Der Punkt des Unwohlseins, den gymshark anspricht, ist zumindest nicht von der Hand zu weisen und beeinflusst auch die Haltung zu Migration und letztlich Wahlentscheidungen. Fahr doch mal nachts um nach 1 Uhr mit der Bahn aus der Altstadt nach Hause (wie wir es früher ab 17/18 jede Woche gemacht haben), das ist definitiv nicht mehr entspannt und man sieht inzwischen auch deutlich weniger Frauen, die überhaupt noch nachts mit den Öffis unterwegs sind. Hätte ich Teenager-Töchter, hätten die deutlich weniger Freiheiten als ich früher, einfach, weil es sich nicht mehr sicher anfühlt. Ich selbst hatte vor ein paar Wochen plözlich 7 Typen im Parkhaus im mich herum, das war auch keine sonderlich coole Erfahrung, und es kotzt mich offen gesagt langsam an, dass man nichtmals am helllichten Tag normal einem Innenstadtparkhaus rumlaufen kann. Das Gefühl größerer Unsicherheit ist auch keine diffuse Wahrnehmungsstörung. wenn man sich die Kriminalstatistiken anguckt. Dass mittlerweile jede Woche irgendwo randomly Leute gemessert werden, oft von Typen, die bereits xfach vorbestraft sind und/oder gar nicht hier sein dürften, hilft auch nicht. Ich empfinde die Entwicklung hier jedenfalls auch nicht als positiv und dass die Stimmung kippt, liegt auch ganz schnöde daran, was man so in jeder xbeliebigen Großstadt tagtäglich erlebt.
Ich habe sehr lange die Ansicht vertreten, dass auch Fluchtmigration eine Chance sein kann (Fachkräftemangel, etc,) und die Zuwanderung eher etwas Positives ist (wenn auch herausfordernd). Ich kann das leider nicht mehr so sehen und habe völlig unterschätzt, welch rückständiges, religiös-fanatistisches Weltbild, welche Gewaltbereitschaft und wie viele psychische Probleme mit letztlich Geföhrdungspotential für andere viele Migranten im Gepäck haben. Wir brauchen dringend einen Politikwechsel... ich weiß nicht wohin, ich sehe bei der AfD keine Lösungsstrategien, aber dass irgendwas passieren muss, ist auch klar.