Beiträge von Sawe

    Moin,

    es gibt bei uns eine 45 minütige Mittagsaufsicht.
    Diese wurde bis vor kurzem mit einer Schulstunde angerechnet.
    Nun wird diese nicht mehr angerechnet, mit der Begründung jede Lehrkraft müsste 90 Minuten pro Woche Aufsicht führen.
    Ich habe eine 23.5 Stunden Stelle, und komme in der Woche schon ohne Aufsicht auf über 40 Stunden.
    Natürlich mit meiner Schreibtischarbeit zu Hause.

    Moin,

    und wieder neues von unserem Schulleiter :)
    Heute hat er uns mitgeteilt, dass jeder Lehrer 90 Minuten die Woche Aufsicht führen muss.
    Ein Erlass gäbe es auch dazu.
    Bei uns macht aber laut Plan nicht jeder Lehrer 90 Minuten Aufsicht, sondern nur ca. 30 von 100.
    Bei Teilzeitkräften wird es natürlich anteilig berechnet.

    - Gibt es tatsächlich einen Erlass in Niedersachsen, dass Gymnasiallehrer 90 Minuten Aufsicht führen müssen in der Woche?

    Morgen,

    jetzt bin ich ja schon mal ein ganzes Stück schlauer. Gegen einen Erlass klagen wollte ich erstmal nicht .
    Gibt es auch einen Erlass, oder eine Vorschrift die regelt, wieviel Stunden im Jahr Konferenzen, Elternsprechtage oder dergleichen in Anspruch nehmen dürfen?
    Was ist mit Zusatzarbeit, wie zum Beispiel das Schreiben eines Kurrikulums?
    Ich bin verbeamtet und nicht angestellt.

    Moin,

    erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
    Ich bin überrascht, was Schule eigentlich nicht darf und trotzdem macht.
    Da fallen mir noch ein paar Sachen sein:

    1. Der Tag der offenen Tür ist verpflichtend und wird nicht angerechnet
    2. Wenn ich 8 Stunden ein Kurrikulum schreibe, außerhalb meiner Unterrichtszeit, müssen die Stunden angerechnet werden?
    3. Wenn wir einen pädagogischen Tag über 8 Schulstunden haben, ich aber nur 2 Stunden hätte unterrichten müssen, muss man mir die 6 Überstunden gutschreiben?
    4. Gibt es Regelungen, wieviele Aufsichten, Konferenzen, Elternsprechtage im Jahr erlaubt sind? Also die Stundenzahl.

    Moin,

    wir haben einen neuen Schulleiter.
    Dieser hat uns mitgeteilt, wenn die Schule wetterbedingt ausfällt sollen wir zu Hause bleiben.
    Wir bekommen dann Minusstunden, allerdings auch wenn wir trotzdem zur Schule kommen.
    Wie sieht die Sache rechtlich aus? Unsere alte Schulleiterin hatte uns keine Minusstunden gegeben, wenn wir in die Schule gekommen sind und dort Aufgaben erledigt haben.
    Gehen wir mal davon aus, es fällt eine Woche die Schule aus, dann hätte ich 23,5 Minusstunden, die ich während meiner regulären Unterrichtszeit nachholen müsste.
    Das empfinde ich schon als starke Zusatzbelastung. Gibt es Vorschriften, die das regeln?

    Moin,

    nichts ist patzig, meine Kommentare treffen nur den Punkt!
    Ich finde es sehr fragwürdig, wie Eltern die Ihre Kinder zeitnah nach der Geburt abschieben immer versuchen dies zu rechtfertigen.
    Es ist und bleibt moralisch fragwürdig, da nützt es nichts andauernd irgendwelche fadenscheinigen Argumente zu nennen.
    Im Falle eines Lehrerehepaares kann es nur die Gier des Geldes sein. Gerade ein Lehrerehepaar ist finanziell in der Lage sich um seine Kinder zu kümmern.
    Man drückt sich aber heutzutage ja gerne vor der Verantwortung, indem man anderen die Erziehung überlässt.

    Ich scheine aber ja genau den Nerv zu treffen 8)

    Das eigentliche Anliegen wurde durch unseren Personalrat geklärt.
    Die Regelungen wurden eingeschränkt auf Kinder zwischen 0-3 und auf 2-3 Tage die Woche.
    Damit waren wir einverstanden.

    Moin,

    und was für einen Grund hat ein Lehrerehepaar seine Kinder nach einem Jahr direkt in die Kita abzuschieben?
    Gerade ein Lehrerehepaar sollte sich doch der Bedeutung der frühkindlichen Erziehung bewusst sein.
    Ich wundere mich in unserer Gesellschaft über nichts mehr.
    Alles haben wollen, aber bitte ohne Einschnitte, schön einfach serviert auf dem goldenen Tablett.

