Beiträge von kodi

    ... wobei der Bericht im Spiegel schon sehr einseitig war.

    Man darf halt auch nie vergessen, wer solche Berichte schreibt. Wenn dein Ref glatt läuft, wirst du dich in der Regel weder an die Presse wenden, noch den Druck verspüren Geld durch freiberufliche journalistische Tätigkeit zu verdienen....

    Ich finde den Beruf übrigens nach wie vor super und bin mit meiner Berufswahl zufrieden. Klar, gibt immer Sachen die man verbessern kann, aber das Gesamtpaket stimmt für mich noch. Es ist einfach toll die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen zu begleiten und ihnen etwas beizubringen.

    [...entfernt..., kl. Gr. Frosch, Moderator]

    Verschwall nicht so einen Mist. Hier erkennt jeder die Nazi-Ideologie hinter dem Gebrauch des Begriffs.

    [...entfernt..., kl. Gr. Frosch, Moderator]

    Wenn du den Zusammenhang nicht erkennst, ist dir nicht zu helfen. Diejenigen, die da demonstrieren gingen, stehen hinter dem Grundgesetz und täuschen das nicht nur verbal vor, wenn es mal kurz scheinbar in die eigene krude Argumentation passt.

    Das weißt du natürlich auch selbst.

    [...entfernt..., kl. Gr. Frosch, Moderator]

    Lüg dir hier nicht einen zurecht. Die ganze Remigrationsideologie der Rechtsextremen hat nichts mit dem GG zu tun und ist davon auch nicht gedeckt.

    Die Betreuung ist Privatvergnügen. Haben wir jetzt immer wieder gehört. Leider gehört der Lehrerberuf zu den Berufen, wo es sehr sehr schwierig ist, spontan mal einen Tag frei zu bekommen.

    Dafür stehen dem allerdings auch extrem viele Vorteile gegenüber:

    • Versorgungssicherheit (egal ob Beamter oder Angestellter)
    • 1/3 der Arbeitszeit frei organisierbar
    • viele Jahre vorher voraussehbare Wochen, in denen der Urlaub genommen werden kann
    • Teilzeitmöglichkeit
    • Grundsätzliches Recht, dass auch auf Familien Rücksicht genommen wird, wenn möglich
    • ....

    Wenn es sich dann nicht um Unterricht, sondern Dienstbesprechungen oder Konferenzen geht, ist es dann wirklich zuviel verlangt, wenn man an den Arbeitgeber die Erwartung stellt, dass er für Lösungen nach dem Win win Prinzip offen ist?

    Die Frage ist halt wo, Win-Win zu "Take Take Take" wird.... ;)

    Zum Teil erlebe ich sehr einseitige und verengte Sichtweisen auf unseren Beruf, wo sämtliche existierenden Vorteile ausgeblendet werden und vehement immer weitere gefordert werden. Das ganze muss sich die Balance halten. Jede Vorteilsregelung führt an anderer Stelle zu Nachteilen, weil sie jemand anderes abfangen muss.

    Zum Unterschied kann ich gar nichts mehr sagen. Wir sind schon so lange in der Inklusion, dass mir das nicht mehr wirklich präsent ist.

    Was könnte verbessert werden?

    • Mehr Sonderpädagogen
    • Verlagsmaterialien sollten generell auch Lernen-Material beinhalten
    • Infrastruktur für ESE-Schüler (Auszeiträume, Kopfhörer, etc.)
    • Kleinere Klassen. Deckelung auf 27 ist noch zu viel, bei nur sporadischer Teambesetzung.

    Was mir generell auffällt ist, dass es einen deutlichen Ressourcenunterschied bei der technischen Ausstattung zwischen den Förderschwerpunkten gibt.

    Für KME, Sehen und Hören bekommen wir die nötigen Hilfsmittel, für Lernen, ESE und GE nicht.

    Vermutlich liegt das daran, dass bei KME, Sehen und Hören viel über die Krankenkasse läuft.

    Naja, die Bahn ist in 100% Staatsbesitz. Ich finde sie sollte weniger wie ein Unternehmen und mehr als Infrastruktur geführt werden. Ich finde es auch völlig unverständlich, wieso die Bahn operative Gewinne in nennenswerter Höhe an den Bundeshaushalt abführen muss, statt diese automatisch zu reinvestieren.

    Du würdest also kein Problem damit haben, einen Thread zum ersten Mal zu lesen, das Thema an sich ansprechend zu finden, darauf antworten zu wollen und dann zu sehen, dass du mit deiner Antwort aber voll in ein völlig anderes Thema/ein anderes Gespräch, das gerade läuft, hineinplatzt?

    Ja, hab ich kein Problem mit und mache ich auch manchmal.

    Er ist in gewisser Weise ein Scharlatan, wenn er sein Renommee aus Bereichen, wo er Experte ist (PISA), dazu benutzt, seine Meinung zu Bereichen, wo er keine Expertise hat (Arbeitsbedingungen an Schulen), prominent in der Politik und Öffentlichkeit zu positionieren.

