Beiträge von Kirsche85

    Liebe Koleginnen und Kollegen,


    mein Jahresvertrag wurde verlängert (hurra) und ich darf auch im nächsten Jahr meine Klasse (Sek 1) weiterführen. Im letzten Schuljahr haben sich einige als extreme Hausaufgabenvergesser entpuppt (trotz Hausaufgabenbetreuung - da wurde dann mal das Buch vergessen, die HA nicht notiert usw.), was ich mit folgenden Maßnahmen gehandhabt habe:


    Erstes Halbjahr:
    - jede vergessene HA -> ein Strich
    - bei sieben Strichen -> Freitag nachsitzen (11.30 - 12.30; Schulschluss ist immer um 11.15)


    Hat bei den üblichen Schülern keinen Erfolg gezeigt. Also Änderung ab Februar.


    Zweites Halbjahr:


    - jede vergessene HA -> ein Strich
    - bei drei Strichen -> Freitag nachsitzen. Beim 3. Strich 60 Minuten, 6. Strich 70 Minuten, 9. Strich 80 Minuten usw.
    - bei meinem "Dauergast" wurde dann die Regel eingeführt (erst gegen Ende des Schuljahres), bei jeder vergessener HA darf er nicht in die Pause, sondern muss die HA in der Pause nachholen. Bedeutete natürlich: auch keine Pause für mich.


    Natürlich wurde mit den Eltern, Familienhelfern, HPTs etc. regelmäßig darüber gesprochen. Allerdings half es einfach nichts. Auch das Nachsitzen brachte nicht den nötigen Erfolg. :autsch:


    Jetzt bin ich am überlegen, wie ich es im nächsten Schuljahr handhabe. Vielleicht könnt ihr aus eurem Erfahrungsschatz Tipps geben?


    Danke!

    Nach dem Referendariat hat mein Leben wieder ein ordentliches Maß an Freizeit dazugewonnen. Zu meinen Hobbies gehören: mein Hund, meine verrückte Katze, Ausdauersport (Laufen), bisschen Krafttraining, seit kurzem 1 x pro Woche Betreuung der G Jugend beim Fußballtraining und außerdem lese ich gerne und hab das Stricken und Häkeln für mich entdeckt :D


    Und ja, ich bereite auch was vor und mach meine Arbeit schon sehr gewissenhaft :D

    Ich habe mich in keinster Weise auf das Ref vorbereitet. Weder irgendwelche Fachliteratur gelesen, noch "Büromaterial" gekauft. Das kam Schritt für Schritt, eben nach Bedarf.


    Die Ferien vorher wurden für den Umzug genutzt und zur Erkundung der neuen Stadt, was bei Dingen wie z.B. den Wandertag dann nicht schlecht war. Macht euch net verrückt...

    Fast zwei Jahre später... und immernoch keinen Schritt weiter. Der dritte Jahresvertrag nähert sich dem Ende, meine Klasse stellt dauernd die berühmte Frage: "Haben wir Sie noch nächstes Jahr?" und mir geht langsam die Geduld aus.


    Der private Träger hat die Bitte meines Chefs (Festanstellung) sofort abgeschmettert. Begründung: man wisse nicht, wohin mit mir, falls die Schule mal schließt. (Randbemerkung: steigende Schülerzahlen seit Jahren...). :autsch:


    Fazit: Situation unverändert. Nun liebäugel ich mit einem Bundeslandwechsel, da ich die Sicherheit für meine Lebensziele einfach brauche und das bayerische System mir gewaltig auf den Keks geht. In anderen Bundesländern darf man nämlich auch als Realschullehrer an Förderschulen arbeiten, ohne irgendwelchen Zirkus.

    Eine Fahrt nach Prag ist dieses Jahr geplant. Die letzten Jahre sind wir auch immer in eine Stadt gefahren und einer von uns hat sich "geopfert" und eine Stadtführung gemacht. Obligatorisch ist immer der gemütliche Ausklang bei einem Essen.

    Vielen lieben Dank für die bisherigen Antworten.


