heben die erste nicht auf.
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@Anna Lisa, dir ist aber schon bewusst, dass du in Vollzeit als Beamtin pro Monat ein Mehr von über 300€ brutto hast. Netto sind es sogar wesentlich mehr: nämlich fast 800 Tacken. Interessanterweise arbeiten angestellte Lehrkräfte weder weniger noch mit geringerer Verantwortung und auch nicht mit minderer Qualität als die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen.
Dazu haben diese die Sicherheit der Arbeitsstelle und eine gesicherte Pension.Ich denke, unter diesen Umständen kann man ganz entspannt mal seinem angestellten Kollegen 500€ netto von einer Klassenfahrt gönnen.
Die macht man ja schließlich ein bis zwei Mal im Jahr und ein Jahr hat 12 Monate, in denen man bezahlt wird, wenn ich mich nicht täusche.
Hier liegt ein Missverständnis vor: Mein VERBEAMTETER Kollege bekommt die 500 € mehr als ich!!! Da geht es gar nicht um Angestellte oder Beamte.
Im Übrigen finde ich es vollkommen richtig, dass die Angestellten, die Stunden dann aufgestockt bekommen für die Woche. Aber ich möchte das bitte schön auch!!!
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Nein, natürlich sollst du deswegen nicht freiwillig verzichten, aber du hast doch die Entscheidung Beamter oder Angestellter selber getroffen
Aber es sind eben beides Ungerechtigkeiten!Habe ich das??? Bei unserem Einstellungsverfahren gab es gar keine Wahlmöglichkeit. Entweder man hat sich auf die Planstelle beworben, dann wurde man automatisch verbeamtet oder man war halt arbeitslos. Okay, ich hätte auch dauerhaft als Vertretungslehrerin arbeiten können, dann wäre ich jetzt angestellt. Aber wer geht schon dieses Risiko ein???
Zum damaligen Zeitpunkt in meinem Bundesland konnte man sich nicht aussuchen, ob man Beamter oder Angestellter sein wollte. Mich hat jedenfalls niemand gefragt. Oder habe ich da was verpasst??? -
Ja, aber was hat das mit dem Thema Klassenfahrten und Teilzeitkräfte zu tun? Weil die Angestellten zu wenig verdienen, soll ich also freiwillig auf Geld verzichten??? Warum???
Und mein verbeamteter Vollzeitkollege lacht sich ins Fäustchen..... Na danke aber auch.
Ich werde weiterhin dafür kämpfen, dass es zumindest irgendeine Art von Ausgleich für uns Teilzeitkräfte gibt. So wie die Angestellten weiter dafür kämpfen, durch Streiks z.B., dass sie endlich mehr Geld bekommen.
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so wie es ungerecht ist, dass du als Beamte jeden Monat für dieselbe Arbeit deutlich mehr Geld bekommst als ein angestellter Kollege *kopfschüttel*
Wieso kopfschüttel??? Findest du es normal und gerecht, dass der Kollege in der Zeit doppelt so viel verdient und dabei nachweislich keine Minute länger als ich arbeitet? Oder darf ich dann tatsächlich früher ins Bett als er ???
Das mit den Angestellten ist doch eine völlig andere Sache. Auch vollkommen ungerecht, aber so ein bisschen mehr als die Hälfte von uns Beamten verdienen sie doch schon, oder?

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Das stimmt. Wenn ich könnte, würde ich es auch ändern. Ich bin auch dafür, dass Angestellte das Gleiche bekommen.
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Da würde ich auch am Krückstock gehen, wenn ich mehrere Nächte hintereinander derart wenig geschlafen habe. Vielleicht einfach früher ins Bett gehen? Den Schülern ist es eh recht, wenn sie ab einer gewissen Uhrzeit "unter sich" sind.
Je nach Klasse sollte man sich überlegen, Unterkünfte mit oder ohne Ausgangssperre zu buchen. Bei Ü18-Jährigen buche ich nur Hostels etc. ohne Ausgangssperre, dann verlagert sich das Ganze eher nach auswärts. Bei U18 schaue ich, dass es eine Ausgangssperre und eine Nachtruhe gibt.Ich hatte das Problem ehrlich gesagt noch nie, dass ich zu wenig geschlafen hätte...
Warum?!

Hahaha. Lustig. Einfach früher ins Bett gehen. Und wer übernimmt dann die Aufsichtspflicht??? Wer sorgt dafür, dass alles Mädels in Mädchenzimmern schlafen und alle Jungs in Jungenzimmern? Wer sorgt dafür, dass keiner raucht, Alkohol trinkt, die Einrichtung beschädigt, laut gröhlend Parties feiert und die anderen Gäste belästigt???
Nee, so bis 1/2 Uhr müssen wir schon Aufsicht führen.
Die Kollegen, die teilweise gar nicht geschlafen haben, hatten die Polizei im Haus, die eine Drogenrazzia durchgeführt hat. Sie hatten netterweise einen Dealer mit.
