Im Grundschulbereich sind Klassenkassen der Normalfall, und das muss auch gar nicht kompliziert sein. Zu Beginn des Schuljahres sammeln wir zurzeit 20 Euro ein, schon am ersten Elternabend bzw. in den 1-2 Wochen danach. Das Geld reicht meistens für alles, was anfällt. Ein Elternteil verwaltet es bisher immer auf einem extra eingerichteten Konto. Ich behalte in bar 5 Euro pro Kind für kleine Anschaffungen, kurze Ausflüge usw. und sammle die Quittungen. Für jeden kleinen F**z Centbeträge einzusammeln, wäre mir viel zu aufwändig. Wenn das Geld weg ist, "bestelle" ich mir neues, und wenn die Kasse einmal leer sein sollte, sammeln wir wieder ein. Es gab keine Probleme über Jahre!
L.G. Pia
Beiträge von primarballerina
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"Ehrfurcht" finde ich doof. Ein fürchterlicher Begriff (egal, wie man ihn deutet), der für mich noch nie Sinn gemacht hat. Und ich bin schon sehr lange, erfolgreich und zufrieden Lehrerin. Und auch Gesetze können sich mit der Zeit ändern.
L.G. Pia (der bei ihrer Vereidigung auch kein "Gott" helfen musste...)
Ach ja: Den Rest, nach dem Ehrfurchtdingens, finde ich übrigens voll o.k. Aber was hat "Gott" im Schulgesetz zu suchen? -
und bedient euch bitte einer angemesseren Ausdrucksweise
Also an "Bälgern" ist wirklich nichts zu bemäkeln, bitte nicht mit irgendwelchen Wikipedia-Definitionen komen. Das Wort Bälger kenne ich als durchaus liebevoll umschreibenden Begriff von Eltern, die über ihre eigenen Kinder reden. Und auch meine (tolle!) Klasse habe ich schon als "bekloppte Bälger" bezeichnet, als sie sich mal wieder nicht benommen haben. Also werd' mal nicht kleinlich, liebe Friesin. Vielleicht ist der Begriff nur im hohen Norden Deutschlands ja ausschließlich abwertend in Gebrauch.
LG. Pia..oder auch in Thüringen, wie ich gerade sah.

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Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass es das Fach katholische Religion möglicherweise nicht mehr die nächsten 50 Jahre in der Form, wie wir es bisher kennen, in den Schulen geben wird
Na, das wollen wir doch alle schwer hoffen. Es wird Zeit! Und bitte nicht erst in den nächsten 50 Jahren.
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Der Gedanke schoss mir gerade "zufällig" durch den Kopf. In meiner Lieblingseisdiele gibt es das leckerste Vanilleeis überhaupt. Altes Familienrezept - natürlich geheim. Wenn der Chef jetzt plötzlich sterben würde, mit dem Kopf in die Eismaschine kommt oder so - was ist dann mit diesem himmlischen Rezept? (Und die anderen Sorten sind auch vorzüglich!) Ich hoffe, Kopien liegen sicher und notariell beglaubigt an einem Ort, wo ein verantwortungsbewusster Mensch sie auch finden kann...
Menno, mach ich mir Sorgen!
L.G.
Pia -
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Jetzt haben wir eine neue Schulleiterin, die überehrgeizig ist und alles neu und nur so machen will, wie sie mag.
Tja, so was habe ich auch schon zweimal erlebt. Einigen Karrieristen scheint es unmöglich zu sein, das Bestehende, was gut funktioniert, laufen zu lassen und nur das zu ändern, was nötig ist. Manche können vor lauter Profilierungssucht kaum geradeaus gucken.
Jetzt haben wir eine Schulleiterin, die Änderungen durchsetzt, die von (fast) allen unterstützt werden. Und: Sie kann deligieren, vertrauensvoll, ohne ständig alles kontrollieren zu müssen. Auch sehr wichtig!Unsere Teamtreffen, meist in der Klassenstufe, organisieren wir selbst. Die können auch schon mal zu Hause stattfinden. Immer dann, wenn es notwendig ist, sprechen wir Termine ab, und wer nicht dabei sein kann, wird anschließend informiert. Die Schulleitung kümmert sich nicht darum, solange die Arbeit in der Schule gut erledigt wird. Unter Zwang klappt das nicht.
L.G. Pia -
Manchmal mag ich auch die schrägen Vögel und die komisch Verschrobenen, die hier durchs Forum ziehen und für die man sich eigentlich fremdschämen müsste, wegen des enormen Unterhaltungswertes.

Genau! Manchmal sind die Aufreger im Forum sogar wirksamer als starker Kaffee! (Ich war bis gerade nicht wirklich wach.)

