Ne, triggert mich nicht. Ich prokrastiniere grad, weil ich eine blöde Aufgabe hier liegen hab und ich zu dem Thema immer gern was sage.
Same here ![]()
Ne, triggert mich nicht. Ich prokrastiniere grad, weil ich eine blöde Aufgabe hier liegen hab und ich zu dem Thema immer gern was sage.
Same here ![]()
Lies mal richtig.
Ich habe explizit bei gesundheitlichen und familiären Einschränkungen zur "normalen" Teilzeit geraten.
Sabbatjahr macht natürlich nur Sinn, wenn man eben sonst Vollzeit gearbeitet hätte und bestimmte Projekte anstrebt. Das sind meist Reisen, kann aber auch beispielsweise eine Unternehmensgründung oder ähnliches sein.
Dann sind wir uns ja einig
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Dann ist es doch gut, wenn Du die Nachteile und Gefahren kennst. Warum genau fühlst Du Dich dann angesprochen?
Es triggert mich, so wie es State, Sissy und andere eben auch triggert ![]()
Absolut. Meine persönliche Meinung ist aber, dass es in der Schule, solange man wirklich gesundheitlich oder familiär absolut nicht zu Vollzeit in der Lage ist, nur eine sinnvolle Option der Teilzeit gibt: Das Sabbatjahr.
Und nach dem Sabbatjahr? Dann sind alle gesundheitlichen Beschwerden weg?
Solange man minderjährige Kinder hat, macht doch ein Sabbatjahr gar keinen Sinn. Dann bleibt man zu Hause, macht den ganzen Haushaltskram, Kinderkram und hat nicht wirklich was davon. Wenn schon Sabbatjahr, dann ein richtiges Projekt.
Komisch, dass das bei den Frauen in diesen Jobs aber dann doch immer geht oder arbeiten die dann 10 oder mehr Jahre je nach Anzahl der Kids nichts mehr in ihrem Job?
S.u. Möglich ist das schon. So lange kein Mann in einer Führungsposition mal den Vorstoß auf sowas macht, wird sich eben auch in Firmenphilosophien nichts ändern
Wo habe ich das getan? Für mich selbst ist das kein Lebensmodell. Ich möchte nicht allein die Nachteile durch TZ tragen. Wenn das jemand anderes macht, ist das nichts, was ich bewerte. Ich weise aber gern darauf hin, dass das Nachteile mit sich bringt. Ich bin in einer großen Frauen-Community zur finanziellen Unabhängigkeit und da liest man täglich von Fällen mit jahrelanger Teilzeit und den daraus entstehenden Nachteilen bei Trennung oder Todesfall.
In diesem Fall ist es eben wichtig, dass Du ihr die Nachteile der Pension ausgleichst. Schließlich kannst Du Vollzeit arbeiten, weil sie es nicht tut.
In der Branche meines Mannes gibt es niemanden der Teilzeit arbeitet. Die wechseln dann die Fachrichtung oder arbeiten in einem anderen Bereich.
Warum fühlst du dich bemüßigt, "gerne" darauf hinzuweisen? Wir Teilzeitlehrer WISSEN das!!!! Wir sind nicht doof!
Es nervt, wenn man ständig und überall darauf hingewiesen wird. So richtig schön oberlehrerhaft.
Danke für die Erklärungen! So wird es um einiges klarer, warum dich das "triggert".
Nein, wird es überhaupt nicht. Das sind alles Extrembeispiele, die ich von meiner Schule überhaupt nicht kenne. Und wir haben SEHR viele Teilzeitkräfte.
Absolut. Ich würde halt alleine deshalb niemals Teilzeit arbeiten, weil man einfach nur Geld verschenkt und ich mir denke "die paar Unterrichsstunden kann ich auch noch halten".
Aber ich finde es unironisch schade, wie viele Lehrerinnen das hinnehmen, weil es beim Partner einfach "nicht geht". Ich finde gerade im Lehrerberuf geht Teilzeit so gar nicht. Wenn ich im Büro 30 statt 40 Stunden arbeite, ist das ganz klar geregelt. In der Schule nicht.