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Bei uns können sich auch teilzeitbeschäftigte Angestellte wie Vollzeitbeschäftigte bezahlen lassen für die Woche. Nur leider wir Beamten nicht. Warum, verstehe ich nicht.
Mich ärgert einfach immens, dass mein Co-Klassenlehrer für exakt die gleiche Arbeit genau das doppelte bekommt wie ich! Das sind immerhin mal so 500 € netto. Das ist ungerecht.
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Es kommt ja immer darauf an, wie viel Schlaf man bekommt. Auf meiner letzten Fahrt waren es nicht mehr als 4 Stunden pro Nacht. Da gehe ich nach 3 Tagen am Krückstock. Es geht mir halt einfach gesundheitlich besch......, wenn ich nicht genügend schlafe. Und ich brauche normalerweise mindestens 8 Stunden.
Auf einer anderen Fahrt mit Übernachtung im Bus, wo ich gar nicht schlafen konnte, bin ich prompt krank geworden mit Fieber und allem. Bin also auch ausgefallen als Betreuung. Konnte aber auch nicht nach Hause fahren.
Andere Kollegen haben nächteweise GAR NICHT geschlafen!!!Dass man darauf nicht scharf ist, ist doch irgendwie klar.
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Hhhhhhm, ich komme eigentlich fast immer auf meine 20 Stunden und arbeite 50 %. Beschweren tue ich mich höchstens, wenn es in Korrekturphasen etc. mal 30 werden, da wird es eng mit Kinderbetreuung und Schlaf.
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Sicher. Ich arbeite ja 50 % und habe 2 Kinder.
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Bei uns ist das so, dass man nicht gefragt wird. Bei uns gibt es eine verbindliche Fahrt in Klasse 7 und in Klasse 10. Die stehen im Schulprogramm und finden zu festen Terminen statt (Projektwoche, jedes Jahr die Woche vor den Herbstferien).
Wenn man nun mal Klassenlehrer ist, ist man ja zwangsläufig auch irgendwann man in Klasse 7 oder 10 und muss dann halt mit.
In der Oberstufe gibt es 1-malig zum gleichen Termin eine Studienfahrt. Auch da muss man, sofern man der LK-Lehrer des 1. Bandes ist, mitfahren.
Aber sicherlich könnte man auch zur Schulleiterin gehen und darlegen, warum man auf gar keinen Fall mitfahren kann (z.B. aus organisatorischen Gründen). Ich glaube kaum, dass man dann dazu gezwungen würde. Ich habe es aber noch nicht ausprobiert.
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Ob der jeweilige Mann das genießt oder nicht, ist ja eine Sache. Aber nicht alle Männer bekommen zum gewünschten Zeitpunkt, nämlich die Klassenfahrt, Urlaub bewilligt. Was ist, wenn der schlicht abgelehnt wird (aus betrieblichen Gründen) ?
Bei uns sind schon immer 3 Wochen vom Urlaub meines Mannes für unseren gemeinsamen Sommerurlaub verplant, eine Woche für Weihnachte und Kindergeburtstag (haben kurz vor Weihnachten Geburtstag).
Und ja, die restlichen 2 Wochen brauchen wir bzw. wollen wir dann auch gerne frei planen, z.B. wie dieses Jahr dass wir auch in den Osterferien mal ein paar Tage gemeinsam verreisen können. Wir sehen uns ja sonst kaum.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich nehme an allen zu Schulprogramm gehörenden Klassenfahrten teil, aber es ist tatsächlich immer ein großer Organisationsaufwand. Und bei uns funktioniert das eben nur mit Hilfe der Großeltern, die aber nicht jeder hat.
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Nein, kgf, es geht hier nicht um spezielle Angebote für Kinder, sondern um die Frage, ob man Konzertbesuchern zumuten darf, dass (geistig) Behinderte in ganz regulären Konzerten anwesend sein dürfen oder nicht.
Wer das das ablehnt, spricht sich gegen Inklusion aus. Und zu der hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, wie wir alle wissen.
Aber das lässt sich ja dann unendlich weiterspinnen. Wieso hat denn dann ein Behinderter nicht das Recht als Filialleiter der Deutschen Bank zu arbeiten??? Wieso darf der Behinderte nicht in der Fußballnationalmannschaft spielen??? (Ich übrigens auch nicht ;-)) Wieso bekommt der Behinderte nicht sein Abiturzeugnis??? Wieso darf er nicht Maschinenbau studieren??? Wieso darf der Behinderte keine Kreditverträge schließen???
Das lässt sich unendlich fortführen. Was du vergessen hat, Mikael, ist, dass es nicht um behindert oder nicht behindert geht und um das Recht, dass JEDER an ALLEM teilhaben darf, sondern, dass für bestimmte Dinge eben bestimmte Anforderungen erfüllt werden müssen, wer die nicht erfüllt, kann da nicht teilnehmen. Das gilt auch für alle anderen nicht behinderten Menschen. Ich selbst darf auch nicht an allem teilhaben, wo ich gerne möchte. That's life.