    Ich behaupte mal, so eine Einstellung von anderen Leuten (die hier eindeutig negativ konnotiert ist) ist u.a. verantwortlich dafür, dass wir so eine niedrige Geburtenrate haben.

    Und?
    Kinder gebären und sie direkt abgeben ist somit also der richtige Weg um der niedrigen Geburtenrate entgegen zu wirken.
    Ich pack mir echt an den Kopf, vielleicht erst denken und dann schreiben.
    Schon mal drüber nachgedacht warum Kinder immer mehr zu emotionslosen Robotern verwahrlosen?

    Ist aber ein anderes Thema!

    Moin,

    bin gerade echt nen bisschen auf Agro :)
    Nervt mich massiv, denn ich bin der Meinung Privates gehört nicht auf die Arbeit.
    Am meisten stört es mich aber, mit welcher Selbstverständlichkeit andere Kollegen dafür bluten müssen.

    Ist meine Familie und mein Privatleben weniger wert als Kinderloser?
    Darf ich nicht nachmittags bei meiner Familie sein?

    Und wenn meine Kollegin die in einem 200m² Haus wohnt und mit nem 5er BMW um die Ecke kommt,
    fordert wir müssten alle Rücksicht nehmen, weil sie arbeiten muss des Geldes wegen, kann ich gar nicht soviel essen wie ich kotzen möchte.

    Grundsätzlich, bin ich bereit Rücksicht zu nehmen und auch gerne den einen oder anderen Nachmittag mehr zu arbeiten.
    Ich habe durchaus Verständnis für die Rolle der Eltern, aber auch dies hat Grenzen.

    Moin,

    erstmal "Danke", für die bis hier durchweg sachliche Diskussion.
    Es ist so, dass die betroffenen Lehrkräfte natürlich auch nachmittags unterrichten.
    Wie Ihr schon geschrieben habt kommen sie ja sonst nicht auf Ihre Stunden, und auch nicht jeder betroffene Kollege nimmt dieses Angebot an.
    An meinem Beispiel ist es nun so, das ich 4 Tage die Woche Hohlstunden habe bei 24 Stunden.
    Dadurch, dass die 1.,2.,5., und 6. Stunde für die betroffenen Kollegen geblockt sind, muss ich natürlich auch 4 mal am Nachmittag ran.
    Das alles führt dazu, dass ich im Schnitt 8 Stunden weniger zu Hause bin als vorher.

    Mich nervt das extrem, da ich auch ohne Kinder ein Privatleben und Familie habe.
    Diese Benachteiligung empfinde ich als äußerst unsozial.
    Dann muss man auch Erleichterungen schaffen für gesundheitlich angeschlagene, alte und zu Hause pflegende Kollegen.
    Die Frage wo fängt man an und wo hört man auf?

    Jeder will immer das beste Stück vom Kuchen.
    Haus, Kinder wenn möglich noch 4000€ netto und Karriere.
    Ich bin erschrocken, wie viel meiner jungen Kolleginnen ihre Kinder schon direkt nach der Geburt abgeben um wieder arbeiten zu können.

    In den meisten Bundesländern legt das Schulgesetz fest, dass zu den Mitbestimmungsrechten der Gesamtlehrerkonferenz auch die "Grundsätze der Unterrichts- und Stundenverteilung"(oder so ähnlich formuliert) gehört.
    Wenn das in Niedersachsen auch so ist, dann könnt ihr diese Vorgabe ganz schnell wieder kippen.

    Was sagt denn der Personalrat dazu? Einen PR, der solche pauschalen Regelungen abnickt, würde ich nicht nochmal wählen!

    Ich bezweifel aber, dass es grundsätzlich möglich ist durch Abstimmungen Regeln durchzusetzen , die einen Teil des Kollegiums klar benachteiligen.
    Haben wir nicht alle die gleichen Rechte?

    Moin,

    erstmal zur Klarstellung, ich habe nichts gegen Kinder.

    Bei uns an der Schule wurde heute bekannt gegeben, das Kolleginnen mit Kindern im Alter von 0-6 nicht mehr in den ersten beiden und in der 5. und 6. Stunde arbeiten müssen.
    Begründung, sie müssten ja die Möglichkeit haben ihre Kinder zu betreuen.
    Nachteil für alle nicht Eltern, mehr Nachmittagsunterricht, und mehr Hohlstunden.

    Was sagt Ihr dazu?
    Ich finde es eine absolute Frechheit.
    Wie kann man so Kollegen benachteiligen die keine Kinder haben?

