Beiträge von Anna Lisa

    Aber wieso muss es denn unbedingt zu diesem Thema sein? Du darfst doch aus jedem Halbjahr Texte nehmen.

    Was bei uns immer gut geht ist was zum Thema "Movimientos migratorios". Wir machen in der 13 immer "La frontera entre Mexico y EEUU" und da findet man wirklich massenweise Texte.

    Was zum Thema "Bilingüismo" geht auch immer gut, ist ja quasi ganz aktuell, da findet man auch viel.

    Ich weiß natürlich nicht, was ihr für Themen in Niedersachsen habt, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich die Themen gar nicht sooooo weit unterscheiden.

    Wie gesagt, kannst du nicht aus einem anderen Halbjahr was nehmen?

    Was wir auch schon mal gemacht haben: Wir haben im Unterricht den 1.Akt von "La mordaza" von A. Sastre gelesen und im Abitur gab es dann einen andere Textausschnitt, den wir noch nicht behandelt haben. Habt ihr wirklich die komplette Lektüre gelesen?

    Ich weiß nicht, wie es in Niedersachsen ist. Aber ich schreibe mal, wie es in NRW ist:

    Es gibt bei uns eine Seite, die "Standardsicherung NRW" heißt, dort sind alle relevanten Vorgaben sowohl für das Abitur als für zentrale Abschlussprüfungen aufgeführt. Halt auch die Konstruktionsvorgaben für Klausuren und die Korrekturzeichen.

    Gibt es das vielleicht bei euch auch?

    Wo informierst du dich denn über die inhaltlichen Vorgaben für das Zentralabitur? Also, was im jeweiligen Jahrgang gemacht werden muss? An dieser Stelle sollten dann auch die Korrekturzeichen zu finden sein.

    Bei uns gehen die FK Vorsitzenden regelmäßig zu den Dienstbesprechungen der Bezirksregierung , dort werden ja alle relevanten Neuerungen vorgestellt und der Vorsitzenden gibt sie dann in der FK weiter.

    Da du neu an der Schule bist, würde ich mal Einsicht in alte Protokolle nehmen und ansonsten den Vorsitzenden darauf ansprechen.

    Ich hoffe, das hat geholfen.

    Ja, genau, das meine ich! Genau solche Tage. Und es ist einfach unnötig. Man könnte genau so gut nur 3 Stunden entrümpeln und die Vollzeitkräfte halt dann 6. Ist doch kein Problem!

    Natürlich könnte man jetzt sagen, dann arbeite doch einfach Vollzeit, dann brauchst du dich nicht zu ärgern. Ja, aber dann muss ich ja immer so viel arbeiten. Ich will aber nicht so viel arbeiten! Und es ist mir ja von der Bezirksregierung zugesichert worden, dass ich aus familiären Gründen meine Stunden halbieren darf. Und dann so etwas.

    Ich finde, es müsste auch im Lehrerberuf möglich sein, eine halbe Stelle zu arbeiten, wie in anderen Berufen auch.

    Na ja. Bei 3 benoteten Klassenarbeiten pro Halbjahr und jeweils einem Übungsaufsatz vorher macht das 36 - 48 Klassensätze pro Halbjahr

    Wenn ich pro Schüler nur einen Probeaufsatz pro Halbjahr einsammle, sind das immerhin noch 24 -32 Klassensätze. Da bleibt kaum Spielraum.

    Abgesehen davon sind die Termine der Klassenarbeiten von oben vorgegeben und ja, da ballt es sich. Meist alles innerhalb von 3 Wochen.

    Selbst, wenn du dir nur 10 Minuten pro Aufsatz nimmst, sind das bei 30 Schülern 5 Stunden. Bei 6-8 Klassen macht das dann 30-40 Stunden! Wann soll mann DAS denn schaffen? Neben den ganzen anderen Korrekturen ???

    Bei uns gibt es nachmittags auch die additive Förderung.Viele Teilzeitkollegen sind da auch involviert, die geht von 13:30 bis 14 Uhr. Ich muss diese zum Glück nicht machen.

    Also bis 14 Uhr hätte ich gar kein Problem.

