Beiträge von Plunder

    Letzter Punkt: Auch wenn Ungeimpfte im Moment dem Beelzebub gleich gesetzt werden, sind sie nicht doof, können lesen und machen sich mehr Gedanken um die Impfung als viele andere.

    Nachfolgende Übersicht der WHO erhielt ich von meinem Kollegen, dessen Schreibtisch direkt neben meinem steht (wir sind befreundet und bleiben es auch, warum auch nicht)


    Es fällt mir schwer, seine Vorbehalte betreffs der Nebenwirkungen zu entkräften.


    alpha Kannst du deine Quelle bzw. die deines Kollegen angeben? Leider kann ich diese Tabelle nicht finden...

    Ich halte die Übersicht für fragwürdig, weil

    1. unter Nebenwirkungen bereits der Einstich registriert werden kann. Was wird denn als Nebenwirkung bei der WHO angegeben?

    2. diese Tabelle für mich ein typisches Produkt von Framing darstellt (s. a. https://www.mimikama.at/aktuel…elle-covid-19-impfstoffe/). Umfassende Aufklärung beinhaltet auch kritische Rückfragen an und über meine Kollegen.


    sehrratlos: Ich bin schockiert über deine Berichte! Ich würde wahrscheinlich auch zusehen, dass ich den Ort verlasse. Hier in NRW werden Lehrkräfte zuhauf gesucht. Das trifft bestimmt auch auf andere BL zu. Fakt ist, dass die Pandemie noch lange unseren Alltag bestimmen wird. Wir werden uns in Zukunft jährlich impfen müssen und damit leben. Wie, bleibt dir überlassen.

    Und ich erinnere mich an die vielen, vielen Situationen, in denen bestimmte Ereignisse gerade dann eingetreten sind, wenn man zuvor "losgelassen" hatte.

    Herzlichen Glückwunsch auch von mir! Dein Berufsweg zeigt sehr schön, was man erreichen kann, wenn man sich nicht innerlich fixiert. Deiner Aussage oben kann ich mich voll und ganz anschließen.


    Danke für das Update.

    Guten Tag in die Runde,


    ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken einer Abordnung an die Universität im Fachbereich oder am liebsten in der Bildungswissenschaft. Tatsächlich bin ich zwiegespalten und würde gerne um euren Rat bitten. Habt ihr Erfahrungen oder kennt Lebenswege mit entsprechenden Erfahrungen? Was sind die Vor- bzw. Nachteile? Was wurde schmerzlich vermisst?


    Ich danke euch schon jetzt und freue mich über eure Antworten :gruss:


    MT

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema, wie CDL schon sagt. Ich hatte den Kindern, die besonders motiviert und engagiert waren, eine Postkarte an die Eltern geschickt mit den Worten:

    „Liebe Frau/Herr xy, ich möchte Ihnen mit dieser Karte mitteilen, wie besonders engagiert und motiviert Ihr Sohn/Ihre Tochter xy in den letzten Wochen im Unterricht mitgearbeitet hat. Er/Sie hatte immer besonders durchdachte Aufgaben/Antworten vorbereitet, die uns alle halfen, das Thema besser zu verstehen .... etc. „ oder so ähnlich, abhängig vom Ziel und der Umsetzung. Das ist immer wirklich gut angekommen, weil die SuS sahen, dass mir und uns der Austausch mit dem Elternhaus sehr wichtig war, weil die Eltern aktiv eingebunden waren und weil die Motivation schließlich aufgrund der Triade reell aufrecht erhalten blieb.

    Viele Grüße und viel Erfolg weiterhin

    MT

    Ich glaube nicht, dass man zwingend Karriere macht, wenn man „gut“ ist, weil es meiner Meinung nach doch zu sehr davon abhängt, welche Pläne die Schulleitung verfolgt. Die Laufbahnmöglichkeiten sind auch sehr begrenzt und oft muss ich mich fragen „Wie hat die das bis hierhin nur geschafft?“.

