Beiträge von kodi

    Ich finde es gut, dass du versucht hast die Lernziele zu operationalisieren. Du solltest sie allerdings durch Indikatoren ergänzen. Woran siehst du dass die SuS das Lernziel erreicht haben?

    Was du im zweiten Teil bei den Lernzielen zu den Kleingruppen schreibst, gehört so formuliert in die didaktisch methodischen Entscheidungen.

    Grobe Orientierung:

    Lernziele = Was sollen die Schüler hinterher können

    Didaktisch methodische Entscheidungen = Wieso gestalte ich als Lehrer die Stunde so und was will ich damit erreichen.

    Vielleicht ist das bei euch in BW anders aufgebaut.

    Sachanalyse:

    Hier nur der mathematische Sachzusammenhang

    Alles was deine Einschätzung der Schüler/Lerngruppe betrifft kommt in die Lehr- und Lernvoraussetzungen:

    In der Regel gliedert man die in:

    • Institutionelle Aspekte
    • Arbeits- und Sozialverhalten
    • Fachliche Vorkenntnisse
    • Methodische Vorkenntnisse

    Ich hab das immer in Tabellenform gemacht mit Merkmal, Ausprägung und Konsequenz.

    Screenshot 2023-11-17 233539.png


    :aufgepasst: Dafür, dass du dich getraut hast, den Entwurf hier einzustellen.

    Ja, ich weiß, was eine Funktion ist und auch, was eine Funktionsgleichung ist und auch, was ein Graph einer Funktion ist. (Das ist das Gleiche wie die Funktion auch wenn offenbar manche glauben, dass der Graph etwas anderes wäre https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionsgraph)

    Damit wäre ich vorsichtig. Das ist so nämlich nicht richtig und ein schönes Beispiel für die Problematik von Wikipedia. Wenn dein Fachleiter ein echter Mathematiker ist, dann bringst du ihn mit so einer Sprachunschärfe in nullkommanix gegen dich auf. Wenn du im Mathematikunterricht ungenaue Sprache benutzt, dann solltest du das zumindest als notwendige didaktische Reduktion begründen können und keinesfalls mit "steht in Wikipedia".

    Die Funktion ist das mathematische Objekt. Der Graph der Funktion eine Darstellung dieser.

    Warum schreib ich das hier, obwohl du im zitierten Post explizit ausgedrückt hast, dazu nichts lesen zu wollen?

    Einfach weil es ein leicht vermeidbarer Fallstrick ist, der sich unter Umständen massiv auf dich auswirken kann, falls dieser Punkt vom Fachleiter aufgeworfen wird und du so in eine Diskussion einsteigst.

    Die Freistellungsphase der Teilzeit im Blockmodell ist für die Schule rein rechnerisch kein Nachteil, weil der Betreffende in der Zeit als Leerstelle geführt wird. Seine "Stunden" sind also bedarfserhöhend. Jetzt ist natürlich die Frage, ob und wie schnell auf den Stellenbedarf reagiert wird und ob der dadurch entstehende reale Unterhang ausgeglichen wird.... Derzeit ist das je nach Schulform und Region schwierig.

    Ist auch müßig. Das wurde doch vor ca. 10 Jahren mal gerichtlich geregelt. Der Abwesenheitsgrund darf bei Lehrern nicht auf dem ausgehängten/angezeigten Vertretungsplan stehen.

    Es ist schon lustig, dass Thunberg vor ein paar Jahren nur knapp unter Jesus war, jetzt auf einmal bemühen sich alle ihren Status klein zu reden mit formalen Verweisen auf eine fehlende rechtliche Organisationsstruktur von FFF (deren Führungsfigur sie natürlich ist).

    Ach, das war sie doch nur für irgendwelche rechten Klimaleugner, die ihren persönlichen Frust lieber an einem Mädchen abgearbeitet haben, statt ihr eigenes Leben in den Griff zu kriegen.

    Das widerspricht der Arbeitszeiterfassung gar nicht.

    Es zeigt aber auf, dass auch das Instrument der Arbeitszeiterfassung Lücken hat, weil es unterschiedlich verdichtete Arbeitsphasen nicht adäquat abbildet. Insofern wird die Arbeitszeiterfassung kein Allheilmittel gegen Überlastung sein.

    In der Grundschule wäre das gängigste, nach dem Studium SchulsozialpädagogIn zu werden, aber das ist nunmal nicht mein Ziel.

    Das ist mit deinem jetzigen Studium jedoch der einzige Weg in die Grundschule, für den du qualifiziert bist. Nicht als Lehrerin, sondern als Sozialpädagogin.

    Grundschullehrerin ist mein Traumberuf.

    Dann studiere das und pfeif darauf, was irgendwelche Politiker schwafeln, die die Schule zuletzt vor 40 Jahren als Schüler von innen gesehen haben. Es hat gute Gründe, weshalb es Lehramtsstudiengänge gibt.

