Beiträge von kodi

    Naja diese Mustervereinbarung hat schon deutliche Schwachstellen. Zum Beispiel diese:

    Zitat von 4.7 Speicherdienste

    Die Ablage und der Austausch von Daten und Dokumenten mit Personenbezug über Cloudspeicherdienste, zu denen seitens des Landes Nordrhein-Westfalen, des Schulträgers oder der Schule kein Vertragsverhältnis besteht, ist untersagt. Gleiches gilt für die Verwendung von Diensten aus dem Bereich „Social Media“.

    • Was fällt alles unter den Bereich "Social Media"?
    • Darf ich nicht einmal bei 4teachers Unterrichtsmaterial bereitstellen? Der Personenbezug ist ja durch mich als Nutzer hergestellt.
    • Was ist überhaupt mit Daten, wo sich der Personenbezug auf mich selbst beschränkt?
    • Wo finde ich eine abschließende Liste der Firmen/Organisationen mit denen das Land, mein Schulträger, meine Schule ein Vertragsverhältnis hat? Ich meine selbst beim regionalen Rechenzentrum von IT.NRW nehme ich das nur an, wüßte aber nicht, wo ich das rechtssicher nachlesen kann...

    Ich für meinen Teil werde die konkrete Nutzervereinbarung, die ich dann bekomme, zumindest ähnlich penibel und kritisch lesen, wie sie im Zweifelsfall auch gegen mich angewendet würde.

    DAS (also das Aufteilen der Aufgaben) sollte man womöglich beim Erstellen einer neuen Homepage auch gleich bedenken.

    Das ist meiner Meinung nach der allerwichtigste Ratschlag überhaupt.

    Nur dann kann ein CMS wie Joomla, Typo3, Wordpress etc. seine Vorteile auch wirklich entfalten.

    Ich finde es immer wieder erschreckend, wie selten diese Systeme eingesetzt werden, um unterschiedlichen Leuten Redakteur-Rechte für ihre Teilbereiche der Homepage einzuräumen und wie oft sie lediglich als komplizierter HP-Baukasten für den einzigen armen HP-Beauftragten genutzt werden, der dann alles alleine machen soll.

    Den einzigen weiteren Ansatzpunkt sehe ich in der kritischen Reflexion, ob du dem Vertretungslehrer wirklich gutes Vertretungsmaterial gegeben hast.

    Hätte eine Stunde damit bei dir funktioniert?

    Wenn ich so das Vertretungsmaterial angucke, dann schwankt die Qualität zwischen Alibi-Aufgabe und perfekt vorbereiteter Stunde. Je besser vorbereitet die Stunde ist, umso leichter wird die Vertretung.

    Was dann letztlich vor Ort im Unterricht passiert, kannst du nicht mehr beeinflussen.

    Classroom Management muss der Vertretungslehrer selbst können. Das kannst du ihm/ihr nicht abnehmen oder aus der Ferne steuern.

    Unterrichtsgänge gehören für mich zum normalen Unterricht.

    Die Seite mit den Wald-Aktionen ist sympathisch. Es eine gute Idee ist, sowas zentral zu sammeln. Ich finde es auch naheliegend, dass sich "Wald-Interessensgruppen" dafür einsetzen.

    Ich werde allerdings extrem skeptisch, wenn mir irgendwelche Didaktiklehrstühle so etwas als innovatives neues Konzept verkaufen wollen. Da ist mein erster Gedanke dann immer "Pseudo-Forschung". Die dort angebotene Handreichung steigert auch nicht mein Vertrauen, da auf diese Tipps selbst meine Schüler gekommen wären.

    Das Ganze an Covid aufzuhängen wirkt auf mich opportunistisch und schadet der Glaubwürdigkeit.

    Was ist die Intention dieses Threads?

    Dann hast du entweder kein Passwort für den Datensafe vergeben oder dein Logineo-Admin hat den Datensafe abgestellt bzw. nicht freigegeben.

    Die initiale Passwort-Aufforderung für den Datensafe kannst du nicht übersehen, weil sie ziemlich nervig beim Einloggen in Logineo angezeigt wird.

    Am besten sprichst du mal euren Admin an. Lass dich da auch nicht abwimmeln. Er/sie bekommt eine Entlastungsstunde dafür.

    Zuerst einmal trenn zwischen dir als Person und dir als Lehrer.

    Schau dir die Punkte in der Evaluation an, die unterrichtsrelevant sind. Das kann z.B. das Thema "Unterbrechen" sein, auch wenn es völlig pauschal geäußert wurde. Guck bei den unterrichtsrelevanten Punkten, ob sie eventuell nur kritisiert werden, weil sie den Schülern eine Anstrengung abverlangen (Mappen). Auch wenn ich hier zwei Beispiele aus deiner Schilderung herausgepickt habe, kannst nur du beurteilen, wie die einzuschätzen sind.

