Beiträge von kodi

    Ich bin in offiziellen Positionen gegen das Tragen solcher Symbole.

    Dabei ist auch relativ egal, was der Träger selbst damit assoziiert oder ausdrücken will.
    Entscheidend ist wofür es in der Mehrheitsgesellschaft steht.

    Da ist das Koptuch eben nicht neutral besetzt, sondern steht für eine religiös-konservative Weltsicht, die oft auch im Widerspruch zu unseren Grundwerten und Gesetzen ausgelebt wird.
    Ich seh da auch keinen qualitativen Unterschied zwischen einer Kopftuch-Nonne, einer Kopftuch-Muslima oder Kopftuch-Babuschka.

    @ BuT-Anträge:
    Wir geben die bei Klassenfahrten nahezu fertig ausgefüllt, gestempelt und unterschrieben aus.
    Beim Austeilen muss jedes Kind dann unter meiner Aufsicht seinen Namen eintragen, damit da niemand mit Mist bauen kann.
    Geld geht direkt auf ein schulisches Klassenfahrtskonto.

    Für alle anderen BuT-Fälle haben wir auch entweder weitgehend fertige Anträge oder ein Ausfüllmuster.

    Dadurch reduziert sich der Stress mit diesen Anträgen erheblich.
    Was natürlich in Elternhand bleibt, ist der Nachweis der Bedurftigkeit gegenüber dem Amt.

    @Krankes Kind wird nicht abgeholt:
    --> mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus
    Das ist allerdings doof, weil dann ein Lehrer mit muß. ;)
    Daher nutzen wir das nur als allerletztes Mittel.

    Du kannst einen Antrag auf voraussetzungslose Teilzeitbeschäftigung stellen.
    Der kann allerdings auch theoretisch abgelehnt werden.

    Such mal nach deiner Bezirksregierung und dem Stichwort Teilzeit. Da findest du die Anträge und in der Regel kurze Infotexte dazu.

    Für die Teilzeitanträge gibt es allerdings Stichtage. Ich meine das wäre etwa 6 Monate vor Beginn. Bezüglich des Zeitraums bin ich aber nicht sicher.

    Ich sehe da keine Probleme, da du schreibst, dass sie eine fitte, alphabetisierte Schülerin ist, die schon 2 Sprachen kann.
    In der Regel gehen solche Schüler bei uns spätestens nach 6 Monaten mit dem Sprachniveau B1 in die Regelklasse über.
    Wichtig ist dabei, dass sie spätestens dann Strategien und Selbstarbeitsmaterial hat, um selbstständig an der Sprache weiter zu arbeiten und dass in der Regelklasse differenziert unterrichtet wird. (Leider immer noch nicht selbstverständlich für jeden Lehrer.)

    Der SL sollte allerdings vorher die Rahmenbedingungen verbindlich festlegen:
    1. Entlastung für dich
    2. Zeitliche Begrenzung der Fördermaßnahme
    3. Kostenübernahme für Fördermaterial (..also dass du nix zahlst.)

    Ich habe 3 Typen von Geschichtsunterricht kennen gelernt:
    1. Anektdotische Geschichten aus Antike, Mittelalter und von der (europäischen) Kolonisierung Nordamerikas.
    2. Schuld- und Gesinnungsunterricht zum 3. Reich in allen Fächern, wo das möglich war, wie bei plattypus. (Auch 90er Schüler ;) )
    3. Einen Geschichtszwangskurs zur Märzrevolution und zu den Monaten vor dem ersten Weltkrieg und zu dessen Entstehung.

    Lediglich in dem Geschichtszwangskurs wurden geschichtliche Mechanismen untersucht und vor allem ein Fokus darauf gelegt, was man aus dem damaligen Geschehen lernen kann und ob und inwieweit es uns heute noch beeinflußt. Die Tragig dabei ist für mich, dass lediglich der Zwangskurs das geleistet hat, was das Fach Geschichte überhaupt legitimiert, nämlich Mechanismenverständnis und Transfer zur heutigen Zeit.

    Wenn ich mir meine aktuelle Klasse angucke und was die so aus dem Geschichtsunterricht erzählen, dann sind die gerade im Bereich der anektdotischen Geschichten... O_o
    ...aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Fach sich inzwischen auch professionalisiert hat.

    Ich hätte kein Problem mit einer höheren Bezahlung, solange auch in dem Bereich für die Einrichtungen ein verbindlicher Bildungs/Lehrplan verpflichtend ist.
    In wie weit das inzwischen vielleicht sogar der Fall ist, weiß ich nicht.

    Persönlich glaube ich übrigens, dass die Arbeit in der Grundschule am anspruchvollsten und für den Bildungsweg am wichtigsten ist.
    Dort werden die Grundlagen gelegt und mit zunehmenden Alter werden die Schüler dann selbstständiger und können auf mehr Vorerfahrungen/Kompetenzen zurückgreifen, sodass die Arbeit der Lehrer einfacher wird.
    Entsprechend müßten eigentlich die GS-Lehrer am besten bezahlt werden. ;)
    Das ist zumindest mein Empfinden.