Ich gebe dir Recht, dass man Geld verschenkt. Aber ich habe mein eigenes System gefunden, das auszugleichen, so dass ich mit den Ferien auf eine angemessene Stundenzahl komme.
Kannst du dir vorstellen, dass es Lehrerinnen in Teilzeit gibt, die das machen, auch wenn es beim Partner geht? Die das trotzdem wollen und hinnehmen?
Vielleicht gibt es auch gesundheitliche und/oder persönliche Gründe?
Vollzeit ist doch nicht das einzig seligmachende Allheilmittel, was man mit allen Kräften anstreben sollte.
Ja, ich weiß, die Pension. Was ist, wenn man das akzeptiert und damit leben kann? Kannst du dir das vorstellen?
Ich finde es ebenfalls witzig. Es belustigt mich, mein Klischee immer wieder von allen Seiten bestätigt zu sehen.
Warum mich das triggert? Ach, das ist eine Kombination verschiedener Beobachtungen. Da gibt es die Hobbyteilzeitlehrerin, deren Kinder längst aus dem Haus sind, die die Teilzeit verwendet um so richtig Zeit für Projekte (die anderen Arbeit machen) zu haben und somit die Preise kaputt macht. Die Bekannte, die einen Heulanfall hatte, weil ihr Mann leider "nur Lehrer" ist und sie deshalb finanziell nicht so stark reduzieren kann wie eine Freundin von ihr, wo der Mann den "richtigen Job" hat. Und die ständigen Beschwerden von Lehrerinnen über die ach so furchtbaren Teilzeitbedingungen, das System aber nie hinterfragt wird. Und noch aus Nostalgie die nervigen Mütter, die nie zur 1., nie zur 6. Stunde können und generell nie Hohlstunden wollen und den Vollzeitkraften den Stundenplan ruinieren. Glücklicherweise ist das an meiner Schule nicht mehr möglich.
Alles das trifft auf mich nicht zu. Es gibt offensichtlich noch eine weitere Kategorie von Teilzeitlehrerinnen. Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Vielleicht erweiterst du mal deinen Horizont? Nur weil eine handvoll Lehrerinnen, die du kennst, dein Klischee erfüllen (mag sein), gibt es noch weitaus mehr, die es nicht erfüllen. Nur redest du wahrscheinlich nie mit denen.
Was genau meinst du mit "das System hinterfragen"? Was konkret soll man da tun?
Du bringst allerdings dieses Thema seit Jahren immer und immer wieder auf (von wegen "der Mann hat den "richtigen" Job"), was ich mittlerweile wirklich lustig finde, denn ich frage mich, warum dich das so triggert?
Danke. Genau das meine ich. Und genau diese Frage hätte ich gerne mal beantwortet.
Ich übrigens auch. Ich habe nicht gesagt, dass ich es schlimm fände, sondern nur, dass ich es immer und immer wieder beobachte.
Na ja, aber warum schreibt man das denn immer wieder? Ist ja nicht nur in diesem Thread so. Es wird ständig betont. Irgendetwas scheint ja dann daran zu stören. Sonst würde man es nicht erwähnen.
So wie es formuliert wird / wurde, fühle ich mich irgendwie so, als ob das schlecht wäre oder nicht in Ordnung.
Tatsächlich eine Ausnahme von der Regel:
Eine Freundin teilt sich mit einer Kollegin in einem großen deutschen Unternehmen eine Führungsposition (Abteilungsleitung), wo beide in überhälftiger TZ arbeiten und das teils im HO. Ihr Mann hat mit VZ weniger Geld als sie. In dem Fall stellt das Unternehmen das intern ganz besonders als Beispiel für die Förderung von Frauen heraus.
Geht aber auch nur in Bürojobs und wo man nicht mehrmals in der Woche verpflichtende Nachmittags- und Abendtermine hat. Mit verpflichtenden Nachmittags- und Abendterminen, die sich aus der Führungstätigkeit ergeben, macht Teilzeit nun wirklich keinen Sinn.
