Beiträge von Volker_D

    Oder, falls es dir Wert ist, noch einen höher Klagen. BGH ist ja evtl nicht die letzte Instanz. (Kann ich aber nicht sagen; evtl. ist es doch letzte Instanz). Das Land NRW konnte sich ja z.B. auch auf Gerichtsurteile in Deutschland stützen, würde aber dann doch vom EuGH eines besserens belehrt.

    Wär es mir aber ehlich gesagt nicht Wert, zuviel Zeiteinsatz für zu wenig "Ertrag" und dann auch noch im schlimmsten Fall "Werbung" für den Laden.

    Was ich erhlich gesagt an der ganzen Geschichte nicht so richtig verstehe:
    Du möchtest also Fitness machen und meldest dich bei einem Fitnessladen an; Aber nicht sofort, sondern erst zu einen späteren Termin. (Weil du dich vorher um den Hauskauf kümmerst?) Wieso fängt man nicht sofort mit Fitness an, wenn man das machen möchte?

    oh... Ja. Ich war hier am Rechhner und habe fälschlicherweise angenommen, dass es am Rechner abgeschlossen wurde.

    Ansonten auch ggf folgende Tipps:
    ...
    - such die einen guten Rechtsanwalt und rechne damit dich bis ganz nach oben durchzuklagen. Ich würde wetten, dass du, ähnlich wie bei Hotelbuchungen, ... zumindest Teilweise recht bekommst. Erwirk da doch mal ein Grundsatzurteil. Wäre nicht das erste mal, dass aktuelle Gesetze nicht "richtig" sind und verbessert werden müssen.
    - verschenke es. Kannst dir so entweder sparen ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen oder einem Obdachlosen ein gefallen tun. Der wird sich da ggf. auch mal gerne duschen oder ...
    - hänge Plakate in der Nähe des Fintnessstudios auf. (Darf man das überhaupt?)
    - gib eine Zeitungsanzeige auf (Ist bestimmt erfolgsversprechener als hier im Forum)
    ...

    In der AGB finde ich keine Widerruftsbelehrung. Wenn du schon vor mehr als 14 Tagen unterschireben haben solltest, dann solltest du dir mal angucken, ob in deinem Vertrag eine Wiederruftbelehrung steht. Sollte die dort nämlich auch fehlen, dann hast du (meines Wissens nach) sogar 12 Monate + 14 Tage zeit um zu wiederrufen. (Bin aber kein Experte auf dem Feld. Frag mal einen Rechtsanwalt)

    Also wenn die Umzug nicht als Kündigungsgrund aufgrund er Nähe zu einem anderen Standort nicht anerkennen, dann werden die sich wahrscheinlich auch in anderen Punkten an ihre AGB halten.

    Dort steht unter Punkt 5:
    "Nach Abschluss der Mitgliedschaft erhält der VP einen Der Ausweis bleibt im Besitz und Eigentum des VP und ist bei jedem Besuch vorzulegen. Der Ausweis ist nicht übertragbar. Bei schuldhaftem Verlust oder schuldhafter Beschädigung des Mitgliedsausweises ist eine Neuausstellung erforderlich und eine Aktivie- rungsgebühr in Höhe von E 10,- fällig."

    Falls also überhaupt übertragen wird, verlagen die mit Sicherheit noch mindestens 10 Euro für den neuen Ausweis.

    Kündigung verschlafen? Oder wirklich so spontaner Umzug?

    Etwas weiter unten werden auch die A13 Stellen beschrieben. Da oben/zuerst allgemein von (allen) Bewerbungen gesprochen wird, ist das aus meiner Sicht nur ein Beispiel, welches wohl bewußt aus der Sek II gewählt wurde, da man bei einem Sek I Lehrer ja i.d.R. der erste Unterpunkt vom ersten Auswahlkriterium nicht verschieden ist.

    Gute Frage.
    Offensichtlich hast du schon mit ihr gesprochen.
    Aufgrund ihrer Reaktion muss ich/wir/du wohl damit rechnen, dass es immer Kollegen geben wird, die das machen. Ich überlege mir, ob ich mich beim nächsten Umzug in so eine Liste eintragen lasse, den aus meiner Sicht muss man die eigentlich garnicht haben. Es geht auch ohne.

    Aber frag doch mal bei deinem Datenschutzbeauftragten nach. Den findest du hier:
    http://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/Medienberatung…te/index-2.html
    Die Antwort würde mich auch interessieren.