    Alles nicht unterrichtliche: Kleidung, Aussehen, Persönlichkeitsmerkmale etc. kannst du getrost beiseite schieben. Das sind Strohmann-Kritikpunkte, die falls ernst gemeint, eine allgemeine Unzufriedenheit und das Unvermögen diese präzise zu bennen, überdecken.

    Ich würde mit der Klasse jetzt da nicht weiter drüber diskutieren, sondern denen lediglich mitteilen: "Ich habe diese aus der Evaluation wahrgenommen, dass ihr euch das wünscht... "berechtigte unterrichtsrelevante Punkte". Gibt es keine, machst du das natürlich nicht.

    Eventuell kannst du zum Thema Mappen noch sagen, das diese zu den normalen Anforderungen sonstiger Mitarbeit gehören und betonen, dass das auch eine Chance ist gute Leistungen zu zeigen.

    Sollten dir gegenüber allerdings von Schülern der Klasse Beleidigungen geäußert werden oder respektloses Verhalten gezeigt werden, dann würde ich empfehlen konsequent pädagogische Maßnahmen zu verhängen, zu dokumentieren und ggf. den Schritt weiter zur Ordnungsmaßnahme zu gehen.

    Deine grundsätzliche Haltung muss dabei sein: Jede Stunde eine neue Chance für die Schüler. Du mußt ja zukunftsorientiert arbeiten. Aber das weißt du ja selbst.

    Leider hat man manchmal so ätzende Situationen. Meistens sind das aber zum Glück "Eingewöhnungsprobleme", die sich legen, sobald die Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Insofern gib die Hoffnung nicht auf und lass dich nicht Demotivieren!

    was mich gewundert hat (aus dem Artikel), dass die Nachbarkliniken nicht automatisch Patienten übernehmen, sondern dass von oben befohlen werden muss (und dass das anscheinend noch nicht geschehen ist).

    Das finde ich auch schockierend, ist aber eine direkte Folge der unzureichenden Art und Weise der Klinikfinanzierung.

    Das ist genauso wie mit den Corona-Tests bei Hausärzten. Wenn man die entsprechenden Kapazitäten haben möchte, dann muss man die Leute/Kliniken zumindest so bezahlen, dass sie keine Nachteile haben, wenn sie die entsprechenden Kapazitäten bereitstellen.

    Zitat

    "In Kreisen oder Städten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen kann schulspezifisch ab der 8. Klasse im Wechsel von zuhause und in den Schulen unterricht werden. Die Maßnahme für Extremhotspots gelte ab 200 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Damit sei aber nicht gemeint, dass ganze Städte oder Kreise pauschal in den Wechselunterricht gingen, betonte Laschet. Es handele sich nicht um das „Solinger Modell„, welches das NRW-Schulministerium zuvor untersagt hatte. In Solingen sollten wegen hoher Infektionszahlen alle Schulen in den Wechselunterricht gehen."

    Laschet/Gebauer können keine Fehler zugeben.

    Deshalb formulieren sie das jetzt so kompliziert, um zu verschleiern, dass die Solinger und nicht sie selbst diese Lösung vorgeschlagen haben.

    Ein kurzer Blick auf die Karte zeigt, dass 1/3 von NRW schon unter diese Regelung fallen kann. Das macht es natürlich besonders pikant.

    Zitat von "Autor entfernt, da nicht auf ihn persönlich bezogen."

    ... Es gab die Kuschelzeit in der Grundschule

    ...frage ich mich, wieso das immer gegenübergestellt wird. Weil dort mancherorts Hausschuhe getragen werden? Auch da gilt doch: Gemütlichkeit und Zugewandheit widersprechen keiner Erwartungshaltung an Anspruch an die Arbeit der Kinder. Bis auf den riesigen Unterschied, dass Grundschule mega Differenzen in der Klientel hat.

    Ich glaube, dass dieses Klischee der "Kuschelpädagogik" gerne gezogen wird, um sich selbst guten Gewissens der Selbstreflexion zu entziehen.

    Naja ein Problem ist doch auch, dass dieses Fach als Sammelbecken genutzt wird:

    Algorithmen, Datenstrukturen, Codierung und als Anwendung Programmieren ist die echte Informatik.

    Officeproduktschulung hat damit eigentlich gar nichts zu tun. Das gehört in Deutsch (Textverarbeitung) bzw. Mathe (Tabellenkalkulation).

    Datenschutz, WhatsApp, Youtube und Co. gehört eigentlich eher zu Sowi, Politik.

    Der ganze Hardwarekram gehört eigentlich in Technik.

