Beiträge von kodi

    Persönlich würde ich von Spielstunden aller Art abraten, wenn du die Klasse nicht kennst und unerfahren bist. Das artet sonst leicht in nutzlosem Chaos aus, mit dem keinem geholfen ist.

    Bezüglich des Materials:

    Die roten "Arbeitshefte Mathematik" von Klett sind eine gute Grundlage um kurzfristig eine Übungsstunde am aktuellen Stoff anzuknüpfen.

    Die Heftreihe ist schulbuchunabhängig und bietet zu jedem Teilthema ein Arbeitsblatt. Jedes Arbeitsblatt besteht aus einer Kurzerklärung mit Beispiel, Übungsaufgaben mit Kontrollhilfe und Zusatzaufgaben für die fitten/schnellen.

    Falls die Schule sie nicht sowieso hat, würde ich an deiner Stelle darum bitten, die anzuschaffen.

    Klett labelt die gerade um und ist bei der neuen Ausgabe erst bis Klasse 8 gekommen. Die alte Ausgabe, die noch schlicht "Arbeitsheft Mathematik 1-6" heißt, tut es auch und deckt Klasse 5-10 ab.

    Bezüglich des Lehrerrats:

    Ja, das fühlt sich am Anfang etwas komisch an, wenn jemand nicht direkt selbst nachfragt. Ging mir auch so.

    Der Lehrrat ist aber weniger ein "eskalieren" sondern einfach ein zweiter, struktureller Weg, wie Fragen/Unklarheiten geklärt werden können. Ein gut arbeitender Lehrerrat filtert die Anliegen vor und vermittelt in beide Richtungen.

    Hätte ich z.B. die Grünen gewählt, weil ich glaubte, dass die Apokalypse in Form einer Klimakatastrophe bevorstehe, könnte ich mich wohl nur schwer damit anfreunden, dass diese nun vermehrt auf Kohlekraftwerke setzen.

    Ist so ein Fall von "Köpf den Boten".

    Die Energiepolitik wurde von schwarz, gelb und rot mehr als 15 Jahre versemmelt.

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien wurde gezielt sabotiert und die entsprechenden Industrien in Deutschland in die Pleite getrieben und nach China verlagert. Studien wie man mit einem Verbundnetz regenerativer Energien die Energieversorgung auch ohne größere Speicher sicherstellen kann, hab ich schon vor 20 Jahren gelesen. Drei Parteien wollten halt die Cash-Cow Kraftwerke mit 1 Milliarde Gewinn pro Jahr nicht schlachten, weil sie sich an den "Spendentöpfen" gelabt haben. Dass diese Gewinne letztlich sozialisierten Kosten waren, wollte niemand sehen.

    Den Grünen die heutige Situation in die Schuhe zu schieben, ist schon mehr als unredlich.

    Eine Schule für Kranke z.B. im Rahmen der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist schon sehr speziell - ich kann mir nicht vorstellen, dass es da Usus ist, einen 'normalen' Gymnasiallehrer einzustellen.

    Es gibt ja auch Klinikschulen mit nichtpsychatrischem Schwerpunkt.

    Ich kenne z.B. eine Klinikschule mit onkologischen und kardiologischen Patienten. Von der weiß ich auch definitiv, dass sie mehrfach "normale" Lehrerstellen ausgeschrieben hat.

    Das wird vermutlich so schnell nicht passieren ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Schulleitung die einigermaßen bei Verstand ist, jemand schickt, die das partout nicht möchte. Jemand, die nicht so richtig Lust hat, sich aber breitschlagen lässt, ist doch die Kandidatin mit weniger Reibungsverlusten.

    Vermutlich hast du da in der Praxis Recht.

    Die Frage die sich dabei natürlich sofort stellt, ist wie eine Schulleitung gemäß dieser Ansicht mit solchen Kollegen umgehen soll, die Teile ihrer Dienstpflichten wegen "Ich will nicht" ablehnen.

    Hier findest du ein paar Grundinfos:

    GEW Artikel

    Handreichung Bzrg Münster

    In der Regel wirst du innerhalb deines Kapitels abgeordnet. Keine Ahnung wo die WBKs eingeordnet sind. Wenn du beispielsweise im Kapitel Realschule wärst (bist du nicht), würdest du normalerweise nicht ins Kapitel Gesamtschule abgeordnet, weil die Dezernenten "ihr" Personal zusammen halten. Letztendlich bestimmt aber deine Lehrbefähigung wo du (jenseits von Sondermaßnahmen wie diesem GS-Gym-Murks) einsetzbar bist.

    OT: Warum haben die denn immer solche Angst, dass die S-Zahlen in den Keller rauschen bzw. vor dem Landesrechnungshof? Ich meine, warum ist man Beamter auf Lebenszeit. Sollen die WBKs doch geschlossen werden, was juckt es mich? Geh ich eben woanders hin bevor ich den Studierenden in den Allerwertesten krieche mit geschönten Noten oder ihnen hinterhertelefoniere etc.