    Wir wurden noch nicht mal in einer Konferenz nach unserer Meinung gefragt.
    Rechtlich ist das Ganze natürlich mehr als fraglich.
    Wenn jemand seine Eltern, Großeltern oder sonst wen pflegen muss gibt es ja auch keine Erleichterung.

    Und bitte jetzt nicht mit so Phrasen kommen, Kinder wären ja unsere Zukunft.
    Ich bin in Zukunft 10 Stunden mehr in der Woche nicht zu Hause, und man glaubt es kaum, auch ohne Kinder habe ich Familie :daumenrunter:

    Moin,

    bei uns soll Spanisch als dritte Fremdsprache eingeführt werden.
    Die SL hat mir den Antrag einer Nachbarschule gegeben und gesagt ich soll den Antrag fertig machen.
    Für mich stellt sich halt die Frage, wer ist für die Beantragung zuständig?

    Ich wurde an unsere Schule versetzt, mit der Zusage das Spanisch eingeführt wird und beantragt ist.
    Dem war dann nicht so, und nun soll ich Spanisch beantragen.

    Moin,

    so wie Du es beschreibst, habe ich es noch nie gehört.
    Ich denke das entbehrt auch jeder rechtlichen Grundlage.
    Das man Zusatzaufgaben übernimmt steht außer Frage, aber gerade der Fachobmann ist kein Kleinkram.
    Bei uns an der Schule macht man den Fachobmann nicht mal eben neben her. Bei Euch mag das vielleicht so sein.

    Meine Info vom Personalrat die ich heute bekommen habe sagt, dass man nicht gezwungen werden kann.
    Man kann bestimmt werden, aber dies auch nur maximal für ein halbes Jahr.


    P: S: Ich reagiere ganz allergisch auf die Nummer:"Du bist nicht nur zum unterrichten da!"
    Würden alle Lehrer mal auf die Idee kommen sich auf Ihre Kernaufgabe, das Unterrichten zu konzentrieren, wäre Pisa sicher kein Thema mehr.
    Aber statt dessen macht man ja lieber viele Zusatzaufgaben, um sich in den Vordergrund zu stellen. Ob man dieser Belastungs standhält und noch in der Lage ist sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren, spielt natürlich keine Rolle.
    Das Ego ist in diesem Falle natürlich wichtiger :autsch:

    Moin,

    kann man mich zwingen unentgeltlich den Fachobmann zu machen, oder ein Currikulum fürs Fach zu schreiben?

    Ich möchte kein Fachobmann werden, da ich mit meiner A13 Stelle ausgelastet bin und auch kein Bestreben habe noch mehr nach oben zu kommen ;)

    Moin,


    ich habe oft genug mit Kollegen zu tun gehabt, die immer ja und amen sagen,aus Angst anzuecken.
    Man kann sich immer alles schönreden um ja nicht aufzufallen, aber wie sagt man so schön:" Everybody's Darling is Everybody's Depp!"
    Ich habe doch keinerlei Probleme, für 4 Stunden abgeordnet zu werden, dass habe ich auch mit keiner Silbe so geschrieben.
    Mir geht es darum, dass man sich an die Richtlinien hält und mir die Möglichkeit zur Stellungnahme gibt und nicht einfach sagt:"Ich kann Sie eh dazu verdonnern!", so nach dem Motto,
    was für sie eventuell dagegen spricht interessiert mich nicht.
    Ich möchte eine förmliche Abordnung, der ich widersprechen kann, um rechtlich den Zeitrahmen der Abordnung einzugrenzen.
    Desweiteren möchte ich, dass man sich korrekt verhält und nicht macht was man will.
    Das ist in meinen Augen nicht zu viel verlangt.

    Wie schon geschrieben, wird das Gespräch mit der neuen Schulleiterin sachlich, höflich und korrekt ablaufen.
    Ich möchte nur vorher wissen, was sie wirklich darf und was nicht, ist das so schlimm?
    Schulleiter haben nun mal leider die Angewohnheit, alles so zu legen, wie es Ihnen gefällt.
    Es mag sicher ein paar Ausnahmen geben:=)

    Um mein Verhältnis zu meinen Kollegen, brauch sich auch keiner Sorgen machen, bis jetzt hatte ich ein hervorragendes Verhältnis zu den Kollegen, die es wert waren.
    Duckmäuse und Jasager, die jede Konfrontation meiden um ja nicht aufzufallen, gehörten noch nie in meinen engeren Kollegenkreis.
    Und nur weil ich nicht jeden Käse mitmache, bin ich noch lange kein Querulant.
    Glaube mir ich bin ein ruhiger entspannter Zeitgenosse, der seinen Beruf liebt und seine Arbeit machen möchte.
    Ich laufe sicherlich nicht jede Woche bei der Schulleitung auf um Rabatz zu machen, auch wenn es hier den Anschein macht:=)

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