Natürlich aber es ist in der Praxis nun mal nicht so einfach. Problem 1: Die werfen ihre Dokumente weg und erzählen dir nicht, wo sie herkommen.
Es kann aber tatsächlich nicht sein, dass das einfach so achselzuckend hingenommen wird. Wer seine Identität und Herkunft vergessen hat, die aufnehmende Gesellschaft also ganz bewusst zum Narren hält, müsste inhaftiert werden, bis er sich evtl. doch irgendwann dafür entscheidet, sich zu erinnern.
Genauso kann man von einer aufnehmenden Gesellschaft nicht erwarten, Straftätern Schutz zu gewähren - hier braucht es meines Erachtens zumindest für schwere Straftaten eine Rechtsgrundlage für Abschiebungen unabhängig von den Bedingungen im Herkunftsland.
Ich bin wirklich NICHT für eine Abschottung gegenüber Migranten und sehe uns insbesondere bei berechtigten Fluchtgründen absolut in der Pflicht, die Menschen aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren. Aber wir müssen auch sicherstellen, dass wir wissen, wer im Land ist und ob eine Berechtigung vorliegt. Und es muss Möglichkeiten geben diejenigen wieder des Landes zu verweisen, die der Gesellschaft schaden und sich nicht an die Spielregeln halten.