    Falls du deinen Datenschutzbeauftragen nicht fragen willst, dann frag doch mal den vom Kreis Olpe:
    https://datenschutz-schule.info/ueber/
    Der ist zwar (sehr wahrscheinlich) nicht für dich zuständig; scheint mir aber sehr engagiert. Ich könnte mir vorstellen, dass der dir antwortet.

    oh. sorry. hatte das mit Susannea verwechselt.

    Ist wie gesagt Schulformabhänig. Wie man hoffentlich rausgelesen hat: Ich versuche immer allen Kollegen gleich gute Pläne zu bauen. Ich denke, das versucht euer Planer mit Sicherheit auch.

    Es kommt jetzt auf die genau Formulierung bei eurer Wunschliste an und den Schwierigkeitsgrad deiner Schule.
    Wenn man dort z.B. ein paar Kreuze setzen kann. U.a. bei "keine Springstunden", dann finde ich das unklücklich formuliert.

    Wenn es sich euer Stundenplaner leichter machen will, weil er evtl. auch so am Limit bei seiner Schule arbeitet und sich Punkte sucht um den Plan noch lösen zu können, dann würde ich so einem Punkt evtl. andersherum abfragen (wenn er denn unbedingt will). Nach dem Motto: "Ich möchte viele Springstunden haben."

    Ansonsten gehe ich nähmlich erstmal davon aus, dass alle wenige haben wollen.

    Wobei ich dann (Möchte viele Springstunden") aber auch als Planer nachhaken würde. Dürfte ja einen Grund haben. Muss man mir natürlich nicht sagen, aber dürfte anders ggf. besser zu lösen sein. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass sich Leute etwas wünschen, was aber gar nicht die eigentliche Ursache bekämpft. Ich konnte das dann oft ganz anders/besser lösen.
    Wenn z.B. zwei Leher gemeinsam im Auto fahren, weil sie einen so extrem langen Arbeitsweg haben. Habe da auch schon erlebt, dass die gemeinsame Springstunden haben wollten. Aber dieser Wunscherfüllung hilft überhaupt nicht bei dem Problem. Das löst man anders.
    Ursachen für viele Springstundenwünsch könnten sein:
    Er wohnt nebenan und einen neuen Hund hat und daher ruhig ganz gerne mal zwischendurch nach ihm schaut und nicht 6 Stunden Untericht am Stück haben möchte. Das würde ich dann aber auch anders lösen.
    ...

    Die Mittagsstunde rechne ich IMMER mit. Das ist selbstverständlich eine Sprimngstunde. Das max bei allen Teilzeitkräften liegt bei 3. Inkl. Mittagsstunde!

    Wenn du an einer Grundschule als TZ sonst locker 6-7 hast, dann ist das ungewöhnlich. Bei Grundschulen kenne ich in der Regel: Alle Lehrer deutlich unter 2. Oft sogar alle Lehrer ohne Springstunde; Wenn der Nachmittag extern versorgt wird und es keine Ganztagsschule ist. Bei Ganztagsschulen in D kenne ich jetzt leider spontan keine Werte, müsste ich mich mal umhören.

    Versau mir doch nicht alles.

    Ok. Ich erhöhe auf 50.000€ unter folgenden zusätzlichen Bedingungen:
    Wie ein Stundenplaner auch, habt ihr begrenzt Zeit. Sobald ihr die Daten bekommt, habt ihr 1 ganzes Jahr zeit um den Plan zu lösen. Ich stelle auch gerne vorher Beispieldaten zum Üben zur Verfügung. Das Startgeld für die Teilnahme an diesem Wettbewerb beträgt 100€.

    Wieso ist keine Springstunden unverschämt?

    Wie gesagt: Schulformabhängig. Einen Grundschuleplan würde ich wohl auch an einem Tag nur mit Papier und Bleistift ohne Springstunden machen.

    An meiner Schuleform ist das so:
    Wenn ich das nur mir Papier und Bleistift machen würde, dann würde ich das nie an einem Tag schaffen. Egal ob mit 0 oder mit 100 Springstunden.

    Wenn ich das bei mir in den Rechner eingebe:
    Achte ich nicht auf die Springstunden. Dann löst er das in Schnitt in wenigen Minuten.
    Je stärker ich die Anzahl der Springstunden reduziere, desto länger braucht der Rechner dafür.
    Bei den max 4 Springstunden habe ich die Berechnung auch schon des öfteren nach 2 Wochen ohne Erfolg abgestellt.
    Da muss dan dann schon etwas Nachhelfen, dass der Rechner das schafft.
    Ähnlich wie die Schachprogramme, die damals mit der fest programmierten Eröffnung verbessert wurden. Totzdem gibt es heute keinen Profischachspieler mehr, der einen (guten) Rechner schlagen kann.