    Das hat gewisse Parallelen zu diesem Matheprof mit seinen Wutvideos, der mit Mathedidaktik keine Berührung hatte.

    Ich bin da so ein bisschen hin und hergerissen.

    Ja, wenn man einen Thread nur als fokussierten Infoaustausch sieht, dann ist das Offtopic sehr störend.

    Wenn man das richtig streng wegmoderiert, fossiliert das Forum allerdings auch, weil die meisten Themen ja bereits behandelt wurden.

    Ich finde es wichtig, dass der Threadersteller die gewünschten Infos bekommt, sehe aber die Threads nach dem 4. oder 5. Beitrag eher als eine Art Gespräch an, wo dann das Abdriften in Nebenaspekte für mich ok ist.

    Was mich allerdings auch nervt, sind die Privatfehden und die Verbissenheit, die sich seit Corona auch hier etwas eingeschlichen hat und wo das Forum das gesamtgesellschaftliche Problem spiegelt.

    Die Troll-Threads sind noch einmal eine Kategorie für sich.

    Das Troll-O-Meter löst man nur schwer unabsichtlich aus und kann dann auch eigentlich keine ernsthaften Antworten erwarten. ;)

    Lass dich nicht entmutigen. Im Ref lernst du, wie du solche Situationen handhabst und idealerweise schon frühzeitig entschärfst. Dort wirst auch entsprechend beraten und begleitet.

    Als Vertretungslehrer ist das leider meistens nicht der Fall, weil du als Lückenfüller in ein überlastetes System kommst. Da hat dann oft keiner Zeit dich anzulernen.

    Jeder Jeck ist anders.

    Es gibt nicht die eine "richtige" Art und Weise. Dein Unterrichtsstil muss 'echt' sein und zu deiner Persönlichkeit passen.

    Natürlich gibt es förderliche und hinderliche Verhaltensweisen. Das sind aber eher so generelle Dinge, wie Wertschätzung, Vertrauen in die Schüler, Konsequenz, angstfreie Atmosphäre, etc. Bei Hattie gibt es eine gute Übersicht der nachgewiesen wirksamen Unterrichtsfaktoren.

    Je nachdem wie gut das Bild noch erkennbar ist, würde ich die Platte vorher sicherheitshalber scannen. Dann kannst du zur Not durch Lasern, Ätzen oder Fräsen ein Duplikat herstellen, wenn mit der chemischen Behandlung was schief geht.

    Kommt vielleicht ein bisschen auf die Region und Schulform an. Für meine Region treffen sie die Klischees in gewisser Weise alle:

    Die junge Musiklehrerin, der BK-Seiteneinsteiger, die S1-Lehrerin mit Migrationshintergrund bedienen die Klischees ganz klassisch.

    Der Grundschul-LAA als Mann und der syrische Gymnasiallehrer spielen mit dem Anti-Klischee.

    Nichts desto trotz machen die alle einen sympathischen Eindruck.

    In gewisser Weise ist das mit den Klischees zum Teil ja auch ok.

    Auf welches Bewerberfeld kann z.B. die BK-Werbung realistisch gesehen abzielen? Welche Zielgruppe für die Grundschule hat ggf. noch nicht gehobenes Potential?

    Eine Schule hat regelmäßig geplanten Unterrichtsausfall. Notenkonferenzen, pädagogische Tage etc. finden vormittags statt,

    Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Gesetzeslage aus der Zeit der Halbtagsschulen da heute auch nicht mehr passt. Große Schulen, die im Ganztag sind, können diese Termine gar nicht mehr nur nachmittags nach Unterrichtsschluss abhandeln. Selbst wenn das ginge, wäre das manchmal auch dumm. Ich glaube z.B. fest daran, dass eine Notenkonferenzwoche, wo jeden Tag nach Unterrichtsschluss noch elend lang Konferenzen stattfinden müssen, die Unterrichtsqualität in diesem Zeitraum sehr viel mehr in den Keller schießt, als ein gebündelter pädagogischer Tag. Schon allein, weil übermüdete Lehrer ohne Zeit für die Unterrichtsvorbereitung erstaunlicherweise ;) miesen Unterricht halten.

    Ist es ehrlicherweise also Neid? Oder einfach nur besseres Wissen um die Gesetzeslage? Sorge um verpassten U-Stoff?

    Sicher alles drei. Das finde ich auch verständlich und menschlich.

    Wie würdet ihr (als Eltern) verfahren?

    Wenn es ein so großes No-Go ist, dass es die Vorteile der Schule aufwiegt, dann würde ich meine Kinder woanders anmelden.

    Ansonsten würde ich auf qualitative Selbstlernaufgaben dringen, aber nicht mehr.

    Große juristische Gefechte mit Institutionen schaden eigentlich immer allen Betroffenen, auch einem selbst bzw. den eigenen Kindern. Egal wie im Recht man auch ist. Ist ziemlich traurig, aber da muss man realistisch sein. Ich würde mein Kind jetzt nicht zum Märtyrer machen.

    Man muss sich die Kämpfe aussuchen, die sich lohnen...

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