Ich finde es von der Freundin sehr sehr unglücklich und wenig rücksichtsvoll, euch (also den ganzen Rest) überhaupt in diese Lage zu bringen. Eigentlich muss einem doch klar sein, dass man in diesem Fall eben leider nicht dabei sein kann, so schade das auch ist. Für mich wäre klar, dass ich raus wäre, wenn sie auftauchen würde - insbesondere, wenn es Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf im direkten Umfeld gibt.
Wir hatten Anfang des Jahres den Fall, dass jemand positiv zu einer Beerdigung kommen wollte (inkl. Kapelle). Das war insofern sensibel, als dass der Verstorbene halt ein direkter Angehöriger der Infizierten war und ja... dass sie dabei sein wollte, versteht natürlich jeder. Trotzdem haben wir als Familie geschlossen deutlich gemacht, dass das nicht geht. Mal abgesehen von der Isolationspflicht waren eben auch Risikogruppenzugehörige dort. Hat die Person dann letztlich auch verstanden und blieb ohne Drama zu Hause. Es gibt immer Situationen, in denen Leute sich zu extrem ungünstigen Zeiten infizieren und auf Dinge verzichten müssen, die ihnen wichtig sind... aber das muss man als erwachsener Mensch mit einem Funken Verantwortungsbewusstsein doch einsehen und aushalten können.
Ich wünsche euch, dass ihr das ohne Missstimmungen lösen könnt!