Beiträge von kodi

    Ja, das ist bitter.

    Zumal ein tolles Ranking noch lange nicht bedeutet, dass es eine tolle Uni zum Studieren ist.

    Dazu kommt in Physik dann noch dazu, dass die Möglichkeiten, die eine Uni bietet, sich nach Spezialisierungsgebiet extrem unterscheiden. Willst du in die Fusionsforschung, gehst du nach München oder Greifswald. Willst du an Quantencomputern forschen, gehst du vielleicht nach Insbruck, Yale oder an die ETH Zürich, etc. Das sind dann aber alles Entscheidungen für die Master- bzw. Promotionsphase.

    Der Schüler könnte 1:1 ich in der 3. Klasse sein. :D

    Vermutlich versteht er nicht, was du von ihm willst.

    Die Geschichten sind für ihn völlig unwichtig und es gibt zu denen aus seiner Sicht nichts zu sagen bzw. schreiben.

    Lass ihn analytisch/technisch an die Sache gehen und gib ihm Kriterien:

    "Eine Erzählung enthält Worte/Satzfragemente um Spannung aufzubauen. Das sind x, y oder z. Davon müssen zwei eingebaut werden."

    "Der Hauptteil hat mindestens 4 Sätze."

    " In der Einleitung erwähnst du den Ort und die Hauptperson."

    So in der Art.

    Oder du gibst ihm eine Prototypgeschichte als Muster, die er immer wieder abwandeln soll/kann. Wie bei Groschenromanen oder Krimis, immer die gleiche Geschichte, aber an unterschiedlichen Orten und mit immer anderen Namen.

    Vermutlich wirst du nie einen Autor aus dem Schüler machen. Eventuell kriegst du ihn mit Sachtextformaten, Erlebnisberichten (des Schülers) bzw. Themen, die ihn interessieren.

    Das Beschneiden der Büsche ist so wenig nachhaltig, dass im Wochenrhythmus nachgeschnitten werden muss.

    Wöchentlich ist doch super!

    Bei uns hat die Laubbläsersaison angefangen...2x täglich mitten in der Unterrichtszeit. :autsch:

    Es könnte ja jemand auf einem gefährlichen Blatt ausrutschen...

    Der Hausmeister hat natürlich das Laubbläsermodell "Jet-Turbine" angeschafft.

    Was kannst du kurzfristig machen:

    • Bitte den Personalrat, dich zu unterstützen, dass du an eine grenznahe Schule im Arbeitsbundesland versetzt wirst, die günstiger gelegen ist.
    • Bitte deine Schulleitung deinen Stundenplan so zu gestalten, dass du die zeitlich kürzeren Verkehrsmittel nutzen kannst. (Du schreibst im ungünstigsten Fall 2 Stunden.)
    • Frag deinen Arzt, ob es eine Medikamentierung gibt, die die Fahrtüchtigkeit nicht beeinflußt. Eventuell Einnahmezeitpunkt verschieben?
    • Versuch eine regelmäßige Fahrgemeinschaft zu finden.

    Zum Ländertausch wurde ja schon was geschrieben. Lass dich da dringend vom Personalrat beraten. Ist vermutlich eher mittelfristig.

    Zweitwohnung am Arbeitsort ist sicher auch eine extreme Lösung und nichts für jeden.

    Du arbeitest in NRW 41 Stunden die Woche, also etwa 164 im Monat. (bzw. 156 mit Altersermäßigung)

    Vollzeitgehalt /164

    Das ergibt je nach Besoldungsstufe, Erfahrungsstufe und Altersermäßigung zwischen 23€/h und 38,5€/h brutto für Lehrer ohne Führungsverantwortung (A12-A14).

    Arbeiten, die du in den 41 Stunden pro Woche nicht schaffst, kannst du da nicht mit hineinrechnen.

    Um mich herum gehen jede Woche 1-2 Schulen in Quarantäne und Testungen. Zum Glück bisher ohne Masseninfektion.

    Insofern ist das Thema bei uns noch von großer Bedeutung. Bisher scheinen die Maßnahmen aber zu Wirken bzw. die Infektionsfälle schnell genug gefunden zu werden. Allerdings sind in meiner Stadt aktuell auch nur 0,02% der Bevölkerung an Corona erkrankt. (Also an bekannt aktuell Kranken... Bekannt bisher jemals Corona erkrankte sind 0,3%)

    Föderalismus ist bei allem gut, wo auf lokal unterschiedliche Ausgangsbedingungen reagiert werden muss.

    Wo es diese auf Bundeslandebene für den Bildungsbereich geben sollte, ist mir völlig schleierhaft. Sie sind allenfalls durch das föderale Bildungssystem künstlich erzeugt. Insofern halte ich Föderalismus im Bildungssystem für den völlig falschen Weg.

    Realistisch gesehen existiert er auch nur deshalb noch, weil den Ländern in der Föderalismusreform sonst fast alle wichtigen Entscheidungskompetenzen entzogen wurde. Das Bildungssystem war der Brosame, der unwichtig genug erschien, um ihn nicht auf die Bundesebene zu verlagern und den Ländern die Illusion zu lassen, es gäbe noch starke föderale Strukturen.

    Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, da meine Frau bei Quarantäne keine Vertragsverlängerung bekommen. Sie arbeitet zur Zeit noch befristet in einer kleinen Klitsche.

    Ich würde mir eher die Frage stellen, wie wichtig der Urlaub im Hinblick auf das Jobrisiko ist, ob der Job dort eine realistische Perspektive hat und ob es derzeit leicht oder schwer ist, Alternativen zu finden.

    Warum sind so viele Lehrer/innen dennoch immer "einkommensunzufrieden"?