    Meine Stärken liegen vor allem in Deutsch, Englisch und Kunst, in diesen Fächern habe ich auch meine Leistungskurse gehabt und ein sehr gutes Abitur geschrieben.

    In diesen würde ich sehr gerne lehren, aber Nebenfach Mathematik, sozialwissenschaftlicher Sachunterricht oder auch Sport wären kein Problem.

    Mit anderen Worten: Du traust dir alles zu, hast aber keine irgendwie nachgewiesene Fachqualifikation.

    Das ist ein Rezept für ein Desaster. Dir ist schon klar, dass ein Grundschullehrer auch unterrichtet?

    Letztendlich liegt die Verantwortung bei der Schulleitung, die dich einsetzt. Du musst ihr allerdings für dich erkennbare Gefahren zur Kenntnis bringen und gegen Gesetzesverstöße remonstrieren. Damit bist du dann aus der Haftung raus.

    Ich würde ehrlich gesagt im beschriebenen Fall einen Versetzungsantrag stellen. Selbst wenn die umliegenden Schulen voll sind, solltest du bei 45min Fahrzeit doch eigentlich etwas Variabilität haben. Vielleicht gibt es doch etwas in Wohnortnähe oder die andere Richtung vom Wohnort.

    Natürlich kann (und sollte) man immer versuchen positive Veränderungen an der eigenen Schule herbei zu führen. Dazu muss man aber auch noch die Kraft haben. Spätestens wenn ungünstige externen Bedingungen, z.B. Fahrzeit, hinzu kommen, stellt sich dann auch die Frage, ob sich das dauerhaft lohnt.

    Für die Entfristung brauchst du entweder:

    • Einen Verstoß gegen deinen Arbeitsvertrag durch angeordnete Überschreitung der Stunden.
    • Eine Aneinanderreihung von Kettenverträgen.
    • Keine Schriftform des Arbeitsvertrags
    • Sachgrundlose Befristung außer Erstvertrag jenseits der zulässigen Höchstdauer und Verlängerung.
    • Arbeitseinsatz vor Vertragsbeginn oder nach Vertragsende

    Für NRW findest du hier von der GEW eine kleine FAQ.

    Wenn du in NRW bist, kannst du auch jenseits dieser Arbeitergeberverstöße wegen des Lehrermangels neuerdings 'freiwillig' entfristet werden.

    Um welches Bundesland geht es?

    Datenschutz wird in Deutschland teilweise grotesk gehandhabt.

    Eigentlich nicht. Es gibt Gesetze. Die kommen auf eine nachvollziehbare Art und Weise zustande und sind alle erfüllbar. An die haben sich die Firmen zu halten. Tun sie das nicht, gehören sie bestraft oder ihre Produkte sind für gewisse Einsatzzwecke ungeeignet.

    Das einzig groteske ist, dass manche offensichtlich aus Gründen der Bequemlichkeit für marktmächtige IT-Konzerne Ausnahmen fordern und dafür die Gesetze und die Handhabung versuchen ins lächerliche zu ziehen.

    Es käme heute auch niemand mehr auf die Idee "DDT für alle zu fordern", weil ich tue ja nichts schlimmes damit, vergiftet hab ich mich auch noch nie, es ist so schön wirksam und wenn was passiert, ist der Betroffene selbst Schuld.

    Ich weiß, es wäre vernünftiger, aber irgendwie geben mir alle Außenstehenden das Gefühl, ich mache einen Fehler, auch wenn sich der Seiteneinstieg für mich in der Lage gerade besser anfühlt.

    Mach das, was sich für dich langfristig besser anfühlt. Du wirst ca. 40 Jahre in dem Job arbeiten.

    Umziehen ist leider gar keine Option, da ich mich wie gesagt auch noch um meine Großeltern kümmere und mein Sohn dann gar keine Betreuung hätte wenn er krank wäre. So nehmen ihn meine Eltern wenigstens ab und an.

    Auch jenseits der reinen Betreuung sind Großeltern in der Nähe viel wert. Ich kann absolut nachvollziehen, dass du deshalb nicht umziehen willst.

    Jeder der schon mal ein krankes Kind hatte weiß, dass die dann immer lieber zu den Eltern wollen und nicht zum Kindermädchen.

    Du bist das Elternteil und entscheidest, nicht das Kind! Mag vielleicht altmodisch sein. ;)

    Die Frage ist aber auch eigentlich eher, ob die Betreuungen überhaupt kranke Kinder annehmen. In meiner Region tun sie das eher nicht. Da nimmst du als Lehrer dann im Notfall "Kind-krank"-Sonderulraub.

    Wenn du alle deine Aufgaben so gut wie du kannst erfüllst, ist doch alles in Ordnung.

    Es klang nur zwischendurch nach: "Ich mach nur das Mindeste und ignoriere die sonstigen Aufgaben außerhalb des Kernunterrichts." Das triggert natürlich etwas. Zum Glück war das offensichtlich ein Missverständnis.

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