    Wenn das so problemlos mit den Springstunden ist:
    Ich biete hiermit jedem (also dir, deinem Stundenplaner, allen Mitlesern, ...) an einen Plan meiner Wahl zu lösen. Wenn es jemand schafft den mit 0 Springstunden zu lösen und er mir verrät, wie er dabei vorgegangen ist, dann bezahle ich demjenigen 1.000 Euro. Lust auf leicht verdientes Geld?

    An Primarschulen ist das ganze so einfach, weil viele Lehrer viele Stunden in derselben Klasse haben.
    Das geht so leider an den höheren Schulformen nicht, da dort im Fachunterricht unterrichtet wird, welche i.d.R. von verschiedenen Lehrern in einer Klasse unterrichtet wird.
    Insofern habe ich "Pech", da es bei uns nicht so leicht geht.
    Andererseits habe ich "Glück", da es an Schulen, wo sehr viel in "Blöcken" bzw "Kursen" unerrichtet wird noch schwieriger zu planen ist.
    Bei sind vom Prinzip gut 30% "Block" und 70% "normal-Fach".
    An gymnasien und Gesamtschulen ist der "Block"-Teil noch größer und es wird noch schwieriger. Daher haben die oft auch noch mehr Springstunden als wir an der RS. (Dafür müssen die aber auch u.a. weniger Unterrichten)
    Wie schon anfangs gesagt:
    Schule ist da nicht "gerecht". Es gibt da überall Vor- und Nachteile.

    Ohh... Nachtag: Du bist aus dem Primarbereich:
    Ja, da geht das in der Tat. Mir ist bewusst, dass man - je nach Schulgröße - den Plan an einer Primarschule für alle Kollegen ohne Springstunden planen kann. Und das sogar ohne Rechner, nur mit Papier und Bleistift innerhalb eines Tages.

    Den Wunsch 1. frei habe ich bisher immer erfüllt (Einmal wie gesagt vergessen und musse dann verbessert werden).

    Den Wunsch "keinen Nachmittagsunterricht" muss man ganz klar sagen, dass ich das als Stundenplaner nur bedingt direkt in der Hand habe. Das ist insbesondere abhängig von der UV wenn man pro Schüler denkt. Und ich denke in erster Linie pro Schüler. Versuche ich natülich auch immer. Geht i.d.R. auch.

    Also den Wunsch "keine Springstunden" würde ich persönlich immer ablehnen (und halte ich erhlich gesagt auch für unverschämt).
    Das heiß nicht, dass es dass nicht gibt. Haben bei uns auch Lehrer. Aber ich versuche die Springstunden immer für alle niedrieger zu machen.
    Im Moment max 4 Vollzeit. Max 3 wenn max 18 WS.
    Wenn es nicht so viele andere zusätlziche Wünsche gäbe, dann würde ich es als nächstes bei den TZ auf 2 reduzieren. Danach bei den VZ auf 3 und 2. (So wie an meiner alten Schule)
    Aber einen Lehrer da gegenüber den anderen so bewußt zu bevorzugen? Welchen sinnvollen Grund soll es dafür geben.
    1. Std frei verstehe ich (wenn man z.B. Kind zum Kindergarten bringt)
    Nachmittags frei versteh ich bei entsprechenden Gründen auch noch.
    Aber keine Springstunden, aber alle anderen sollen mal ruhig potentiell mehr Springstunden bekommen, hauptsache ich komme mit 0 davon?! Das ist aus meiner Sicht ein egoistischer Wunsch.

    Ich kann es jetzt nur allgemein aus meiner Sicht erklären:
    Ein Vollzeitlehrer hat bei uns 28 WS.
    Sagen wir mal der Vollzeitlehrer hat eine Altersermäßigung und eine Entlastung aufgrund von Klassenlehrertätigkeit. Also 26 WS.
    Mit der obigen Beispielschule (31 WS in 25 Klassen) gibt es also logischerweise 25 Stunden am Nachmittag.
    Ich müsste also 25 Kollegen am Nachmittag einsetzen.
    Wie oben gesehen, hätte ich realistisch zwischen 40 und 80 Lehrer. Sprich 40-25=15 bis 80-25=55 Lehrer haben ausschließlich nur Vormittagsunterricht.


