Hast du mal an einem Kollegiumsausflug teilgenommen?
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Oder einer Konferenz...
Hast du mal an einem Kollegiumsausflug teilgenommen?
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Oder einer Konferenz...
Wenn man sich die Videos auf X anguckt und wie scheinbar eine ganze Stadt in die Nacht jubeltund pfeift, kann das alles nicht so arg gegen den Willen des Volkes sein.
Ein Regime, das seine eigenen Bürger in fünfstelliger Zahl in 2 Tagen niedermetzelt... wenn das Völkerrecht ein Eingreifen nicht deckt, ist das Völkerrecht vielleicht an dem Punkt einfach scheisse.
Ich wünsche den Menschen dort, dass sich jetzt vielleicht doch endlich etwas zum Positiven verändert. Ob hinter den Angriffen die richtigen Motivationen stecken und es rechtlich astrein ist, sei mal dahingestellt, aber für viele Iraner scheint es ein lange ersehnter Lichtblick zu sein. Hoffentlich können sie diese Chance ergreifen.
Selbst beim AC/DC-Konzert im letzten Sommer habe ich mir die Ohrstöpsel nach einem 5-minütigen Selbstversuch wieder rausgenommen. Ich konnte diese Fremdkörper nicht länger ertragen. Und in der Schule...nö.
Bei Konzerten würde niiiiemals Ohrstöpsel tragen wollen 😊 Auch möglichst nicht an der Rennstrecke, obwohl mir das mein Dauerpiepsen beschert hat. Aber meine Schule liegt genau auf einer verkehrsreichen Innenstadtstraßenecke und hat die Räume rund um den Aufzugschacht angeordnet... die Kombination aus links ständiges Aufzugdonnern, rechts Verkehrslärm und mittendrin die üblichen Klassengeräusche macht mich wahnsinnig 🙈 Zumal ich im Unterricht (sonst nicht) eh schon immer extrem geräuschempfindlich war.
Ist einen Versuch wert.
Okay, der Preis ist natürlich eine Hausnummer. Klappt es denn, dass hauptsächlich störende Hintergrundgeräusche weggefiltert werden, oder wird auch die normale Kommunikation behindert?
Ich buddel den Faden nochmal aus, nachdem er mir gerade beim Googeln nach Ohrenstöpseln für Lehrkräfte als 1. Treffer ausgespuckt wurde 😄
-> Nutzt jemand tatsächlich sowas und kann konkrete Empfehlungen aussprechen?
Hörgeräteakkustiker ist mir für einen Testlauf zu teuer, grundsätzlich suche ich aber etwas, was Hintergrundgeräusche dämpft, Stimmen aber durchlässt. Nicht - wie weiter oben - fürs Treppenhaus, sondern tatsächlich für den Unterricht.
Habe ich zum Spaß öfter schonmal nachgeschaut, die Schüler dann aber nicht damit konfrontiert, weil es mir im Endeffekt auch egal ist. Ich denke mir halt meinen Teil. Bei Streiks fehlen gerne auch mal die sonst Autofahrer, weil "ist ja Streik", oder die, die 1km entfernt wohnen.
Am WBK war mir das komplett egal, da fühlt sich Schule eh nicht nach Schule an 😊
Ich sehe das ganz pragmatisch. Das Land hat uns vorgegeben, dass wir keine Fehlzeiten auf Abschlusszeugnissen ausweisen dürfen. Was soll ich deswegen Theater machen? Ich finde das auch nicht gut, aber ich kann aktiv nichts dagegen tun, um einen politischen Willen zu erzeugen, der das Ganze abändert.
Es ist halt einer von vielen Punkten, die man mittragen muss, obwohl man sieht, dass wir gesellschaftlich mit unserer Wohlfühl-Schulpolitik krachend gegen die Wand fahren. Ich persönlich schwanke zwischen Pragmatismus und Frust. An sich sind mir Fehlzeiten völlig egal, wenn sie nicht gleichzeitig mit Begleiterscheinungen wie dem von plattyplus beschriebenen Systemmissbrauch oder Mehrarbeit durch Anmahnen, Nachschreibklausuren, der Forderung, auch kaum anwesenden Schülern noch SoMi Noten jenseits einem pauschalen, fehlzeitbedingten Ungenügend zu geben etc. einhergingen.
Man kann nur hoffen, dass irgendwann ein radikaler schulpolitischer Kurswechsel kommt. Schnell.
Sinn: Lebensunterhalt wird bezahlt.
Danke. Ab und an brauche ich einen Reminder, aber ja, der Punkt ist solide 👍
Die Sinnfrage stelle ich mir in diesem Job ja irgendwie ständig und zunehmend mehr...
Bedenke bei allgemeinbildenden Fächern am BK, dass man im Vollzeitbereich überpropotional bildungsferne Klientel und im Ausbildungsbereich extrem wenige Stunden pro Lerngruppe hat. Meine Kollegin mit Deutsch und Einsatz in vielen Ausbildungsgängen hat 19 Lerngruppen. Ich bin mit Englisch fast ausschließlich im Vollzeitbereich und mache mit einer Ausnahme quasi nur noch Hauptschulniveau, wenn überhaupt. So richtig toll ist das alles auch nicht.
