Meine Ex-Referendarin und bald Kollegin hat das genau so gemacht und keiner von uns hat komisch reagiert.
Was hätte sie sonst machen sollen?
Wir haben aber mehrere offen schwule und lrsbische Kollegen.
Meine Ex-Referendarin und bald Kollegin hat das genau so gemacht und keiner von uns hat komisch reagiert.
Was hätte sie sonst machen sollen?
Wir haben aber mehrere offen schwule und lrsbische Kollegen.
DAS ist ein "Outing".
Outing ist nicht unbedingt ein Gesprächskreis und eine klare Aussage mit "Geständnis"...
Na ja, aber das ist ja selbstverständlich. Wie soll man sonst über Privates reden, Freundschaften schließen etc.? Ich verheimliche jetzt auch nichts an meiner generellen Lebenssituation aktiv. Ich posaune es auch nicht heraus. Aber im Nebensatz das mit einfließen lassen, empfinde ich jetzt nicht als offizielles Outing, sondern als normale Konversation.
Was heißt denn furchtbar schrecklich? Ich kenne das eigentlich so, dass wenn jemand etwas fragt und schon die Prämisse der Frage falsch ist, dass man das dann korrigiert.
Ja, ganz genau. Völlig nebenbei. Aber für dich scheint es ja ein Problem darzustellen. Sonst würdest du es nicht hier im Thread diskutieren oder thematisieren.
Was, wenn ich keinen Freund habe?
Nein, im Moment habe ich leider keinen Freund.
Ich habe auch kein Problem über meinen Freund zu reden. Aber wenn ich gefragt werde, ob ich eine Freundin habe und nicht wahrheitsgemäß sagen kann, dass ich einen Freund habe, dann bleibt mir ja nur das nein. Nur oute ich mich ohne Klarstellung dann eben auch passiv als Heterosexueller. Und das ist wirklich das letzte was ich will.
Wenn es für dich so furchtbar schrecklich ist, dass Leute annehmen könnten, du seist heterosexuell, solltest du an dieser Stelle immer sagen, dass du im Moment leider keinen Freund hast. Dann ist die Sache doch klar. Dazu braucht man kein Outing.
Manchmal ist ein Outing eben doch ganz angebracht, nämlich dann wenn einem ständig unterstellt wird heterosexuell zu sein. "Hast du eine Freundin?" etc kommt doch gerade wenn man neu ist recht häufig vor. Und das finde ich nervig. Sind dann in der Regel auch die, die ein Outing albern finden.
Warum antwortest du dann nicht einfach: "Nö. Aber einen Freund." ?
Genau, Kinder, die einen Schlüssel für ihr Zuhause haben und gelegentlich alleine zuhause sind, sind vergleichbar mit Kindern, die im Bergwerk arbeiten.
Stellst du dich extra blöd?
Es ging mir dabei um die Aussage, dass heute eben alles möglich ist und auch moralisch vertretbar ist, weil es ja früher schließlich auch möglich war.
Tja, das ist eben nicht der Fall. Siehe Anschnallpflicht.
Und ich habe bewusst den Teil deines Beitrags zitiert, dem ich widerspreche. Das war eine allgemeine Aussage, die sich darauf bezog, dass hier wohl einige nicht wüssten, wie es "in Familien" so läuft.
Diese Aussage ist soweit vernünftig. Im Gegensatz zu Teilen anderer Beiträge hier, die wehement dagegen sind, dass ein Kind alleine zuhause sein kann, weil es dann ja gar nicht zu essen hätte, wenn kein Erwachsener zuhause ist, es überhaupt verboten sei und grundsätzlich ganz schlimm sei, weil eben.
Falls du mich meinst: Ich bin nicht dagegen, dass Kinder alleine zu Hause sind. Meine Kinder sind und waren immer teilweise alleine zu Hause. Das ist kein Problem, wenn es sich um 2 Stunden handelt. Bei 4-6 hingegen sehr wohl.
