Es funktionieren auch verschiedene Erklärungen über den gleichen Account... ich hab mangels Elster erfolgreich an meinen Papa outgesourced 😊
Beiträge von Maylin85
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Wir sind 1997 für schlappe 700 DM (+ Klamotten, wir waren von Haus aus keine Skifahrer) nach Südtirol auf Skifahrt gefahren und meine Eltern sind auch im Dreieck gesprungen. Aber. Für mich war das die einzige Schulfahrt, die wirklich richtig richtig toll war und ich hätte ohne diese Fahrt nie das Skifahren für mich entdeckt. Von daher mag ich das nicht missen und finde es gut, auch und gerade dann zu fahren, wenn man in Regionen wohnt, in denen Skifahren nicht unbedingt zu traditionellen Freizeitbeschäftigung gehört. Meine alte Schule ist auch jährlich mit einer kompletten Jahrgangsstufe gefahren und für viele Schüler ist es das Schulzeit-Highlight geblieben..
Die Kosten sind natürlich ein Argument, bei uns hat damals der Förderverein bei Bedarf unterstützt. Mit dem Umweltargument müsste man Klassenfahrten strenggenommen komplett abschaffen.
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Maylin85 ich musste auch eine bittere Pille dieser Art schlucken, ich kann an einer Hochzeit im Ausland nicht teilnehmen. Ich wäre +1 und Lehrer wurden nicht berücksichtigt.
I feel you. Exakt den Fall hatte ich auch, als eine Freundin in Irland geheiratet hat. Ich vertehe auch, dass man sich da nicht nach dem Ferienkalender richtet (ebenso wie bei anderen Dingen auch), aber ja... bitter.
Noch schlimmer fand ich, als ich ein Konzert in London, für das ich schon ewig Karten hatte, sausen lassen musste wegen eines dämlichen schulischen Sommerfests an einem Samstag (und blöd genug war zu fragen, ob man das nicht anders regeln kann). Passt nicht ganz zum Thema fixe Ferienzeiten, aber vielleicht dazu, dass Schule manchmal auch sehr in Zeiten reingrätscht, die man eigentlich als private Freizeit erachtet.
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Kranke und hilfsbedürftige Verwandte sind natürlich nochmal eine andere Kategorie, aber auch ganz grundsätzlich würde es den Beruf attrativer machen, wenn man zumindest 2-3 Tage im Jahr flexibel setzen könnte. Ich bin bei vielen Dingen in meinem Freundeskreis seit dem Ref außen vor, weil ich schlicht nicht mehr mitmachen kann (Mädelstour übers verlängerte Wochenende, Skiurlaub, den kein Nichtlehrer jemals in den Ferien buchen würde, weiter entfernte Konzertfahrten unter der Woche, Festivals...). Definitiv ein dickes Minus im Lehrerjob.
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Ich warte immer noch auf die Sofortrente. Nix 6-8 Stunden, ich wäre mit sofortiger Wirkung vollumfänglich weg 🤗
Bei den nicht vorhandenen freien Wochenende stimme ich leider zu. Zumindest der Sonntag ist nie frei.
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Auch Gaspreis-Offtopic: ich hab ein Schreiben bekommen, dass ich bei gleichem Verbrauch wie letztes Jahr mit etwas über 4300€ statt 1100€ Jahresrechnung rechnen muss. Das ist schon ein bisschen uncool. Trotzdem sind es sicher nicht unsere Gehaltsklassen, die Unterstützung brauchen und jammern müssen.
Zu den Temperaturen im Klassenraum: hier bin ich eh darauf eingestellt, dass man diese Gradzahlen (egal ob 17, 19 oder 20) mit regelmäßigem Corona-Lüften nicht erreichen werden. War in den letzten Jahren ja auch so und da hat sich auch keiner wirklich dafür interessiert, dass Kinder im Zwiebellook kommen müssen.
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In Schmidts Posting geht es aber nunmal explizit um Doppel-A14 und nicht um A9 oder A10. Nur mal so...
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Du hast so viel Zeit und Arbeit in das Studium investiert - ich würde das nicht alles wegschmeißen. Als jemand, der seine Ausbildung kurz vor Abschluss trotz sehr guter Noten abgebrochen hat, habe ich diese Entscheidung so oft verflucht - es ist nie verkehrt, in der Hinterhand eine vollwertige berufliche Qualifikation und die Gewissheit, notfalls auch noch recht unkompliziert wieder aus dem Lehrerdasein aussteigen zu können, zu haben.
An deiner Stelle würde ich Studium und praktischen Teil noch durchziehen und erst danach das Zweitstudium beginnen. Vorausgesetzt natürlich, dass das finanziell hinhaut. Bei uns gab es im Studium und auch später Ref viele, die erst Anfang 30 auf Lehramt umgeschwenkt sind, so dass du alterstechnisch nicht "herausstechen" solltest.