    Sinkt die Schülerzahl, gibt es auch weniger Lehrerstellen. Dann muss einer von euch abgeordnet oder versetzt werden.

    Da stellen sich der SL dann gleich ein paar unangenehme Fragen:

    • Wen nimmt man da?
    • Wer will das?
    • Passt das mit dem Fachbedarf?
    • Passt das mit den sonstigen Aufgaben?
    • Was macht das mit der Sozialstruktur im Kollegium?
    • Was macht das mit der Arbeitsatmosphäre?
    • Kann ich noch alle Bildungsgänge halten?
    • Schülerzahl übersetzt sich auch ins Schulbudget. Wo muss ich da sparen?
    • Gerät die Schule in einen Abwärtstrend, der letztlich zu einer Schließung führt?

    Als normaler Lehrer hat man das in der Regel nicht im Blick, weil viele die Zusammenhänge nicht kennen und die Beschäftigung damit auch nicht Teil des Jobs sind.

    In einer halbwegs perfekten IT-Welt ist das sicher so, wie von Schmidt beschrieben.

    Das Problem ist halt, dass man in der Praxis um manch idiotische Einschränkung herumarbeiten muss.

    Sei es das Magazin an alten Lehr-DVDs oder eine mies umgesetzte Netzwerkinfrastruktur, die dich im WLAN einschränkt und im LAN nicht.

    Natürlich ist der Gepard ein Waffensystem um das Gefechtsfeld zu decken und nicht um die Städte zu schützen. So wurde er den Berichten nach auch eingesetzt. Natürlich kann man den auch in eine Stadt stellen. Es schöpft sein Potential dann halt nicht aus.

    Der Schweizer Bundesrat handelt gemäss der gültigen Landesverfassung. Das ist erstmal nicht verwunderlich für einen demokratischen Staat.

    Das sollte man eigentlich auch von jedem Staat erwarten können. :top:

    Egal wie man zu der politischen Grundausrichtung eines Staates steht.

    Die Schweizer werden sich überlegt haben, wieso sie ihre Verfassung so gestalten.

    Zum Beispiel. Oder auf "ach, Chemie und Physik konnte ich in der Schule nie" ein "ach, ich schon". Meistens merkt die Person dann selbst, dass die Bemerkung offenbar abgedroschen war.

    Meine Antwort bei so Mathe-Nullen-Prahlerei ist immer: "Oh und wie ist es mit dem Lesen?"

    Ansonsten hab ich kein Problem, wenn jemand meinen Job weiß. Irgendwo hatte ich mal "Land NRW" als Arbeitsort angegeben. Das war aber mehr so ein Datenschutzding..... naja so halb. ;)

    Müßte man jetzt Deiner Meinung nach entsprechend den Bau einer deutschen Wasserstoffbombe samt Trägersystem forcieren, um das Abschreckungspotential aufrecht erhalten und damit den Frieden sichern zu können?

    Wenn man die realistisch einsetzen wollte ja.

    Nukleare Teilhabe klingt gut, aber realistisch gesehen beschränkt sie sich darauf, dass Bundeswehrsoldaten einen Kamikazeangriff fliegen, wenn der Amerikanische Präsident den Atombombeneinsatz befiehlt, die Bomben aus den amerikanischen Sonderwaffenlagern geholt werden und dann unter deutsche Flugzeuge montiert werden, um von den Amerikanern ausgewählte Ziele zu bombadieren.

    Außer bei einem nuklearen dritten Weltkrieg wird das (zum Glück) nie passieren und in diesem Fall sind die nuklearen Mittelstreckenraketen vermutlich früher in Büschel als die Bomben aus dem Bunker geholt.

    Das alles wissen die Gegner auch. Deutschland selbst hat keine nukleare Abschreckung.

    Ich kann mich in allen Räumen per Apple-TV verbinden

    Das finde ich das ärgerlichste. Es wird auf ein geschlossenes System gesetzt, wo man keine anderen Geräte einsetzen kann.

    Schlimm genug ein untaugliches Gerät als "Arbeitsgerät" zu bekommen, noch schlimmer ist es die tauglichen Lösungen auszuschließen.

    Aber tatsächlich denken (und schreiben viele deutsche Medien), dass die Schweizer Rüstungsindustrie ersetzt werden muss.

    Letztlich muss man sich immer klarmachen, dass ausländische Waffensysteme im Konfliktfall Edelschrott sind, wenn man sie nicht gerade selbst in Lizenz produziert. Das betrifft nicht nur die Schweiz, sondern z.B. auch so Ideen wie den Kauf von F35-Flugzeugen.

    Solange man die nur in der Erwartung kauft, dass man damit herumpost, ist das kein Problem. Blöd halt, wenn man sie dann wirklich einsetzen muss.

    Im Grunde war es auch unehrlich von Deutschland diese ausgemusterten Systeme zu liefern, ohne die Munitionsversorgung sicher zu stellen.

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