Alles anzeigenDas entscheidet der Arzt aber nach der jeweiligen Gefährdungslage. Risikoschwangerschaft,fehlende Immunität usw. usf.
Bei einer normalen Schwangerschaft als Lehrerin ist das Leben des Kindes nicht gefährdet. Aber du kannst mir übrigens gerne Belege (idealerweise auf Pubmed) dafür liefern, dass die Arbeit als Lehrerin die Wahrscheinlichkeit auf eine Frühgeburt signifikant erhöht.
Ich finde diese ganze Diskussion aber etwas wirr. Meines Erachtens nach sind viele BV irgendwelche Gefälligkeits-BV, gerade für PKV-Patienten. "Ich kann Ihnen ein BV erteilen, wenn sie keine Lust mehr haben noch 7 Monate zur Schule zu gehen".
Entweder liegt eine Gefahr vor: Dann wüsste ich nicht, warum ich das nicht "annehmen" sollte oder warum der Arzt einem überhaupt die Wahl gibt, es anzunehmen oder nicht.
Wenn keine Gefahr vorliegt: Warum sollte hier überhaupt dann ein BV erteilt werden?
Karl-Dieter. Es gibt eine Risiko-Schwangerschaft und eine normale Schwangerschaft gleichzeitig. Ich z.B. war mit Zwillingen schwanger, das wird als Risiko-Schwangerschaft eingestuft. Ich hatte bis zur (plötzlichen) Entbindung keinerlei Komplikationen, Beschwerden etc. Ich musste nicht liegen und auch sonst nichts beachten. Trotzdem hatte ich ab der 18. Woche ein BV. Weil eben Stress und lange Arbeitszeiten frühe Wehen auslösen können, und das ist eben bei Zwillingen eh schon häufig das Problem.
Wenn ich jetzt noch einmal mit einem Einling schwanger wäre, würde ich auch risikoschwanger sein, aufgrund der Mehrlingsschwangerschaft, des KS und der vorangegangenen Frühgeburt.
Da würde ich ohne Weiteres sehr früh ins BV gehen, denn beim letzten Mal habe ich leider nur bis zur 28. Woche ausgehalten und ich würde definitiv jegliche Art von Stress meiden wollen.
Es ist übrigens nicht die Arbeit als Lehrerin, die eine Gefahr darstellt, die Arbeit als Kassiererin bei Aldi, als Top-Managerin oder als Börsenmaklerin wäre genauso gefährlich gewesen. Es geht um den Stress, der eben frühzeitige Wehen auslösen kann, bei eh schon gegebener Prädisposition.