Abgesehen, ist z.B. mein Mann der einzige in seiner "Abteilung", der diese Qualifikation hat. Es gibt auch deutschlandweit kein einziges Beispiel, wo dieses Tätigkeit in dieser Branche in Teilzeit oder geteilt ausgeübt wird. Da sind wir noch nicht so weit. Vielleicht in der nächsten Generation.
Gegenfrage: Wenn ihr Paare kennt, wo einer Teilzeit und der andere Vollzeit arbeitet: Ist das dann eher der Mann oder eher die Frau?
Ich hab nachgedacht und kenne kein Paar, wo der Mann TZ und die Frau VZ arbeitet. Sobald Kinder kommen, reduziert die Frau und geht auch manchmal nicht wieder auf VZ zurück, wenn die Kids größer sind.
Und eas ist daran schlimm? Bzw. es berührt dich doch gar nicht, kann dir vollkommen egal sein u d es ist die persönliche Entscheidung des Paares.
Ich finde es anmaßend, das zu bewerten.
Weil die wenigsten Männer Bock auf vermehrt Haushalt und Kinderbetreuung haben.
Es gibt auch Berufe, wo das nicht geht.
Feuerwehrmann, z.B. Der macht seine Schicht zu Ende, da wird nicht mitten in der Schicht das Personal gewechselt. Der hat dann nur weniger (ganze) Tage. Nutzt wenig für eine regelmäßige Kinderbetreuung.
Oder Pilot, Arzt im Krankenhaus mit OP Tätigkeit etc etc
Auch nicht alle Führungspositionen lassen sich in Teilzeit ausüben. Entweder du machst es ganz oder du bist weg von dem Posten.
Nichts. Ich erörtere.
"Zufällig" verdient bei Lehrerinnen häufig der Mann besser und die Lehrerin geht dann in Teilzeit.
Und warum erwähnst du das dann und stellst es so heraus? Welche Relevanz hat das für die Argumentation?
Also hat er den “richtigen Job“ in der Leitungsposition. QED.
Was stört dich daran?
Quartalsnoten sollen etwa in der Mitte des Halbjahrs gegeben werden. Da kommt es auf eine Woche nicht an. Wann die Laufbahnkonferenzen stattfinden, hattest Du bislang nicht geschrieben.
Unmittelbar nach Noteneintrag. Dachte, das wäre klar
Geht es hierum: Bewertungsraster_Darstellungsleistung_Fremdsprachen.pdf?
Das sind zwar drei Seiten, aber das ist doch nur eine sehr ausführliche Punkteübersicht. Soviel Mehrzeit braucht es doch nicht, wenn ich die Punkte statt auf dem Rand auf diesem Formular eintrage.
Und habt Ihr innerhalb des Halbjahres, also nach dem ersten Klausurzeitraum, auch schon Konferenzen, dass da die Noten vorliegen müssen?
Ja, genau, das habe ich ja oben schon 2x gesagt
Was für Bögen meinst Du und wer hat diese Pflicht festgelegt?
Die Fachaufsicht der Bezirksregierung. 1 Bogen ist für die Sprachmittlung, also Klausurteil A. 1 Bogen für den Inhalt von Teil B und ein Bogen für die Sprache.
Es geht nicht darum, ob ich das schneller schaffe oder nicht. Es geht darum, dass du keine 60 Stunden Wochen machen solltest. Das muss und sollte keiner als Lehrer.
Es kräht kein Hahn danach, wenn es die Klausur dann halt eine oder zwei Wochen später zurück gibt. Falls du denkt es gäbe da Fristen, nein die gibt es nicht, das ist ein Lehrerzimmer-Märchen.
Doch, es gibt bei uns Fristen, weil sonst keine kompletten Notenlisten zu den Konferenzen vorliegen. Und man kriegt echt Ärger wenn die Noten zum Termin nicht vorliegen.
An der Gesamtschule gibt es - anders als am Gymnasium- Laufbahnkonferenzen
Dann arbeitest du schlecht.
Noch mal zur Aufklärung: Nicht im Durchschnitt!!!!!
In Korrekturzeiten!!! Wenn ich 170 Klausuren in einem Zeitraum von 4 Wochen zu korrigieren habe, dann kommt man auf diese Zeiten, ja. Schön, wenn du das schneller schaffst.
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