Beiträge von alias

    Meiner Erfahrung nach sind die Kinder in der Schule meist unterzuckert, weil sie ohne richtiges Frühstück in die Schule geschickt werden. Da ist ein bisschen Zucker sogar konzentrationssteigernd.

    Gummibärchen haben zwar einen Zuckergehalt von 76%, da sich die Größe eines Gummibärchens jedoch im Rahmen hält, dürfte die absolute Zuckermenge keine Fettsucht auslösen.
    Hier wird aus einer Mücke ein Elefant, bzw. aus einem Gummibär ein Braunbär...

    Ich lasse mich nicht instrumentalisieren. Wenn es jedoch darum geht, ein Kind vor einer traumatischen Erfahrung zu schützen, bin ich dabei. Da drohe ich so einem Vater auch mit dem Staatsanwalt, falls er sich nicht vom Acker macht.

    Das schließt nicht aus, dass ich in 99,9% der Gespräche mit den Eltern auf eine freundliche und kooperative Art einen Lösungsweg für die schulischen Belange ihrer Kinder suche. Auf den Tisch zu hauen, kommt in 99,9% der Fälle nicht gut rüber und ist kontraproduktiv.

    Ich würde die o.g. Mutter zu einem Gespräch bestellen und ordentlich Tacheles reden


    Nomen est omen. Du bist laut Schulrecht zu einer vertrauensvollen Elternarbeit verpflichtet.

    Wir hatten einen ähnlich gelagerten Fall. Dabei ging es jedoch um ein Grundschulkind. Die Mutter holte das Kind immer direkt am Klassenzimmer ab. Das Verfahren war mit der SL abgesprochen. Dem Vater habe ich einmal höflich - aber bestimmt (mit Verweis auf das Hausrecht) - den Weg aus dem Schulhaus gewiesen.

    Und weil ich im Zusammenhang mit der Beantwortung dieser Frage zufällig drüber stolpere:

    Arbeitpapier des Kumi Ba-Wü zur aktuellen Debatte um das Thema "Akzeptanz von Sexueller Vielfalt" in den Bildungsplänen und zu den Leitprinzipien des Bildungsplanes 2015
    http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/ge…tprinzipien.pdf

    Vielleicht kommen wir damit Back to Topic - und die Diskussion kann wieder auf einem sachlichen, wissenschaftlich angemessenen Niveau stattfinden - in der Fakten und keine Vermutungen, (sexuellen) Phantasien und Ängste die Basis bilden.

    Der Bildungsplan soll für alle Schulen gelten. Er differenziert nach Kompetenzstufen, bildet auf diese Weise die Schularten ab - soll dadurch jedoch den Schülern den Wechsel der Schulart erleichtern. Idealtypisch soll er wohl für die Gemeinschaftsschule gelten - in der ein Schüler in verschiedenen Fächern unterschiedlichste Kompetenzstufen erreichen könnte und auf unterschiedlichen Niveaus unterrichtet werden kann.

    Zitat

    Für die Sekundarstufe I wird ein schulartübergreifender gemeinsamer Bildungsplan für Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen Klassen 5 - 10 entstehen. Im gemeinsamen Bildungsplan sollen unterschiedliche Niveaus definiert werden, die zu unterschiedlichen Abschlüssen führen.

    Für das achtjährige Gymnasium wird ein durchgängiger und eigenständiger, aber vom gemeinsamen Plan nicht unabhängiger Bildungsplan von Klasse 5 bis zur allgemeinen Hochschulreife entwickelt. Dabei entspricht die Sekundarstufe II des G8 (10.-12. Schuljahr) der Sekundarstufe II der Gemeinschaftsschule (11.-13. Schuljahr). Es findet ein enger Austausch und Abgleich mit den Entwicklungsarbeiten am gemeinsamen Bildungsplan statt.


    http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/Startseit…splanreform2015

    Die Erprobungsfassungen differenzieren zwischen Grundschule und Sek I
    http://www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/arb

    Das Kopierrecht gestaltet sich hier etwas kniffliger - es stimmt schon, dass du bis zu 12% eines Werkes kopieren darfst.
    Nur - was ist hier "das Werk"?

