Bei uns darf noch immer im Klassenraum gegessen und getrunken werden (völlig unverständlich, aber ohne klares Verbot von oben wird sich in dem Punkt sicher nichts mehr ändern) - schon allein deswegen sind die Modellrechnungen nicht aussagekräftig.
Beiträge von Maylin85
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Ich wüsste keinen Grund, wieso man das Abitur nicht schreiben lassen sollte. Ich meine, ich reiße mich nicht zwingend um die Abikorrekturen und würde es schulternzuckend so hinnehmen, aber eine vernünftige Grundlage für einen Entfall sehe ich nicht...
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Wenn diese Selbsttests zuverlässig wären, würde ich die Kritik evtl. auch als bornierte Jammerei abtun.
Faktisch wird aber ein Haufen Aufwand betrieben für einen Tests mit einer massiven Fehlerquote und man bringt Schüler in eine Situation, in der sie zeitgleich ohne Masken im Raum sitzen müssen. Dass für die Übertragung der Mutation auch ein paar Sekunden ohne Masken reichen, hat man in Kanada bereits nachweisen können. Ich empfinde das ganze Testsetting daher als ungeeignet und befürchte, dass dieser Test eher dazu führt, dass sich in falscher Sicherheit gewogen wird.
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Maylin: die Aussage "auch in der Schule, mit den gelieferten Selbsttests" ist nicht gleichzusetzen mit "die Lehrer testen sich gleichzeitig mit den Kindern in einem Raum". Das kannst du bestimmt machen, ich würde es aber nicht tun.
Würde ich auch eher nicht wollen. Dennoch stellt sich dann die Frage, wann und wo das stattfinden soll. Wir dürfen für klassenweise Aufsichten im zugewiesenen Schulhofeckchen neuerdings z.B. eh schon täglich 40min vor Unterrichtsbeginn antanzen (da kommen die ersten Busse an) - da noch Tests vorgesetzt, dürfte man vermutlich um 6.45h antreten und dann werde ich offen gestanden langsam motzig.
Naja, aber bevor ich mich jetzt über ungelegte Eier echauffiere, warte ich besser erstmal ab

Generell stört mich, dass mit den Selbsttests (statt Schnelltests) schon wieder ein Downgrading in Sachen Sicherheit stattfindet.
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Auch in der Schule, mit den gelieferten Selbsttest. Das ist doch schon bekannt. Stand in der Schulmail vor den Ferien.
Also bei irgendwelchen "alle nehmen gleichzeitig die Masken ab und testen sich"-Veranstaltungen, wie sie den Schülern aufgezwungen werden, werde ich nicht mitmachen. Bin gespannt, wie die konkrete Umsetzung erfolgen soll, aber dieses Testszenario würde ich als zu fahrlässig finden.
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Okay, wenn man ohne Familie partout nichts machen kann oder will, dann hat man (bei mangelnder Testbereitschaft) samt Familie halt eine Weile einen Nachteil. Ja und? Dann ist das halt mal eine Weile so.
Mir geht der ganze Egoismus in dieser Debatte offen gestanden etwas auf den Zeiger. Es ist doch etwas Positives, wenn über die Zeit zunehmend mehr Leute wieder mehr Möglichkeiten bekommen und den Unternehmen somit auch wieder mehr wirtschaftliche Aktivität erlaubt wird. Es kann halt nicht jeder der Erste sein.
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Der Begriff der Diskriminierung scheint mir etwas inflationär genutzt. Wer keinen Führerschein machen möchte, darf nicht Autofahren. Wer sich nicht impfen möchte, darf ggf. nicht ohne Schnelltest ins Restaurant. Beides hat mit Diskriminierung absolut gar nichts zu tun und führt den Begriff ad absurdum.
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Ich finde das völlig richtig und nur logisch.
Problematisch ist halt, dass es noch ewig dauern wird, bis tatsächlich auch jeder ein Impfangebot bekommen hat.
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Hm, wie kommt man auf sowas, es gibt hier im Landkreis zwei Testzentren, einmal in 4km und einmal in 30km. Und zehn Apotheken, außerdem einige Arztpraxen. Warum sollten sie also überall so gut ausgebaut sein?
Also eigentlich nichts, wo man mal so schnell vorbei kann.
Hier hat tatsächlich jeder Stadtbezirk ein Testzentrum und zusätzlich testen auch Apotheken. Das ginge schon durchaus.
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Bei uns benötigt man auch Schnelltests für alles außer Lebensmitteleinkauf. Das Ding ist, ich habe NULL Ambition irgendwas anderes einzukaufen oder zu unternehmen gerade. Wenn es rein um den Arbeitsplatz geht, dann möge man bitte auch DORT die entsprechenden Testmöglichkeiten bereitstellen. Ich bin nicht bereit Zeit und Spritgeld aufzuwenden, um mich irgendwo anders testen zu lassen. Den Selbsttest mache ich dann meinetwegen, allerdings halte ich ihn für eine wenig zuverlässige Farce. Aber wenn es halt so sein soll..
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Aber Nicht-Lehrer sollen eurer Meinung nach den freiwilligen Selbsttest ständig wahrnehmen? Charmante Logik.
Ein Selbsttest ist doch was anderes als ein Schnelltest. Wenn Selbsttests für Lehrer mitgeliefert werden, mache ich den halt.. aber ich investiere keine Freizeit, um irgendwo zum Testzentrum zu fahren und Schnelltests machen zu lassen. Außerhalb der Schule sind meine Kontakte eh stark begrenzt und ich gefährde niemanden.
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Ich fand es sehr bequem, dass 2x wöchentlich jemand an die Schule kam und Schnelltests abgenommen hat. Mal eben 15 Minuten länger bleiben ist okay, extra irgendwo hinfahren werde ich definitiv nicht.
