Das Kind war ein Wanderpokal und wir waren schon die xte Schule. Wir mussten erst diverse Suspendierungen und Kurzbeschulung etc. durchexerzieren, bevor wir ihn verweisen konnten.
Beiträge von Maylin85
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Wir kratzen landesweit an der 40-Grad-Marke, die ganze Woche lagen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Wie groß unterscheideen sich die "individuellen Situationen vor Ort" unter diesen Voraussetzungen?
Der Passus lässt meines Erachtens zu viel Spielraum für das subjektive Empfinden von Schulleitungen. Zeigt der Faden ja auch sehr schön.
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Ich finde völlig absurd, dass mal wieder jede Schule ihr eigenes Ding macht und rätselt, was wie auszulegen ist. Landesweite klare Ansage wäre wohl zu viel des Guten.
Wobei ich nicht meckern kann, denn wir gehen auch um 12 nach Hause.
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Gut angelegte Flächen sind vermutlich deutlich günstiger, als konventionelle städtische Beete. Hier hat die Stadt angefangen, vereinzelte Magerbeete mit heimischen Wildstauden anzulegen - sieht toll aus, trägt sich überwiegend selbst und braucht kaum Pflege. Unmittelbar neben meiner Schule (andere Kommune) liegen auch ein quasi sich selbst überlassenes Magerbeet und eins mit bunter (ökologisch wertloser) Sommerbepflanzung - wie oft da gezupft, gewässert und nachgepflanzt wird, ist absurd zu beobachten.
Sogar meine Pleitekommune fördert übrigens Urban Gardening und naturnahes Gärtern im eigenen Garten. Ich habe den Eindruck, dass sich durchaus was bewegt 😊 Das hilft aber natürlich der Hitzproblematik öffentlicher Gebäude erstmal nichts. Und den Klimawandel stoppt es auch nicht.
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(Gerade diese "Steingärten" werden oft gewählt, weil sie vergleichsweise pflegearm im Vergleich zu begrünten Flächen sind.)
Sind sie nichtmals. Unkraut kommt nicht von unten, sondern wird hauptächlich von oben eingeweht und damit sehen Steinflächen, aus denen man nicht regelmäßig mühsam Unkraut rauspickt, schnell ungepflegter aus, als gut bepflanzte Flächen. Glücklicherweise sprechen ja inzwischen doch viele Kommunen Verbote aus.
Die Naturgärten von Birgit Helbig sind eine tolle Inspiration, wie man relativ pflegeleichte Flächen mit heimischen Pflanzen anlegen kann - darunter auch Kindergärten 😊 Ich würde mir wünschen, dass Schulen nicht von nackten Betonhöfen umgeben sind, sondern genau solchen Gärten, die man bei passendem Wetter auch als Outdoor-Klassenzimmer nutzen kann.
Meine letzte Schule hatte einen tollen Garten mit hohem Baumbestand, Teich und war in großen Teilen ein im Sommer ziemlich gut aushaltbarer, kühler Altbau. Ich vermisse das gerade sehr in unserem Hochbau mitten auf der Innenstadtkreuzung. Das ist einfach kein adäquater Schulstandort.
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Genau das sollte es aber. Es ist ein SKANDAL, dass immer noch Neubauten und Sanierungen ohne Klimaanlagen geplant werden. Das ist hoffenungslose, überhebliche deutsche Arroganz, dass wir das nicht bräuchten. Unsere Sommerferien sind zu kurz unklimatisierte Gebäude sinnvoll zu nutzen.
In der Sache hast du natürlich absolut Recht, aber es wird halt niemand bezahlen.
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Inwieweit ist denn Distanzlernen bei den bautechnischen Wohnvoraussetzungen vieler Schüler (m/w/d) sinnvoll oder gar sinnvoller als die Beschulung vor Ort? Es ist ja nicht so als ob private Wohngebäude klimatechnisch super ausgestattet sind und nur (öffentliche) Schulen in dem Punkt hinterherhinken - gerade Dachgeschossbewohner (m/w/d) können da jeden Sommer ein Lied von singen.
Da kannst du dann aber in Unterbuxe und mit den Füßen im Eimer mit Eiswürfeln sitzen... und man klammert den zusätzlich zum Hitzestress noch vorhandenen Sozialstress aus, der entsteht, wenn 25-30 Leute in heiße Räume zusammengestopft werden.
Außerdem heißt Distanzlernen bei uns nicht verpflichtende Videokonferenz, sondern Aufgaben reichen.
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Ah .. ok, macht Sinn 😊 Gefällt mir aber immer noch besser, als mit hitzeaggressiven Jugendlichen in einen Raum gepfercht zu werden.
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Bei uns wurde bereits letzten Freitag verkündet, dass wir Montag vormittags Kurzstunden haben (staucht Stunde 1-6 bis 12 Uhr zusammen) und der Nachmittagsunterricht als eigenverantwortliches Lernen ausgewiesen wird. Am Montag wurde das Verfahren dann für die komplette Woche so festlegt. Ausnahmen gibts wohl teilweise in den Ausbildungsgängen und Abendschule findet (glaube ich) noch normal statt.