    Ich bezieh mich im folgenden nur auf den für normale Lehrer relevanten Teil (DV auf privaten Endgeräten):

    Dazu gibt es von der GEW hier findet sich eine kurze Info der GEW zum Thema.

    Wir haben den DV-Antrag wie in einer GEW-Rundmail empfohlen um diesen Passus ergänzt:

    Zitat

    Ich weise darauf hin, dass ich kein ausgebildeter IT-Spezialist bin und deshalb nicht alle geforderten Maßnahmen für mein privates Gerät bis ins Detail überblicken kann und somit jegliche persönliche Haftung ausschließe.

    Ob das im Zweifelsfall eine rechtliche Wirkung hat, ist bisher unklar.


    Was heißt der Antrag für den normalen Lehrer?

    • Keine Datenverarbeitung auf privaten Geräten ohne Genehmigung.
    • Nur die Daten verarbeiten, die explizit im Antrag stehen.
    • Eigenes Benutzerkonto für Schuldaten
    • Aktuelles Betriebssystem auf aktuellem Sicherheitsstand.
    • Firewall und Virsenscanner, sofern nicht im Betriebssystem intesgriert, wie z.B. bei Win10.
    • Bildschirmsperre einrichten
    • USB-Datenträger verschlüsseln <-- Hauptproblem in meinem Kollegium
    • Backups machen
    • Löschfristen einhalten. Am besten durch entsprechende Datenorganisation: Ordner mit Schuljahr, den man dann löschen kann (auch aus Backups).
    • Cloudbackup für Schulbenutzerkonto abstellen
    • Bei Handy/Tableteinsatz: Keine Schulkommunikation per WhatsApp und Co. Keine Schultelefonnummern (Eltern/Schüler) ins Adressbuch übernehmen, solange WhatsApp und Co darauf Zugriff haben. Cloudbackup ausstellen.

    Den DV-Antrag als Word-Datei hat dankenswerterweise ein Kollege hier im Schild-Forum bereit gestellt. Das Ministerium stellt natürlich mal wieder nur ein PDF bereit.... O_o

    Naja, du kannst dich ja kostenpflichtig beraten lassen und den Tarif dann selbst abschließen.
    Damit hast du zumindest direkte Provisionszahlungen verhindert.

    Was du natürlich nie weißt, ist ob der Vertreter sich in einem netten Tagungshotel im Schwarzwald fortbilden läßt...

    Scheint leider in NRW eine übliche Masche zu sein.
    Guck mal bei Tresselt.

    Ich rate dir, einmal bei deiner zuständigen Bezirksregierung anzurufen und nachzufragen.
    Frag insbesondere auch, ob denen die Unterlagen über deine Dienst- und Vordienstzeiten vorliegen.
    Die gehen in die Erfahrungsstufenberechnugn ein.

    Man sollte zwar meinen, dass einmal zugeschickt alles vorliegt, aber das geht öfter mal schief....

    10Mbit?
    Wir haben 4Mbit SDSL für 900 Schüler. (immerhin SDSL)
    Mein Schulträger folgt da der Logik "kleine Schüler = kleine Leitung", ....weil mh, kleine Schüler gucken nur Lernvideos in kleiner Auflösung? O_o

    Meine Schüler nutzen recht häufig ihre Smartphones im Unterricht zum Messen, Dokumentieren, Audio/Foto/Videoprojekte und zur Recherche.
    Letzteres ist ganz klar eine Krücke für die katastrophale IT-Ausstattung, die Politiker so als für Schulen ausreichend ansehen.

    Probleme mit Spielen, Chatten, wildem Filmen, etc. kann an mit entsprechender Unterrichtsgestaltung ganz gut unterbinden.
    Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass die Nutzung Aufgaben- und Unterrichtsphasengebunden ist.

    Zu jedem deiner Fächer ein Fachdidaktik/methodik-Buch aus dem du in den Unterrichtsentwürfen zitieren kannst. Welches da geeignet ist, wird dir im Studienseminar gesagt und hängt auch von der Vorliebe deiner Fachleiter ab.

    Ansonsten abwarten, was die Schule hat.

    Notebook/PC, Drucker, Scanner oder Mufu zu Hause macht aber schon Sinn.
    Dazu ein Laminiergerät vom Discounter für die kurzfristigen Nachtschichten. ;)

    Da du Englisch hast, würde ich eventuell einen vernünftig lauten Bluetoothlautsprecher, wie z.B. einen Flip3, ins Auge fassen.... je nach Ausstattung deiner Schule.
    Dann kannst du die Hörbeispiele per Handy abspielen und bist unabhängig.

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