Beiträge von Maylin85

    Befremdliches Posting. Dass jemand nachhallende Wut über seine eigene Schulzeit und den Umgang der eigenen Lehrer mit ihm hat, okay. Mag auch mitunter gerechtfertigt sein. Aber sich deswegen in einem Forum anmelden und seinen aufgestauten Frust in sprachlich fragwürdiger Art und Weise rauszurotzen? Come on, werd erwachsen 😊 Wenn es dich immer noch so arg beschäftigt, sprich die entsprechenden Kollegen doch direkt an.

    Der von Lea zitierte Satz ist aber auch nicht falsch. In bekanntermaßen kriminellen Millieus sind die Autos schonmal etwas größer - das sind dann die, die bei Hochzeiten mal eben die A3 stilllegen, um schwachsinnige Donouts zu drehen und auf der Autobahn rumzutanzen. Wem die Karre tatsächlich gehört, ist dann leider nicht nachvollziehbar; offiziell bewegt man sich auf Leistungsempfängerniveau.

    Ja, die Sachlage und die Kausalitäten sind komplex. Ich habe das "Ausländer sind schuld" aber nicht so eindeutig herausgelesen, wie viele andere hier, und wollte nur anmerken, dass Leas Posting eine zwar sicherlich verkürzte und vereinfachte Ursachenzuschreibung andeutet, aber eben auch nicht ganz aus der Luft gegriffen ist.

    wo Schule deshalb vor besonders großen Herausforderungen steht (, die man mit ausreichenden Ressourcen übrigens auch durchaus erleichtern/ lösen kann, da wäre eben die Politik gefragt).

    In dem Punkt bin ich übrigens eher skeptisch.

    An meiner Schule hat auch die Mehrheit einen Migrationshintergrund, wir haben diese Probleme aber nicht und ich kann mich auch an keinen einzigen Konflikt erinnern, in dem Religion eine Rolle gespielt hätte. Daher mein letzter Satz: man sollte nicht verallgemeinern und aus der bloßen Schülerzusammensetzung ein Problem ableiten.

    Ich wohne aber auch 10 Autominuten von Marxloh entfernt und weiß, dass es dort komplett anders aussieht. Schulen in Stadtteilen, die über Jahrzehnte Parallelstrukturen ausbilden konnten und in denen die Autoritäten generell andere sind, als wir es uns so vorstellen und wünschen, haben auch in den Schulen gänzlich andere Zustände. Keine Ahnung, wer da arbeiten will - ich würde es jedenfalls nicht sein wollen, so selbstaufopfernd bin ich leider nicht gestrickt 🤷‍♀️ Offensichtlich bin ich damit auch nicht alleine, wenn man sich die Personalsituation dort anschaut. Und das hat ziemlich sicher überhaupt nichts mit etwaigen "problematischen Haltungen von Lehrkräften" zu tun. Wir haben hier in einigen NRW Städten (und sicher auch woanders) ein generelles Problem mit Stadtteilen, in denen Bevölkerungsgruppen massiv sozioökonomisch abgehangen sind und/oder kriminelle Clanstrukturen vorherrschen, die das Herausbilden von Zuständen begünstigen, die schulisches Arbeiten unter den vorherrschenden Rahmenbedingungen hochproblematisch machen. Dass man dort (aus historisch gewachsenen Gründen und sicher auch in Folge verfehlter Stadtplanungs- und Integrationspolitik) überproportional viele Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund antrifft und kulturelle Unterschiede die Sachlage verschärfen, ist auch einfach eine ganz wertfreie Beobachtung.

    Naja. Ich denke, wenn man selbst nie an entsprechenden Schulen gearbeitet hat, ist man nicht in der Position das Problem kleinzureden. Dass es in einigen Stadtteilen massive Probleme gibt, auch im Zusammenhang mit Schülern mit muslimischem Migrationshintergrund, ist nunmal faktisch so. Es ist auch keine Lösung, diese Problematik unter den Teppich zu kehren und das offene Aussprechen zu tabuisieren. Was Lea andeutet erlebt zu haben, ist exakt der Grund, warum im Duisburger Norden Stellen leer laufen in einem Ausmaß, dass Lehrkräfte aus allen umliegenden Schulbezirken vor Abordnungen zittern. So auch an meiner Schule. Zumindest HIER ist das, was sich aus Leas Zeilen ableiten lässt, ein massives reales Problem.

    Natürlich muss man aber vorsichtig sein damit, daraus Pauschalisierungen abzuleiten. Zum Glück sind die extremen Verhältnisse einiger weniger Stadtteile auch hier nicht der Normalzustand.

