Ich hatte mal eine in Vollzeit arbeitende Kollegin mit 3 recht kleinen Kindern, die unglaublich effizient arbeiten konnte. Wir haben an einigen Stellen enger zusammengearbeitet und sie war einfach so beeindruckend schnell und gut organisiert, dass bei ihr alles 3x schneller ging, als bei mir. Ich denke, wer so gestrickt ist, schafft es vielleicht auch in Vollzeit gut, beidem gerecht zu werden. Ich könnte es auch nicht 😊
Beiträge von Maylin85
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Also mir ist keine Lehrerin bekannt, deren Partner weniger verdient.
Und das ist jetzt schlimm, weil...?
Das trifft übrigens auf die überwiegende Zahl an Paaren zu und ist kein exklusives Lehrerding.
Ob man Vollzeit oder Teilzeit arbeitet, ist doch jedem, der es sich leisten kann, selbst überlassen.
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Das berührt aber nicht die Tatsache, dass es einen Zuschlag für einen Ehepartner gibt (auch dann, wenn dieser sich alleine "unterhalten" kann). Gegenüber einem unverheirateten Paar ohne gegenseitige Unterhaltsverpflichtungen ist das ein klarer Vorteil.
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Ich habe an 2 Schulen in kirchlicher Trägerschaft gearbeitet, an einer 3. Schule arbeitet jemand aus meinem familiären Umfeld. Die Bezahlung ist im Kirchenbeamtentum (oder wie immer sich das schimpft) identisch.
Ich meine, dass bestimmte Prozentsätze an Schulplätzen für anderskonfessionelle oder konfessionslose Schüler vorzuhalten sind. Es stehen aber insgesamt weniger Plätze für diesen Personenkreis zur Verfügung als für entsprechend christlich getaufte Kinder.
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Drei meiner vier Großeltern kommen aus ehemaligen Ostgebieten, die hatten hier keinerlei Integrationsprobleme. Ich finde den Vergleich auch etwas komisch. Es ist aber sicher ein Unterschied, ob man ins Rheinland bzw. nach Westfalen gewandert ist oder in den Schwarzwald. Dort war mein Ex Abkömmling von Vertriebenen aus Ostgebieten und sogar er wurde er im Dorf teilweise noch nicht als Einheimischer angesehen, obwohl er dort geboren ist. Auch in Deutschland sind Mentalitäten und der Umgang mit Zugewanderten regional höchst unterschiedlich.
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Ich kenne auch alle Varianten.
Es stimmt aber schon, dass es teilweise noch verschrobene Ansichten gibt. Meine Freundin und ihr Partner hatten sich eigentlich für ihren Namen entschieden, was seine Oma so sehr aufgeregt hat, dass sie nicht zur Hochzeit kommen und das Testament ändern wollte und die ganze Familie in Streitereien versetzt hat. Sie haben das Projekt Hochzeit jetzt erstmal aufgeschoben.
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Verwirrend für den zweiten Teil, Teil 1 war bei mir als Kind ähnlich

Verstehe ich, und ja, ist inkonsequent. Der Unterschied war für mich aber deutlich und da wir diese Schulen eh maßgeblich über unsere Steuergelder finanzieren, finde ich, dass man im Fall des Falles auch die Vorteile mitnehmen und eigene Kinder dort anmelden könnte. Ungetauft sind die Chancen da meines Wissens nach etwas geringer.
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Ich gebe ehrlich zu, ich hab mich nur konfirmieren lassen wegen der "Zuwendungen". Da kam ein vierstelliger Betrag bei raus (was eigentlich verrückt ist, wenn man mal genau darüber nachdenkt) und ich konnte mir meinen ersten PC leisten.
Inzwischen bin ich in keiner Kirche mehr, was aber für Taufen und Kirchenmitgliedschaft spricht (zumindest, wenn man Kinder hat) sind die meines Erachtens die sehr viel besseren Schulen in kirchlichen Trägerschaften. Ich würde hier kein Kind an einer staatlichen Schule anmelden wollen, nachdem ich beides gesehen habe.
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Den Familienzuschlag und demnächst in NRW Familienzuschlag nach Wohnort empfinde ich schon als deutliche Übervorteilung von Verheirateten.
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Ich kenne es auch so, dass der Montag danach frei ist. Sowohl von mir selbst als auch von "heutigen" Schülern. Das ist der Tag, an dem man traditionell alle Nachbarn zum Kaffeetrinken einladen muss, die einem Geld geschenkt haben... oder jedenfalls war das bei mir so... in unserer Ministraße gab es damals 5 Konfirmationen am gleichen Tag und die Nachbarn mussten wandern 😄
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Die Ukrainer an meiner alten Schule waren extrem diszipliniert und "pflegeleicht" und haben bei der Teilintegration in Regelklassen unsere eigenen Schüler leistungstechnisch teilweise ganz schön alt aussehen lassen. Das war erschreckend in völlig anderer Weise, als man es hier liest.
