Beiträge von kodi

    [...]Irgendwo wurde sogar schon vorgeschlagen, die Kinder bräuchten keine Schrift mehr zu lernen, sondern eher Tastatur-Schreiben. Sie fand das unglaublich. Was sagt ihr?


    Ich halte es für ein bischen früh die Handschrift abzukündigen.

    ABER: Kulturtechniken verändern sich. Die Kunst der babylonischen Keilschrift auf Tontafeln wurde auch irgendwann zu Gunsten einer neueren Schrifttechnik aufgegeben.
    Von daher kann ich mir langfristig einen Bedeutungsverlust der Handschrift in hochtechnisierten Ländern durchaus vorstellen, wenn die Digitalisierung weiter fortschreitet.
    Alexa, Siri, Hörbücher und Ähnliches deuten ja jetzt schon an, dass sich der Stellenwert von Schrift verändert und Schreiben/Lesen langsam zumindest aus dem Freizeitbereich verschwindet.

    Ich finde das Ergebnis nicht so überraschend. Immerhin gibt es eine Quote von ca. 15% an funktionalen Analphabeten in der Bevölkerung(Link).
    Die kommen ja irgendwo her und da die Mehrheit davon erwachsen ist, ist das auch kein neues Problem. Es wurde in der "guten alten Zeit" nur nicht darüber geredet. ;)

    Immerhin entsteht langsam ein Problembewußtsein durch die ganze Testerei. Vielleicht widmet sich unsere Gesellschaft irgendwann dann auch mal der Problemlösung.

    Wir hatten auch mal einen Münzvollautomat mit Milchzubereitung aus Milchpulver. Der hat sich bei der damligen Kollegiumsgröße von ~ 30 solange gerechnet bis es trotz Putzplan zu Hygieneproblemen kam.

    Seitdem haben wir eine professionelle Filtermaschine. Das klappt ganz gut.

    Daneben gibt es noch einige Pad-Maschinen, die aber unter Hygieneproblemen leiden.

    Klebt so Farbwechselaufkleber in die Urinale. Dann haben die Jungs was zum Zielen, es gibt weniger Verschmutzungen dort und das Urinal wird für die Pinkler attraktiver als die Klokabine.
    Klingt doof, aber hilft. ;)

    Falls ihr eine der Schulen ganz ohne Urinale seid, sprecht mit dem Schulträger, ob sich das Klo nicht entsprechend umbauen läßt.

    Zitat von Wandererlass

    6.2 Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit privaten Kraftfahr-
    zeugen ist wegen der damit verbundenen Risiken grundsätzlich nicht zu-
    lässig. Abweichungen hiervon können nur in begründeten Ausnahmefällen
    und mit dem schriftlichen Einverständnis durch die Schulleiterin oder den
    Schulleiter zugelassen werden. Das Trampen (Autostop) ist verboten

    Keine Chance für den PKW, wenn der Schulleiter kein OK gibt.

    Du könntest allerdings fragen, ob du die Schulveranstaltung nicht vor Ort beginnen lassen kannst.
    Trotzdem darfst du selbst natürlich keinen Schüler mitnehmen.

    Frag doch mal bei den anderen Berufskollegs und euren Partnerfirmen, ob da nich vielleicht auch andere zur Messe wollen. Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit zu mehreren einen Bus zu mieten oder eine eurer Partnerfirmen sponsort den Messebesuch sogar.

    Welches MINT-Fach ist denn generell, mit wenig Talent für MINT, machbar ?

    Keins? O_o

    Wie bei allen anderen Fächern, wird das Studium sehr schwer ohne Talent/Interesse am Fach.
    Falls das doch geschafft wird, machen dich spätestens die Schüler fertig. Die merken sowas ziemlich schnell.

    Man darf echt nicht vergessen, dass man "seine" Fächer auch später 40 Jahre unterrichtet. ;)

    Auch wenn das hier im Forum zum Teil kontrovers gesehen wird, würde ich dir empfehlen, Fächer zu studieren, die dich interessieren.
    Wenn du da mehrere etwa gleichrangige Kandidaten hast, dann guck in die Prognose und nimmt das Fach mit der besseren Einstellungschance.
    Ansonsten setz darauf, dass du zu den sehr guten Absolventen gehörst und bring dich im Referendariat so ein, dass deine Schule nach Möglichkeit für dich ausschreibt.

    Das ist jetzt alles aus NRW-Persepektive, wo schulscharf eingestellt wird, dh. die Schule legt fest welche Fächer sie ausschreibt und lädt nach Note ein und kann dann frei auswählen, wen sie nimmt.

    Ich hatte das bei meiner letzten Klasse auch und es nervte und zog mich auch irgendwie runter. :(

    Aber:
    Du kannst nicht das Classroommanagement für deine Kollegen machen. Das hab ich auch mal jemandem ganz platt so gesagt.

    Was du allerdings tun kannst, ist den betreffenden Kollegen sagen, welche Strukturen du gesetzt hast:
    Klassenregeln, Konsequenzen, eingeübte Arbeitsformen (oft ist es auch das), etc.

