Beiträge von Maylin85

    Wir beschulen ES Schüler inklusiv und die Wahrheit ist doch, dass diese Kinder eine Zumutung für alle anderen Beteiligten sind und sowohl Lernfortschritt als auch Klassenklima massiv stören. Umgekehrt ist auch das Regelschulsystem oft dauertriggernd für die ES Schüler und sie können unter den gebotenen Rahmenbedingungen kaum zur Ruhe kommen und ihr intellektuelles Potential auch in schulische Leistungen umsetzen. Ich denke, es liegt im Interesse beider Seiten, eine Schule zu finden, die auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kinder besser eingestellt ist - leider leider sehen das nur die Eltern oft nicht (oder zu spät).

    In dem geschilderten Fall würde ich aufgrund der Tonaufnahmen rechtliche Schritte gegen die Schülerin einleiten. Wird zwar nichts bei herauskommen, setzt aber ein Zeichen.

    Ich tue mich auch schwer mit Kreide und Kreidestaub, hatte mit der Flüssigkreide aber ebenfalls das Wegwischproblem. Falls es keine andere Lösung gibt, kann eigene (weniger staubende) Kreide und Keidehhalter ein bisschen Abhilfe schaffen, löst das Problem aber natürlich nicht komplett.

    Falls du einen festen Raum hast, wäre vielleicht abwaschbare und selbstklebende Whiteboardfolie eine Variante.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Schüler jenseits der Unterstufe alt genug sind, um die Konsequenzen ihres Handels abschätzen zu können und notfalls dann eben auch damit leben müssen. Hier liegt es dann allerdings auch an uns Lehrern, die Konsequenzen klar zu kommunizieren und immer mal wieder vor Augen zu führen. Wenn jemand meine Abgabedeadlines nicht einhält, wird für die entsprechende Schulwoche eine 6 eingetragen. Hatte ich vorletzte Woche bereits im Distanzlernen (Quarantänefall), habe ich im Vorfeld auch so angekündigt und nach Fristablauf der Schülerin und den Eltern nochmal gesondert mitgeteilt. In Woche 2 kam alles pünktlich - geht doch. Käme dann aber immer noch nix, ist das irgendwo auch nicht mein Problem, sondern das des Schülers.

    Lass mich raten: Du arbeitest an einem gutbürgerlichen Gymnasium?

    Gymnasium ja, gutbürgerlich eher nein. Ruhrpott halt. Ich sehe aber auch die Schüler in der Bringschuld ihren Kram zu erledigen. Wenn die Schule sicherstellt, dass das Material (auf welchem Wege auch immer) ankommt und die Schüler Kontaktmöglichkeiten für Nachfragen haben, dürfte es bei entsprechendem Eigenengagement eigentlich keine größeren Probleme geben.

    Ja, das ist klar. Ich arbeite mit Mac und iPad und synchronisiere sie. Das iPad kann ich leichter mit dem Beamer im Klassenzimmer verbinden.

    Ich dachte jetzt an einen Laptop mit wahrscheinlich MS Office. Oder einem anderen Betriebssystem. Da werden nämlich Pages-Dateien (nach meiner Erfahrung zumindest) nicht einfach in Word-Dateien umgewandelt (umgekehrt schon). Wäre ganz schön mühsam.

    Okay, das stimmt. In diese Richtung sollte man nicht arbeiten/umwandeln wollen, da dürfte man wenig Spaß mit haben.

    Was müsste man denn groß umformatieren? Word, Power Point und PDF kann das iPad auch...


    Beim Stift finde ich den der zweiten Generation auch deutlich besser als den der ersten. Hier recht dann auch ein doppeltes Drauftippen, um zwischen Radiergummi und Stift umzuschalten und das Händling ist schneller. Außerdem ist er halt immer geladen, wenn man ihn am Pad haften lässt.

    Für mich wäre Gesamtschule auch keine Option gewesen. Klar, bei supermieser Stellenlage bleibt einem vielleicht nichts anderes übrig, aber ich hab lieber länger Vertretung gemacht als die Planstelle an der Gesamtschule zu nehmen. Von diesem Konzept muss man schon auch irgendwo überzeugt sein, wenn man dort arbeiten möchte.