Wer bitte soll sich da hin setzen und investigativ die einzelnen Schulwege recherchieren. Sorry aber irgendwann weigert Lehrkraft sich die eierlegende Wollmilchkuhsau zu spielen.
Zustimmung. Ich denke auch nicht, dass das gefordert ist, aber wer die vorgeschobenen Ausreden nicht akzeptieren möchte, könnte es tun und die Schüler wissen das. Ob es heute einen Effekt hat, weiß ich nicht (krank), grundsätzlich finde ich die klare Ansage aber besser, als es einfach so laufen zu lassen.
Bei uns geht eine Mitteilung raus, dass 5km Fußweg als zumutbar gelten. Wer außerhalb dieses Radius wohnt, wird nach Ermessen der Klassenlehrkraft entschuldigt. Theoretisch könnte man sich die Mühe machen und gucken, wo jemand wohnt und ob dessen Verkehrslinien überhaupt vom Streik betroffen sind - ob das praktisch auch tatsächlich passiert, weiß ich nicht.
Meines Erachtens gehören Fehlstunden dringend auf Zeugnisse. Was Schüler heute teilweise an Abwesenheiten zusammensammeln, ist gruselig und sowas würde ich mir als Unternehmen auch nicht in den Betrieb holen wollen.
Ich finde den Faden und die Toleranz gegenüber Zuspätkommen extrem irritierend. Ich bin ja durchaus ein Freund davon, Dinge pragmatisch und vielleicht auch mal nicht 100%ig regelkonform zu handhaben, aber beim Thema wiederholter Unpünktlichkeit wäre ich wohl auch eine sehr unlockere Schulleitung. Wenn hier von Verspätungen alle 1-2 Wochen geschrieben wird, ist das ja wohl ein schlechter Witz.
Stillarbeit und derweil Kaffee trinken allerdings auch.
Zuspätkommen ist ein fettes No Go. Ich bin zu vielen meiner Schulen über weitere und vor allem stauanfällige Strecken gependelt und in all den Jahren ein einziges Mal zu spät gekommen. Aber nicht still und heimlich, sondern man ruft in dem Fall in der Schule an und gibt offiziell Bescheid. Wie viele Minuten hält einen die Müllabfuhr denn bitte auf? Man muss immer einen Puffer einplanen, das liegt im Rahmen der Eigenverantwortung. Meiner beträgt immer etwa 45 Minuten.
Dass man mal nicht ausreichend Wörterbücher oder Kopien hat, kann im Einzelfall mal passieren, aber definitiv nicht im Vorabi.
Sorry, aber das geschilderte Arbeitsverhalten liest sich extrem unprofessionell. Volles Verständnis für die Schulleitung.
Die Arbeitsbedingungen haben aber immer auch Strahlkraft auf zukünftige Nachwuchskräfte
Richtig, und genau deswegen sollte es einen professionellen Umgang mit Arbeitszeit geben und nicht irgendein interessengeleitetes Gemauschel.
An meiner Schule wurde übrigens auch explizit Englisch als Mangelfach angesprochen (deswegen bin ich trotz personeller Überbelegung auf dem Papier vermutlich auch noch untergekommen). Ex-Kollegen mit Deutsch sind ebenfalls alle an ihre Wunschschulen gekommen, weil der Bedarf vorhanden war. Wo genau gerade Mangel besteht, ist doch immer ziemlich relativ und kann sich schnell drehen.
Das ist eine sehr schiefe Argumentation Gymshark . Richtig wäre: korrekte Arbeitszeiterfassung und diejenigen Fücher entlasten, bei denen es objektiv nötig ist. Da dürften Doppelsprachkombis ganz weit vorne liegen.
Am BK schreiben alle Schüler/Azubis Klausuren in allen Fächern und auch deren Anzahl hängt nur von der Wochenstundenzahl und nicht vom Fach ab. Würde man bei uns entlasten wollen, müsste man sich die Klassengrößen ansehen. Unsere kleinste Klasse hat 4 Schüler, unsere Größte 34. Entsprechend ist auch der Arbeitsaufwand. Zumindest gefühlt trifft es leider immer die gleichen Kollegen, wenn es um die großen Klassen geht.
bei uns wurden Klassengrößen berücksichtigt und man hat bei der Berechnung die tatsächlich korrigierten Klausuren eingetragen.
Die BK Klausuren scheinen mir insgesamt aber sehr viel korrekturfreundlicher und schneller korrigiert, als das, was man an Gym/Ge und WBK so macht. Hier bräuchte ich jetzt definitiv auch keine Korrekturentlastung.
Und trotzdem ist - bei gleichem Unterrichtsausfall - die Korrekturbelastung je nach Fach höher oder halt weniger hoch. Ich fand das System insgesamt gut. Einzig dass es für Schild keine Entlastung gab, war für mich nicht so ganz nachvollziehbar, alles andere passte aus meiner Sicht 😊
Aber muss ja auch jede Schule so ausgestalten, wie es für sie hinhaut.
Bei uns war es mehr. Wir hatten ein Punktesystem nach Semester und Fach und spätestens mit Abiturkorrekturen lohnte sich das durchaus. Ich glaube, ich hatte für Korrekturen mehr Entlastungspunkte, als für Teilkonferenz und Tutoriat. Weiß ich aber auch nicht mehr so ganz genau.
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