Das mit dem Essen kam auch teilweise von mir, ja. Aber damit meinte ich nicht, dass die Kinder ein Problem damit hätten. Nein, die kommen super klar. Klar, die essen gerne Cornflakes und co. Meine Kinder konnten sich auch in der Grundschule ein Brot schmieren. Aber darum geht es ja gar nicht.
Die Eltern haben dann Stress, weil sie ja noch einkaufen und kochen müssen, was sie sonst nicht getan hätten. Dafür müssen sie die Kinder allerdings noch länger als eh schon alleine lassen.
Das alles ist auch überhaupt kein Problem, wenn nicht die Eltern in den Tagen davor auch schon auf die Cornflakes Notfall Variante zurückgegriffen haben, weil sie Stress auf der Arbeit hatte etc. 1-2 mal in der Woche TK Pizza ist vollkommen okay. Machen wir definitiv auch. Aber 3-4 mal wird dann schon wieder doof.
Trotz alledem bin ich FÜR hitzefrei. Wenn gleichzeitig eine Notfallbetreuung angeboten wird für Grundschulkinder für diejenigen, die absolut keine Betreuung hinkriegen.
Ab Klasse 5 ist das sowieso kein Thema.
Man war ja auch selbst mal Kind. Bei uns waren "Schlüsselkinder" eher die Regel als die Ausnahme und da wurde überhaupt kein Wirbel drum gemacht. Sind auch unverhungert durch die Grundschulzeit gekommen. So schlimm, wie krass unselbstständig viele Kinder heute aufwachsen.
Naja, so ein Hitzefrei fällt ja nicht unerwartet vom Himmel, sondern wer halbwegs den Wettervorhersagen folgt, könnte sich ja darauf einstellen. Und eventuell mal vorbereitend nen Liter Milch kalt stellen^^
Früher sind Kinder unangeschnallt im Auto gefahren, haben stundenlang auf dem Feld gearbeitet oder im Bergwerk. Joah, geht alles.
Zwischen Teenie und Grundschulkind ist ja noch mal ein Unterschied.
Wenn man bis dahin keine gesunde Ernährung gelernt hat, wird das nichts mehr, daher haben wir uns allergrößte Mühe gegeben unsere Kinder mit sämtlichen Salaten und Gemüsesorten zu konfrontieren. Und heute essen sie tatsächlich einen Großteil davon.
Auch wenn sie natürlich am liebsten Burger und co essen.... ![]()
Süß und kalt zum Frühstück? Am besten noch ganz wenig? Wir hatten in Italien an einem Morgen wirklich nur dieses Cappuccino + Croissant Frühstück. Zwei Stunden später bin ich fast Amok gelaufen, weil mir so heftig der Magen geknurrt hat.
Würde mir genauso gehen.
Esst ihr echt alle jeden Tag warm? 🤔 Das gabs bei mir weder als Kind noch heute als Erwachsener. Gerade wenns heiß ist, ist es doch völlig unschädlich, mal einen Tag kein dickes Mittagessen zu haben. Und wenn alle Stricke reißen, hat man doch immer noch zumindest ein paar Nudeln oder Reis oder Kartoffeln im Schrank, um in 20 Minuten schnell und unkompliziert igendwas auf den Tisch zu bringen.
Naja, aber wie auch immer. Da scheiden sich wohl die Geister und mir dämmert, warum es in der Praxis dann eben schwierig ist. In dem Fall helfen dann wohl nur flächendeckend Klimaanlagen 😊
Es geht ja gar nicht so sehr um das "warm", sondern um das ausgewogen. Bei großer Hitze fände ich auch einen großen Salat mit Putenbrust, Ei, Thunfisch etc. angemessen. Aber eben nicht 3x am Tag Cornflakes oder 3x am Tag eine Salamistulle. Und von einer Banane und einem Joghurt wird doch keiner satt, noch nicht einmal Kleinkinder.
Sorry, aber das liest sich einfach nur komplett absurd. Ein Kind im Schulalter (!) wird ja wohl irgendwas Essbares im Haushalt finden. Betrifft ja auch höchstens mal einzelne Tage, da sollte man notfalls auch mit Brot, Banane, Joghurt, Cornflakes, Tiefkühlpizza, whatever über den Tag kommen. Zumal es um ein paar Stündchen geht, da verhungert auch keiner.
