"Exakt so stelle ich mir das vor. Irgendwer schaut auf Durchschnittsgehälter und Sparvermögen (und natürlich Familienstand, immer überproportional wichtig hier), entscheidet, dass du zur "gut verdienenden Mitte" gehörst, und ob dir irgendwas weh tut oder nicht, und zack bist du mit am Start.
Nein danke."
Maylin85: ? So ist das aber mit allem. Wie willst das denn sonst regeln? Abfragen, ob man beteit wäre oder nicht?
Das ist mir schon klar, aber eben weil es so ist, wird niemand meine Stimme bekommen, der an noch mehr Stellen schröpfen möchte. Jedenfalls nicht, bevor umgekehrt mal dargelegt wird, was man zur Ausgabensenkung zu tun gedenkt.
Es ist ja richtig, dass es gewisse Investitionen braucht. Ich zahle auch gerne mehr Steuern, wenn damit endlich mal vernünftiger Straßenbau vorangetrieben wird und ich nicht mehr wöchentlich 5-6 Stunden Lebenszeit im Stau verplemper. Alles andere, was zum Erhalt des Wirtschaftsstandorts dringend nötig ist, trage ich auch gerne mit. Was mir persönlich aber wirklich gegen den Strich geht, ist der immer fetter werdende Posten der Sozialausgaben. Das geht so einfach nicht und wir müssen zurück zu einem System, das Menschen im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit ein würdiges Leben ermöglicht. Alles andere ist aber einfach zu viel und unnötig.