Aufgrund dieses Threads habe ich jetzt auch mal genauer nachgeguckt (sonst wäre es mir nicht aufgefallenl):
Ich verdiene im neuen Jahr 3,82 € mehr! ![]()
Die Steuerabzüge sind niedriger.
Was ich mir damit jetzt alles leisten kann......
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Ja, sicher sind viele Leute enttäuscht, aber dann muss man als Erwachsener erwachsen sein und den Kindern ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen.
Bleibt einem ja auch nichts Anderes übrig, wenn man in Quarantäne ist.
In dieser Pandemie erkläre ich meinen Kindern rechtzeitig, dass auch so etwas evtl nicht stattfinden kann. Und wenn man dann Weihnachten im kleinen Kreis feiert, jede Wette, dass es für die Kinder trotzdem Weihnachten ist? Musik, Stimmung, Baum (irgendjemand wird irgendwas baumartiges besorgen können), gutes Essen, Plätzchen, spielen miteinander statt mit den Cousins... Kinder orientieren sich schnell um. Auch wenn sie das Geplante vielleicht vermissen. Wenn man sie nicht ständig mit der Nase drauf stößt sondern ein schönes Ersatzprogramm macht, ist das durchaus schön weihnachtlich.
Ja, wie schon gesagt, unsere Kinder sind schon größer und ich selbst stehe nicht so auf diese großen Feiern. Bei uns ist das gar kein Problem. Wir haben auch schon wegen Magen Darm in der Familie alleine zu viert gefeiert, ganz spontan.
Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da viele sehr enttäuschte Menschen gibt.
Vermutest du jedenfalls, weil das deine Gemütsverfassung wäre in so einem Fall. Wenn sie nur in Quarantäne, aber nicht erkrankt sind, werden sie sich einfach gemütlich einmummeln, ausruhen, viele Weihnachtsfilme und Serien anschauen und womöglich am Ende ein total gemütliches Weihnachten und Silvester mit ihren Kernfamilien verbringen, das sie sich vielleicht jetzt noch nicht vorstellen können. Ein bisserl Optimismus schadet auch dir an der Stelle nicht.
Tja, das funktioniert aber nur, wenn man keine kleinen Kinder hat. Wenn du jetzt fest eingeplant hast, mit deinen Kindern zu Oma und Opa zu fahren, wo auch Onkel und Tante und ihre Familien hinkommen und wo es auch ausschließlich einen Weihnachtsbaum gibt (du hast schließlich keinen gekauft, weil du ja dachtest, du wärest nicht zu Hause) und es die große Bescherung auch nur bei Oma und Opa gibt, und das große Festessen, das Spielen mit den Cousins und Cousinen etc., dann fällt Weihnachten SEHR WOHL aus FÜR DlE KINDER.
Oder: Du hast schwer erkrankte / oder sehr alte Eltern und es ist womöglich euer letztes gemeinsames Weihnachtsfest. Dann ist die Quarantäne ziemlich fatal. Und nicht gemütlich.
Bevor jetzt Spekulationen aufkommen: Uns betrifft das nicht, das waren hypothetische Fälle.
Ich finde das Konzept der Teilkrankschreibung nicht schlüssig. Entweder ich kann arbeiten oder nicht. Entweder ich kann ganz normal weggehen oder nicht. Spazieren oder Sauna ist okay in der Krankschreibung, Weihnachtsmarkt und Kneipe sind es nicht. Finden alle anderen das normal? Also Krankschreibung und Saufen gehen?
Nein, saufen gehen ist für ich nicht okay. Mich aber für eine Stunde mit meiner Freundin in einem Café zu treffen hingegen schon. Oder mit eine befreundeten Pärchen Essen gehen. Das ist für mich ausgehen. In Discos gehe ich nie und ich trinke zwar Alkohol, saufe aber nie.
Unter "ganz normal weggehen" verstehe ich Party machen. Und dann heißt das Arbeitsverhältnis "Teilzeit" und wird entsprechend bezahlt.
Hhhm. Ich gehe eigentlich auch "ganz normal " weg, mache aber nie "Party".
Oder findest du Menschen, die zwar weggehen, aber keine Party machen anormal?
Und was hat das jetzt mit Teilzeit zu tun?
Klar darfst du spazieren gehen. Auf den Weihnachtsmarkt würde ich jetzt, ehrlich gesagt, nicht gehen. Das kommt dann schon komisch.
Gibt es denn bei dir in Hausnähe keinen Park / Wald etc. wo du spazieren kannst und wo du nicht unbedingt jemandem aus deiner Schule begegnest?
Man beachte: Betreuung der Kinder konnte gesichert werden. Geht ja schließlich um Weihnachten.
Da handelt es sich auch um 4 Tage (um die Großeltern zu schützen), so etwas geht immer. Was nicht geht: mehrere Wochen, wegen der allgemeinen Infektionsgefahr (für das Kind selbst). Corona dauert ja länger als 4 Tage ![]()
Ich befürchte das läuft darauf hinaus, dass Lehrerinnen keine ordentlichen Bildschirm-Arbeitsplätze benötigten, weil sie ja nur hin und wieder am Computer säßen.
Glaube ich auch ![]()
Ich habe vorhin beim Abendessen versehentlich fast aus der Kerze getrunken statt von meinem Glas...
Könnte man bei Dinner for one aufnehmen ![]()
https://www.swr.de/swraktuell/bad…achten-100.html
Mal wieder nichts Halbes und nichts Ganzes.
Was machen eigentlich die Lehrkräfte, die ihre Kinder gerne zu Hause lassen wollen, aber in die Schule müssen?
Das Gleiche, was andere Eltern machen, die ihre Kinder gerne zu Hause lassen möchten, aber z.B. vor Weihnachten (oder aus anderen Gründen) keinen Urlaub genehmigt bekommen.
