Grundsätzlich habe ich auch kein Problem damit, wenn solche Inhalte in Werte und Normen Unterricht oder ähnlichen gelehrt werden. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum man nicht beides anbieten soll. Wenn Menschen christlich geprägt sind, sollen sie doch auch christlich geprägten Unterricht bekommen dürfen. Wenn der Werte und Normen Unterricht seine Aufgaben erfüllen sollen, wird er nur eine oberflächliche Betrachtung der Dinge liefern. Manche möchten mehr.
Glauben ist doch Privatsache, oder nicht?
Kinder in der Schule allgemein (du nennst es oberflächlich) bilden und aufklären, und dann kann zu Hause immer noch nach Lust und Laune vertieft werden.
Die Eltern können sich das gern für ihre Kinder wünschen (besser noch wäre, die Kinder können es sich selbst wünschen) und dann erfahren sie halt in privaten Bibelkreisen, dem Kindergottesdienst und so weiter mehr über ihre eigene Religionsgemeinschaft.
Manche möchten mehr von/in der Schule - ja klar, mag sein, aber die Curricula und der Fächerkanon können ja nunmal kein Wunschkonzert für Eltern sein. Manche wünschen sich vielleicht auch Homöopathie oder Astrologie oder Voodoo als Unterrichtsfach, auch die Vergleiche mit "Politikunterricht speziell für FDP-Wähler" oder "Chemiecurriculum durch die BASF geschrieben" fielen weiter oben schon und ich finde die nicht so abwegig.