    Streng genommen ist der Song von Zuckowski das "Werk" und nicht das Liederbuch. Denn Zuckowski behält an seinem Lied das Urheberrecht.
    Ob die Kinder mit 12% des Liedes jedoch etwas anfangen können...?

    http://lehrerfortbildung-bw.de/sueb/recht/urh/musik/schule/

    Zur Musikbuch-Anschaffung:
    Damit ist selbstverständlich der Büchersatz für den Musikraum/ bzw. die Bibliothek gemeint.

    edit:
    Nach diesen Ausführungen könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass es ein "kleines Werk" sei. Sicher bin ich mir jedoch nicht.
    Andererseits:
    Wenn ich mir anschaue, was mit den Kopien nach dem Unterricht/Schuljahr geschieht, ist imho die Anschaffung eines Musikbuches auch ökologisch sinnvoller - und zudem ästhetischer.


    http://www.schulbuchkopie.de/index.php/foto…uten-die-regeln

    "Mein" Problem ist, dass du Sätze, die ich nicht an dich adressiert habe, auf dich beziehst.
    Bist du Wandersmann?

    Das "Wolfsrudel" war eine Replik auf Modal Nodes (Posting 23)

    Zitat

    Aber nun stört mich doch sehr, dass manche ihn deswegen gleich mit Rechten und Nazis gleichsetzen. Ich habe jede Menge erzkonservatives Geschwafel gelesen, aber nichts was ich persönliches als durchgegend rechtsextremes (im Sinne einer Freiheits- oder Demokratiefeindlichkeit) Gedankengut auffassen würde. Ich denke hier wurde eine unpassende Keule herausgeholt, um seine Argumente platthauen zu können. Habt ihr eigentlich nicht nötig...


    Darauf habe ich geantwortet: (Posting 24)

    Zitat

    Naja... Wer mit den Wölfen heult, darf sich nicht wundern, wenn man ihn im Rudel verortet.

    Und? Wie kommst du darauf, dass du hier gemeint bist?

    Ich hatte einen Linkhinweis an "Wandersmann, Walter u.a. " adressiert, weil ich aus deiner vehementen Volte gegen die Mods geschlossen hatte, dass du mit Wandersmann sympathisierst. Falls dies nicht der Fall ist - und es dir nur um den Umgangston geht, ist es ja gut.

    Zu deinem Vorwurf, dass die Netiquette nicht eingehalten wird:
    - Es muss gestattet sein, dumme Äußerungen als solche zu bezeichnen
    - Manchen Meinungen (und auch Menschen) gegenüber darf man nicht "nett" sein - sonst bestärkt man sie in ihrem Irrweg.

    @ Modal Nodes: Ich finde deinen Beitrag eigentlich gut, möchte aber klarstellen, dass ich weder wandersmann bin, noch habe ich hier irgendeine Meinung vertreten, die es zu tolerieren gälte. Mein Vergehen war es, dass ich beleidigende Äußerungen zweier Mods aufgezeigt und dieses Verhalten verurteilt habe. (Bzw. habe ich zunächst die Frage der Rechtmäßigkeit solcher Äußerungen in Bezug auf die eigenen hausinternen Forenregeln nachgefragt.) Dieses war für meinen Fall ausreichend, um mich mit brauner Soße zu überziehen oder mich in irgend welche Wolfsrudel ( alias) zu stecken.

    Ich hatte geschrieben:

    Zitat

    Dazu sage ich nur, dass pi-news und kath.net in derselben bräunlichen Propaganda-Soße rühren und die Äußerungen dort so viel Bedeutung und Wahrheitsgehalt haben wie irgendein Posting in der Internetwelt.

    Wie du daraus liest, dass ich dich mit brauner Soße überziehe, erschließt sich mir nicht - es sei denn du wärst Mitarbeiter von PI-News oder kath.net ...
    Selbst dann "überziehe" ich niemanden mit bräulicher (!!) Soße, sondern werfe denen vor, dass sie in dieser neofaschistischen Brühe herumrühren und rechte Ansichten bedienen.