    Den Gedanken des Heilpädagogen habe ich mittlerweile nach vernünftiger Information gestrichen. Für eine Zusatzausbildung habe ich mich beworben und wurde abgelehnt - allerdings werde ich es (sollte dies erneut angeboten werden) wieder versuchen. So schnell geb ich mich nicht geschlagen ;)
    Ich bin bereits an einem privaten SFZ. Welche Faktoren müssten denn hier reinspielen, um fest angestellt zu werden - mal ganz blöd gefragt?


    Mittlerweile wurde mir zugesichert, dass ich ein weiteres Jahr an meiner Schule bleiben darf. Bin natürlich sehr erleichtert, wenngleich es wieder "nur" ein Jahresvertrag ist, aber immerhin!

    Guten Morgen,


    ich möchte kurz meine Situation darstellen, damit ihr meine Gedanken vielleicht etwas nachvollziehen könnt.


    Ich bin 2012 in Bayern mit dem Referendariat für LA RS (D/E) fertig geworden und habe keine Planstelle erhalten. Auch dieses Jahr wird es nichts, da ich auf der Warteliste im Mittelfeld stehe und für diese Fächerkombination anscheinend nur bis 1,4/1,5 eingestellt wird (ich bin im 2, Bereich).
    Trotz vieler Bewerbungen im letzten und diesen Jahr im Bereich Realschule/Wirtschaftsschule erhielt ich wieder nur Absagen, eigentlich wie erwartet.


    Soviel zum Thema Realschule.


    Glücklicherweise konnte ich im SJ 2011/2012 durch eine Kooperation zwischen meiner Einsatzschule und einem SFZ Kontakte knüpfen und tatsächlich einen Vertrag für ein Jahr (2012/2013) an der "kooperativen" Förderschule ergattern. Schnell stellte ich fest, dass mir die Arbeit wahnsinnig viel Spaß macht, wenngleich sie nichts mit dem zu tun hat, was ich eigentlich studiert habe. Hätte ich das mal früher gewusst....
    Jedenfalls kann ich es mir langfristig sehr gut vorstellen und eigentlich will ich auch länger in diesem Bereich tätig bleiben - als RSlehrer ist eine Festanstellung jedoch nicht möglich.


    Deswegen habe ich mich auch für die Zusatzausbildung, die in Bayern fürs nächste Schuljahr angeboten wurde, beworben. Die Chancen standen schlecht, da sie nur für Grundschullehrkräfte gedacht war - daher wunderte mich die Absage vor ein paar Wochen nicht.


    Kommende Woche erfahre ich, ob ich im nächsten Schuljahr an der Förderschule bleiben kann - ich würde es mir so sehr wünschen...


    Allerdings ist mir klar, dass es nicht ewig so weiter gehen kann. Drum die Frage:


    Welche Möglichkeiten gibt es, um als Realschullehrer fest an einer Förderschule zu arbeiten??


    Hier möchte ich gleich hinzufügen, dass ich ausschließe, Sonderpädagogik von Grund auf zu studieren und hinterher nochmal (!) ein Referendariat zu machen - ich bin fast 28, daher nicht bereit, nochmal 6-7 Jahre "Ausbildung" im Lehramtsbereich zu machen.


    Mein Gedanke in den letzten Tagen war die nebenberufliche Ausbildung zur Heilpädagogin... was meint ihr? Sinnvoll oder sinnlos?


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar!!

    Ich bin zwar keine Hauptschullehrerin - aber als Realschullehrkraft seit September an einem SFZ (sonderpädagogisches Förderzentrum), bzw. an einer Förderschule tätig.