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Ich friere wirklich wirklich wirklich nicht gerne und mir haben die Temperaturen in Klassenräumen in den Coronawintern auch arg zugesetzt. Aber damals wie heute denke ich, das ergibt sich halt temporär aus den Notwendigkeiten. Wenn wir tatsächlich Gefahr laufen, dass das Gas evtl. knapp wird, dann IST es jetzt eben einfach so, dass normalerweise gültige Vorgaben zu Raumtemperaturen mal unterschritten werden. 17 Grad lassen sich überleben. Deutlich größere Probleme bekommen wir, wenn die Speicher tatsächlich leer laufen.
Ich hatte diese Woche im Wohnzimmer erstmals 17 Grad und ja... ist nicht so superangenehm, geht aber noch. Sehe in Sachen Zumutbarkeit den Unterschied zum Arbeitsplatz nicht so recht.
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Sorry, aber an Noten bei Abschlussprüfungen sieht man gerade nicht, wie gut ein System funktioniert.
Das ist lediglich ein Merkmal, das die Leistungsfähigkeit in einer vorgegebenen Zeit misst.
Ob eine Schule eine gute Schule ist, zeigt sich nach dem Vergleich verschiedener Merkmale.
Das individuelle Lernen bleibt bei Gymnasien oft auf der Strecke, obwohl unser Bundesland dies vor einigen Jahren als wichtigsten Indikator für gutes Lernen festgelegt hat. Ich selbst war auf mehreren Kongressen.
Auf dem Gymnasium meines Sohnes sehe ich lediglich, dass sehr gute Schüler manchmal ein zusätzliches Arbeitsblatt erhalten. Ansonsten geht es um Leistungen und Aussieben. Von den 31 Schülern in Klasse 5 sind noch 18 in Klasse 10. Ist das ein Erfolg?
Wenn man Abiturklausuren auf dem Tisch hat, bei denen man um 2 Noten nach unten abweicht, muss man unterm Strich trotzdem ganz nüchtern zu dem Schluss kommen, dass dieses System zur Noteninflation und letztlich auch Entwertung des Abschlusses beiträgt.
Das heißt natürlich nicht, dass dort schlecht gearbeitet wird. Und ob man mit diesem System letztlich mehr Schüler auf ein durchschnittlich höheres Kompetenzniveau (nicht Abschlussniveau!) führt, als bei selektiveren Systemen, weiß ich auch nicht. Dass integrative (und auch inklusive) Systeme aber zu Lasten der "Spitzenleistungen" gehen, finde ich schon ziemlich offensichtlich.
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Das ist an Gesamtschulen doch Alltag. Verstehe diese Jammerei von Gymnasiallehrkräften nicht.
Und wie toll das funktioniert, sieht man, wenn man Zweitkorrekturen von Gesamtschulen auf dem Tisch liegen hat...
Das Gesamtschulniveau ist doch der beste Indikator, dass dieses System in der Praxis offensichtlich massive Defizite hat.
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Ich frage mich bei GE und LE oft, was eigentlich genau die Zielperspektive der schulischen Inklusion sein soll. Wir quälen uns mit viel Mehraufwand gemeinsam durch die Schulzeit, okay, aber das Danach hat sich doch nicht verändert. Die Kinder haben nach wie vor nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Von meiner Förderschul-Freundin weiß ich, dass ihre (mittlerweile geschlossene) Schule sehr viele und enge Kontakte zu Betrieben und Werkstätten in der Umgebung gepflegt hat, wo man sich schon während der Schulzeit um Kontaktherstellung über Praktika bzw. bestenfalls Vermittlung in ein späteres Arbeitsverhältnis bemüht hat. Das passiert an Regelschulen in dieser Form nicht und besser aufgestellt für den Arbeitsmarkt sind sie garantiert durch Mitlaufen im Regelsystem auch nicht. Inklusion macht doch nur dann Sinn, wenn an die Schule auch ein inklusiver Arbeitsmarkt anschließt, in dem sich der Gedanke fortsetzt.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich Inklusiom LE am Gymnasium und an der Realschule erlebt habe und es an der Realschule erheblich weniger unpassend fand. Einfach, weil man dort sowieso mehr Zeit hatte und sich die zeitintensive Mitbetreuung der I-Kinder besser "leisten" konnte. Am Gymnasium, noch dazu unter G8 Bedingungen, war kaum Spielraum für Zeitverzögerungen und Nebenschauplätze, sondern der Fokus lag klar darauf, den Stoff für die Regelschüler durchzubekommen.