Wir haben ein Hitzeschutzkonzept, in dem genau festgeschrieben steht, was ab welcher Raumtemperatur passiert, und das ist eben die Festlegung bei Temperaturen über 27 Grad. Für "deutlich über 27 Grad" ist Distanzlernen vorgesehen.
Ich grübel gerade, wie das damit zusammen passt, dass das für die Sek II ja eigentlich gar nicht so vorgesehen ist (ohne Erlass), aber alles andere wäre bei der Gebäudesituation imo auch nicht zumutbar. Ist so schon grenzwertig.
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Ja, vor einem Gerät, das selber noch Wärme erzeugt, macht der Unterricht gleich viel mehr Sinn. Kommt das, bin ich an solchen Tagen wirklich krank.
Die Klimaanlage, die Räume aufheizt statt kühlt, ist mir noch nicht begegnet.
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Ich finde so total absurd, dass wir die Fenster nur kippen dürfen und dass man nicht wenigstens nachts alles auf lässt, damit es mal durchziehen kann. Es ist absolut unzumutbar, in diesem Gebäude zu arbeiten.
Da es wohl kaum zur flächendeckenden Nachrüstung mit Klimaanlagen kommen wird, wäre dringend geboten,für Hitzetage generell von vornherein Distanzunterricht anzusetzen.
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Das passiert halt, wenn im Vorfeld zu großzügig benotet wurde bzw. Leute sich bisher über SoMi aus dem Defizit quatschen konnten.
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Wir haben bereits die ganze Woche Kurzstunden und keinen Nachmittagsunterricht.
Ist anders auch nicht zumutbar 🥵
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da meine natürliche schlafenszeit von 2.30h bis 11.00h ist, ich aber an schultagen um 6 aufstehen muss, hat noch niemand im kollegium gesehen, dass ich mit meiner präferierten schlafenszeit auch frisch aussehen kann.
Das fühle ich sehr 😄
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Oder man gibt sich mit dem Zeuch in der Schule zufrieden und akzeptiert den resultierenden geringeren Wirkungsgrad.
Das geht natürlich, aber ich scheitere z.B. schon daran, dass wir gar keinen Arbeitsraum haben, Lehrerzimmer hat weniger Plätze als Kollegen, vernünftigen Stuhl und Tisch gibts auch nicht. Jemand, der als Teil der Schulleitung ein Büro hat, hat da natürlich einen klaren Vorteil 😊
Ich versuche trotdzem, möglichst viel in der Schule zu erledigen. Es so hinzubekommen, dass man komplett ohne Arbeit nach Hause geht, wäre fantastisch 😊
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Das setzt halt einen vernümftigen Arbeitsplatz in der Schule voraus.
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Ich hatte einen Viertklässler mit ESE, der einen Kopf größer war als alle anderen. Wenn der ausgeflippt ist, war das schon extrem gefährlich. Vermutlich haben wir ein anderes Einzugsgebiet aber bei uns werden es immer mehr Kinder, die ohne Zurückhaltung auf andere losgehen. Die klassische Prügelei haben wir kaum noch. In der Summe passiert weniger als früher aber wenn etwas passiert, dann ist es deutlich öfter als früher so, dass Kinder komplett "ausflippen". Wir haben aber auch immer mehr Kinder mit Problemen bei uns.
Genau das hatten wir am Gymnasium. 13jähriger Schüler mit Kombination aus LE und ESE wird in das 2. Halbjahr einer 5. (!) Klasse gestopft und geht regelmäßig mit Stühlen und Besen auf seine körperlich komplett unterlegenen Mitschüler los. Absolute Zumutung. Aber: auch mir war dieses Kind in Rage körperlich überlegen und ganz sicher gehe ich dann nicht dazwischen und stell mich selbst in die Schusslinie.
Traurigerweise muss man sagen, dass die häufigen Verletzungen von Mitschülern hier immerhin erwirkt haben, dass er nach ein paar Monaten erfolgreich der Schule verwiesen werden konnte. Ich weiß nicht, ob das im Ergebnis gleich gewesen wäre, wenn immer die Lehrkraft die Rübe unter den Stuhl gehalten hätte.
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In manchen Regionen ist man froh über jeden, der sich überhaupt auf eine Stelle bewirbt. Mein Gymnasium hatte schon 2017 Vertretungskräfte ohne Lehramtsstudium und (Nicht- Lehramts-)Studenten. In einem Fall wurde daraus dann ein OBAS. Die aktuelle Schule hat ebenfalls mindestens eine Vertretungskraft ohne einschlägiges Studium; auch hier ist angedacht, den Menschen (der vorher auch schon an anderen Schulformen vertreten hat) in OBAS unterzubringen.
Unterstützung ist sicherlich individuell und hängt von den Menschen ab, auf die man trifft.
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Man ist komisch, wenn man sich mit Tierethik befasst und keine Sympathien für die Grünen hat? Hm.
Die Kleiderwahl finde ich allerdings auch nicht gelungen.
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Warum die Allgemeinheit die Kosten für Schüleressen tragen sollte, wüsste ich auch nicht so recht. Das sind Elternkosten und deren Verantwortungsbereich. Auch bei Leistungsempfängern ist ein Verpflegungssatz für Kinder enthalten, das ist also alles bereits finanziert.
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