Beiträge von alias

    So lese er Beitrag Nr. 40, 80, 90 und 93. Da geben Kollegen/-innen der Grundschule selbst die Antwort, der ich mich vollumfänglich anschliesse.

    Ach Wollsocken, ich schätze deine Beiträge ja sehr - aber im Bezug auf die fachliche und intelektuelle Anforderung, denen GrundschullehrerInnen sich stellen müssen - und für die sie universitär und wissenschaftlich ausgebildet werden müssen - bist du nur Zuschauer von außen. Was die Grundschulkollegen in den ersten beiden Schuljahren (und danach) leisten ist enorm. In einem Jahr lernen die Kinder lesen und schreiben. Und rechnen. Und Schulkind sein. Und Schuhe binden und Schrere halten und gerade Striche ziehen.
    Ohne diese Basis könntest du dein SEK-II-Glasperlenspiel nicht spielen.

    Wie überall gibt es auch hier Leute, die das ernster nehmen und andere, die das etwas lockerer sehen und auf die Nachhilfeindustrie vertrauen.
    Kollegen beschweren sich gerne darüber, dass Schüler in der 5.Klasse noch keine kleinen Shakespeares sind und deren Niederschriften zu geringes literarisches Niveau aufweisen. So ein Mist aber auch. Da würden die Genies gerne kleine Genies vor sich sitzen haben - aber die Knülche sind gerade mal 10 Jahre alt und haben gerade erst lesen und schreiben gelernt. Muss man sich doch etwas bemühen, um das Genie herauszubilden.Stressig sowas.

    Aus den angegebenen Beiträgen kann ich nichts Substantielles (oder eine Antwort) erkennen, der ich mich anschließen könnte. Ich habe Mathematik für Grund- und Hauptschullehramt studiert und musste mich mit Aussagenlogik, Mengen- und Zahlentheorie befassen. Das sind keine Themen, die ich in der Grundschule wieder "herauskotze" (in der Regel auch nicht in SEK II), aber mein Sinn für mathematische Zusammenhänge wurde geschärft. Und das hilft mir, auch das kleine Einmaleins aus verschiedenen Blickwinkeln didaktisch aufzubereiten, damit möglichst alle Kiddies damit klarkommen. Vielleicht mag das ja an der Uni Köln anders sein - aber an den Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg sind neben dieser fachwissenschaftlichen Ausbildung die zu besuchenden didaktischen und methodischen sowie pädagogischen Vorlesungen und Semminare weit in der Überzahl - und notwendig.

    Akademische Ausbildung für Grundschullehrer? Unbedingt.
    A13? Sowieso. Vielleicht machen das dann auch mal ein paar Männer. Würde den Jungs in der Grundschule guttun.

    Ganz lehrreich ist auch der Fall, wo ein Mitglied der "Hells Angels" einen Polizisten in (vermeintlicher) Notwehr erschossen hat und dafür freigesprochen wurde:

    spiegel.de/panorama/justiz/ers…s-angel-auf-a-795678.html

    Der Vergleich ist schon SEHR weit hergeholt...

    Ob ich durch eine geschlossene Türe meiner Wohnung ballere, weil ich befürchten muss, dass diese von außen aufgebrochen wird und ein Mob von Hells Angels hereinstürmt, oder ob ich einem !vermeintlichen! Dieb gezielt in den Rücken schieße, um meinen Geldbeutel wieder zu bekommen, wird ein Richter schon differenziert beurteilen.
    Hier gab's dafür 3 Jahre ohne Bewährung - wegen "Totschlag in einem minder schweren Fall":
    http://www.spiegel.de/panorama/justi…-a-1068411.html

    In Schwaben gibt es ein Sprichwort:
    Man sagt schneller 'Du Ars...' als 'Sie Ars...'

    Die sprachliche Distanz schafft auch eine beruflich notwendige persönliche Distanz, die durchaus vorteilhaft ist. Als Lehrer begegne ich meinen Schülern nicht auf Augenhöhe. Ich bin nicht einer von ihnen.
    Wenn meine Schüler mich fragen, ob sie mich duzen dürfen lautet die Antwort: "Sobald du mir deinen Gesellenbrief zeigen kannst - ja. Vorher - nein."

    Das Angebot haben schon einige angenommen - und waren dann doppelt stolz auf ihren Berufsabschluss. ;)

    Hier sieht man, weshalb:

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    8)

    Ich würde den Schüler nicht für sein Verhalten bestrafen.
    Es ist keine Strafe oder Ordnungsmaßnahme, wenn ich als Lehrer entscheide, dass ich bei einer Veranstaltung - bei der ich die Verantwortung für die Gruppe tragen muss - für mich, die Gruppe und für mein Nervenkostüm entscheide, dass ich diese Verantwortung für einen bestimmten Schüler nicht tragen kann.
    Falls die Schulleitung meint, dass ich den Schüler nicht ausschließen könne, findet die Veranstaltung mit mir nicht statt.
    Ich laufe nicht sehenden Auges in ein Verfahren wegen Aufsichtspflichtverletzung, wenn ich vorweg absehen kann, dass ich diese Pflicht nicht erfüllen kann.