    Ich stimme den Vorrednern zu, dass alle Maßnahmen die du für einen anderen Unterricht verhängst, die Authorität des anderen Lehrers schwächen.
    Wenn du den anderen Hilfe anbieten willst, dann eignen sich eher so Dinge, die der andere Lehrer verhängt, aber dich mit ins Boot nehmen.
    Beispiel: Schüler im Notfall nicht auf den Flur, sondern in deinen aktuellen Unterricht schicken. "Besinnungsaufsatz" als Brief an dich gerichtet. Halt Dinge, wo der Schüler merkt, dass du informiert wirst.
    Alles das greift natürlich irgendwo am falschen Ende an und bekämpft eher Symptome.

    Die Studie ist insofern nur bedingt übertragbar, weil die Schulstrukturen in den Bundesländern anders sind.
    Offensichtliches Beispiel: Unterrichtsverpflichtung Gym NRW 25,5 Stunden. NDS weniger.
    Oder der ganze Bereich Entlastungsstunden (Menge, Zweckbindung, etc.) und oder der Bereich Aufstiege (Regelbeförderung oder aufgabengebundende Aufstiegsstellen).

    Wir haben die Hausaufgaben durch Aufgaben ersetzt, die in der Schule während einer Freiarbeitsstunde gemacht werden, aber das Problem ist das gleiche.

    Kontrolle heißt bei uns zweierlei:
    1. Der Lehrer verschafft sich einen Überblick, was und wie viel die Schüler geschafft haben.
    2. Die Schüler bekommen eine Möglichkeit, die Richtigkeit ihrer Aufgaben zu überprüfen.

    Beides ist meiner Meinung nach notwendig.

    1. mache ich meist per Lernplaner oder Laufzettel.
    2. findet meistens über eine Form der Selbstkontrolle statt. Aufgabenvergleich im Plenum ist in meinen leistungsgemischten Gruppen selten sinnvoll. Stichprobenartig korrigiere und kontrolliere ich einzelne Schüleraufgaben während der Freiarbeitsstunde.

    Ähnliche Sache hatte ich kürzlich in Technik.

    Ergänzungsbeschaffung und Reparatur geht verwaltungstechnisch so durch, Neubeschaffung erfordert Ausschreibung mit Leistungsbeschreibung.

    Reparatur- und Ergänzungsbeschaffungen sind bei schulischer EDV natürlich quatsch. Das ist nicht mal bei Geräten wirtschaftlich, die man so als "neu" geliefert bekommt.

    Du brauchst die Schild-Datenbank und musst die Schild-NRW.UDL im Prognosverzeichnis so editieren, dass dort der Pfad zur Schilddatenbank steht.

    Ob du die Datenbank von den Verantwortlichen erhältst, musst du an deiner Schule klären. Aus Datenschutzsicht ist die Weitergabe der Gesamtdatenbank problematisch. Die Datenbank bis auf deine Schüler bzw. die benötigten Daten zu bereinigen, ist aufwendig.

    Am sinnvollsten ist vermutlich, dass euer Schild-Verwalter die benötigten Daten bei sich in Prognos lädt, dann die Prognos-Datei abspeichert und dir weitergibt, sodass du sie bei dir laden kannst.

    Damit du nicht auf Brandenburg beschränkt bist, wäre es ggf. sinnvoll die allgemeine Hochschulreife nachzuholen oder zu gucken, ob du die nicht über deine Berufserfahrung anerkannt bekommen kannst, oder eine Sonderbegabtenprüfung an der Wunsch-Uni möglich ist.

    Ein paar Infos zu den Möglichkeiten in den Bundesländern findest du hier: Studieren ohne Studium


    Wo meine Vorredner recht haben: Der Lehrerjob hat eine hohe Burnout-Quote. Ob die Grundursachen die gleichen sind, wie bei deinem jetzigen Job, kann ich nicht beurteilen.

    Ich fand 50% Gewinn an der Hardware etwas frech.
    Daher bin beim PC mit Windows/Linux geblieben. Hersteller, die dort ähnliches abziehen, meide ich auch.

    Letztendlich sind die Unterschiede zwischen den Systemen insofern gering, als dass es keine "Killeranwendungen" mehr gibt, die nur auf einem der Systeme laufen.
    OK, spezielle Industriesoftware, aber die nutze ich nicht.

    Ich würde die Klausurwertung nicht anpassen.
    Wenn die Schülerin das sonst immer kann, dann spiegelt sich das doch in der sonstigen Mitarbeitsnote wieder, oder wird die an den beruflichen Schulen anders eingerechnet als an den allgemeinbildenden (50/50)?

    Das kann man völlig kostenneutral einführen, einfach indem es den Erfahrungsstufenaufstieg nicht mehr automatisch für lau gibt.

    Wenn man da mal ein paar Minuten drüber nachdenkt, dann macht das bisherige System wenig Sinn. Es wird vorgeblich Erfahrungen belohnt, also in der Praxis Dienstzeit. Das macht nur Sinn, wenn sich die auch in Qualität nieder schlägt, was derzeit gar nicht relevant ist. Alternativ könnte man das als eine Art Treueprämie sehen. Aber auch das macht wenig Sinn, weil die meisten Lehrer Lebenszeitbeamte sind und grundsätzlich kaum den Job wechseln.

    Natürlich würde so ein System auch Druck erzeugen. Was ist daran schlecht?
    Solange das Arbeitspensum insgesamt während der festgelegten Arbeitszeiten leistbar ist, macht es doch Sinn diejenigen, die gute Arbeit leisten, gegenüber denen zu belohnen, die nur das absolute Minimum tun.

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