    Meine Elternabende waren bisher alle reine Wahl- und Informationsveranstaltungen, von denen keine länger als 30 Minuten gedauert hat (obwohl 2x Klasse 5 dabei war). Ich hatte den Eindruck, damit waren alle zufrieden. Erziehungstipps würde ich in diesem Rahmen als extrem unangebracht empfinden. Für diejenigen, die es interessiert, gibt es klassenübergreifend für die gesamte Jahrgangsstufe einen gesonderten Elternabend zum Themen Medienkonsum/Umgang mit sozialen Medien mit externen Referenten.

    In meinem Freundeskreis treffen wir uns draußen ohne Masken und drinnen mit. Finde das auch überhaupt gar nicht problematisch oder komisch oder störend oder sonstwas. Wie lange und mit welcher Perspektive, weiß ich allerdings auch nicht... denke, das hängt letztlich davon ab, wie man individuell das Risiko einerseits und den "Störfaktor" der Maßnahmen andererseits gegeneinander abwägt. Mich stören Masken bei den derzeitigen Temperaturen noch nicht, also brauche ich mich auch keinem unnötigen Infektionsrisiko aussetzen.


    Gute Besserung, Trance!

    Echt? Ich habe es bei Real nur einmal geschafft, aber da war richtig viel verschiedenes Zeug drin.

    Ich hab 4 oder 5x was bei Real geholt und es war wirklich jedes Mal der Rosenkohl dominant.. beim letzten Mal fast ausschließlich. Ich esse wirklich fast alles - außer Rosenkohl 😄

    Grundsätzlich finde ich die App aber auch super. Wer zeitlich flexibel ist und ungerne selbst kocht, kann auch bei Restaurants das eine oder andere Mitnahmeschnäppchen machen.

    Karl-Dieter und Seph

    Ihr habt natürlich völlig Recht. Die Wahrnehmung ist in solchen Fällen halt eine andere und davon war das Posting letztlich geleitet. Rechtlich sieht es natürlich anders aus.

    (Trotzdem ist man da schnell wieder beim Thema, dass Teilzeit bei uns teilweise fragwürdig ausgelegt wird und solche Dinge eben ärgerlich sind).

    In NRW wäre es keine Mehrarbeit. Wenn das mündliche Abitur beispielsweise auf den freien Tag einer Teilzeitkraft fällt und man 8 Stunden als Protokollant eingesetzt wird, ist das ärgerlich, aber leider unbezahlte Dienstpflicht

    Auch mit solchen Tipps sollte man vorsichtig sein. Ich kenne 2 Fälle, in denen für die Verbeamtung recht radikal abgenommen wurde, und danach hat der Jojo-Effekt eingekickt und die Leute hatten (und haben) mehr Probleme als vorher. In dem Fall ging es um Stellen bei der Justiz, die unverbeamtet nicht ausgeübt werden können, also verstehe ich die Motivation dahinter. Aber gesundheitlichtut man sich mit sowas auch nicht zwingend einen Gefallen.

    Mir wäre nicht im Traum eingefallen, das Geld für Klassenfahrten irgendwo hin anders als aufs Schulkonto überweisen zu lassen. So richtig verstehe ich das Problem auch nicht - jede Schule hat doch wohl ein Konto (!?), also wieso sollte man Geld privat einsammeln oder extra Klassenkonten eröffnen oder andere komplizierte Lösungen suchen?

    Geld für Aktivitäten vor Ort müssen die Schüler bar mitnehmen, dann entfällt auch das Problem, irgendwas unterwegs vom Schulkonto abheben zu müssen.

    Bei dem Aufhänger hatte ich gedacht, das Ganze wäre in gemeinsamer Sauferei oder dergleichen ausgeartet 😄 Das wäre dann wohl tatsächlich nicht angemessen und unangenehm.

    An einem Selfie sehe ich nichts Verwerfliches. Sollten die Schüler sich jetzt benehmen, als seien sie deine Freunde, müsste man das ggf. nochmal zurecht rücken, aber ansonsten kann ich nichts Inadäquates erkennen.

    Ich finde ehrlich gesagt dich in diesem Fall etwas kompliziert. Wenn jemand beurlaubt ist, ist er halt beurlaubt, fertig. Alles andere interessiert mich als Fachlehrer gar nicht und ob es clever ist, in der letzten Stunde vor Klausur zu fehlen, muss ein Oberstufenschüler auch selbst wissen (und ggf. mit den Konsequenzen leben).

    Ob rechtlich jetzt alles einwandfrei ist (bei fehlendem schriftlichen Antrag der Eltern) usw. kann man sicher diskutieren, ist aber eigentlich nicht deine Baustelle, sondern ggf. die des Kollegen und der Schulleitung.

Werbung