    Bei uns geht die 7. Std. bis 14.15 Uhr. Da habe ich auch gesagt, dass ich die machen kann.

    Ich habe ein Problem mit der 8. und 9. Stunde, die jeweils bis 15 Uhr oder 15.45 Uhr gehen.

    Zum Thema Fahrtzeit: Ich arbeite in der Nachbarstadt. Ich könnte mich auch versetzen lassen, habe aber natürlich keinen Einfluss darauf, welche Schule es dann tatsächlich wird. Da wir in einer Großstadt wohnen, kann ich auch locker die gleiche Zeit innerhalb meiner Stadt auf der Straße verbringen während des Berufsverkehrs. Also würde mir das evtl. gar nichts nützen. Da bleibe ich lieber in der Schule mit dem netten Kollegium.

    Mein Mann arbeitet 45 Minuten in die andere Richtung. Wenn wir jetzt in die Stadt meiner Schule ziehen würden, wäre es für ihn unzumutbar.

    Na, bei uns eben nicht. Da waren sie nur bis 14.30 in der Betreuung. Damals hatten wir eine andere Schulleitung, die hat mir nicht eine 8. und 9. Stunde reingedrückt.

    Mir ist schon klar, dass das mein Problem ist. Aber in früheren Jahren, mit der alten Schulleitung, hatte ich eben viel familienfreundlichere Stundenpläne, da ging es mir besser und die Kinder hatten auch mal Zeit, sich zu verabreden.

    Ja klar, fange ich später an. Aber das ist ineffektiv, denn oft schafft man morgens, wenn man nur 1 Stunde Zeit hat, bevor man fahren muss, nicht so viel, wie wenn man am Stück arbeiten kann. Da mache ich eher schon mal Haushalt oder so.

    Ich ärgere mich einfach darüber, dass ich mit meiner Teilzeitstelle trotz 8,5 Stunden täglicher Betreuungszeit meiner Kinder trotzdem noch regelmäßig einen zusätzlichen Babysitter brauche. Abgesehen davon, dass ich eigentlich 16 Uhr für Kinder einer 2. Klasse viel zu lange finde. Mit 15 Uhr könnte ich leben, aber das klappt halt nicht immer.

    Susannea: Da liegt der Hase im Pfeffer. Bei uns ist Grundschule nur von Klasse 1-4. Dort gibt es tatsächlich nur maximal 6 Stunden. Klasse 5 und 6 gehören zur Sek I und ja, da gibt es eine 7. Stunde. Da unterrichte ich ja auch ;)

    Also für NRW stimmen meine Ausführungen so. Betreuung wird in NRW definitiv nicht von Lehrern übernommen und ich habe noch nie eine Schule kennengelernt, deren 6. Std. bis 13.30 ging.

    Nur kannst du in einer Grundschule selten direkt nach dem Unterricht abdüsen.

    Da muss die Klasse aufgeräumt werden, Gespräche mit Kindern (aus unterschiedlichsten Gründen) müssen geführt werden, ich muss für Kinder anrufen,deren Eltern nicht gekommen sind. Ich muss Material in Fachräume räumen. Es finden ständig Besprechungen statt. Ich bin selten vor 14.30 Uhr aus dem Gebäude. Unterrichtsschluss 13:30 Uhr.

    Aber Gespräche mit Kindern muss ich doch auch führen, Eltern anrufen auch. Material muss ich auch wegräumen. Niemand hat mehr Besprechungen als ein Gesamtschullehrer. Allein schon dadurch, dass wir in 1000 Teams arbeiten: Im Team mit meinem Co-Klassenlehrer, im 7er-Team, in den Fachschaften, Oberstufen-Kooperationen, Parallell-Lehrer, Dienstbesprechungen mit Abteilungsleitern, Laufbahnkonferenzen etc. etc. etc.

    Ich finde es ist ein Unterschied, ob ich um 13.30 Schluss habe und noch bis 14.30 bleibe, oder ob ich um 15.45 Uhr Schluss habe und noch bis 16.45 Uhr da bleibe. Um 14.30 habe ich jedenfalls nicht Schluss und muss danach (!) noch die ganzen Sachen erledigen.