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Ich finde das gut, was du machst, Trapito. Ich mache das auch regelmäßig. Allerdings nicht so aufgeschlüsselt wie du.
Ich schreibe nur am Ende jeder Woche meine + und - Stunden auf, und sammle sie weiter.
Was bei mir regelmäßig rauskommt: Ich arbeite immer wesentlich mehr, als ich müsste, das wird aber durch die Ferien wieder ausgeglichen, die ich mir dann aber auch konsequent freinehme. Das brauche ich auch, sonst hätte ich schon längst einen Burnout.
Also alles in allem = +/-0 -
Mikael, dann darf ich ja auch mit meinem 2-jährigen Kind das Konzert besuchen, das die ganze Zeit munter vor sich hin kräht. Es LIEBT Musik und macht das ja auch nicht extra.
Ich darf auch abends mit meinen beiden 5-jährigen Kinder das Konzert besuchen, die total übermüdet sind und nur noch heulen und sich lautstark streiten. Auch sie haben ein Recht auf Musik.
Ich darf dann auch mit meinem kranken, beatmeten Onkel das Konzert besuchen, dessen Atemgerät permanent Geräusche à la Darth Vader macht.
Oder oder oder.......
Das waren nur erfundene Beispiele. Aber ja, mich würde das definitiv stören. Deshalb kommen meine Kinder aus Rücksichtnahme auf andere auch nicht in den Genuss von sämtlichen Konzerten, Opernaufführungen, Theatervorstellungen etc., obwohl es sie sehr oft sehr wohl interessieren würde. Aber wenn man nicht sicherstellen kann, dass jemand ruhig bleibt, kann derjenige halt nicht hingehen. Egal ob behindert oder nicht.
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Gerade bei Teilzeit würde sich noch eher die GKV lohnen. Dann wäre die Differenz bei mir 120 € (die ich in der GKV MEHR zahlten müsste monatlich).
ABER: Wenn ich mal wieder Vollzeit arbeiten sollte, und dann in der GKV wäre, müsste ich gegenüber der PKV 240 € (!) jeden Monat mehr zahlen!
Also für unsere Familie spart die Versicherung in der PKV jeden Monat 200 € etwa. Das sind im Jahr dann 2400 €. Das wäre teuer bezahlt für ein paar Kind-Krank-Tage mehr.
20 bekomme ich ja auch jetzt, bei meiner 4-Tage Woche kann ich somit 5 Wochen (!) im Jahr fehlen! Das würde ich mir nie erlauben. So viel habe ich noch nie gefehlt. So viel sind meine Kinder nun auch nicht krank. Wenn sie es wären, hätten sie wohl etwas ernsthaftes, was auch im KH etc. behandelt werden würde. Da hätte mein Hausarzt auch keine Probleme mich wegen der psychischen Belastung selbst krank zu schreiben.
Susannea: Schon mal davon gehört, dass man auch bei kranken Kindern arbeiten gehen kann? Bei den ganz normalen Erkältungskrankheiten kann man die Kinder ja auch mal ein paar Stunden beim Babysitter lassen. Du arbeitest doch eh 33 % Teilzeit bei nur 2 Tagen, da müsste doch so etwas hinzukriegen sein. Man muss die Kind-krank-Tage ja auch nicht auf Teufel komm raus ausnutzen, nur weil sie einem zustehen.
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Nein, Susannea, das ist falsch, wenn du als Beamter unter der Pflichtgrenze verdienst, und das tue ich, dann hast du genauso 10 Tage wie alle anderen.
Mein Mann würde in der GKV definitiv sehr viel mehr bezahlen. Warum sollte er das tun? Ich habe noch NIE (!) die 10 Kind-krank-Tage ausgeschöpft. Und nur, damit wir mehr davon haben, sollte er regelmäßig mehr für die KV zahlen?
Wie gesagt, weder mein Mann noch ich hatten jemals Verdienstausfall, obwohl wir beide in der PKV sind.
Ich war in meinem Leben 1 Jahr in Elternzeit, mehr werden es nicht werden. Von den 12 Monaten habe ich 4 Monate lang meine vollen Bezüge bekommen. Ansonsten konnte ich mir die KV gut leisten, denn ich habe ja von der Beihilfe auch noch einen monatlichen Zuschuss bekommen.
Susannea, bei dir hört es sich immer so an, als ob die PKV grundsätzlich für jeden schlecht wäre. Dabei schließst du immer von dir auf andere.
Aber nicht jeder ist Langzeitstudent und steigt spät ein. Nicht jeder Lehrer ist Angestellter (in NRW die wenigsten). Nicht jeder hat 3 Kinder. etc....
Für sehr viele Lehrer macht die PKV eben sehr wohl Sinn.
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