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Wo ist das Problem, das neu ausgebildete Grundschullehrer mehr Geld bekommen sollen? Klar, die Arbeit ist die gleiche, aber es soll ja durch die zusätzliche Vergütung ein Anreiz für die Berufsausübung geschaffen werden. Ein Lehrer, der den Beruf seit 20 Jahren ausübt, wird den Beruf nicht besser oder schlechter machen, nur weil er jetzt A13 statt A12 bekommt. Für diejenigen, die noch keine Lehrer sind, kann der Sprung von A12 auf A13 Motivation sein, den Job überhaupt ausüben zu wollen - der Hauskredit lässt sich schließlich nicht mit strahlenden Kinderaugen, sondern nur mit Geld abbezahlen. Und wem bringt die Gehaltserhöhung dann langfristig mehr - dem Lehrer, der den Beruf bereits 20 Jahre ausübt, oder dem Neuling?
Bist du von der Landesregierung?
Aber dass du Probleme oft anders definierst als "richtige" Lehrer wissen wir ja. -
Un Gelato Al Limon - Paolo Conte
(Sommer wär jetzt schön...)
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hat die Schulleitung das Recht, mir einen wichtigen Arzttermin zu verbieten, ---
Ich sage mal: Nein! Und selbst wenn er das "rechtlich gesehen" dürfte, wäre er schön blöd, das zu tun.
L.G. Pia -
... und ich traf letztlich im Park auf einen jungen Mann (schätze unter 20), der beim Spazierengehen (Kopf unten...) kein Handy, kein Tablet, sondern ein richtiges Buch betrachtete! Deutschland kann aufatmen!
Ich kann diese ständigen Pseudo-Hiobs-Nachrichten über IGLU, PISA, VERA usw. echt nicht mehr hören. Lasst uns an den Schulen doch endlich mal in Ruhe unseren Job machen, statt uns in überflüssige Sinnlos-Diskussionen (und Rechtfertigungen) zu treiben!
L.G. Pia
Alte Metzgerweisheit: Vom Wiegen wird die Sau nicht fett. -
???? erstes Schuljahr????
Deswegen ja Kurzfilm.
@Krababbel "Süchtigkeit" ist voll süüüüß, finde ich. Sucht hört sich so hart an. -
Vor allem beim Zeit messen.
Na gut, vielleicht muss ich die Minuten abziehen, in denen ich mit einen Beruhigungstee zubereite oder die Weinflasche öffne, je nach Zustand der Schülertexte...
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Dann machst du was falsch.
Nö. Gerade zu Beginn der Texteschreiberei im 3. Schuljahr sind durchschnittlich 50 Minuten nicht zu viel. Klar, dass das nicht immer so ist. Zum Glück!
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Und ich bin sicher, zu den Belastungen durch chemische Stoffe kommen Störungen durch Funkwellen, die ebenfalls auf das Gehirn einwirken. Auch das ist allerdings noch nicht "wissenschaftlich" bewiesen.
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"An keiner anderen Schulform wird so viel Zeit für Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie für Korrekturen aufgewendet."
Ich möchte den Kolleg*innen vom Gymnasium gern mal die ersten Texte (früher "Aufsätze") meiner Drittklässler zum Korrigieren geben. Klar - anderes Niveau - aber der Aufwand ist immens, wenn man den lieben Kleinen auf die Sprünge helfen will. 20 Stunden sitze ich da auch schon mal dran, bei einer Klassenarbeit meiner Klasse (24 Schüler*innen).
L.G. Pia -
Wenn mein (sehr liebes) Kolegium einen Tisch für ca. 20 Leutchen reserviert, melden wir uns gleich auch als Einzelzahler an. Das ist sowas von selbstverständlich und hat noch nie ein Problem gegeben. Mit Freunden wird schonmal das kleine Einsdurcheins bemüht, und beim Trinkgeld kräftig aufgerundet. Mich wundert's, dass hier teilweise sooooo heftig darüber gestritten wird. Kann doch wirklich jeder machen, wie sie will.

L.G. Pia
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Wenn ein Grundschullehrer z.B. 4 Inklusionskinder hat, dann macht es doch einen gewaltigen Unterschied, ob er 23 oder 27 Stunden jede Woche unterrichten muss. Förderpläne, Absprachen, gerissene Geduldsfäden... das kostet eben Zeit. Und Nerven, leider nicht messbar.
Hier müsste der Konjunktiv stehen: Wenn ein Grundschullehrer z.B. 4 Inklusionskinder hat, dann würde es doch einen gewaltigen Unterschied machen...
Oder kommst du aus einem Bundesland, wo der Klassenlehrer pro Inklusionskind eine Entlastungsstunde bekommt? Gibt es das? In NRW wird lediglich etwas durch die Schülerzahl entlastet. Klassen mit Inklusionskindern sollen maximal 22 Schüler haben. Immerhin.
L.G. Pia
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