Aus der Sicht von heute, würde ich persönlich bei ca. 5 Jahren das Risiko bei einer Kündigung für vertretbar halten und rückblickend diesen Weg wählen (ich war letztlich 7 Jahre an einer Schule, mit der es nicht ganz passte). Im Normalfall wird man problemlos wiederverbeamtet (kenne mehrere Fälle) und wenns ganz blöd läuft und irgendwas dazwischen kommt, ist man trotzdem noch jung genug, um auch nichtverbeamtet noch eine vernünftige Rente erwirtschaften zu können. Aber muss man natürlich individuell abwägen.
Beiträge von Maylin85
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Ich finde Unterricht ebenfalls anstrengender, als Prüfungen. In Prüfungen sitzt man auf nem Stuhl, muss sich nicht viel bewegen und "nur" Kopfarbeit leisten.In der Mittelstufe oder Unterstufe sieht das im Unterricht schon anders aus.
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Wie lange bist du denn schon dabei? Die schnellste Variante ist Kündigung und Neubewerbung.
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Ich lese halt nirgends raus, dass keine Bereitschaft besteht, sich einzuarbeiten. Wenn man sich beides vorstellen kann - why not. Ich kann eher "mein Herz hängt an Aufgabe x" nicht so ganz ernst nehmen, denn letztlich sind es halt alles irgendwelche Aufgaben.
Aber ok, schlechte Erfahrungswerte lasse ich gelten 😊
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Ich bin ja nun ein Mensch komplett ohne Beförderungsambitionen, aber ich verstehe auch nicht so recht, wieso "schnellstmöglich A14" kein legitimes Ziel sein sollte, wenn derjenige bereit ist, sich flexibel in verschiedene Aufgabengebiete einzuarbeiten und diese dann auch vernünftig macht. Finde ich alles nicht so verwerflich, wie hier dargestellt.
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Ich denke, bei uns könnte man das genau so kommunizieren und macht dann eben nur die Prüfung.
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Ich habe sie eingestellt auf 22, aber wegen der Offenheit der Wohnung werden es nicht überall 22. Theoretisch bräuchte ich noch ein zweites Gerät, aber eins nach dem anderen. Es ist auf jeden Fall eine unglaubliche Erleichterung.
Bei dem Gedanken bin ich auch schon.... eigentlich braucht man das in allen "Haupträumen", ist einfach ne ganz andere Lebensqualität.
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Same, ich sitze bei 22 Grad drinnen und draußen geht die Welt gefühlt unter. "Ich liebe gerade alles daran" kann ich nur unterschreiben.
Ich hab 23, bei 22 brauch ich ne Strickjacke 😄 Hab die eigentlich zähneknischend für den alten Hund gekauft und wollte nie eine, und jetzt frag ich mich waruuuuum... so toll 😍
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Klar. Aber verschieben sich dann nicht die Grenzen der Ernsthaftigkeit? Ich würde Unterricht in Klasse 8 oder 9 eher ausfallen lassen als eine mündliche Prüfung im Abitur.
Ich gehe davon aus, dass man das eh nicht leichtfertig macht. Aber am Rande des Kreislaufkollaps oder mit Kopfschmerzen ist man vermutlich auch nicht sonderlich prüfungsfit.
Ich hab schon Fälle von Erkrankungen erlebt, wo dann halt wer anders aus der Prüfungskommission geprüft hat und jemand Drittes nachgerückt ist (notfalls die Schulleitung, die dann fachfremd den Vorsitz gemacht hat). Geht alles.
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Ich hab mir ne Klimaanlage gegönnt, die heute ihren ersten Einsatz hat, und ernsthaft, sowas sollte jeder Arbeitsplatz haben, sofern vernünftige Leistung erwartet wird.
Ich liebe gerade alles daran.
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O. Meier : Was passiert bei Euch, wenn die Fachprüferin bei den mündlichen Prüfungen erkrankt ist? Was passiert, wenn bei der Abiturzulassung beide Stufenleiter, Oberstufenkoordinatorin und der Schulleiter erkrankt sind (war bei uns mal vor ein paar Jahren so). Werden diese Termine dann einfach ausgesetzt und die Schülerinnen nehmen nicht am zentralen Abiturverfahren teil?
Würde mal sagen, wenn ich ernsthaft nicht in der Lage bin zu arbeiten, ist das alles nicht mein Problem.
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Wir haben einen wunderschönen Schulgarten mit hohen Bäumen, Teich, Schattenecken... wenns ganz arg wird, gehen wir einfach raus. In vielen Räumen ist es aber auch kühler als draußen, also mal sehen, was Sinn macht.
