Beiträge von Maylin85

    Ich finde eine wie auch immer geartete Erfassung der Arbeitszeit wichtig. Die Schule, die ich gerade verlassen habe, konferiert sich dumm und dämlich. LKs immer bis 18 oder 19h, Fachkonferenzen dürfen erst abends beginnen, über die letzten Jahre kamen schleichend nicht nur häufigere Taktungen dazu, sondern auch komplett neue Konferenzanlässe. Tag der offenen Tür wird nicht mehr durch einen Ausgleichstag entlastet (die Vorbereitung des immer aufgeblaseneren Programms sowieso nicht), es gibt einen ebenfalls unentlasteten zusätzlichen Elternsprechtag für die jüngeren Jahrgangsstufen, plötzlich taucht verbindlich ein zusätzlicher Elternabend im Kalender auf, und ab nächstem Jahr gilt in der letzten Sommerferienwoche nicht mehr nur telefonische Rufbereitschaft. sondern es wird wohl irgendwas in Präsenz kommen. Ich finde hochgradig problematisch, wie einfach in Schulen über Zeit verfügt werden kann und zusätzliche Termine angesetzt werden können, die nirgends erfasst werden und mit dem Verweis auf Ausgleich in den Ferien als pauschal abgegolten gelten. Auch kann es nicht sein, dass es leider persönliches Pech ist,ob man eine "pflegeleichte" Klasse bekommt oder ständig Gespräche mit Eltern, Schulsozialarbeitern usw. anfallen.

    Ich denke, es geht nicht um die Erfassung von 4 Minuten dienstlichen Gedanken, sondern ich würde schon die Erfassung der klar und recht einfach erfassbaren Zusatztermine als Fortschritt empfinden. Und beim häuslichen Rest ließen sich problemlos die gleichen Erfassungsmechanismen anwenden, wie es Millionen Leute im Homeoffice tun.

    Ich hatte auch eine Schülerin mit extremer Erdnussallergie und der Arzt hat gesagt, man könne mit dem Pen nichts falsch machen. Rein ins Kind und Notarzt rufen für den Fall, dass der Pen nicht ausreicht. Die Einweisung haben alle unterrichtenden Kollegen durch die Mutter bekommen.

    Ich habe den Notenspiegel bisher immer angegeben und finde ihn zur Einordnung auch wichtig. Als derjenige, der in Mathe immer die 5 abgeholt hat, verstehe ich auch nicht, was schlimm daran ist, wenn Mitschüler die Noten mitbekommen oder erfragen wollen - man hat eben Stärken und Schwächen und muss eh lernen, einen Umgang damit zu finden.

    Ich kenne es von den GS hier auch so, wie es NRW Lehrerin beschreibt. Diese Vorviertelstunde klingt gruselig - man muss eh schon so früh starten und dann morgens nochmal 15 Minuten früher als der ohnehin frühe Unterrichtsbeginn... weiß nicht, aber klingt für mich nicht sonderlich gelungen und mehr als 1 Stunde wöchentlich zusätzlicher Anwesenheitsverpflichtung sind jetzt auch nicht so prickelnd.

    Es gibt meines Wissens nach keine definierte Obergrenze für Aufsichten. Sie fallen halt an und müssen vom vorhandenen Personal geschultert werden. Ich finde allerdings auch, dass man in so einem Fall diskutieren könnte, ob die Schüler unbedingt bereits in den Klassenraum dürfen müssen (= Aufsicht in jedem Raum nötig) oder ob es ausreicht, sie auf dem Hof oder in der Pausenhalle zu beaufsichtigen.

    An meiner letzten Schule ging die Frühaufsicht ging um 7.15h los, 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn. Aber da gab es eine Aufsicht für alle und fertig.

    Okay, ohne zentralen EWH und bei derart viel Interpretationsspielraum wie beschrieben, kann es sicher schon schwierig sein.

    Für mich als Außenstehenden klingt es unter diesen Voraussetzungen aber ehrlich gesagt absolut willkürlich und ich frage mich, wie man solche "Zustände" bei einer derart wichtigen Prüfung durchgehen lassen kann.

    Ich kenne das auch und mich hat es auch geärgert, insbesondere, wenn man der Einzige ist, der dann am Ende Nachprüfungen stellen muss und die Mehrarbeit am Hacken hat. Andererseits habe ich mittlerweile aber auch durchaus Verständnis für diese Kollegen, denn jeden irgendwie durchzuziehen ist ja durchaus gewollt..

    Ich finde das mittlerweile auch okay. Wenn mir die Situation unangenehm ist (und das wäre sie vermutlich auch), zwingt mich ja niemand zu fliegen. In den allermeisten Alltagssituationen kann man es verhindern, über lange Zeiträume dicht an dicht und ohne Lüftungsmöglichkeit neben "Unmaskierten" zu sitzen.

    Ich wünsche dir auch viel Erfolg bei der UPP! Konzentriere dich auf die Prüfung, gib dein Bestes und verliere dich nicht in "was wäre wenn"-Gedanken. Das bringt dich jetzt gerade nicht weiter und kostet nur unnötig Energie und Nerven.

    Du hast eine abgeschlossene Ausbildung und ein abgeschlossenes Studium, beides in durchaus gefragten Bereichen - WENN du fällst, fällst du weich und wirst deinen Weg woanders gehen. Diese Gewissheit sollte doch eigentlich eher ein tröstlicher Gedanke sein und dir vielleicht sogar ein wenig Stress nehmen können 😊

    Wo ist denn eigentlich der Galgenhumor geblieben? :ka:

    Dass ihr Euch immer noch über Masken streitet, könnte als Galgenhumor aufgefasst werden. Warum einigen wir uns nicht darauf: Jeder trägt Maske wie es ihm beliebt. Auch wenn das heißen sollte: gar nicht.

    Exakt so ist es ja faktisch auch gerade 😊

    Wo zeichnet sich denn derzeit überhaupt wieder eine Maskenpflicht ab?

    Ich trage seit zwei Wochen wieder konsequent FFP2, bin damit an der neuen Schule aber auch ziemlich (nicht ganz, immerhin) alleine. Schon interessant, wie unterschiedlich es von Schule zu Schule sein kann - beim Kurzbesuch an meiner alten Schule letzte Woche war das Bild ein gänzlich anderes, insbesondere auch in der Schülerschaft.

    Solche Abweichungen kenne ich nicht, auch nicht im (Fremd)Sprachenbereich. Wir korrigieren alle nach kriteriellen Rastern - auf welcher Basis kommen dann solche Notendifferenzen zustande?

    Ich hatte die größten Abweichungen bisher in Geo und die ergaben sich durchweg daraus, wie genau man mit sprachlicher Präzistion umgeht. Ich bin da eher pingelig und bepunkte nur klar ausgeführte Sachverhalte, während es bei Kollegen für Phrasen wie "der tertiäre Sektor nimmt zu" Punkte gibt. Aber auch da bewegten sich Abweichungen nur im Rahmen von 2-3 Punkten.

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