    Eine große Zahl an Alternativen zum Frontalunterricht sind über die hier aufgeführten Links zu finden:
    http://www.autenrieths.de/links/linkmeth.htm

    Tipp am Rande für Wandersmann: Deutsch und Geschichte? In Baden-Württemberg studieren die Kollegen diese Fächer nach dem Motto: "Du hast keine Chance, aber nutze sie!" Seit Latein in den medizinischen Studiengängen keine Eingangsvoraussetzung mehr ist, gehen die Wünsche (und Kurse) an den Gymnasien zurück. Wenn du bereits weißt, dass du mit Frontaluntericht am Besten klar kommst - weil du das ja schon kennst, machst du am Besten zunächst mal ein freiwilliges Praktikum in einer Schule und unterrichtest mal 6 Wochen. Wenn du dann merkst, dass es gut funktioniert, kannst du dich ja gleich bewerben und dir das Studium schenken.
    Im Ernst: Erziehung ist eine Wissenschaft - drum heißt das Fach auch "Erziehungswissenschaft". Du studiertst nicht "Deutsch" und "Geschichte", sondern - wie du Kindern die Inhalte von "Deutsch" und "Geschichte" vermitteln kannst. Manche Studenten sehen das anders und philosophieren drei Jahre über Hölderlin -um dann erschreckt zu bemerken, das in Klasse 5-12 nur drei Gedichte von Hölderlin auftauchen...

    Zum Topos der "Hauptschule als Brennpunkt mit Dumpfbacken": Ich unterrichte da gerne und mit Kindern, denen man etwas beibringen kann. Mit Frontaluntericht und dem ganzen Methodenkoffer, der mir zur Verfügung steht und im jeweiligen Moment Sinn macht. Die persönliche Beziehung zu den Kindern ist sehr wichtig - auch persönliche, pubertäre Reibereien gehören dazu. Das muss man als Profi und Pädagoge richtig einschätzen, "abkönnen", wegstecken, manchmal auch ganz klar unterbinden. Wichtig ist, solche Reibereien nie persönlich zu nehmen - diese auch zu vergessen und zu verzeihen. Die Kids haben es privat oft schwer genug.
    Unsere Schüler besuchen anschließend ein- oder zweijährige Berufsfachschulen oder wechseln in die 3-jährige Berufsausbildung. Einige wechseln nach der Zweijährigen ans berufliche Gymnasium und immer wieder erzählen mir jüngere Geschwister, das der ältere Bruder oder die Schwester, die unsere Schule abgeschlossen hat, nun auf der Fachhochschule studiert.
    Hauptschulen und die Kids dort sind besser als ihr Ruf.

    edit: Zeit für's Bett - ich mache zu viele Tippfehler.... :schlafen:

    Aber die ganzen Vorgänge notieren macht auf jeden Fall Sin! Danke, ich kann das gar nicht mehr so genau rekonstruieren, weil ich jeden einzelnen kleinen Verstoß nicht so Ernst genommen habe.

    Versuche so viel wie möglich zu rekonstruieren (z.B. anhand des Tagebuches), notiere Vorfälle unbedingt mit Datum und Uhrzeit, sowie Beteiligten. Das muss alles nicht in die Schülerakte. Falls jedoch eine Beschwerde über dein Verhalten dem Schüler gegenüber erfolgt ("Pausenbrot ist immer unfreundlich zu meinem Kind, mißhandelt es seelisch, brüllt rum...usw.." was von Elternseite eben so gerne mal ans Oberschulamt gemeldet wird) ist es gut, wenn du eine eigene Dokumentation der Vorfälle hast. Ich kenne einen Fall, bei dem Eltern tatsächlich täglich die Erzählungen des Filius notiert und das Konvolut an die Schulaufsichtsbehörde geschickt hatten. Weil der Kollege eine eigene Dokumentation dagegen setzen konnte - die taggenau auf die selben Vorfälle einging, konnte er seinen Kopf aus der Schlinge ziehen.
    Die eigenen Aufschriebe können auch sehr hilfreich sein, falls bei "verhaltenskreativen" Kindern eine sonderpädagogische Überprüfung (Erziehungshilfe-Beschulung) erfolgen muss.

    Sollte der Schüler den Unterricht permanent stören, ist es deine (und des Schulleiters) Aufgabe, die Beschulung und den Lernerfolg der anderen Kinder der Klasse sicherzustellen.

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