Ich habe es im Vorfeld mitbekommen, werde aber ganz sicher nicht für eine Initiative auf die Straße gehen, die nach noch mehr Inklusion, Multiprofessionalität und Individualisierung verlangt. Jede derartige Bestrebung läuft der dringend notwendigen Entlastung im Schulalltag diametral entgegen.
Beim Thema Ausbildungsoffensive bleibt nebulös, was damit gemeint ist und wie die denn wohl aussehen soll. Schöne Werbecampagnen haben wir ja zu Genüge. Und die Forderung nach einem Sondervermögen in genannter Höhe erscheint mir albern, da völlig unrealistisch und überzogen.
Ich würde mitlaufen für eine Entschlackung des Schulalltags, Rausschmiss von überflüssigen Aktivitäten, ehrliche Bestandsaufnahme, was das System mit dem aktuellen Personal noch leisten kann, kurzum: Verbesserung der Rahmenbedingungen, um die Attraktivität des Berufs zu steigern und in der Folge in ein paar Jahren/Jahrzehnten auch hoffentlich die aktuellen personellen Missstände beheben zu können. Alles weitere kann man DANN, mit ausreichend Personal dafür, diskutieren.