    Kurz vor Schuljahresbeginn fragte ich mich oft "Schaff ich das? Kann ich das? Sind die Kids gefährlich?". Und ich muss sagen, mir hätte in meinem beruflichen Leben nix besseres passieren können als diese Erfahrungen zu machen. Sicherlich geht's/ging's manchmal ziemlich rund und im Unterricht flogen auch Möbelstücke und Fäuste (in den Pausen sowieso), aber wenn man versucht, an die Jugendlichen heranzukommen, lassen sie sich recht gut besänftigen.
    Reibereien lassen sich (bei uns) nicht komplett vermeiden, allerdings ist den Schülern noch nie eingefallen, mich körperlich anzugehen - ich bin weiblich, 27, und sehr klein. Die meisten meiner Schüler sind größer als ich - aber wenn der Kuchen spricht... ;)

    Im ersten Jahr der Ausbildung hab ich relativ stark darauf geachtet, was ich anziehe. Lag aber daran, dass ich an einer Schule war, an der man gewisse Erwartungen hatte. Immer in Hinblick auf die Beurteilung, hat man sich dann automatisch angepasst.
    Im zweiten Jahr war ich so, wie ich einfach bin - da hat es auch das Umfeld hergegeben. Unterricht in Chucks und Kapuzenpulli waren normal. Auch heute, in der verdienten "Freiheit" ist es noch so. Man überzeugt durch Persönlichkeit, nicht durch Nadelstreifen.
    Wobei ich aufpasse, dass ich mich nicht anziehe wie meine Schüler - also mit Mottoshirts, bzw. Shirts mit irgendwelchen Comichelden drauf. Das ist eigentlich das einzige, worauf ich achte... (ja, privat trag ich manchmal sowas!! :D)

    Erster Tag in der Uni, 2005 - Zitat Lehrstuhlinhaber Schulpädagogik: "Sie werden noch unter den glücklichen sein, die mit Sicherheit eine Planstelle nach dem Referendariat bekommen."


    Eine Aussage, auf die ich mich einige Semester stützte. Was ein Schenkelklopfer....


    In Bayern sieht es auch nicht rosig aus. Bin eine von vielen ohne Planstelle, hab trotz unzähligen Bewerbungen an sämtlichen kommunalen, privaten usw. Schulen von dem akuten Mangel an Förderschulen profitieren müssen und dort eine befristete Stelle für das aktuelle Schuljahr.
    Wie es nächstes Jahr weitergeht, weiß kein Mensch, aber langfristig ist Förderschule für Realschullehrer nix, da sie uns keinen unbefristeten Vertrag geben können.

    Ich habe meine Hausarbeit fürdas 2. Stex zum Thema Teamteaching geschrieben. Die Suche nach Literatur war eher schwierig, zudem überholt (Bücher aus den 70ern sind heute eher unpassend).
    In der Praxis habe ich diese Methode wahnsinnig genossen. Die Zusammenarbeit mit einer Kollegin habe ich eher als Bereicherung empfunden und wir konnten dadurch auch viel von uns lernen - sie war damals schon "fertige" Lehrerin und ich eben noch im Ref. Ich seh da mehr Vor- als Nachteile, ehrlich gesagt. Getrennt haben wir die Klasse nie, war immer im gesamten Klassenverband..

    Nach dem Studium fragte mich mein Praktikumsbetreuer des studienbegleitenden Praktikums, ob ich Lust hätte eine schwangere Kollegin zu vertreten. Ich nahm dankbar an und unterrichtete somit 4 Monate an einer mir bekannten Schule.
    Ich fand's interessant, mal in den Alltag reinzuschnuppern. Allerdings sind mir auch echt Knallerfehler passiert, über die ich im Nachhinein nur lachen kann. Großartig was dazugelernt habe ich zwar nicht, da kein Feedback kam - die Fortschritte kamen dann erst im Ref. Ich würde es jedoch wieder machen, da man nochmal einen ganz anderen Einblick als den aus der Uni erhält.

    Ich versuche nun einfach mal aufzulisten, was für dich interessant sein könnte:


