Susannea: Die Threaderstellerin ist ja Beamtin. Bei uns Beamten gibt es keinen Zuschuss von der KK, sondern 100 % Bezüge im Mutterschutz.
Beiträge von Anna Lisa
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Susannea: Wie kann denn das Elterngeld höher sein als die Bezüge im Mutterschutz?
Elterngeld ist doch immer nur 67 % des letzten Nettoeinkommens, die Bezüge im Mutterschutz jedoch 100 %. Das geht ja also gar nicht.
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Nein, die Länge wird angerechnet, beginnen tut die Elternzeit aber erst nach dem Mutterschutz, sonst gäbe es weder volle Bezüge noch AG-Zuschuss und Mutterschaftsgeld, denn das gibt es in Elternzeit nicht.Steht ja auch so deutlich im BEEG:
Jetzt bist du aber ein bisschen korinthenkackerisch

Für die Threaderstellerin ist doch nur wichtig, dass die ersten 8 Wochen Mutterschutz (zeitlich) sowohl auf die Elternzeit als auch den Bezugszeitraum des Elterngeldes angerechnet werden. D.h. konkret für sie, sie kann die versprochenen 12 Bezugsmonate Elterngeld nicht erst NACH dem Mutterschutz beginnen lassen. Das ist verwirrend, da sie ja im Mutterschutz Bezüge erhält und kein Elterngeld und sie somit eigentlich nur 10 Monate statt 12 Monaten Elterngeld erhält. In der Öffentlichkeit wird ja immer was anderes vermittelt.
Was die Elternzeit betrifft: Sie kann maximal 3 Jahre nehmen, spätestens mit dem 3. Geburtstag ist die Möglichkeit beendet. Wie die ersten Wochen nun heißen, ob Mutterschutz oder Elternzeit ist doch vollkommen wurscht.
Gefühlt ist es doch so: Man sagt "Ich nehme 3 Jahre Elternzeit" und die beginnt für einen doch mit der Geburt. Keiner sagt doch "Ich nehme 8 Wochen Mutterschutz + 2 Jahre, 10 Monate und ein paar Tage Elternzeit". Alle sagen "Ich nehme 3 Jahre" und schließen automatisch den Mutterschutz mit ein.
Es hat auch keinerlei Konsequenzen mit der Elternzeit, wie ich es nun nenne, denn Mutterschutzgeld bzw. die vollen Bezüge kriege ich automatisch und den Rest kann ich ja dann gestalten, wie ich möchte.
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Das hier widerlegt aber deine Aussage Susannea:
Dauer der Elternzeit
Die Elternzeit kann für drei Jahre in Anspruch genommen werden und grundsätzlich bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Dabei wird die Mutterschutzfrist (grundsätzlich acht Wochen, bei Mehrlings- oder Frühgeburten 12 Wochen) angerechnet. -
Nein, das ist falsch, zur Elternzeit zählen sie nicht, aber immer als Bezugsmonate des Elterngeldes bei der Mutter.
Wie jetzt? D. h., wenn man das Maximum ausschöpfen will, endet die Elternzeit nicht mit dem 3. Geburtstag des Kindes, sondern erst 8 Wochen später?
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Die 8 Wochen nach der Geburt zählen mit zur Elternzeit. Dir bleiben also nur 8 Monate. Ist blöd, oder?
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Stille Mitleserin, du willst es nicht verstehen, oder?
Es geht nicht um ein einfaches daneben pinkeln. Das Kind hat angepinkelte Papiertücher an die Decke geschossen!
Klar, daneben pinkeln viele, auch mal mit Absicht, oder pinkeln mal öffentlich, wo man es nicht so gerne hätte. Haben meine Jungs auch schon gebracht.
Ich würde auch nicht so weit gehen, zu sagen, dass Kind hat eine Störung. Aber das Verhalten ist trotzdem vollkommen inakzeptabel und muss natürlich mit einer Konsequenz geahndet werden.
Und genau das tut die Threaderstellerin auf vollkommen angemessene Weise.
Du scheinst ja als Mutter da auch Probleme in diese Richtung zu haben. Wärst du echt als Mutter da auch sauer, wenn dein Kind in so einer Situation nur noch zu zweit gehen dürfte? Ich hätte dafür vollstes Verständnis. Es entlastet mich doch auch in meiner Erziehung zu Hause. Denn nichts anderes mache ich doch zu Hause auch: Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle. Im Zweifelsfall putzen lassen.