    Leider wird halt alles, was mit Computern zu tun hat, pauschal in das Fach Informatik geschoben.

    Diese Erwartung besteht dann auch seitens der Schüler und da eine Officeproduktschulung einfacher ist als Algorithmen zu unterrichten, liegt der Schwerpunkt in der Praxis seit Jahren an vielen Schulen auch genau im Officetraining. Das wiederum verstärkt die Fehlwahrnehmung, was Informatik ist.

    Das ist ein bischen so wie mit Mathe, was im Schulkontext treffender "Rechnen" genannt werden sollte.

    Würde ich so bedroht, dass ich mich zum Selbstschutz einschließen müßte, dann würde ich ohne zu zögern die Polizei anrufen.

    Im Nachgang gehört dazu dann auch eine Anzeige des Straftäters.

    An dem Punkt ist dann auch egal, was der Schulleiter dazu meint. Im Ablauf, den so ein Anruf hier in Gang setzen würde, hätte der SL auch nicht mehr viel mitzureden. Natürlich muss dafür wirklich Gefahr im Verzug sein.

    Was meintest du mit „vom Eigenengagement abhängig“? Also wenn es eine Prüfung mit abgesteckten Themengebieten ist, dann wäre das ideal, da ich sowieso vorzugsweise eigenverantwortlich lerne. Wie nennt man das bei euch in NRW?

    Sie heißen bei uns Zertifikatskurse.

    Die Qualifikation, die man hinterher real (nicht auf dem Papier) hat ist vom eigenen Engagement abhängig, da diese berufsbegleitenden Kurse weder inhaltlich noch zeitlich auch nur annähernd mit einem Studium vergleichbar sind. Es gibt auch keine Prüfung, sondern die Lehrerlaubnis wird quasi für Anwesenheit erteilt. Das heißt, es liegt mehr oder weniger allein beim Teilnehmer, sich selbstständig in die jeweiligen Fachinhalte und die jeweilige Fachdidaktik in der nötigen Tiefe zu einzuarbeiten. Im Zertifikatskurs steht der Überblick und die praktische Umsetzung im Vordergrund.

    Das klingt jetzt schlechter als es in Wirklichkeit ist. Da die Schulen die dafür gewährte Entlastung nicht erstattet bekommen, werden in der Regel nur Leute zum Z-Kurs geschickt, die bereits Vorkenntnisse oder ein starkes Interesse haben.

    In meinem Bundesland gibt es die Möglichkeit eine weitere Lehrerlaubnis mit einem Zertifikatskurs zu erwerben.

    An dem darfst du aber nur teilnehmen, wenn du bereits eine feste Stelle hast. Damit kann man also seine Bewerbersituation nicht verbessern.

    Darüber hinaus ist die damit erworbene "Qualifikation" ehrlich gesagt etwas problematisch, da wesentlich vom Eigenengagement abhängig. Aus dem Grund führen diese Kurse in NRW auch nicht zur Lehrbefähigung, sondern nur zur Lehrerlaubnis. Da du in BW bist, ist das für dich vermutlich aber eh alles egal. ;)

    Mein persönlicher Tip wäre, dass du dich auf deine bisherigen Fächer konzentrierst, dort anstrebst zu den besten 10% zu gehören und hinterher bei den Bewerbungen örtlich und schulformtechnisch (Gym/Ges/Beruf) flexibel bist.

    Wenn du kein verwandtes Fach hast, dann studierst du sowohl Mathe als auch Physik nicht mal so eben nebenher nach, auch nicht auf S1.

    Falls es dir nur um die Einstellungschancen geht, ist es vermutlich zielführender die entsprechende Zeit zu nutzen, um eine feste Stelle zu bekommen bzw. deine Chancen darauf durch Vertretungstätigkeit und den Aufbau eines Netzwerks zu erhöhen.

    Und was ist deines Erachtens der Grund dafür?

    Ein nichtprofessioneller Umgang mit Minderleistungen, der das Selbstvertrauen der betroffenen Schüler zerstört und sie im Kern ihrer Person so angreift, sodass sie hinterher das Gefühl haben, als Person wertlos zu sein. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren.

    Wieso genau das in den mir bekannten Fällen so möglich war, will ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

    Naja, die Frage ist, was man so erwartet. Es ist halt eine monothematische Seite mit Fixierung auf die Schule.

    Im Moment ist das Corona-Thema da sehr beherrschend, aber das ist es ja in der Schulpraxis gerade auch. Die Nicht-Corona-Artikel gibt es auch noch, jedoch nicht mehr auf der Titelseite.

    Ich lese ansonsten noch die Artikel aus dem Schulleben im Amtsblatt NRW. Die sind vermutlich aber für andere Bundesländer nicht so interessant, da es da oft um landesspezifische Aktionen geht.

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