Ich hatte letztes Jahr Englisch LK Q1, GK Q1, LK Q2 und Erdkunde EF und GK Q2. Dazu eine Klassenleitung in der 7. Das war korrekturtechnisch schon herausfordernd, aber gleichzeitig bin ich immer dankbar über viel Oberstufe und wenig Sek I. Einen Tod muss man halt sterben.
Wichtig ist wirklich zeiteffizientes Korrigieren. Ich korrigiere eigentlich "gerne" mit vielen ausführlichen Anmerkungen, Querverweisen usw., versuche aber gerade gezielt, mir das abzugewöhnen.
Was mündliche Abiturprüfungen angeht, so habe ich für beide Fächer sequenzbegleitend mögliche Fragen und Impulse für den 2. Prüfungsteil gesammelt, so dass ein Fundus da ist, aus dem man sich schnell was stricken kann. In Teil 1 finde ich Erdkunde auch aufwändiger als Englisch, bediene mich da aber mittlerweile auch gerne einfach mal an Verlagsmaterial (z.B. die Klausurvorschläge von Raabe lassen sich oft gut zu mündlichen Prüfungen zusammenkürzen). Oder man nimmt halt Raumbeispiele aus nicht an der Schule genutzten Schulbüchern. Ich bin auch weg von dem Anspruch, dass alle Prüfungen superaktuelle Daten und Zahlen vom letzten oder vorletzten Jahr beinhalten müssen (die Recherche kostet nämlich oft Zeit ohne Ende). Was ich sagen will: gestalte es dir so, dass Zeitaufwand und Resultat in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.