    - Niveau: ganz ganz niedrig ansiedeln, meine Kinder können zum Großteil noch nichtmal Lehrer siezen ("Frau ..., kommst du mal?") - anfangs fand ich's seltsam, jetzt irdgendwie schon fast putzig, weil die Schüler, die es schon können, die "Duzer" verbessern
    - Klassenstärke: ein Traum (zunächst)! In meiner befinden sich 8 Schüler, die allerdings alle unterschiedliche Leistungen erbringen. Daher muss man viel differenzieren, was Arbeit mit sich bringt. Aber: man lernt die Kids wahnsinnig gut kennen, man fühlt sich ihnen enorm verbunden, die Korrektur läuft sehr flott ;)
    - Kollegium: lustiger und lockerer als bislang erfahren, da alle der Meinung sind, man komme nicht ohne einer gehörigen Protion Sarkasmus/Humor etc. durch diesen Job; zudem absolute Hilfsbereitschaft!
    - Gehalt: E 13! (da "nur" angestellt, befristet)
    - Methoden: vielfältig. Ich habe mehr Methoden verwendet, als ich bislang von der RS gewohnt war, da die ADHSler einfach mehr Wechsel brauchen. Von Wochenplan bis Kugellager über zu Mini Projekten. Aber es macht Spaß. Vorbereitung ist bei offenen Methoden zwar umfangreicher, dafür hat man dann aber im Unterricht mehr Zeit zum beobachten, helfen
    - Lehrerrolle: anders. Man hilft wahnsinnig viel... Selbst beim Schuhe binden kommen 12 jährige Jungs und bitten um Unterstützung. Zudem ist die Distanz zu den Schülern, die ich bisher gewohnt war, nicht da. Schüler (auch 6/7 Klasse) kommen und wollen mal gedrückt werden oder schmiegen sich an, da sie gerade Zuwendung brauchen.


    Klar gibt's auch Tage, an denen ich total genervt nach Hause gehe, weil wieder einmal einer nicht aufgehört hat, in der Aula Fußball zu spielen, obwohl ich es ihm verboten habe.. usw... Aber: das, was man dort zurück bekommt, hab ich in dieser Form noch an keiner anderen Schule erlebt. Man muss sich jedoch vor Augen halten, dass es auch schwarze Schafe gibt, auf die man noch so sehr mit Engelszungen einreden kann und die dann auf die schiefe Bahn geraten.


    Meine Hoffnungen liegen, wie gesagt, in dieser Zusatzausbildung, die es in NRW schon gibt und hoffentlich auch bald in Bayern.. Ansonsten kann ich nur befristet auf ein Jahr an Förderschulen angestellt sein, was mich nervt. Ich möchte schließlich mal ankommen und das spießige 08/15 Programm durchziehen. ;)

    Ich bin zwar keine Lehrkraft vom Fach, allerdings seit September an einer L/E S Schule und habe dort eine Klassleitung inne.


    Es ist oft verwunderlich, wie wenig hängen bleibt, aber ich habe festgestellt, dass meine Kids (6. Schulbesuchsjahr) sehr gerne spielerisch lernen. Übungen in Spiele einbauen, in denen es Gewinner gibt - aber auch Erfolgserlebnisse für die schwächsten SuS schaffen. Mittlerweile können sie die Wortarten z.B. prima zuordnen :)


    Vorwissen aktivieren: nunja, wo nicht viel ist, kann nicht viel aktiviert werden :/ Wenn es aber nur irgendwie geht, pack ich die Hobbys, Erfahrungen etc. der Kinder mit in den Einstieg und somit ist die Motivation meist recht hoch...

    Prinzipiell bin ich der Meinung, man sollte das studieren, was einen zum "Traumjob" bringt. So habe auch ich nach dem Abi gehandelt und bin nun fertige RS Lehrerin für D/E und habe nach dem Ref in Bayern im Realschuldienst keine Stelle bekommen. Ich steh auf der Warteliste, aber für meinen Geschmack recht weit hinten (ca. Platz 20) und durch Gespräche mit befreundeten Seminarlehrern, Schulleitern usw. wurde nochmal verdeutlicht, dass ich dringend nach Alternativen suchen sollte, um mal "sesshaft" zu werden - auch in anderen Bundesländern/Ausland.


    Seit September bin ich also an einer Förderschule, Vollzeit. Es ist nicht das, was ich studiert oder im Ref gelernt habe - aber es macht mir unglaublich viel Spaß.
    Auch in NRW werden, meines Wissens, massiv nach Förderschullehrern gesucht und mittlerweile gibt es dort eine Zusatzausbildung z.B. für Leute wie mich - in Bayern ist es leider noch nicht so weit.