    Das verstehe ich, ABER:

    Mit einer vollen Stelle hätte ich 6 Korrekturen (ca. 170 Schüler). Geschrieben werden in der Oberstufe 2 Klausuren pro Halbjahr, in der SEK I 3 pro Halbjahr. Dazu kommt noch das Abitur, das ich dann jedes Jahr hätte.

    Das ist nicht zu stemmen mit 2 Kindern und einem Mann, der kaum zu Hause ist!

    Wie kommst du den auf so interessante Zeiten für die Grundschule?Beispiel Berlin, die Schulen sind mindestens verlässliche Halbtagsgrundschulen, wenn nicht sogar offener oder gebundener Ganztag, somit ist eine Betreuung bis 13:30 ja verpflichtend, dementsprechend sind auch die Unterrichtsstunden mindestens bis dahin, AGs finden später statt, Unterricht z.T. natürlich auch in der 7. und 8. Stunde, sprich auch da geht es dann bis ca. 15:30 Uhr. Dann kommt es ja auf die Fahrtzeiten an, wenn es leer ist (was es natürlich zu solchen Zeiten nicht ist), fahre ich 45 Minuten, sonst gut und gerne 1,5 h. Also bin ich sogar später als du zu Hause. Daher stellt sich die Frage nach länger in der Schule bleiben für mich z.B. ganz klar auch nicht, denn dann muss ich eine zusätzliche Betreuung organisieren, denn der Hort schließt um 17 Uhr und ich muss ja etwas Puffer zum Abholen einplanen!

    Also ich denke, die Unterrichtsende-Zeiten unterschieden sich zwischen Grundschule und Oberschule oftmals nicht mehr wirklich. Sprich, von der Schulform ist zumindest das vollkommen unabhängig. Vermutlich allerdings z.T. abhängig von den Regelungen zur Teilzeit, bei uns ist eben noch einmal darauf hingewiesen worden, das z.B. Konferenzen teilbare Aufgaben wären und man somit dort im Rotationsprinzip dran teilnehmen könnte usw. das scheint ja in anderen Bundesländern anders gehandhabt zu werden.

    Also ob 13.15 oder 13.30 ist ja jetzt egal, das hängt halt von der Stunden- und Pausenverteilung der jeweiligen Schule ab bzw. vom Unterrichtsbeginn.

    An der Grundschule meiner Kinder und an den anderen Schulen meiner Stadt jedenfalls findet Grundschulunterricht bis maximal zur 6. Stunde statt und die endet halt in unserem Fall um 13.15.

    Danach gibt es selbstverständlich 8-1 Betreuung oder OGS, aber damit haben ja die Lehrer nichts zu tun, sondern das machen die Erzieher. Wie gesagt, es ist ja auch Betreuung und kein Unterricht. Außerdem haben ja längst nicht alle Kinder einen OGS Platz, höchstens die Hälfte.

    So ist es in meiner Stadt und der Stadt, in der ich arbeite, d.h. wenn ich Grundschullehrerin wäre, würde das definitiv auf mich zutreffen. Ich wohne halt nicht in Berlin oder Brandenburg.

    Fahrtzeiten sind ja nun mal das persönliche Problem eines jeden, darauf muss die Schule keine Rücksicht nehmen (tut sie auch nicht), ich fahre auch 45 Minuten eine Strecke. Aber was mich schon ärgert, sind diese unsäglichen Arbeitszeiten als Teilzeitkraft. Die Hälfte an Geld darf ich schon einstecken, aber von der Hälfte an Arbeit kann keine Rede sein.

    Hallo!

    Ich arbeite nicht an der Grundschule, sondern an der Sek 1. Da ich aber nur TZ arbeite, entfällt für mich der Nachmittagsunterricht. Bisher musste ich ein Halbjahr mal 1 nachmittag unterrichten. Aber das ist bei uns zum Glück kein Regelfall. Da ich in zwei Klassen Deutsch unterrichte und in meiner 5. Klasse als Klassenlehrerin möglichst viele zusätzliche Stunden sein soll (WN und HW) sind augenblicklich keine weiteren Stunden ( bei 14) übrig für Nachmittagsunterricht.
    Daher kann ich dann an den drei nachmittagen länger bleiben.