    Naja, ich hoffe mir vom Master einfach einen klareren, unpolitischen Überblick über die Themen, die mich hoffentlich später mal direkt begleiten werden. Aber Recht habt ihr: Prinzipiell muss es ein Eigeninteresse sein, sonst würde ich die Arbeit nicht investieren wollen. Vielleicht hilft es ja auch bei der Besteigung der Leiter ein bisschen.

    Danke euch allen für eure Beiträge!!!

    MT

    :aufgepasst: nötig ist es nirgendwo. Auch nicht für eine SL-Position (dafür gibt es ja in NRW die SLQ).
    Ich meinte nur, dass man dadurch einfacher nachweist, dass man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat als "ich habe auch zusätzlich ein Buch gelesen" (zusätzlich -> Praxis wird ja immer vorausgesetzt).

    Wir wurden aber auf der Auftaktveranstaltung davor gewarnt, in irgendeinem Bewerbungsverfahren damit hausieren zu gehen "und ich habe den Master Schulmanagement gemacht", es würde auch durchaus auf Gegenwehr stoßen, dass man sich wissenschaftlich damit beschäftigt.:daumenrunter:
    Sowas macht man für sich. Nicht für die Karriere. (Das Eine schließt das Andere aber nicht vollständig aus:engel:.)

    Danke dir - das ist ein wichtiger Hinweis! Ich halte die wissenschaftliche Auseinandersetzung in unserer Berufssparte grundsätzlich für wichtig. Von daher erkenne ich sowohl den Mehrwert für mich als auch für meine Karriere.

    Mit dem Studiengang selbst habe ich leider keine Erfahrung, ich habe aber langjährig im Bereich Schulentwicklung mitgearbeitet und mich über Fortbildungen in dem Bereich weiterentwickelt. Mich hat das sowohl bzgl. der persönlichen Einstellung und Berufszufriedenheit als auch bzgl. der Karriere weitergebracht.


    Wo würdest du studieren wollen? Davon dürften die Inhalte des Studiengangs abhängen. Und wo siehst du deine berufliche Zukunft?

    Ich dachte hier an die Uni Essen - Bildungsmanagement und -innovation. Allerdings bin ich mir unsicher, weil die Inhalte 90% digital vermittelt werden (an sich kein Problem) aber ohne Erfahrungsaustausch habe ich hier meine Fragezeichen....

    Ich würde gerne in die didaktische Leitung gehen wollen, wenn ich denn mal „so weit“ bin.


    Danke für dein Input!

    Vielen Dank für die Rückmeldungen soweit!

    Für die pädagogische Mitarbeit im Ministerium oder bei Qualis wäre der Master aber nicht nötig, m.W.n.

    Aber ich sehe es ähnlich wie du, NeuesFach, ich möchte mich gerne für mich persönlich „auf den Weg machen“. Dabei frage ich mich allerdings, ob ich das nicht auch autodidaktisch kann?

    Vielleicht hat noch jemand hier Erfahrungen?

    Guten Abend!


    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken einen Master im Bereich Schulentwicklung/Schulqualität zu machen. Da es nebenberuflich eine ganz schöne Herausforderung ist, wäre ich wirklich dankbar, wenn hier jemand Erfahrungen damit teilen könnte. Wie war‘s? Hat es sich (inhaltlich und perspektivisch) gelohnt?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    MT

    Das ist das, was ich in dem anderen Thread meinte. Manche Schulen sind über Gebühr belastet mit schwierigen Schülern. Wenn die Schule (der Schulleiter) keinen Weg finden will, damit umzugehen, muss man selbst einen Weg finden. Ob das ist, dass man lernt, mit diesen Kids umzugehen oder die Stelle wechselt, das kann man nur für sich selbst entscheiden.
    Ich denke, dass eine solche Wut auf die Schüler aus einer Überforderung heraus entsteht. Es ist ein großer Unterschied, ob man ein belastetes Kind in der Klasse hat, oder ob die ganze Klasse aus belasteten Schülern besteht, deren Ziel es sicher nicht ist, Mitgefühl zu erhalten. Mit den ständigen Angriffen der Kids muss man erstmal klarkommen. Wut ist zunächst mal eine mögliche Reaktion, um sich abzugrenzen, nur halt keine gesunde.