    Ist an eurer Schule bereits ein Verfahrensverzeichnis zur Erhebung digitaler Daten erstellt worden?
    Fals nicht, kann deine Schuleitung das digitale Klassenbuch zunächst auf Eis legen. Vermutlich weiß die Schuleitung nicht, welche Lawine an Ausführungsbestimmungen und zu beachtenden Kriterien sie mit der digitalen Verarbeitung lostritt. Der Datenschutzbeauftragte sollte da mal Tacheles reden.

    Eltern, Lehrer und Schüler müssen auf jeden Fall über die Art und den Umfang der Datenerhebung schriftlich und ausführlich informiert werden. Ob dabei Widerspruchsrechte und Zustimmungserklärungen notwendig sind, kann ich nicht sagen, vermute es jedoch sehr.

    Man muss immer davon ausgehen, dass ein Schulleiter ein Mensch wie du und ich ist. Und genauso auf dumme oder wenig durchdachte Ideen kommt ;)
    Spannend wird es, sobald der erste "Elter" dagegen klagt, dass die Krankheits- und Fehltage bei digitaler Verarbeitung leicht ein über Jahre gespeichertes Persönlichkeitsprofil ergeben - und diese Datenerhebung rechtswidrig ist.

    Nachdem Bateman das etwas vorsichtig formuliert, gehe ich davon aus, das es sich nicht um eine Mainstream-Hochzeit handelt. Im Dorf braucht davon nicht jeder Kenntnis haben. Auch nicht die Sekretärin oder der Schuleiter.
    Am einfachsten rufst du doch beim LBV an und fragst dort an, welche Unterlagen du dort einreichen must. Ich verhandle doch auch meine Beihilfe- und Steuerangelegenheiten nicht auf dem Dienstweg, sondern direkt mit dem LBV. Meinen Lohnbescheid erhalte ich im verschlossenen Umschlag per Dienstpost. Welcher Steuerklasse, Glaubensrichtung oder Gehaltstufe ich angehöre ist für die Schulleitung nicht von Interesse - und hat es nicht zu sein.

    Schön, dass sich mein eigentlicher Tipp erledigt hat (GEWerkschaft fragen).

    Für weitere Auskünfte in solchen Fällen ist übrigens die Vertretung der Schwerbehinderten die richtige Anlaufstelle. Die Schwerbehindertenvertretung ist auch für die länger oder langfristig Erkrankten (und Schwangeren) zuständig. Vorteil dieses Weges: Die SchwbV ist (jedenfalls in BW) dem Personalrat angegliedert und kann - und darf - dem Schulleiter den Marsch blasen, dass dem die Ohren klingeln - samt Vorladung zur Belehrung in die übergeordnete Behörde.

    Es ist verständlich, dass der Schuleiter den einfachen Weg gehen will und dich die Zeugnisse schreiben lässt.
    Aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

    Viel Glück und Gesundheit - und gute Nerven (mit Baby und Schulleitung)

    Ich weiß nicht, wie hoch deine BRE ausgefallen ist - aber der bezahlte Beitrag liegt immer viel höher als die Basisabsicherung - den Eigenbeitrag für die Wahlleistungen, den man beim Landesamt zahlt, kann man ja zusätzlich als Beitrag addieren.

    Kommst du durch die BRE tatsächlich unter den Beitrag für die Basisabsicherung?

    Dass mir der Begriff "Flüchtling" mittlerweile sauer aufstößt, liegt nicht an den Menschen, die so bezeichnet werden, sondern daran, dass dieses Wort mit der verkleinernden "-ling"-Endung die Geflohenen, Vertriebenen, Gejagten, Verfolgten und Traumatisierten nicht korrekt bezeichnet.

    Nun stellen diese Menschen auch noch ein (ling)-Problem und eine (ling)-Krise dar... und die Dumpfbacken glauben das auch noch und rennen der hellblauen Fahne hinterher, die ihnen in der Manege vor der Nase herumgeschwenkt wird und sie wie die Ochsen am Nasenring im Kreis herum führt - ohne Ziel. Denn sowas kennen die Fahnenschwinger nicht. Denen genügt der Zirkus, die Manege und der Beifall.

    Eine europäische Gemeinschaft mit 500 Millionen Menschen - die wirtschaftsstärkste der Welt - soll es nicht verkraften, dass weniger als 1% Migranten mit dem Nötigsten versorgt werden und dass diese Menschen inkludiert und integriert werden? Dass dies auch finanziell kein gar zu großer Act ist, legte Thomas Fricke in der Süddeutschen Zeitung bereits im März ziemlich deutlich dar:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fri…osten-1.2890242

    Es gibt in Deutschland und Europa einige Personen, welche die Kosten von geschätzt 20 Milliarden aus der privaten Tasche zahlen könnten. Solche Summen werden an den Börsen täglich gewonnen und verzockt.

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