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Liebe Stille Mitleserin,
das mit der ersten Stufe ist schön und gut. Aber die gab es ja längst.
Der Junge wurde mehrfach verwarnt. Es gab bereits ein Elterngespräch. Wäre jetzt nicht sogar schon die dritte Stufe dran???
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Liebe Anna Lisa,
wenn es doch nur so einfach wäre, die Kinder zu erziehen....
Leider gibt es Kinder, die nicht immer das tun, was von ihnen verlangt wird oder gerade genau das Gegenteil, um zu testen. Mir wäre es auch lieber, meine Kinder wären brave Marionetten - ich sage etwas, lebe vor, die Kinder ahmen nach und alles ist in Butter.
Leider habe ich mich dazu durchringen müssen, dass Erziehung so nicht funktioniert.
Ich rede mir den Mund fusselig über Benehmen, lebe möglichst ideal vor, wie ich mir das vorstelle und es gibt Konsequenzen, wenn es nicht funktioniert.
Und trotzdem.... Mein Großer isst gerade wie ein Tier, mein Junior hat in der ersten Klasse auch gewisse Kloallüren in der Schule hinter sich gebracht. Allerdings bin ich auch sehr dafür, dass die Konsequenz auf dem Fuße folgt, der Knabe also den angerichteten Schaden wieder selbst beheben muss (Klo wischen). Die Schule hat von mir die Freigabe, passende Konsequenzen anzuordnen.Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Lernprozess nicht bei einmaliger Konsequenz erledigt ist. Vielleicht liegt es daran, dass es Kinder sind. Oder daran, dass ich da Knaben habe, die gerne testen, auch Autoritäten ständig testen. Das kann und muss ich wohl akzeptieren - als Kind in Michel auf Lönneberga habe ich das auch noch lustig gefunden. Als Mutter ist das nicht immer so lustig.
Oft stelle ich mir vor, wie schön es wäre, wenn ich meine Kinder in ihrer Zeit auswärts wie Marionetten führen könnte, das würde mein Leben leichter machen. Ich bin eine ganz brave Person, kann auch aufs Klo gehen und anständig essen. Ich prügel mich auch höchst selten und lege Wert auf einen höflichen Umgang und Manieren. Zu Hause fordere ich das auch ein. Massiv.
Für mich ist es sehr unangenehm, wenn mir im Gespräch dann Lehrkräfte gegenüber sitzen, die der Meinung sind, ich solle meine Kinder doch mal anständig erziehen. Und vielleicht ist das eine schlechte Mutter? Was für Zustände da wohl zu Hause herrschen? Das ist dann ein Angriff auf mich, obwohl ich mich sehr bemühe, auseinanderzuhalten, was ich tue und was meine Kinder tun.
Leider wurde bei meinen Knaben die Fernsteuerung nicht mitgeliefert.
Liebe stille Mitleserin,
hast du meinen Smiley gar nicht gesehen? Bist du so humorlos?
Ich bin selbst Mutter von 2 8-jährigen Jungs, die nicht ohne sind. Meine machen auch gerne mal Wasserspiele und sind auch der Seife nicht ganz abgeneigt. Ich würde so etwas auch bei meinen eigenen Kindern niemals ausschließen.
Wo habe ich gesagt, dass es möglich ist, durch Erziehung, so ein Verhalten auszuschließen??? Da hast du wohl überinterpretiert.
Trotzdem würde ich die Reaktion der Lehrerin voll unterstützen und wäre auch sauer auf meine Kinder.
Selbstverständlich sage ich NIEMALS in einem Elterngespräch "Sie müssen ihr Kind mal richtig erziehen!"
Hast du das geglaubt? Für wie unprofessionell hältst du mich eigentlich? Aber denken darf man sich doch so seinen Teil, oder?
(Achtung Smiley!)Komm mal wieder runter. Meine Aussage bezog sich allein auf die Eltern, die sich über so eine Maßnahme aufregen. DAS würdest du doch wohl hoffentlich nicht tun, oder?
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Ich finde diese Maßnahme auch völlig angemessen. Wenn es die Eltern stört, sollen sie ihr Kind halt richtig erziehen