    Schön gesagt, Krabappel! Das lese ich auch als Erinnerung an uns alle einen Schritt zurückzutreten, wenn es mal wieder „zu viel“ wird.

    Ich finde es schwierig über neue Bildungstrends zu sinnieren, wenn die „alten“ wie dunkle Wolken über uns schweben.
    Bildungsgerechtigkeit (abhängig von Herkunft und Religion bspw.) halte ich für ein wichtiges Thema, das in der Zukunft erstmal in den absoluten Mittelpunkt gestellt werden (muss). Daran hängen übrigens auch andere Problemfelder wie die Inklusion (erwiesenermaßen haben weitaus mehr S aus sozialschwachen Familien einen Förderbedarf).

    Ok, ich vermute mit „Sau“ meinst du Neuerungen wie Digitalisierung?


    Solange die KuK wissen, wie du „tickst“ (Stichwort Kommunikation), kann ich deine Art und Weise nachvollziehen. Wichtig ist m. E. n. wirklich, dass die Kollegen hier genau verstehen, dass du den Spielraum, den die SA Dir gibt, weitergibst und dass die Ergebnisse von Dir gesehen und weiter kommuniziert bzw. in das große Netz Schule gesponnen werden.

    ich finde, dass ich viel Gestaltungsspielraum habe. Die Schulaufsicht lässt uns viel freie Hand.
    Einschränken tut mich auch eher das Kollegium. Nein, das ist falsch. Einschränken tue ich mich aufgrund des Kollegiums. Ich denke mir immer, deren Hauptaufgabe ist das Unterrichten - nicht die Schulentwicklung. Daher reize ich meinen Handlungsspielraum bewusst nicht aus. Damit ich die Kolleginnen nicht über Gebühr belaste.


    kl. gr. frosch

    Ich finde es wirklich gut, dass du an die Belastungsgrenzen deines Kollegiums denkst, aber sehe hier auch die Krux:
    (Manche) Universitär ausgebildete Kollegen werden irgendwann von der Neugier gepackt und „wollen mehr“, nicht im Sinne des Mehr an Arbeit sondern in ihrer Komplexität (siehe auch den Thread zum Thema „Bore-Out“). Das Schulleben, basierend auf den Unterricht als zentralen Motor, fordert aber immer mehr taktische Verknüpfung durch Engagement in den verschiedensten Bereichen, die sich spiralförmig bedingen. Folglich werden Kollegen „angestoßen“, sich entweder einbringen zu wollen, zu müssen oder sich gänzlich zu entziehen. Wie auch immer man es drehen will, JEDE/R ist betroffen und daher ist das Mantra der „Schonung“ keine Universallösung.
    Ich sehe hier eine feine Grenze zwischen reeller Belastung durch zu viel und der des zu wenig. Die Belastung durch gut gemeinte Schonung, welche folglich nicht erlaubt, dass das Kollegium mitgestaltet, ist jedoch auch reell und besonders stressig. Einerseits erlauben wir ihnen ihre freie Arbeitseinteilung und Unterrichtsgestaltung, etc. Andererseits dürfen sie ihre Arbeitsstelle nicht mitgestalten.


    Hier sehe ich einfach an einigen Stellen Probleme in der Logik.

    Da stellt sich natürlich die Frage, ob die vielen Verpflichtungen der Sl solche notwendigen Entwicklungen in den Hintergrund rücken, obwohl sie laut der Sl Anforderungen in der Bass Bestandteil ihrer Handlung sein muss.
    Hiermit gebe ich zurück an die eingangs gestellten Fragen von Krabappel.

    Wir entwickeln uns nicht, es gibt keine Visionen/Schwerpunktsetzungen seitens der SL und jeder Versuch wird nicht unterstützt. Mehr und mehr KuK ziehen sich als Folge aus dem Schulleben und leisten nur noch ihr Minimum.

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