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Ich mag familiäre Schulen 😊
Dienstverhältnis und Vergütung wären allerdings wichtig. Gibts bei euch Planstelleninhaberverträge?
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Ich entschuldige doch gar nicht?
Ich reagiere nur unterschiedlich je nach .. Tonfall Setting, Adressat ....
Das meine ich. Es gibt Dinge, die sagt man nicht. Auch nicht, wenn man unreif, emotional aufgewühlt oder sonstwas ist. Kommt da keine aufrichtige Entschuldigung und aufrichtiges zu-Kreuze-kriechen, kann man es eigentlich nicht bei 0815-Maßnahmen belassen.
Wäre es nur lapidar dahin gesagt, hätte der TE es vermutlich auch nicht als ausreichend belastend empfunden, um es hier zu erwähnen.
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"Solche Drohungen" ist so wischi-waschi. Tonfall, Wortwahl, Setting, Alter des Kindes, Adressat,... Da gibt es keine pauschale Handlungsweise dafür.
Ein Schulausschluss KANN eine Lösung sein.
Möglicherweise ist Teil des Problems des teilweise immer weiter entartenden Verhaltens, dass ständig erstmal nach Relativierungen und Entschuldigungen gesucht wird.
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Ich finde Argumente wie "wer soll den dann unterrichten?" schwer nachvollziehbar, weil es ausschließlich die Sicht der Schule und des Schülers einnimmt und das Anrecht des Lehrers auf ein vernünftiges Arbeitsumfeld nicht beachtet.
Sehe ich absolut genauso. Wer den unterrichtet, wäre mir persönlich auch ziemlich egal und ist nicht mein Problem.
Ich halte ohnehin für problematisch, dass jemand, der solche Drohungen ausspricht, noch weiterhin die Schule betreten darf.
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Ja, natürlich haben alle furchtbar wichtige Gründe zu fehlen. Trotzdem liegt es in der Eigenverantwortung des Einzelnen, ein Minimum an bewertbaren Leistungen zu erbringen - gerade, wenn der Schulbesuch freiwillig ist.
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Wenn man eine Therapie braucht, um seinen Beruf ausüben zu können, arbeitet man meines Erachtens im falschen Setting. Ich würde mir sehr gut überlegen, ob und wie lange ich mich diesen Zuständen weiter aussetzen möchte. Aus der Ferne klingt es nicht so, als seist du dort glücklich - was genau hält dich?
Rein basierend auf den Schilderungen würde ich persönlich mich darauf fokussieren, möglichst zügig dort wegzukommen.
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Also wenn eine Lehrkraft eine AU vorlegen muss, dann ist doch nur so ein Klickie buntie ich fülle mal einen Fragebogen aus und spreche 2 Minuten mit einem Menschen, der mich gar nicht kennt, überhaput nicht zu gebrauchen. Wenn schon jemand ein Attest vorlegen muss, dann hat das ja einen Grund und den sollte der Arzt kennen. Da ist das einzig sinnvolle zu seinem lokalen Arzt zu gehen, der einen richtig kennt und nicht bei einem Arzt eben nur etwas abzuhaken, der nur Geld verdienen will und sich eigentlich für seine "Kunden" gar nicht richtig interessiert. Also gerade in dem Fall halte ich es sogar für gefährlich so einen Dienst nutzen zu wollen. Das macht für den betreffenden die Situation nur schlimmer, weil es ihm gar nicht hilft.
Sehe ich völlig anders. Bei nem grippigen Infekt bringt der Arztbesuch exakt gar nichts, außer dass man sich krank aus dem Haus schleppen muss und der Arzt am Ende einmal Abhorchen abrechnen kann. Ich brauche aber das Attest, da das Ganze fürgewöhnlich länger als 3 Tage dauert. Für solche Fälle würde ich Teleärzte ja extrem sinnvoll finden.
Bei uns (privater Träger) werden Atteste von reinen Onlineärzten nicht akzeptiert (meine ich - kann mich dunkel an eine Info erinnern).
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Ich schreibe nach jeder Stunde im Schnellverfahren Noten auf, teilweise mit kurzem Kommentar. Wüsste auch gar nicht, wie ich sonst auf Endnoten kommen sollte. Selbst am Ende einer Woche weiß ich doch nicht mehr, wie jemand am Dienstag in der 2. Stunde mitgearbeitet hat.
Wenn jemand nie da war, ist der Fall doch klar. Mich nerven eher Fälle, die ich 3x im Semester gesehen habe und die nichtmals Klausuren schreiben.
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