Der Gedanke schoss mir gerade "zufällig" durch den Kopf. In meiner Lieblingseisdiele gibt es das leckerste Vanilleeis überhaupt. Altes Familienrezept - natürlich geheim. Wenn der Chef jetzt plötzlich sterben würde, mit dem Kopf in die Eismaschine kommt oder so - was ist dann mit diesem himmlischen Rezept? (Und die anderen Sorten sind auch vorzüglich!) Ich hoffe, Kopien liegen sicher und notariell beglaubigt an einem Ort, wo ein verantwortungsbewusster Mensch sie auch finden kann...
Menno, mach ich mir Sorgen!
L.G.
Pia
Beiträge von primarballerina
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Jetzt haben wir eine neue Schulleiterin, die überehrgeizig ist und alles neu und nur so machen will, wie sie mag.
Tja, so was habe ich auch schon zweimal erlebt. Einigen Karrieristen scheint es unmöglich zu sein, das Bestehende, was gut funktioniert, laufen zu lassen und nur das zu ändern, was nötig ist. Manche können vor lauter Profilierungssucht kaum geradeaus gucken.
Jetzt haben wir eine Schulleiterin, die Änderungen durchsetzt, die von (fast) allen unterstützt werden. Und: Sie kann deligieren, vertrauensvoll, ohne ständig alles kontrollieren zu müssen. Auch sehr wichtig!Unsere Teamtreffen, meist in der Klassenstufe, organisieren wir selbst. Die können auch schon mal zu Hause stattfinden. Immer dann, wenn es notwendig ist, sprechen wir Termine ab, und wer nicht dabei sein kann, wird anschließend informiert. Die Schulleitung kümmert sich nicht darum, solange die Arbeit in der Schule gut erledigt wird. Unter Zwang klappt das nicht.
L.G. Pia -
Manchmal mag ich auch die schrägen Vögel und die komisch Verschrobenen, die hier durchs Forum ziehen und für die man sich eigentlich fremdschämen müsste, wegen des enormen Unterhaltungswertes.

Genau! Manchmal sind die Aufreger im Forum sogar wirksamer als starker Kaffee! (Ich war bis gerade nicht wirklich wach.)

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Wo ist das Problem, das neu ausgebildete Grundschullehrer mehr Geld bekommen sollen? Klar, die Arbeit ist die gleiche, aber es soll ja durch die zusätzliche Vergütung ein Anreiz für die Berufsausübung geschaffen werden. Ein Lehrer, der den Beruf seit 20 Jahren ausübt, wird den Beruf nicht besser oder schlechter machen, nur weil er jetzt A13 statt A12 bekommt. Für diejenigen, die noch keine Lehrer sind, kann der Sprung von A12 auf A13 Motivation sein, den Job überhaupt ausüben zu wollen - der Hauskredit lässt sich schließlich nicht mit strahlenden Kinderaugen, sondern nur mit Geld abbezahlen. Und wem bringt die Gehaltserhöhung dann langfristig mehr - dem Lehrer, der den Beruf bereits 20 Jahre ausübt, oder dem Neuling?
Bist du von der Landesregierung?
Aber dass du Probleme oft anders definierst als "richtige" Lehrer wissen wir ja. -
Un Gelato Al Limon - Paolo Conte
(Sommer wär jetzt schön...)
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hat die Schulleitung das Recht, mir einen wichtigen Arzttermin zu verbieten, ---
Ich sage mal: Nein! Und selbst wenn er das "rechtlich gesehen" dürfte, wäre er schön blöd, das zu tun.
L.G. Pia -
... und ich traf letztlich im Park auf einen jungen Mann (schätze unter 20), der beim Spazierengehen (Kopf unten...) kein Handy, kein Tablet, sondern ein richtiges Buch betrachtete! Deutschland kann aufatmen!
Ich kann diese ständigen Pseudo-Hiobs-Nachrichten über IGLU, PISA, VERA usw. echt nicht mehr hören. Lasst uns an den Schulen doch endlich mal in Ruhe unseren Job machen, statt uns in überflüssige Sinnlos-Diskussionen (und Rechtfertigungen) zu treiben!
L.G. Pia
Alte Metzgerweisheit: Vom Wiegen wird die Sau nicht fett. -
???? erstes Schuljahr????
Deswegen ja Kurzfilm.
@Krababbel "Süchtigkeit" ist voll süüüüß, finde ich. Sucht hört sich so hart an. -
Vor allem beim Zeit messen.
Na gut, vielleicht muss ich die Minuten abziehen, in denen ich mit einen Beruhigungstee zubereite oder die Weinflasche öffne, je nach Zustand der Schülertexte...
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Dann machst du was falsch.
Nö. Gerade zu Beginn der Texteschreiberei im 3. Schuljahr sind durchschnittlich 50 Minuten nicht zu viel. Klar, dass das nicht immer so ist. Zum Glück!
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Und ich bin sicher, zu den Belastungen durch chemische Stoffe kommen Störungen durch Funkwellen, die ebenfalls auf das Gehirn einwirken. Auch das ist allerdings noch nicht "wissenschaftlich" bewiesen.
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"An keiner anderen Schulform wird so viel Zeit für Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie für Korrekturen aufgewendet."
Ich möchte den Kolleg*innen vom Gymnasium gern mal die ersten Texte (früher "Aufsätze") meiner Drittklässler zum Korrigieren geben. Klar - anderes Niveau - aber der Aufwand ist immens, wenn man den lieben Kleinen auf die Sprünge helfen will. 20 Stunden sitze ich da auch schon mal dran, bei einer Klassenarbeit meiner Klasse (24 Schüler*innen).
L.G. Pia -
Wenn mein (sehr liebes) Kolegium einen Tisch für ca. 20 Leutchen reserviert, melden wir uns gleich auch als Einzelzahler an. Das ist sowas von selbstverständlich und hat noch nie ein Problem gegeben. Mit Freunden wird schonmal das kleine Einsdurcheins bemüht, und beim Trinkgeld kräftig aufgerundet. Mich wundert's, dass hier teilweise sooooo heftig darüber gestritten wird. Kann doch wirklich jeder machen, wie sie will.

