Beiträge von Maylin85

    Es geht doch gar nicht um "das Kind", sondern um "Kinder". Frage daher: wie viele Kinder sollen denn da mit zum Gespräch genommen werden? Wenn es sich um Verhaltensstörungen handelt, die das Gespräch massiv stören könnten, kann ich das Ansinnen der Schule schon verstehen. Man möchte solche Gespräche ja auch (zeit)effizient führen.


    [Ich finde es übrigens sehr ungewöhnlich, dass eine Schule solche Ansagen erteilt. Gab es denn evtl. bereits Gespräche, bei denen die Kinder anwesend waren und das Gespräch gestört haben?]

    Spannender Faden. Ich hab mein Piepsen vor 20 Jahren von der Formel 1 mitgebracht, weil wer braucht auf einer hinten geschlossenen Tribüne an einer Hochbeschleunigungsstelle schon einen Gehörschutz 🙄 Ein durch Lautstärke ausgelöster Tinnitus ist meines Wissens tatsächlich nicht " heilbar", daher übe ich mich in Ignoranz. Gelingt mal besser, mal schlechter, und ist generell auch sehr stressabhängig.

    Ich finde aber insgesamt auch interessant/erschreckend, wie viele Leute mittlerweile betroffen sind.Danke für den Thread - einige Anregungen finde ich durchaus hilfreich 😊 Der TE alles Gute!

    Sinnvoller wäre, sämtliche Freibeträge und Auszahlungen zu streichen und flächendeckend kostenlose Angebot für Kinder zu schaffen. Schulfrühstück, Mittagessen, sämtliche Materialien, Schwimmkurs, Vereinsmitgliedschaften, Gutscheinkontingent für Kultur- und Freizeiteinrichtungen etc. pp.

    Bei Teilzeit aus familienpolitischen Gründen und Elternzeit liegt der Anteil von Frauen an Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf bei 99% (Quelle: Gleichstellungsplan 2021-2025). Da es ja eher selten der besser verdienende Partner ist, der die Betreuung übernimmt, finde ich schon naheliegend, dass viele Lehrerinnen nach oben heiraten. In meinem Dunstkreis fällt mir exakt ein Fall ein, wo Frau Lehrerin die Besserverdienende ist, aber da wurde auch bereits im Studium geheiratet.

    Das ist aber nicht wirklich lehrerspezifisch, sondern allgemein nach wie vor weitverbreitet zu beobachten, oder? Weder in meiner Familie noch im Freundeskreis gibt es Gegenbeispiele.

    Ein Kind ist ganz einfach genauso wenig "Job", wie Haushalt, Garten, Einkaufen, Haustier, etc. pp. "Jobs" sind. Das sind ganz sicher alles mehr oder weniger zeitintensive Aufgaben, aber Jobs generieren fürgewöhnlich Einkommen und bestreiten den Lebensunterhalt (ok, wenn die Zuschläge noch ein paarmal erhöht werden, überarbeite ich das ggf. nochmal 😄).

    Ich duze die meisten meiner Schüler, sogar im Beruflichen Gymnasium, weil es denen dort lieber ist. In der Ausbildungsvorbereitung natürlich sowieso, wenn ich die sieze, würde ich gar nicht verstanden werden.

    Spannend. Ich bin da gerade neu drin und kam gar nicht auf die Idee, jemanden zu duzen. Auch nicht in IFK..

    Herr/Frau X finde ich allerdings auch extrem sperrig und hätte ein Problem damit, auf die Variante Sie + Vorname verzichten zu sollen. Erscheint mir etwas fragwürdig und die Frage nach dem Umgang mit nonbinären Menschen ist tatsächlich auch ein sachliches Gegenargument.

    Diese Aussagen kommen zustande, weil wohl kaum jemand für plausibel hält, dass plötzlich ein signifikanter prozentualer Anteil einer Generation "echter" ADHSler sein soll. Die These, dass ADHS Symptome durch permanente Synapsenüberflutung aktiv selbst angeeignet werden können, ist jedenfalls nicht so arg unschlüssig.

    Du kommst aber auch nicht von einer Realschule. Du hast wenigstens ein bisschen beruflichen Durchblick. Das hat man normalerweise an den anderen Schulformen nicht (kann man aber natürlich haben, je nach dem was man sonst noch alles gemacht hat).

    Ich kam vom Gymnasium. An meiner aktuellen Schule und Schulform bin ich seit 5 Wochen 😄

    Ich verstehe den Wunsch, nicht mehr unterrichten zu wollen. Würde ich aussteigen, würde ich das auch nicht mehr machen wollen. Daher fand ich Koordination damals gar nicht so schlecht (man hätte so Dinge gemacht wie Einsatzplanung der Azubis, Orga (nicht Durchführung) von Lehrgängen, Reflexionsgespräche, Azubiakquisen auf Jobmessen usw.).

    Studienberatung wäre evtl. auch eine Option, die Unis und Fachhochschulen suchen immer mal wieder.

    Referentenstellen bei NGOs oder dergleichen finde ich auch oftmals nicht uninteressant.

    Ich hab mich vor einigen Jahren mal auf eine Ausschreibung als Ausbildungskoordinatorin bei einer Einzelhandelskette beworben und hätte den Job auch bekommen. Wäre aber leider furchtbar schlecht bezahlt gewesen. Ich denke schon, dass man in dem Bereich ansetzen und was finden könnte, aber finanziell hält man seinen Standard damit sicherlich nicht.

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