Nein, das geht durchaus auch ohne (bei älteren SuS!), siehe meine Beschreibung oben: Meine Kollegin lässt sich per Videokamera (die an unseren Lehrer-PCs installiert sind) in den Unterricht schalten - das übernimmt i. d. R. ein/e Schüler/in -, wird per Beamer ans Whiteboard "geworfen" und macht dadurch ihren Unterricht. Die SuS benötigen also nicht zwingend ein Endgerät (es wird oft mit dem Buch gearbeitet). Das wird sie jetzt noch bis zum Halbjahreswechsel so machen, dann übernimmt eine andere Lehrkraft in Präsenz ihre Unterrichtsstunden.
Dass das bei uns so problemlos klappt, ist aber natürlich auch dem höheren Alter unserer SuS geschuldet.
Wir haben weder Beamer noch Whiteboards.....
Natürlich, du nicht?
Die Frage war ja, ob du von heute auf morgen aufhören könntest zu arbeiten.
Dein Schulleiter / die Bezirksregierung würde dich tatsächlich freistellen, wenn du sagen würdest: Also heute ist Dienstag, ab morgen (Mittwoch) komme ich dann mal für 3 Monate nicht mehr. Ernsthaft???
Was passiert mit deinen Klassen? Wo kommt plötzlich eine Vertretung her? Und wenn dann das neue Halbjahr beginnt, werden ja allen Kollegen Kurse zugeteilt und alle sind versorgt. Wo nehmen die dann Klassen und Kurse für dich her, wenn du plötzlich im März oder so wieder auftauchst?
Ich glaube, das ist nicht ganz zu Ende gedacht.
Ich glaube, Karl-Dieter meint, dass ja gar nicht in allen Klassenräumen W-Lan vorhanden ist und die Schüler ja keine Endgeräte haben. Wenn man jetzt die 3. + 4. Stunde in Klasse 7a z.B. hat, können die ja auch nicht eben schnell nach Hause dafür. Also muss eh vertreten werden und dann ist es kein Distanzunterricht mehr.
Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass die meisten Eltern in Sachsen nicht Lehrer sind und wahrscheinlich deutlich weniger verdienen und deren größte Sorge nicht die Kreditrate für das Haus ist.
So viel zum Aufstampfen. Wer behauptet, keine Entscheidung mehr über sein Leben zu haben, sagt nicht die Wahrheit. (Außer auf der Intensivstation, da trifft es tatsächlich zu, aber das ist ein anderes Thema.)
Ich habe es überhaupt nicht nötig, aufzustampfen. Meine Satzzeichen drücken aus, wie fragwürdig ich deine Aussagen finde.
Wo soll denn die Betreuung eigentlich herkommen? Wir z.B. hätten keine Großeltern zur Verfügung. Und ich kenne nur Erwachsene, die selbst arbeiten müssen. Kennt ihr so viele Erwachsene, die nicht arbeiten und nur zu Hause sind???
Und komm jetzt nicht mit dem Homeoffice: Wer kann denn ernsthaft arbeiten, während er 2 eigene und 2 fremde Kinder "nebenher" betreut und such noch Homeschooling macht?
Und selbst wenn: die verlangen doch dann auch mal eine Gegenleistung: was ist, wenn man die nicht leisten kann?
Es wäre allerdings furchtbar interessant zu wissen, was Du zu Shells Ausführungen sagst?
Ich möchte übrigens an dieser Stelle festhalten, dass die Dilemmata, in die Mütter geraten, niemals hätten zu Stande kommen dürfen, ich finde es entsetzlich, dass die Politik so eine Situation herbeiführt. Genauso wird der Kontrolldruck auf Servicepersonal und Lehrer abgewälzt, der Konflikt um das Impfen in jede private Beziehung und Familie, die Frage nach der Maske in jeden Klassenraum. Es ist schrecklich von Kindern zu erwarten, ohne Maskenpflicht sich entweder anzustecken oder gegen den sozialen Druck als Minderheit eine Maske tragen zu müssen. Unternehmen werden gestützt, gleichzeitig werden die übrigen Belastungen der Pandemie knallhart sozialisiert.
Erwiesenermaßen gäbe es mit FFP2 Maskenpflicht, vernünftiger Testinfrastruktur und Luftfiltern bei bisherigen Varianten so gut wie kein Ansteckungsgeschehen mehr.
Wieso geraten Mütter in das Dilemma? Was ist mit den Vätern?
Mmn ist irrelevant was ich dann tun würde, da es ja lediglich um die Frage geht, ob man dann auch so ehrlich ist zu dieser Entscheidung zu stehen. Wo ist das Problem, zu getroffenen Entscheidungen zu stehen? Die Leute machen sich nicht ehrlich und verdrängen lieber. Ein weiterer Grund für unsere Situation und das breite ignorieren unangenehmer Fakten.
Wer sein Kind bei solchen Inzidenzen in die Schule schickt, nimmt eine Infektion billigend in Kauf, das ist halt so. Vielleicht hat man gute Gründe oder auch nicht, vielleicht ist die Politik letztendlich verantwortlich oder der Gruppendruck. Das ändert aber nichts an dem Umstand. Wir sind doch alle Erwachsene, die sowas zugeben können, oder nicht?
Welche Entscheidung??? Wenn du zur Arbeit musst, weil du sonst deinen Job verlierst, dann hast du dich gar keine Wahl!!! Eine Entscheidung kann man nur treffen, wenn man eine Wahl hat.
Nymphicus: Was würdest du denn tun, wenn du ein Grundschulkind in Sachsen hättest? Als Lehrer könntest du ja jetzt auch nicht einfach so zur Betreuung zu Hause bleiben. Was wäre deine Lösung???
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