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Ich bin fassungslos! Demnächst müssen wir uns noch ein Pult kaufen oder gar Miete für den Stuhl im Lehrerzimmer zahlen.
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Danke für deine ausführliche Antwort, Meike. Leider geht ja aus deinem Dokument klar hervor, dass auch Teilzeitkräfte die Pflicht zur Teilnahme an schulinternen Fortbildungen haben. Da steht nichts von anteiliger Reduzierung. Sieht als schlecht aus für mich.
Das mit den Überstunden ist so eine Sache: Ja, ich bekomme jeder einzelne Vetretungsstunde ab der 1. Stunde bezahlt. So weit so gut. Das klappt.
Aber: So Tage wie unsere tollen Methodentage werden bei uns nicht in Unterrichtsstunden abgerechnet, sondern gelten als Sonderveranstaltungen von.... bis..... Da kann ich nichts abrechnen. Es gibt halt bei uns an der Gesamtschule so ewig viele Zusatzveranstaltungen, dass man da als Teilzeitkraft echt gebeutelt ist. Wenn man dann noch einen Stundenplan hat, der zu einem Drittel aus Springstunden besteht und bis in den späten Nachmittag reingeht, kann man da von Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr viel spüren.
Ich habe übrigens mit dem Lehrerrat gesprochen und werden mal versuchen, eine Teilzeit-Konferenz in die Wege zu leiern statt Frauenkonferenz, wo wir dann vielleicht mal ein vor Beschlussvorlagen für die Lehrerkonferenz hinkriegen.
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Eigentlich sollte es ein Teilzeitkonzept geben. Mal den Lehrerrat ansprechen.
Alternativ: Sofern möglich, schraub auf Vollzeit hoch. Dann bekommst du mehr Geld.
Ja, es gibt ein Teilzeitkonzept. Das sieht so aus, dass Teilzeitkräfte bei halber Stelle Anspruche auf einen freien Tag + einen (!) freien Nachmittag haben. Ansonsten dürfen sie nur 3 Springstunden haben. ABER: Es darf Mittagspausen geben. Mittagszeit ist bei uns von der 5-7. Stunde. D.h. pro Tag eine Springstunde in dieser Zeit wird nicht als Springstunde, sondern als Mittagspause gewertet, somit kann man auch bis zu 7 Springstunden haben bei halber Stelle. Ich habe aktuell 6(!).
Wir haben in halbwegs regelmäßigen Abständen sogenannte "Frauenkonferenzen". Aber dort redet man sich den Mund fusselig und es kommt nichts bei rum, weil es einfach keinen Konsens gibt. Es gibt selbst unter Teilzeitkolleginnen nicht genügend Unterstützung

Vollzeit geht nicht, ich habe 2 noch jüngere Kinder und einen Mann, der fast nie da ist mit teilweise mehrmals pro Woche 24 Std. Diensten etc. Da würde ich dran zerbrechen mit 6 Korrekturen, die ich dann hätte.
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Hallo,
heute wende ich mich zum ersten Mal auch mal mit einer Frage an euch. Mich würde mal eure Meinung interessieren und natürlich nehme ich auch sehr gerne rechtliche Hinweise / Tipps entgegen:
Zur Ausgangssituation: Ich arbeiten mit einer halben Stelle (13 Stunden) an einer Gesamtschule. Unsere Schule ist sehr konferenz- und fortbildungsfreudig und wir haben eine sehr eifrige didaktische Leitung