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Das Mutti-Gedöns klingt gruselig 😄 Dass man für seine Kinder nicht jeden Umgang wünscht, kann ich allerdings (so ganz grundsätzlich, ohne Bezug zum konkreten Fall hier) verstehen. Meine jüngere Schwester hatte in Kindergarten und Grundschule wahnsinnig laute, hyperaktive, schlecht erzogene Freunde, die sich teilweise benommen haben wie die Axt im Wald. Wäre ich Mutter, wäre ich vermutlich deutlich weniger tolerant als meine eigenen Eltern und würde den Umgang meiner Kinder mit dieser Art von Kindern auch zu unterbinden versuchen. Man empfindet halt nicht alle Kinder als angenehm und soooo verkehrt ist es sicher nicht den Umgang zu steuern, bevor die eigenen Kinder sich zweifelhafte Dinge abschauen und fragwürdiges Verhalten kopieren.
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Das erspart zumindest den Aufenthalt in einem Raum, in dem 15 Schüler zeitgleich die Maske abnehmen. Ich persönlich würde es begrüßen. Für aussagekräftig halte ich die Selbsttests eh nicht.
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Mich treibt das derzeit sehr um, weil die Leistungen aus dem LAD, wenn man ehrlich ist, bei rund der Hälfte bis 3/4 meiner SuS nicht oder eben nur mit 6 bewertbar sind. Dieses Bild hat sich in den letzten knapp zwei Wochen nicht wirklich gebessert.
Da sitzen mehrheitlich völlig ausgelaugte und apathische Kids vor einem, die in ehrlichen Momenten zugeben, die letzten drei Monate Video-Konferenzen als Hintergrundrauschen beim Zocken oder Schlafen und Arbeitsaufträge als maximal fakultativ wahrgenommen zu haben.
Und genau bei diesen Fällen setze ich auch die 6. Betrifft in meiner Q2 derzeit 2 Schüler, von denen ich in der ganzen Zeit exakt gar nichts an Leistung gesehen habe. Ich habe in jeder einzelnen Videokonferenz darauf hingewiesen, dass das die Grundlage ihrer Note ist und dass sie, wenn sie schon mündlich nicht partizipieren, ihre Leistungen durch Einreichungen o.ä. ggf. anders sichtbar machen müssen. Wer das nicht tut, muss eben mit seiner Note leben.
Die Quartalsnoten in den restlichen Stufen gebe ich dieses Jahr schriftlich raus und lasse den Zettel von den Eltern gegenzeichnen. In der Hoffnung, dass das ein halbwegs wirkungsvoller Schuss vor den Bug ist...
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Lauterbachs Vorhersage-Quote ist verdammt hoch. Just saying...
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Wir haben auch bei Inzidenz 150 und 1400 Testungen angeblich keinen Positivfall. Die Nachbarschule auch nicht. In unserer alten Reffigruppe gab es bei all den Leuten an all den unterschiedlichen Schulen gerade einmal zwei Falschpositivfälle, aber ebenfalls keine Treffer.
Sorry, aber ich glaube das nicht. ich war von der Idee erst zu testen wirklich angetan, aber ich traue den Dingern nicht.
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Bei uns haben fast alle Schüler das Vorabi mit FFP2 Maske geschrieben, Maske zum Essen/Trinken kurz hochgeschoben und das Fenster war trotz Baulärm vorm Gebäude auf. Völlig ohne Beschwerden oder Diskussionen, glücklicherweise.
Lasst die Schüler wegen des Lärms doch Oropax mitbringen, falls sie in dieser Hinsicht empfindlich sind.
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Maylin85 naja, ich will keinen Risikogruppen Impfstoff wegnehmen nur um schneller geimpft zu werden. Zwei Pflichttests pro Woche für Lehrer und Schüler wäre für das Erste auch schon cool
Das kommt auf die Umstände an. Die Hochrisikogruppen, die auf Pflege angewiesen sind, müssen natürlich Priorität haben. Dann gibt es aber so Fälle wie meinen Vater - frisch verrentet, relevante Vorerkrankungen aber faktisch topfit, hat alle Möglichkeiten der Welt abgesehen vom Einkaufen einfach zu Hause zu bleiben -, der wegen Vorerkrankungen vom Hausarzt bereits angeschrieben wurde ob er bei Verfügbarkeit geimpft werden möchte und dass er vom Hausarzt priorisiert werden würde. Sowas ist Blödsinn. Natürlich freuen wir uns alle, wenn er zeitig geimpft wird, aber er hat bei entsprechendem Verhalten überhaupt gar kein Ansteckungsrisiko. Insofern finde ich, dass bei den Überlegungen auch eine Rolle spielen muss, wie sehr jemsnd sich überhaupt exponieren muss.
Pflichttests gerne, aber dann bitte von medizinischem Personal entnommen und keine Selbsttests..
Ich finde es auch völlig richtig, dass Erzieher und Grundschullehrer zuerst dran sind. Aber unmittelbar danach würde ich es angemessen finden, auch den Rest der Lehrerschaft zu impfen. Zumindest, falls man halt weiterhin ohne wirkliche Konzepte Präsenzbetrieb durchführen möchte.
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Das Abstandhalten ist allerdings auch an weiterführenden Schulen oft eher theoretischer Natur und ob Masken das Ganze komplett sicher gestalten, weiß man auch nicht so recht.
Seit wir ebenso im Wechselunterricht wie die Grundschulen, finde ich eigentlich schon, dass wir auch priorisiert geimoft werden müssten. Zumal die Inzidenzen in den Altersgruppen der weiterführenden Schulen höher zu sein scheinen.
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