Beiträge von primarballerina

    Grmpf. Da "sollen" wir an unserer Schule an einer Studie teilnehmen, das Ausfüllen des Fragebogens beansprucht etwa 30 Minuten Lebenszeit. Lohnt sich das? Ich habe hier im Forum gesehen, dass bereits 2012 die COPSPQ-Mitarbeiterbefragung Thema war. NRW lässt sich das anscheinend wieder was kosten, aber ich habe keine Lust dazu. Denn ändern wird sich eh nichts, selbst wenn es eindeutige Ergebnisse gibt. Hat da jemand schon mal mitgemacht? Gibt es Ergebnisse, die auch Konsequenzen haben?

    L.G. Pia

    Natürlich vergebe ich auch in der Grundschule die Noten mangelhaft und ungenügend. Komische Frage. Aber zum Glück ist das eher selten der Fall. Beim "ungenügend" fällt mir nicht mal sofort ein, wann es das letzte Mal war. Ich glaube, es war eine Mathearbeit, Klasse 4.
    @ Simian:
    Bei Augenproblemen kann man mit gehaltener STRG-Taste Und Maus-Scrollrad die Schriftgröße ändern. Man muss dann nicht so groß schreiben. :gruss: L.G. Pia

    christliche Schulen

    Bitte nicht wieder private christliche Schulen mit den staatlichen "konfessionsgebundenen" Schulen verwechseln, auch wenn es für Nicht-NRWler schwierig ist. (Siehe Beitrag 1 hier) An meiner "katholischen" Grundschule habe ich in der Klasse jetzt 8 katholische Kinder, 11 Moslems und noch 7 mit anderer oder ohne Religion... Konfessionsgebundene Schulen sind ein schlechter Witz der (staatlichen) Bildungslandschaft, über den man aber nicht lachen kann. Wenn etwas überflüssig ist, dann das.
    L.G. Pia

    Zitat von Thread-Thema

    Sicher kann man über Ordnungsmaßnahmen (bezügl. der Kinder) die Eltern erreichen. Aber die Ausgangsfrage bezog sich doch direkt auf das Verhalten der Eltern. Das ist hier ziemlich untergegangen.

    Bei extremer Respektlosigkeit habe ich ein Gespräch auch schon mal spontan abgebrochen und die Eltern an die Schulleitung verwiesen. Das Ergebnis war ein paar Tage später tatsächlich eine Entschuldigung, ohne dass sie beim Schulleiter waren.

    Bei "berüchtigten" Eltern führe ich Gespräche nicht allein, sondern immer mit jemandem aus dem erlauchten Kreis: Schulleitung, Schulsozialarbeiter, Familienhelfer, Sonderpädagoge - wer mit dem Kind arbeitet, kann auch dabei sein.

    Termine mache ich, nicht die Eltern. Kompomisse sind natürlich möglich.

    Ich kopiere mir alle schriftlichen "Infos" an und von den Eltern, um sie bei Bedarf vorlegen zu können.

    Ebenso notiere ich mir bei verhaltenskreativen :sterne: Kindern mit besonders "schwierigen" Eltern den auch noch so kleinsten Vorfall, der nicht ok ist. Da kommt einiges zusammen, was frechen Eltern schon mal die Sprache verschlägt.

    Schöne Weihnachtstage! Pia

    Du vergleichst jetzt nicht ernsthaft ein "Weihnachtsessen" mit einem Unterrichtstag? Ich habe noch kein Kollegium erlebt, das für ein Weihnachtsessen Ausgleichsstunden einfordert. Mannomann...
    Und andere Arbeitnehmer, die von Montag bis Freitag "in der Regel" arbeiten, können sich nicht frei nehmen, um sich zum Wohle ihres Kindes über die Schule zu informieren? Deine Argumentation hinkt gewaltig.

    Dein Zitat ist kein "negativer" Beitrag.
    Lehrer arbeiten in der Regel von Montag bis Freitag in der Schule. Wenn sie am Samstag arbeiten, ist das Mehrarbeit. Da sie das nicht vergütet bekommen, ist der Anspruch auf Freizeitausgleich gerechtfertigt. Und das sollte auch die Schulleitung so sehen.

    Sinn eines Tags der offenen Tür:

    Zitat von Wollsocken

    Interessierte Schülerinnen und Schüler, sowie deren ELTERN sollen einen Einblick in den Tagesablauf an der fraglichen Schule bekommen.

    Genau. Und das machen wir zum Beispiel so, indem wir unterrichten und keine "Show" machen. Siehe meinen ersten Beitrag hier im Thread. Und deshalb gibt es dafür einen Ausgleichstag.

    Zitat von coco77

    ich würd mich als mutter bedanken, wenn ich "tipps" zur kleidung meiner kinder bekäme...
    vielleicht findet die mutter für den molligen jungen auch kaum was
    anderes als jogginghosen, aber dann kannst du sie sicherlich auch
    ernährungstechnisch, oder diättechnisch mit "tipps" versorgen...