    Was ich sagen möchte: so hart es manchmal ist, oft muss man ein bisschen von seinem Weg abkommen, um Fuß zu fassen. Kann mir durchaus vorstellen langfristig an dieser Schulart tätig zu sein - aber hierfür fehlt mir die Ausbildung, die ich hoffentlich noch nachholen darf. Aber das liegt an München....


    Deutsch/Geschichte ist eine wahnsinnig überlaufene Kombi... schau doch mal nach Alternativen: Sozi z.B. als Zweitfach? Mach viele Praktika, um wirklich sicher zu gehen, dass dir das liegt. Oder sprich mal mit einer VHS in der Nähe, ob du einen Kurs leiten kannst - da verdienst du was fürs Studium dazu und sammelst zusätzlich noch Erfahrungen beim Lehren!

    Hallo,


    ich hab Realschullehramt studiert und zwischen 1. Stex und Referendariat 4 Monate an einer RS ausgeholfen. Ich hatte eine Klasse in Deutsch, bedeutet 4 Stunden. Da man im Studium, zumindest bei uns, kein Handwerkszeug für die Praxis bekommt, hatte ich durch die 4 Stunden + etliche Nachhilfestunden/Vorbereitungskurse bei einem Institut genug zu tun.


    Jetzt bin ich an einer Förderschule, Vollzeit mit 27 Stunden und somit in unbekanntem Terrain. Aber es ist machbar, da ich im Ref schon einiges gelernt habe .


    Fazit: Mehr als 8 Unterrichtsstunden hätte ich mir damals nicht zugetraut, ehrlich gesagt. Aber an der RS ist das Fachliche auch mehr im Vordergrund, daher geht in deinem Fall schon mehr. An deiner Stelle würde ich das auch mal mit erfahrenen Sonderpädagogen abklären. Die Einsatzrefin bei uns macht 16 Stunden und ist gut beschäftigt damit. Mehr würde ich dir nicht raten...


    Ich bin insofern in einer ähnlichen Situation, da ich im Bereich Förderschule unerfahren bin. Die Kollegen helfen IMMER - und ich bekomm alle Unterstützung, die ich mir wünsche oder brauche. Das Kollegium erwartet auch nicht, dass ich alles perfekt mache. Aber ich fühl mich wirklich gut aufgehoben und habe v.a. keine Angst mal nachzufragen. Das ist nämlich meiner Meinung nach der größte Fehler, wenn man sich "schämt", mal alte Hasen um Rat zu bitten, v.a. wenn man unerfahren ist oder nicht direkt vom Fach.
    Bisher ist mir allerdings noch kein grober Schnitzer passiert und es läuft erstaunlich gut :)

    Ihr sprecht mir aus der Seele... Hab gar keine Lust morgen wieder arbeiten zu gehen - wobei mir ja schriftlich per Mail versichert wurde, spätestens morgen würde der Abschlag da sein - bis heute war nix auf dem Konto.


    Mal ein kurzes Update: am Freitag habe ich ein Schreiben vom LfF erhalten, datiert am Tage meiner Mail/ meines Briefes (mit der Abschlagsforderung), in dem Schreiben stand, dass ich nun Steuerklasse VI bin, da ich wissentlich meine Lohnsteuerkarte nicht an die Regierung geschickt habe. Bedeutet demnach 400 Euro netto weniger.


    Hat von euch irgendjemand nach den Ref seine Lohnsteuerkarte mal zurück erhalten bzw. musste die weiterschicken? Ich hab die seit 2,5 Jahren nicht mehr bekommen...


    Ich hab nun mittlerweile mit zahlreichen Kollegen gesprochen und nicht ein einziger hat sich jemals selbst um die Lohnsteuerkarte kümmern müssen. Mein Onkel, Beamter im Amt, meinte, das wäre Aufgabe der jeweiligen LfF und nicht meine - es hat irgendeinder rumgeschlampt oder geschlafen... Zudem hat er mich aber weiter beruhigt, denn ich würde die fehlenden Bezüge nachgezahlt bekommen.


    Meinungen?


    Ich dreh jedenfalls langsam durch...

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