Kann ich absolut nicht bestätigen. Ich schrieb es hier schon mehrfach: Mein Lebensgefährte ist kein Lehrer (in meinem Bekanntenkreis sind im Übrigen nur recht wenige Lehrkräfte). Er hat sich, als wir uns zum ersten Mal verabredet hatten (da war ich bereits über drei Jahre Vollzeitlehrkraft) keinen Moment von meiner "Job-Angabe" verschrecken lassen, denn mein Beruf war ihm völlig egal.
Gerade im BBS-Bereich haben zumindest unter den mir bekannten Lehrerinnen und auch Lehrern sehr viele eine Nicht-Lehrkraft als Partner/Partnerin. Und die haben ihre/n Partner*in oftmals erst als "fertige" Lehrkraft kennengelernt und nicht schon im Studium oder als Referendar*in.
Auch da habe ich von so manchen männlichen Lehrkräften schon anderes gehört. Na ja, anekdotische Evidenz mal wieder.
Anekdotisch, aber ich habe das Gefühl, dass BK oder Erwachsenenbidlung besser "funktionieren" als die klassischen Kinderschulen. Mir sagte vor ein paar Monaten mal jemand "ah gut - also keine Erziehungstrulla" 🙈
Ich glaube, es geht auch nicht so sehr darum, dass Lehrern praktische Fähigkeiten abgesprochen werden, sondern dass wir tendenziell als rechthaberische, kleinkarierte und kompliziert gestrickte Persönlichkeitstypen gelten. Ungeachtet der Tatsache, dass uns allen sicherlich dutzende Gegenbeispiele an angenehmen Zeitgenossen einfallen, finde ich das Klischee dennoch nicht ganz aus der Luft gegriffen.