    Das ist nett von dir... Ich finde es gut, wenn die Eltern sich für sinnvolle Tips bedanken. Das zeugt von Intelligenz. Ich habe übrigens auch keine Bedenken, mitzuteilen, dass Sohnemann sich doch bitte öfter mal die Füße waschen soll, damit die Mitschüler beim Umziehen im Sportunterricht keinen Würgereiz bekommen. Ich verzichte aber auch auf Dank, wenn die Füße anschließend nicht stinken, bin ich schon zufrieden. Ernährungstipps sollten Im Sachunterricht zum Standard gehören. Bei dir nicht, coco?
    L.G Pia

    Nitram hat recht, aber unser Kollegium ist sich einig, und konnte bisher auch die SL überzeigen:
    Unser jährlicher Tag der offenen Tür ist Unterrichtszeit. Denn wir machen an diesen Samstagen halbwegs normalen Unterricht. Die ersten zwei Stunden finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, die anderen beiden Stunden sind offen für Besucher, die dann den Unterricht anschauen können. Die OGS-BetreuerInnen organisieren ein Elterncafé während der gesamten Schulzeit. Dafür gibt es dann an einem anderen Tag einen Freizeitausgleich. Mit dem begründen wir dann auch die Anwesenhaitspflicht für unsere SchülerInnen, die ja sonst samstags eigentlich nicht zum Erscheinen zu verpflichten sind. Alternativ würden wir den TdoT auf einen normalen Wochentag legen. Dann müssten sich die interessierten Eltern halt frei nehmen...
    L.G. Pia

    In meiner "Vierten" lümmeln sich einige ziemlich mollig gebaute, sehr lässige Jungs mit Jogginghosen bequem auf ihren Stühlen herum. Die Kleidung sagt durchaus etwas über ihre Haltung zum Lernen aus, schon in der Grundschule. Es sind meist Kinder von Eltern, die auch zum Sprechtag ebenso lässig gekleidet kommen. EIn Gespräch über angemessene Kleidung im Alltag gestaltet sich dann nicht einfach.
    Allerdings halte ich die Sauberkeit für das Wichtigste - über den Stil kann man ja geteilter Meinung sein. Aber Kinder im Grundschulalter können vertragen, wenn man ihnen Tipps zur Kleidung gibt, die sie dann zu Hause weiter geben. ;)
    L.G. Pia

    Zitat von Sonnenkönigin

    aber selbst da bekommt man mehr als die anderen Lehrer!

    Da fragt man sich aber in der heutigen Zeit, wieso? Das ist z.B. mehr Gehalt, als eine "normale" Konrektorin an der Grundschule bekommt. Und ich mache doch selbst in meinem Alltag als A12-Klassenlehrerin "Sonderpädagogik" ohne Ende, alle Bereiche.
    L.G. Pia

    Um Kinder für die Flüchtlingsthematik zu sensibilisieren, nutze ich im Augenblick alte VHS-Kassetten mit einer Serie vom ZDF aus den Neunzigern... Die Serie hieß "Karfunkel" und ist sehr empfehlenswert, auch heute noch. Einige Folgen sind auch über die Landesbildstellen zu kriegen.

    Fernsehlexikon
    39-tlg. dt. Kinderserie.Die multikulturellen Berliner Autoren wollten pädagogisch davon erzählen, dass und wie Andersartigkeit das Leben bereichert. Die abgeschlossenen Episoden über wechselnde Kinder ausländischer Herkunft, die jetzt in Deutschland leben, beschäftigen sich mit den Gründen ihrer Einwanderung (Kriege, politische oder religiöse Verfolgung), Fremdenhass, Toleranz, Integration und Kommunikation. Es gibt keine durchgehenden und nur zwei sporadisch wiederkehrende Rollen: der Rentner Schimmelpfennig (Hannes Stelzer), der Fremden mit großer Skepsis begegnet und immer von seinem Hund Klopstock begleitet wird, und der weltoffene Mexikaner Mario (Mario Vazquez).Die 25 Minuten langen Folgen liefen nachmittags.

    Über die einzelnen Folgen kann man sich hier informieren: 39 Folgen
    L.G. Pia

    Bei uns machen die meisten Kinder in der Schule ihre Hausaufgaben. Die Nachmittagsbetreuung hat für jede Gruppe eine Zeitstunde für die Hausaufgaben. Da kommt das mit 45 Minuten reiner Arbeitszeit schon hin. Die Erfahrung in der Grundschule zeigt aber auch, dass einige Kinder in 20-30 Minuten fertig sind, und andere zwei Stunden brauchen könnten. Über SInn und Zweck von "Haus"aufgaben bei Ganztagsschulen und erst recht von vorgeschriebenen Zeiten muss man wohl gar nicht mehr diskutieren. L.G. Pia

    Liebe Kollegen,

    ich möchte in meiner 3./4. baldmöglichst ein englisches Wörterbuch einführen.

    Da muss KoelschesMaedsche uns mal sagen, welche Art Wörterbuch gemeint ist. In meiner Klasse stehen ein paar verschiedene Bildwörterbücher, die die Kinder sich nehmen dürfen. Die Arbeit mit einem richtigen Deutsch-Englisch- Wörterbuch ist in der Grundschule eher nicht angesagt, aber in den bunt bebilderten "lesen" die Kinder ganz gerne mal. Die Bücher ähneln sich alle, eine Empfehlung für ein bestimmtes könnte ich nicht aussprechen. Google-Bildersuche L.G. Pia

Werbung