Dann hast du "Selbstläuferkinder", bei denen alles automatisch passt. Das haben nur die wenigsten. Und ich bezweifle ganz offen und ehrlich, dass du dich nicht mit deinem Kind hinsetzen und üben würdest, etc., wenn es in der Schule NICHT laufen würde. Dann würdest du es also eben sitzen bleiben lassen bei Schwierigkeiten? Du würdest weiterhin nicht aktiv werden und es unterstützen? Noch nicht mal versuchen, dem Kind zu helfen? Glaube ich dir nicht.
Unser einer Sohn hat mal mit Gitarre anfangen und nie richtig geübt. Da haben wir gekündigt.
Dann hat er mit Klavier angefangen, das gleiche Spiel.
Später, nach einer Pause noch mal angefangen. War auch nur sehr mäßig der Erfolg. Jetzt hat er die dritte Klavierlehrein, ist etliche Jahre älter ubd spielt inzwischen sehr gut und motiviert.
Mit Zwang kann man da gar nichts erreichen. Das muss man schon von sich aus wollen. Wenn es nichts geworden wäre, wäre es schade gewesen, aber das hätten wir so akzeptiert.
Unsere Kinder verweigern das Lernen für die Schule. Wie soll ich sie dazu zwingen? Sie haben dieses Schuljahr auch schon die ersten Dämpfer gekriegt, aber das ist eine Erfahrung, die sie jetzt machen müssen.
Ich biete IMMER Hilfe an. Aber das belastet mich nicht, da denke ich im Alltag nicht dran, ist kein Mental Load für mich. Es würde mir auch nichts ausmachen, tatsächlich mit ihnen zu lernen, ich mache das ganz gerne - daher wohl meine Berufswahl 
Während Corona habe ich meinem Sohn Heftführung beigebracht. Das war bis dato eine Katastrophe bis nicht vorhanden. Das gehört aber einfach dazu.
Warum teilt ihr euch denn Hausaufgabenbetreuung und Lernen nicht auf?
Ich kann z.B. überhaupt kein Mathe, Physik, Chemie. Das muss eh mein Mann machen. Der macht das dann am WE oder abends.
Das muss man klar vereinbaren. Das ist doch nichts, was nur Frauen machen müssen