Ähm, doch klar. Ich habe auch für Englisch (sowohl im Abi als auch in der Uni) gelernt. Ich habe bspw. Lektüren, die wir im Unterricht durchgenommen hatten, nochmal durchgelesen und zusammengefasst und alles, was wir dazu aufgeschrieben hatten (über die Charaktere etc. sowie den geschichtlichen Hintergrund) nochmal in Kürze notiert. So hör(t)e ich es auch von Jüngeren - z. B. Kindern von Freund*innen, Verwandten,..., aber auch SuS in unserem BG und der FOS -, dass sie sich ähnlich aufs Abi bzw. ihre Abschlussprüfungen in Englisch und Deutsch vorbereiten.
Naja, ich hab im Unterricht ja nicht 2 Jahre durchgeschlafen und ein bissi Kontext gibt das Hirn im Normalfall ja auch so noch her. In Englisch klappte das problemlos. In Deutsch kam Heines Wintermärchen, an das ich mich leider nicht mehr sonderlich gut erinnern konnte bzw. als das Thema dran war, hatte ich viele Fahrstunden zeitökonomisch in meine Deutschstunden gelegt. Aber auch da reichte es letztlich noch für 12 Punkte. Wenn man grundsätzlich mit Texten umgehen kann und halbwegs allgemeingebildet in den verschiedenen Sequenzthemen ist, braucht man in den Sprachfächern meines Erachtens nicht wirklich lernen, um gut zu punkten.
Bei mündlichen Prüfungen sieht es im Hinblick auf Prüfungsteil 2 natürlich etwas anders aus. Aber da hatte ich Mathe und sowieso den einkalkulierten Totalausfall 😄
(edit: korrigiere, es waren nach Nachschauen sogar 13 Punkte)