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An meiner alten Schule wurde es auch erwartet. Ob und inwieweit man sich darauf einlässt und mitzieht, obliegt letztlich aber ja jedem selbst. Es gibt keine Verpflichtung dazu, bei Krankheit Material zusammenzustellen und Aufgaben zu schicken.
Als Notfall-Alternativprogramm hatte jede Fachschaft für jeden Jahrgang aber auch noch Vertretungsmaterial oder eben Übungshefte bereitliegen, so dass auch dann halbwegs sinnvoll die Zeit gefüllt werden konnte, wenn nichts geschickt wurde.
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Ich finde das schwierig. Ich habe bei Klassenleitungen in Unter- und Mittelstufe natürlich in der Schule Dinge thematisiert, die sich unmittelbar in der Gruppendynamik im Unterricht zeigten, und versucht, daran zu arbeiten. Für außerschulischen Kram habe ich mich aber auch nicht zuständig gefühlt (ebensowenig wie für das, was in irgendwelche WhatsApp Gruppen passiert) und das auch ganz klar abgeblockt. Das ist meines Erachtens in Sachen Zeitaufwand ein Fass ohne Boden und kann nicht Zuständigkeitsbereich des Klassenlehrers sein. Dass die Sozialpädagogin hinzugezogen wird, ist doch gut!
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Möchte man Lernen-SuS den Hauptschulabschluss ermöglichen, müssen sie ein Schuljahr lernzielgleich (auf H-Niveau) unterrichtet werden und allen Anforderungen des Bildungsgangs entsprechen. Gleichzeitig muss vor Zeugnisverleihung der Förderbedarf aufgehoben werden.
Das ist genau der Punkt, denn das ist an allen Schulformen außerhalb der Hauptschule ja nunmal nicht lernzielgleich, sondern lernzieldifferent. Ich frage mich, wie man sich das praktisch vorstellt, gleichzeitig Schüler oberstufenfit zu machen und irgendwas auf Hauptschulniveau zu unterrichten. Dass diese Schülergruppen im gleichen Raum sitzen, ist absolut sinnfrei.
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Bei 2 unserer LE Schüler hieß es, dass der Förderstatus aufgehoben werden kann und sie evtl. den Hauptschulabschluss schaffen könnten. Den aber dann WIR abnehmen sollten, was natürlich entsprechende Einarbeitung in die Lehrpläne und geforderten Kompetenzen erfordert. Wenn ich nicht komplett falsch liege, passiert das jetzt in diesem Schuljahr.
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Übersehe ich was wesentliches?
Sie möchte möglichst kompakt arbeiten und nur drei Tage.
Mehr Wünsche sehe ich nicht.
Mehrarbeit ist nicht erlaubt in Elternzeit, also kein Wunsch, sondern eine Vorgabe.Hast Recht, es geht ja nur um die Elternzeit.
Ich kenne diese Wünsche auch gerne von Kollegen NACH der Elternzeit (kompakte Stundenpläne, aber bitte nicht zu spät/früh, nur x Tage, bitte keine spontane Vertretung...) und mittlerweile triggert mich das 🙈
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Als Nichteltern-Kollege finde ich die Liste ehrlich gesagt sogar SEHR umfangreich und sehe einen Haufen Mehrbelastung bzw. ungünstiger Stundenpläne für die Kollegen. Der Schule wäre mit einer richtig einsetzbaren Vertretung sicher mehr geholfen.
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Zielgleiche Inklusion finde ich völlig angemessen und da müssen alle Schulformen gleichermaßen ran.
Zieldifferent ist eine Zumutung für alle Beteiligten und eine absolute Totgeburt. Ich hatte zwei LE Schüler und eine GE Schülerin in Klasse 5/6 mit dabeisitzen (mehr war es faktisch nicht, weil im gleichen Jahr plötzlich Haushaltssperre angesagt war und kein Inklusionsmaterial angeschafft werden konnte) und später dann nochmal 2x in 9 (mussten sie wiederholen, weil sie länger in der Sek I verweilen mussten, als die Sek I unter G8 andauerte). Da saßen sie dann halt immer noch mit im Raum, okay. Was diese Kinder gelernt haben, und ob überhaupt irgendwas Nennenswertes, ich hab keine Ahnung. Wie man als Eltern meinen kann, dass das die beste Bildungsvariante für das eigene Kind ist, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
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Danke für die Aufklärung CDL.
Bei dem Beispiel von Maylin ist außerdem der Datenschutz ein Problem, wenn Mitschüler den Test korrigieren.
Auch, wenn sie keine Noten drunterschreiben?
Theoretisch ist das Verfahren ja nicht groß anders, als jede andere Partnerkorrektur auch. Auch dort sieht man ja die Fehler des Mitschülers.
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