    Sind sie das? Kann ich bei meinen Kollegen nicht beobachten.

    Sie sind höchstens über die Arbeitsbedingungen unzufrieden und zwar primär, weil sie es unmöglich machen, den real leistbaren Unterricht in Einklang mit dem (Selbst-)Anspruch zu bringen.

    Darüber hinaus hinken diese Einkommensvergleiche auch immer am Vergleichsmaßstab.

    Der sieht je nach Bildungsweg und Fächern sicher unterschiedlich aus.

    Wenn deine Berufsalternativen dich z.B. sicher in den oberen 5% positioniert hätten, dann muss der Lehrerberuf schon deutliche andere Vorteile bieten, um das zu kompensieren. Tut er es nicht (mehr), wächst die Unzufriedenheit.

    Schlußendlich stellt sich die Definitionsfrage bei "reich". Kann man bei einem abhängigen Einkommen reich sein?

    Ich persönlich würde das eher verneinen.

    Die Pool-Lösung ist besser als die Befristung, aber auch da trifft es eine relativ "schwache" Gruppe, nämlich frisch eingestellte Lehrer.

    Die Frage ist, ob man diese Pool-Lösung nicht besser generell über alle Lehrer streuen soll, so nach dem Motto alle 10 Jahre macht man ein Jahr Pool.

    Vermutlich täte das auch generell dem Schulsystem gut, wenn dadurch Erfahrungen zwischen den Schulen transferiert würde.

    Für die Schüler wäre es wahrscheinlich auch vorteilhaft, wenn die Vertretungs/Pool-Kollegen erfahrene Kräfte wären, da diese sich dann auf den Unterricht konzentrieren könnten und nicht auf das, was man als Berufsanfänger oder Nichtausgebildeter in der ersten Zeit so alles nebenher noch lernen muss.

    Es ist traurig, dass sich so eine Regelung, die eigentlich Arbeitnehmer schützen soll, gegen sie wendet.

    Auf der anderen Seite ist auch verständlich, dass es seitens des Landes nicht gewünscht ist, unabsichtlich ein mögliches unbefristetes Arbeitsverhältnis zu gründen. Das Problem ist allerdings, dass nicht genug unbefristete Stellen ausgeschrieben werden, um den echten Bedarf zu decken.

    Da muss ich widersprechen. Manche/einige/alle(?) Unis bieten den Studierenden vergünstigte/gratis Softwarelizenzen an. Ich kenne keine Uni bei der kein MSOffice-Paket angeboten wird, im gleichen Rahmen erhält man dann auch eine Windows10-Lizenz dazu. Mach dich schlau, was deine Uni so bietet und spar dir die ~80€ Aufpreis.

    Das stimmt.

    Ist halt die Frage ob sich Konschak zutraut, das Betriebssystem selbst zu installieren oder jemanden hat, der ihm/ihr das macht.

    Die Office-Programme würde ich definitiv auch über die Uni beziehen, wenn es denn MS-Office sein soll.

    Nimm erst den alten und warte bis dein Studium anfängt.

    Dann kannst du die Campus-Angebote wahrnehmen. Das spart zwischen 5-20%.

    Außerdem kannst du dann besser einschätzen, was du brauchst:

    Schreibst du z.B. Vorlesungen am Notebook mit? Kannst du schnell genug am Rechner schreiben?

    Ist das Arbeiten unter freiem Himmel realistisch?

    Rein leistungstechnisch hat jedes Notebook vor 20 Jahren dein Anwendungsprofil erfüllt.

    Trotzdem solltest du bei einem Kauf auf folgendes achten:

    • mind. 8GB Arbeitsspeicher
    • Lieber Ryzen5 oder I5 statt Ryzen3 oder I3. Auf die Generation achten. (Pentium, Athlon, Celeron sind lahm. ARM-Notebooks/Chromebook inkompatibel zu normaler Software)
    • mind. 256 SSD.
    • je mehr Anschlüsse, umso besser
    • für das Arbeiten zu Hause empfielt sich ein externer Monitor + Maus&Tastatur. Es ist vorteilhaft, wenn das Notebook einen Monitorausgang (DisplayPort, HDMI, Thunderbold, USB-C) hat, dann brauchst du keine USB3-Dockingstation oder ähnliches.
    • Nimm ein Notebook mit Betriebssystem, wenn du auf dem alten kein Windows 7, 8 oder 10 hast oder nicht weißt, wie du die Lizenz überträgst.
    • Business Notebooks sind in der Regel robuster als Consumer Notebooks. Allerdings zahlt man dafür auch kräftig.

    Was den Tellerrand angeht, so muss man m.E. vorher ansetzen. Was bewegt einen jungen Menschen dazu, Schule-Uni-Schule zu machen und dazwischen keine andere Station einzubauen? Da sind wieder wir selbst als Lehrkräfte gefragt.

    Ich finde da muss man unterscheiden:

    • Schule-Uni-Schule kann für die zielstrebigen mit gefestigtem Berufswunsch gut sein. Die verschaffen sich den Blick über den Tellerrand meistens auch so, weil sie ein Interesse am Lehrerberuf und ihren Fächern haben.
    • Schule-Uni-Schule ist absolut Mist, wenn es eine Notlösung ist.

    Aber eine Arbeitgeberbescheinigung über die Arbeitstage - das könnte mein Arbeitgeber ja nicht bescheinigen, es stempelt bei uns ja keiner.

    Da werde ich nun nur schriftlich was zu verfassen.

    Bzw. auch mal mit meinem Verband drüber sprechen, ob die Ahnung davon haben.

    Hatte das auch mal. Habe einfach die Übersichtsseite meines Lehrerkalenders kopiert und hingeschickt.

    Verwaltung will 'was abheftbares. ;)

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