So lange Lehrer die Kopien für ihre Schüler aus der eigenen Tasche finanzieren müssen, keine Zuschüsse für Lerngänge und Ausflüge gewährt werden, die Medienetats zurechtgestutzt werden, ist das ein Fall für den Rechnungshof.
Ich habe über Schulsystembetreuer-Mailinglisten Kontakt mit mehreren Kollegen, die sich solche Modellklassen "angetan" haben. Die hängen da ihr Herzblut und einen Großteil ihrer Freizeit rein, um die Chose am Laufen zu halten.
Für den Standard-Schulbetrieb ist das m.E. Kokolores und heiße Wahlkampfluft.
Die Einführung der Laptops an Schulen erinnert mich stark an die Einführung der Mengenlehre.... 
Und in dem Augenblick, wo Eltern wegen der Strahlenbelastung durch WLan auf die Barrikaden gehen (ob gerechtfertigt oder nicht, spielt dabei keine Rolle) verschwinden die Dinger wieder in den Schränken.
Zum Handling:
- Wer bezahlt defekte oder zerstörte Geräte? Geht das analog zu den Schulbüchern? Hier sind die Beträge jedoch ein Vielfaches. Viel Arbeit für Rechtsanwälte.
- Wer aktualisiert die Programme auf den Laps? Wer bezahlt sie?
- Wer kontrolliert, dass sich auf den Rechnern keine jugendgefährdenden Programme, Filme oder Bilder befinden? (siehe Handy-Fall in Immenstadt)