Beiträge von Maylin85

    Unter Erwachsenen finde ich das Duzen in Ordnung und hätte auch mit Schülern ggf. kein Problem dabei (überlege noch, bei uns an der Schule sind derzeit alle Varianten vertreten und jeder macht es anders). Bei jüngeren Schülern empfinde ich es auch als arg respektlos und "ungehörig" und war jedes Mal befremdet, wenn Fünftklässler das noch nicht hinbekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das zu meiner Grundschulzeit absolut niemand gemacht hat und mir erschließt sich auch nicht so recht, wieso das heute anders sein "muss" und man dort so etwas - offensichtlich über Jahre hinweg - duldet.

    Diese ganze Umkleiden/Toiletten-Debatte ist doch einfach nur absurd und vorgeschoben. Wer vor hat, solche Örtlichkeiten für Übergriffe zu nutzen, tut das immer schon (kam z.B. an meiner Uni auf abgelegeneren Toiletten öfters vor, soweit ich weiß) und unabhängig vom gestatteten Zutritt. Wer sie einfach nur für den vorgesehenen Zweck nutzt, stellt keinerlei Problem dar.

    Ich kenne es aus der Vergangenheit auch so, dass bei Krankheit Vertretungsmaterial erwartet wurde und man sich dem impliziten Druck nicht unbedingt immer entziehen konnte. Heute hätte ich in der Hinsicht ein dickeres Fell, glaube ich. Krank ist krank. Man könnte die Problematik der spontanen sinnvollen Beschäftigung ja auch einfach mit zentral vorgehaltenem Selbstlernmaterial für die verschiedenen Fächer lösen.

    Bei planbarer Abwesenheit über überschaubare Zeiträume (darunter zähle ich nicht die oben erwähnten 2 Wochen Klassenfahrt, sondern vielleicht mal 1-2 Tage) finde ich es allerdings schon zumutbar, die Schüler im Vorfeld mit Aufgaben zu versorgen.

    Ich hätte auch arge Probleme mit dem Filmen und würde es ablehnen. Wer so massive Schulangst hat, dass nachweislich nur Onlineunterricht nötig ist, muss eben eine Fernschule besuchen. Bewilligen die Jugendämter nicht gerne, aber wenn die Eingliederungshilfe diese Form der Beschulung als nicht notwendig einstuft, dann würde ich daraus ableiten, dass auch für die Regelschule keine Notwendigkeit besteht, etwas vergleichbares anzubieten.

    Bisher nicht. Als Privatperson sowieso nicht und Landwirte brauchen eine Genehmigung.

    Ob sich das jetzt ändert -> keine Ahnung. In der Praxis wird aber wohl kaum jemand kontrollieren, welche 3 Pflanzen da nun stehen.

    Ja natürlich wächst das auch draußen einigermaßen okay, wenn man Glück hat und das Wetter passt. Wer wirklich zuverlässig vernünftig was ernten will, machts halt anders 😊 Frost im Frühjahr kommt blöd und bei einstelligen Bodentemperaturen wächst sie meines Wissens auch grundsätzlich langsamer und schlechter.

    Ob gewaschene Masken noch irgendeinen Effekt haben, wage ich allerdings auch zu bezweifeln. Bei mir sind das Einmalprodukte, die nach einem Nutzungstag in die Tonne wandern.

    Woher die extreme Abneigung gegen Masken kommen, kann ich ja nicht so recht nachvollziehen, sind sie doch eine einfache und sinnvolle Maßnahme zur Risikominimierung.. aber state ist mit seiner resoluten Ablehnung ja nicht alleine und ich fürchte leider, dass es in dem Punkt so schnell keine Regelungen mehr geben wird.

    Schönes Beispiel für einen Fall, in dem EU Recht einfach nur schwachsinnig ist.

    Vielleicht hat man ungeachtet möglicher Kosten ja auch schlichtweg keinen Bock auf Vereinsgedöns und darauf, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen, sondern will einfach nur irgendwo in Ruhe einkaufen. Mir scheint, dass bestehende Bezugskanäle oder halt Eigenanbau bequemer sind und bleiben. Das einzige Argument für den Verein ist die Qualität.

    Möchte man alle Suchtmittel eleminieren, könnte man ja direkt mal beim Zucker anfangen. Das ist gesamtgesellschaftlich ein viel größeres Problem und hat vermutlich gravierendere gesundheitliche Konsequenzen, als der gelegentliche Joint.

    Ich finde es auch problematisch, immer gleich von Suchtmitteln zu sprechen. Die Mehrheit konsumiert Alkohol oder Cannabis oder sonstwas OHNE direkt eine Sucht zu entwickeln (gilt vermutlich auch für Videospiele usw.). Wer eine Prädisposition für Suchtverhalten hat, verfällt vermutlich früher oder später sowieso irgendwas, die Mehrheit tut es aber nunmal nicht. Viel wichtiger als Verbote sind Aufklärung und das Erlernen eines maßvollen Umgangs. Und zur Aufklärung gehört meines Erachtens auch, Kiffen nicht einfach mit synthetischen Drogen in die Schublade "Drogen" zu stecken und zu verteufeln, sondern differenziert (auch mit Kindern und Jugendlichen) über Wirkung und Risiken zu sprechen.

    Es ist doch ureigenster Zweck einer Ausbildung, Menschen mit den Basiskompetenzen auszustatten, die vom Arbeitgeber benötigt werden. Ich finde es sehr befremdlich, wenn Lehrer eine ggf. gewinnbringende Verzahnung mit den Betrieben oder zumindest eine Ausrichtung auf deren Bedürfnisse ablehnen - wenn jemand aus arbeitserleichternden Motiven heraus argumentiert, könnte ich es noch nachvollziehen, aber darüber hinaus fallen mir wenig gute Gründe für eine solche Haltung ein.

    Ich hätte mir ja eh gewünscht, dass Maskentragen bei Erkältung sich (wie in anderen Teilen der Welt) auch bei uns als Konsens durchsetzt, aber dem ist wohl leider nicht so. Nachdem ich zuletzt öfters mit der Bahn unterwegs war und neulich einen extrem schniefenden Typen in der Straßenbahn im Nacken hatte, habe ich die FFP2 Maske jedenfalls auch wieder sicherheitshalber dabeoi. Es war schon deutlich angenehmer, als man nicht ständig mit fremden Viren zwangsbeglückt wurde.

    Ich denke, der Mensch hat unabhängig von Kultur und Religion ein gewisses Bedürfnis, sich ab und an ein bisschen zu berauschen.. sehen wir überall auf der Welt und über alle Zeitalter hinweg. Das wird sich auch nicht ändern. Schaut man sich die verschiedenen Optionen an Substanzen an, ist Kiffen meiner Auffassung nach (insbesondere für Erwachsene) noch so ziemlich das Harmloseste und ich sehe erheblich mehr Gefahrenpotential beim Alkohol und regelmäßigem Zigarettenkonsum. Es ist einfach ärgerlich und unnötig, dass Cannabis-Konsumenten in illegale Beschaffung gezwungen und dem Risiko von gepantschtem Zeugs ausgesetzt werden - und das verändert sich für Jugendliche ja auch mit den Gesetzesänderungen nicht. Ginge es ernsthaft um Jugendschutz, müsste man anerkennen, dass die faktisch sowieso konsumieren und überlegen, wie man das in "gesündere" Bahnen lenken kann. Mit Verboten jedenfalls nicht.

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