    Ich hab nach Umzug mein Arbeitszimmer samt PC im Dachgeschoss und aus Gründen der Faulheit (langer Weg und so) angefangen, meine Arbeitsblätter und Präsentationen auch überwiegend auf dem Sofa auf dem iPad zu erstellen. Die Umstellungsphase fand ich etwas nervig, weil es eine Weile dauerte sich an die veränderte Handhabung zu gewöhnen, mittlerweile bin ich am iPad aber nicht mehr wirklich langsamer als am PC. Ich glaube, vieles ist einfach auch eine Sache der Gewohnheit - es funktioniert jedenfalls durchaus (jedenfalls in meinen Fächern). Allerdings habe ich auch eine Tastatur.

    Als jemand, der mit der Sek I leider auch nicht so viel anfangen kann, kann ich auch nur dazu raten, auf BK zu studieren. Meine Schulleitung weiß um meine Sek I Aversion und versucht mich möglichst wenig dort einzusetzen. Trotzdem hänge ich aktuell in 3 Sek I Kursen, letztes Jahr in 4. Das wird sich auch nie vermeiden lassen. Unsere SoWi Leute unterrichten Politik in der Sek I.

    Sehe ich auch so. Ich war in meiner Ausbildung immer nur 4-6 Wochen in einer Abteilung und bin dann in die nächste gekommen. Selbstverständlich habe ich trotzdem überall einen festen PC-Arbeitsplatz und zusätzlich noch einen mobilen Laptop für Außentermine bekommen. Dass im Schulbereich die Materialausstattung immer noch mehr oder weniger Privatsache ist, ist generell eigentlich nicht hinnehmbar.. auch von einem Vertretungslehrer wird guter, vollwertiger Unterricht verlangt, als muss auch die Ausstattung (eigentlich) entsprechend da sein.

    aber die Träger haben dadurch keine Kosten?

    Ich verstehe es auch nicht. Vielleicht weniger Bestellaufwand? Oder vielleicht käme man an weniger Geräte schneller dran als an so viele? Ich weiß es nicht, erschließt sich mir auch nicht. Auf jeden Fall musste man sich durch eine Onlineabfrage klicken, wo es auch keine Möglichkeit gab unter Auslassung dieser Fragen das Formular abzuschicken.

    Bei uns konnte man sich zwar schon für ein Dienstgerät melden, allerdings verbunden mit einem Formular zur Abfrage des persönlichen Bedarfs, auf dem man erstmal ankreuzen sollte, ob man schon privat über Geräte verfügt (und über welche) und ob man diese bisher im Unterricht einsetzt oder nicht. Fand ich etwas befremdlich, denn das Dienstgerät sollte einem ja unabhängig davon zustehen. Auf Nachfrage hieß es, der Träger habe deutlich gemacht, jetzt bitte nicht unnötigerweise für jeden Kollegen was zu bestellen. Die Zentrallager seien eh leer. Bin sehr gespannt, wann die Dinger dann letztlich ankommen werden.

    Vielleicht ist ja gar kein Reiseveranstalter involviert, sondern man hat Unterkunft und Anreise halt individuell zusammengebucht. Oftmals ergibt sich der Gesamtpreis ja bei sowas aus der Gruppengröße und bei einem Ausfall würde sich dann der Preis für die restlichen Teilnehmer erhöhen. Ich würde auch sagen, entweder privat irgendwas abschließen oder halt mit dem Risiko leben.

    Allerdings würde ich auch immer eher mit Veranstalter und RRV buchen. Ganz glücklich ist ist die andere Variante nicht.

    Bei uns greift dann auch die Distanzbeschulung. Allerdings nicht zu den regulären Unterrichtszeiten, sondern in Form von Wochenplänen kombiniert mit einem Sprechstundenangebot per Videochat oder regulärem Chat. Dazu muss man dann halt für jede Lerngruppe einen fixen Termin angeben, aber der kann ja auch dann liegen, wenn der andere Elternteil das Kind übernehmen kann.

    Jede Art von Gewöhnung ist letztlich eine Art von Konditionierung. Aber das ist ja zunächst einmal wertungsfrei und muss nicht negativ sein. Ich finde es überhaupt unpassend, hier von "normal" und "nicht normal" zu sprechen - in meiner Wahrnehmung ist es einfach nur "anders". Ich kann daran keinen Anstoß nehmen, weil es mich kein Bisschen stört.

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