Jaja, den Anspruch hat man natürlich. Das ist ja genau der Punkt, dass diese Ansprüche sinnvollen Regelungen im Weg stehen.
Es geht ja auch nicht um die paar Stündchen, die können selbstverständlich überbrückt werden, sondern darum, dass die Eltern dann abends noch kochen müssen und dafür dann noch nach der Arbeit einkaufen und dann noch später nach Hause kommen.
Warum?
Wir haben immer für ein paar Tage Essens-Vorrat zu Hause. Ich kauf doch nicht jeden Tag ein.
Oder meintest du warmes Essen?
Klar meinte ich warmes Essen. Wenn die Eltern sonst in der Kantine essen und das Kind in der Schule hat man so etwas unter der Woche nicht vorrätig.
Ich fände es toll, wenn es grundsätzlich hitzefrei gäbe und dann alle Kinder nach Hause könnten, deren Eltern im Homeoffice sitzen oder eh zu Hause sind oder kurz darauf nach Hause kommen. Die restlichen Kinder müssen dann natürlich betreut werden.
Es wäre echt schön, wenn die OGS dann sehr flexibel reagieren würde und man für jeden Wochentag einzeln festlegen könnte, wann das Kind früher nach Hause darf und wann nicht. Am freien Tag z.B. wäre eine Betreuung völlig unnötig bei Hitze (sonst natürlich schon sinnvoll). Bei uns waren sie damals leider extrem unflexibel.
Idealerweise telefoniert man dann noch mit Eltern, das geht aber natürlich nur, wenn es nur noch wenige Kinder sind, die da sind.
Umgekehrt könnte auch ein digitales Nachrichtensystem helfen (das dann auch regelmäßig gechecht wird), so dass die Eltern sich informieren müssen, ob es hitzefrei gibt oder nicht und dann auf elektronischem Weg Anweisungen hinterlassen können (z.B. mein Kind darf nicht nach Hause, muss aber heute nicht bis 16 Uhr bleiben, sondern darf schon um 14.30 Uhr gehen).
Die Bundeskonferenz zur Erziehungsberatung empfiehlt, Kinder ab dem 7. Lebensjahr nicht länger als 2 Stunden alleine zu lassen, ab 12 dann 4 Stunden.
Offensichtlich wurde dann abends was richtiges gegessen, wie schwer kann man das Leben machen.
Wenn man eingekauft hat.
Ich will da jetzt auch gar kein Riesen Ding draus machen, denn ich bin eindeutig FÜR hitzefrei, wollte aber nur mal auf die Probleme aufmerksam machen.
Als meine Kinder klein waren, hätte ich da echt ein Problem bekommen, wenn sie um 12 zu Hause gewesen wären, ich aber erst um 16.30 Uhr wegen Oberstufenunterricht.
Ja Anna Lisa, deine Mutter hätte das gemacht. Was ist jetzt anders, dass das GAR NICHT mehr möglich wäre.
Nein, meine Mutter hat das nicht gemacht. Entweder war unsere Kinderfrau oder meine Oma dann da. Zumindest als wir noch kleiner waren, also Grundschulalter.
Als würde ein Grundschulkind tot umfallen, wenn es mittags mal nur ein Brot (dafür wird ja wohl was zuhause sein, oder ist das Messer auch zur gefährlich für die lieben Kleinen, oder der Toaster?) bekommt.
Zumal die Mensa auch einfach die Sachen bereitstellen kann und dann gehen die Kinder heim.
Dann isst es morgens Brot, mittags Brot und abends Brot. Sehr gesund. Nicht.
Sterben tut man davon nicht, das ist war. Aber toll finde ich das auch nicht.
Und nein, bei uns ist öfters mal das Brot alle, weil wir das abends aufgegessen haben und dann erst abends auf dem Rückweg neues mitbringen. Dann wäre mittags keines da.
Was findest du daran lustig?
Lässt du Grundschulkinder einen halben Tag alleine? So einen 7-jährigen z.B.?
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