Jetzt hatten wir letzten Monat einen ganzen Fortbildungstag, der zufällig auf meinen freien Tag fiel. Selbstverständlich musste ich dann auch kommen, und zwar ganztags bis 16.30 Uhr.
Jetzt haben wir im April wieder einen Fortbildungstag, der diesmal in Workshops organisiert ist, d.h. es gibt jeweils vormittags und nachmittags einen Workshop und jeder Kollege muss sich für 2 eintragen. Jetzt bin ich naiverweise davon ausgegangen, dass ich mit meiner halben Stelle dann auch nur die Hälfte machen muss. Ist ja auch keine Problem, die Workshops sind ja in sich geschlossen, d.h. ich verpasse nicht die Auswertung etc., wenn ich mittags gehe.Unsere didaktische Leitung besteht aber darauf, dass ich 2 Workshops mache. Begründung: Das war schon immer so, dass Teilzeitkräfte alles voll machen!
Was ist das denn bitte schön für eine Begründung?Es geht mit nicht nur um diesen einen Tag, sondern, dass wir Teilzeitkräfte ständig Zusatzveranstaltungen im vollen Umgang besuchen müssen. Die finden bei uns an der Gesamtschule mindestens 2x im Monat statt. Lehrerkonferenzen, Dienstbesprechungen, Teamsitzungen, Fachkonferenzen, Fortbildungen, Elternsprechtage, Schülersprechtage, Methodentage, Klassenfahrten ohne Ausgleich und ohne zusätzliche Bezahlung etc.........
Im Januar sollte ich übrigens an meinem freien (!) Tag 6 Stunden Methoden-Training in meiner Klasse halten. Nach großem Protest durfte ich dann das auf 4 runterschrauben. Aber nichtsdestotrotz, es sind 4 zusätzliche, unbezahlte Stunden, und mein freier Tag, den ich dringend für Vorbereitungen / Korrekturen etc. benötige, ist futsch. Schon der 2. freie Tag seit Jahresbeginn.
Wie seht ihr das? Müssen Teilzeitkräfte sich das gefallen lassen?
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Es gibt noch mehr vom Autor zu lesen:
Gaullistische Westeuropapolitik im Widerstreit zu den USA: Aufsatz
Der Originaltitel hört sich interessant an!

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Meine Güte, gibst du immer so geschwollene Lesetipps? Was sagen deine Freunde dazu?
Ich denke fast auch, dass Fehrenbach der Autor ist. Wenn man die Beschreibung bei Amazon liest, hört es sich fast so an, als ob das Buch DAS Werk der Weltliteratur des 21. Jhd. ist.
Oder übt sich da jemand am Rezensionen schreiben? Für mich alles ein bisschen zu viel. Sorry.
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Ich habe es zwischen 1. Staatsexamen und Ref gemacht.
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Ja, ich habe das auch als Drittfach. Ich musste nur die Scheine aus dem Hauptstudium machen und dann die Examensprüfung ablegen. Ich glaube, ich habe nur 2 Semester dafür gebraucht, weil ich ja keine anderen Fächer und keine Begleitstudium mehr hatte. Und auch viel erfahrener war als die ganzen jungen Küken in meinen Seminaren

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Auch wenn es jetzt OT wird:
Wieso sehen Eltern sich in der Pflicht, ihren Kindern den FS komplett zu bezahlen? Ein bisschen "Selbstbeteiligung" seitens der Kinder darf aus meiner Sicht durchaus eingefordert werden.Da gebe ich dir vollkommen recht. Wir werden unseren Kindern auch auf keinen Fall den Führerschein komplett finanzieren. Aber so eine kleine Hilfestellung zum 18. Geburtstag darf es dann doch sein. Da wir Zwillinge haben, wird halt immer gleich alles doppelt so teuer. Wenn wir jedem nur 500 dazugeben, sind wir Eltern schon bei 1000 €. Das ist bei uns kein übliches Geburtstagsgeschenk und wird auch nicht aus der Portokasse genommen. Da wir außer für den Führerschein auch noch für das mögliche Studium und den möglichen Auslandsaufenthalt unserer Kinder sparen, fangen wir halt jetzt schon an, bzw. tun dies seit 8 Jahren. Was ist daran falsch?
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Was??? Da habe ich ja Glück gehabt: Ich haben meinen in den USA zu einem Spottpreis gemacht und musste hier nur die Prüfung und die Sonderfahrten noch einmal machen. War überschaubar. Und ist ja auch schon über 20 Jahre her (hüst)......
Vielleicht sollten wir schon mal sparen für unsere Zwillinge, die ja sicherlich gleichzeitig ihren Führerschein machen wollen

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