Solche Aussagen finde ich mutig: wieviele Menschen kennst du, die schon eine rote App hatten? Die App wird ja auch erst rot, wenn man sich eine gewisse Zeit am Stück in direkter Nähe zu einer positiv (eingetragenen!) getesteten Person gestanden hat.
Ich weiß von 6 Kollegen, die eine rote Anzeige hatten. Alle hatten einen positiv getesteten Schüler im Unterricht, also ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Begegnung auch die Anzeige ausgelöst hat - das denken jedenfalls auch Gesundheitsamt und Schulleitung. Das gängige Verfahren bei Positivschülern ist hier seitens des Gesundheitsamts: da alle Masken getragen haben und die Schule ein Hygienekonzept hat, geht niemand ohne Symptome in Quarantäne und/oder wird getestet. Letztlich ist auch eigentlich egal, ob man diese Risikobegegenung nun mit oder ohne App hatte. Sie hat nachweislich stattgefunden und offizielle Stellen haben entscheiden, dass keine weiteren Konsequenzen erfolgen müssen.
Klar kann man sich privat beim Hausarzt mit der App vorstellen und testen lassen, bis zum Ergebnis hat man aber meines Erachtens nach keine rechtsfeste Grundlage sich krank zu melden