Naja ich glaub da gibt es zwei entscheidende Dinge:
- An Förderschulen ausgebildete Lehrer sind oft genauso wenig auf die Inklusion vorbereitet, wie wir Regellehrer, nur von der anderen Seite her.
- Teamteaching ist extrem anspruchsvoll, wenn man nicht gerade zufällig gleiche pädagogische Konzepte, kompatible Lehrerpersönlichkeiten und persönliche Symphatien hat. Leider wird man nicht darin ausgebildet, wie man Teamteaching professionell macht. Ich wurde es zumindest nicht und kenne auch keinen bei dem es der Fall war.
Reibungspunkte gab es bei uns vor allem am Anfang, bis wir eine Art Geschäftsverteilungsplan gemacht haben, der die Erwartungen an alle Beteiligten geklärt hat.
Ansonsten hab ich bisher die normale Bandbreite wie bei allen Kollegen erlebt. Von Teampartner Marke "teilnahmsloser Hospitant" bis zum echten Partner kam bisher alles vor. Das ist aber in reinen Regelschullehrerteams auch nicht anders. Klar, wenn der Verdienst unterschiedlich ist, ärgert man sich natürlich etwas mehr in schlecht funktionierenden Teams. Den Unterschied hat aber der Dienstherr verschuldet und nicht die Förderschullehrer.