L.G. Pia
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Wenn ein Grundschullehrer z.B. 4 Inklusionskinder hat, dann macht es doch einen gewaltigen Unterschied, ob er 23 oder 27 Stunden jede Woche unterrichten muss. Förderpläne, Absprachen, gerissene Geduldsfäden... das kostet eben Zeit. Und Nerven, leider nicht messbar.
Hier müsste der Konjunktiv stehen: Wenn ein Grundschullehrer z.B. 4 Inklusionskinder hat, dann würde es doch einen gewaltigen Unterschied machen...
Oder kommst du aus einem Bundesland, wo der Klassenlehrer pro Inklusionskind eine Entlastungsstunde bekommt? Gibt es das? In NRW wird lediglich etwas durch die Schülerzahl entlastet. Klassen mit Inklusionskindern sollen maximal 22 Schüler haben. Immerhin.
L.G. Pia -
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Schon schräg, dass du alle Änderungsvorschläge abschmetterst, primaballerina.
??? Welche Änderungsvorschläge schmettere ich wo ab?
Also können wir Lehrerinnen in der Grundschule auch nicht so arbeiten, wie vor ein paar Jahrzehnten. Isso. Aber wir können einfordern, was nötig ist.
Erklärbär: Alles ändert sich. Und ich bin dabei. Außer, wenn Unsinn verzapft wird.
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Ich stelle in meinem Umfeld - nicht nur in der Schule - fest, dass immer mehr Kinder immer weniger können, nicht nur beim Lesen und Rechnen. Auch Kindern, die 2 „deutsche“ Eltern, ein „normales“ Elternhaus und ein ruhiges Umfeld haben, fällt das Lernen immer schwerer. In den KiTas merken die Erzieherinnen, dass es immer problematischer wird, einfachste Dinge vorauszusetzen oder beizubringen. Und da müssen natürlich die Eltern ins Boot geholt werden. Der Alltag hat sich massiv verändert, das kann doch keiner abstreiten. Vorlesen, schwimmen gehen, die Natur erleben, Brett- oder Kartenspiele machen, auf andere Rücksicht nehmen, Ordnung halten, Anweisungen befolgen, Pflichten übernehmen, verlässlich sein, Regeln konsequent beachten u.v.m. wird in den Familien längst nicht mehr in dem Umfang "trainiert", wie es nötig wäre. Und in die Schulen kommen dann viele kleine Egozentriker. Also können wir Lehrerinnen in der Grundschule auch nicht so arbeiten, wie vor ein paar Jahrzehnten. Isso.
Aber wir können einfordern, was nötig ist.Mich stört an der Diskussion, dass zu viel an das Elternhaus delegiert wird.
Also "delegiere" ich auch an das Elternhaus, was die Schule allein nicht leisten kann. Ich sage den Eltern durchaus, um was sie sich kümmern müssen: Üben? Hausaufgaben kontrollieren? Das eigene Kind loben? Mal den Schulranzen aufräumen? Alle notwendigen Schulsachen auch zur Schule mitbringen? Für gutes Frühstück sorgen? Das und anderes sollte selbstverständlich sein. Und wenn man sein Kind nicht unterstützen kann, muss man sich Hilfe holen. Und nicht erst im vierten Schuljahr in der Schule auftauchen, um den Lehrerinnen klarzumachen, dass fürs Kind nur das Gymnasium infrage kommt.
Und nein, ich bin keine Lehrerin, die jammert, wie übel alles geworden ist. Und früher war auch nicht alles besser. Ich gehe gern in meine Schule und arbeite nicht auf meine Frühpensionierung hin. Aber ich kann nicht akzeptieren, wenn Eltern sich ihrer Verantwortung komplett entziehen wollen, nur weil ihr Kind ganztags betreut wird. Ich kann auch nicht akzeptieren, wenn über Jahre hinweg verkorkste Bildungspolitik die Arbeit überflüssigerweise zusätzlich schwerer macht.
L.G. Pia -
Halt,
ist DIN-A-6... Immer diese Zahlen... Das ist schon ein richtig brauchbarer Schuljahres-Terminkalender.
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