    LG

    Dann liegt es wohl daran, dass ich in der Oberstufe unterrichte. Oberstufe findet nun mal zwangsläufig auch nachmittags statt, und wie gesagt, du hast wohl einfach Glück, ich muss trotz halber Stelle 3 Nachmittage in der Schule verbringen und meine Kinder lange in der OGS lassen bzw. an mindestens einem Nachmittag noch zusätzlich durch Babysitter betreuen lassen.

    Ich nehme auch nicht mehr teil.

    Unsere Schüler an der Gesamtschule sind insgesamt zu schwach, um irgendwo weit vorne platziert zu werden, sie bekommen also allenfalls Trostpreise.

    Außerdem sehen unsere Schüler meist nicht ein, Teilnahmegebühren zu bezahlen, wenn die zu erwartenden Preise so unattraktiv für sie sind. Wie schon gesagt, mit Wörterbüchern und anderem Englischmaterial kann ich sie nicht locken. Eher mit den elektronischen Geräten. Aber die werden sie ja eh nie gewinnen.

    Zum Thema "Was zu erzählen haben":

    Ich finde das Hausfrauen-Dasein auch langweilig. Weiß nicht, was Claudius da so spannend findet. Die Beispiele, die Claudius genannt hat, hauen mich auch nicht vom Hocker und die sind in 2 Minuten erzählt. Und dann???

    ABER: Mein Mann und ich gehen uns oft gegenseitig auf den Keks, weil ich ständig von der Schule erzähle, nix anderes (wovon auch sonst?) und mein Mann ständig nur vom Krankenhaus. Ist auch extrem langweilig. Besser wäre es, man würde außerhalb des Berufes und des Haushaltes und der Kinder mal was erleben.

    Mein Mann kann leider nur abends mithelfen, die Kinder ins Bett zu bringen. Vorlesen machen wir immer alle zusammen.

    Er verlässt morgens um 6 Uhr das Haus und kommt abends um 18 Uhr wieder (im Schnitt). 1-2 mal die Woche kommt er auch über Nacht gar nicht nach Hause, da hat er Bereitschaftsdienst nachts und muss am nächsten Tag normal arbeiten.

    Aber am WE und halt abends hilft er sehr viel mit, er macht auch Wäsche und räumt die Küche auf etc.

    Was mich aber stresst, sind die Abholzeiten der Kinder, die ich oft nicht hinkriege, weil ich so lange Schule habe. Von familienfreundlich merke ich da gar nichts.

    Mal ein Beispiel:

    Mittwoch, 6.4: Fortbildung von morgens 8.30 bis 16.30, ich hätte an dem TAg nur 3 Stunden, die OGS schließt um 16 Uhr,
    ich fahre 45 Minuten
    Montag, 11.4: Prüfungen von 7.45 bis 17.00 Uhr, gleiches Problem wie oben, zusätzlich benötige ich morgens um kurz vor 7 einen
    Babysitter (das ist toll, sich für morgens vor 7 Uhr einen Babysitter zu beschaffen!)
    Dienstag, 12.4.: Prüfungen von 7.45 bis 17.00 Uhr, gleiches Problem wie oben
    Mittwoch, 20.4.: Konferenzen bis 17.30, s.o.

    Ihr seht also, bei uns stehen jede Woche Zusatztermine an. Das ist alleine (wie in meinem Fall) kaum zu stemmen. Noch zusätzliche Belastung kann ich da nicht vertragen.

    Ich bin ja vom Wecken der Kinder bis zum Abendbrot alleine zuständig. Wenn ich dann abends noch über einem Stapel Klausuren hängen würde, wie das bei Vollzeit zwangsläufig so ist, würde ich zusammenklappen. Irgendwann möchte ich ja auch mal zum Sport oder abends was lesen oder fernsehen etc. Das würde mit Vollzeit nicht gehen, da hätte ich gar keine Freizeit mehr.

Werbung