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Ich denke, wer wirklich gut und leistungsstark aus der Schule geht, wird einen Beruf mit höheren Augstiegsmöglichkeiten, besserer Bezahlung und mehr Sozialprestige anstreben. Wer wiederum eher mit Ach und Krach durchgekommen ist, den zieht es wohl eher weniger zurück in die Schule und der zweifelt vielleicht auch daran, die nötigen Voraussetzungen dafür zu haben. Bleibt eigentlich nur einen kleiner Teil Absolventen, der realistisch fürs Lehramt angeworben werden kann.
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Ich würde den Beruf definitiv nicht mehr wählen und rate auch niemandem dazu. Den Lehrermangel gibt es ja nunmal nicht, weil der Job und dessen Rahmenbedingungen so wahnsinnig attraktiv sind, sondern die Zustände haben handfeste Gründe. Solange sich daran nichts ändert, sollte man sich gut überlegen, ob man auf ein sinkendes Schiff aufspringen möchte.
Das heißt nicht, dass ich nicht gerne unterrichte, aber für mich überwiegen im Rückblick auf die letzten 10 Jahre die negativen Aspekte.
Mein Zweifach würde ich ehrlich gesagt am liebsten auch niederlegen, denn ich mag das zwar nach wie vor, aber es wird ständig von den Schülern unterschätzt und jede Klausurrunde ist entsprechend ernüchternd.
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Öhhhm. Du bist doch Lehrerin! Eigentlich triffst du doch viel mehr Kinder als so ein Schüler, der immer mit den gleichen 29 in der Klasse sitzt. Du ziehst ja von Klasse zu Klasse.
Und was die Kontakte bei den Hobbies betrifft: das dürfte doch in etwa gleich sein. Oder hast du keine Hobbies, bist in keinem Sportverein?
Nee, ich bin konsequenter Alleinsportler und finde wenig unansprechender als Gruppensporteln 🙈 Und meine Hobbies sind allgemein eher weniger kontaktintensiv bzw. outdoor.
In der Schule habe ich den Eindruck, dass eine gut sitzende FFP2 Maske in Kombination mit Abstand und Lüften tatsächlich ganz gut schützt. Ich habe mir bisher jedenfalls auch dann, wenn es in Klassen und Kollegium rund ging, nichts abgeholt.
Und privat wird wie gesagt vor Treffen grundsätzlich getestet, auch im engen Familienkreis. Bisher funktioniert das für mich so.
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Dann soll sie auf Klausurbögen schreiben, bei denen nur eine Seite liniert und der Rest der Seite als Rand gedruckt ist.
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Tja, und dann steckt man sich bei der Kernfamilie an. Da testet ihr auch???
Ich war auch 2,5 Jahre superimmun. Bis mein Sohn sich am 1. Ferientag positiv getestet hat. Ich dann 2 Tage später. Der Rest der Familie folgte.
Ich glaube, mit Kindern mit ihren 1000 Kontakten ist das alles erheblich schwieriger. Ich hab aber keine und treffe auch selten welche.
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Ja, genau so. Im Eingangsposting klingt es aber so, als rechne der TE mit einem freien Tag.
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Du trägst 24/7 Maske?
Natürlich nicht. Aber überall dort, wo man mit vielen Menschen zusammentrifft, natürlich schon. Im Freundeskreis und in der Fanilie testen wir nach vor vor jedem Treffen.
Klar bleibt ein Restrisiko, da es bisher keine nennenswerten Infektionen in Familie oder Freundeskreis gab, denke ich aber, dass die Risikominimierung grundsätzlich ganz gut funktioniert.
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Ich kenne nur Kollegen, die in den Ferien geheiratet haben. Wieso sollte man es auch bewusst außerhalb legen? Sehe da jetzt auch keine Notwendigkeit für Sonderurlaub.
Dass man als Lehrer einen freien Tag für den Umzug bekommt, wäre mir auch neu. Dabei geht es meines Wissens nach ja auch nicht um den Umzug selbst (der kann ja auch samstags stattfinden), sondern um Behördengänge für die Ummeldung usw. Die kann man als Lehrer aber auch wunderbar nachmittags machen, was bei einem klassischen 9-5 Vollzeitjob eben nicht so einfach ist.
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Ich hab letzte Woche Tetanus aufgefrischt und wurde gefragt, ob ich direkt auch eine vierte Impfung haben möchte. Bin mir allerdings noch unsicher, ob das wirklich Sinn macht. Wenn ich mich weiterhin so verhalte, wie ich es eigentlich vor habe, sehe ich eigentlich relativ wenig Infektionsrisiko und die Impfung erscheint mir eher überflüssig.
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