    Ich kann gerne auf Bedarf nochmal genauer erklären, warum es gar nicht so einfach tauschen kann, ohne das Springstunden entstehen. Da ich ja nicht nur den Kollegen in den Dienstag setzen muss, sondern auch den anderen Kollegen dann von dem Dienstag wegsetzen muss. Im schlimmsten Fall also z.B. in die erste Stunde, obwohl er nur Nachmittagsunterricht hat an dem Tag. Ich muss nämlich z.T. mehrere Stunden gleichzeitig setzen und somit nicht nur bei 2*2=4 Lehrern den Plan potentiell verschlechtern. Sondern, wenn es z.B. eine Reli oder WP-Band betrifft, alle Kollegen in diesem Band gleichzeitig. Also pro Stunde 4-5 Kollegen zusätzlich. (Und das sind über ein Drittel der Stunden). Ich müsste ebenfalls doppelt so vielen Kollegen den Plan potentiell verschlechtern, wenn es sich um Doppelstunden handelt. Ich kann nicht einfach so Kunst, Sport, ... auseinander ziehen. Dann könnten es noch Teamteachingstunden sein; auch dort sind dann mehrere gleichzeitig betroffen. Der Raum müsste auch frei sein. Wie gesagt: Auf was verzichtet man alles? Ist es evtl ok, wenn die Teilzeitkraft dann Dienstag in der 6. Unterricht hat, aber alle Springstunden bei den Kollegen evtl. sogar ok sind, aber die Doppelstunde Sport in Einzelstunden zerlegt wurde und/oder die Halle belegt ist. Ich kenne Schulen, die temporär keine Halle haben (Weil sie abgebrannt ist, renoviert wird, ...) und alle Schüler Sportuntericht ohne Halle machen müssen. Warum also nicht mal die Ausnahme, damit der Teilzeitlehrer Dienstags nicht den freien Tag hat? Ich persönlich würde da aber immer den Schülern Vorzug geben.


    Kurz: Ja, man könnte auf soetwas achten, aber es werden ggf. viele Kollegen darunter mit erhöhter Springstundenzahl leiden.


    Gucken wir uns nun nochmal die Zahlen von oben an:
    15 bis 55 Lehrer hätten an dieser Beispielschule eh nur Vormittagsunterricht. Der oben genannte Vollzeitkollege mit 26 WS kann schon rein mathematisch gar nicht mehr als 4 Springstunden bekommen, wenn er einer der Lehrer ist, welche nur vormittags Unterricht haben. Selbst wenn ich es bei den Vollzeitkollegen auf max 10 begrenzen würde, würde er trotzdem max 4 bekommen.
    Wenn es einen Vollzeitlehrer trifft, dass er mehr Springstunden bekommt, dann also einen, der eh schon Nachmittags Unterricht hat. Da werden sich aber die 25 Kollegen bedanken. Sie bekommen Nachmittagsunterricht und werden zusätzlich noch mit höherer Springstundenzahl bestraft als die anderen Vollzeitkollegen.
    Setze ich die Springstunden bei den Teilzeitkräften höher, dann würden die sich logischerweise zurecht beschweren, dass sie mehr Springstunden haben als die Vollzeitkollegen.
    Daher sehe ich an dieser Beispielschule (und auch unserer Schule) die max 4 Springstunden so als "magische" Grenze. Wenn ich das erhöhe, dann wird es einfach unfair. Daher möchte ich daran festhalten. Aber irgendwo muss ich es mir leichter machen, wenn ich es ansonsten nicht schaffe den Plan zu setzen.
    Welche Alternativen hätte ich sonst noch? Ich könnte z.B. 4 Stunden M am Stück am gleichen Tag setzen. Würde das Berechnen extrem vereinfachen. Tue ich aber keinen Schüler an.
    Ich könnte nicht darauf achten, dass so viele Gebäudewechsel stattfinden (habe es im Moment auf max 3 Gebäudewechsel pro Tag begrenzt. Wir sind eine sehr weitläufige Schule. Aber dann geht so viel Unterricht verloren, weil die Gebäudewechsel z.T. einfach unrealistisch sind zu schaffen. Eigentlich ist schon 3 zu hoch und müsste noch stärker reduziert werden!).
    Ich könnte auf diese oben zitierte min 1 Stunde pro Tag verzichten. Habe ich mich schon öft drüber Unterhalten. Ist aber für die meisten auch ein kritischer Punkt und (obwohl eigentlich unsinnig) bestehen die meisten Lehrer unbedingt auf Einhaltung dieser Regel.
    ...
    Und das ist dann einfach der Grund, weshalb ich dann schon mal einem Teilzeitkollegen Dienstags den freien Tag "gebe".
    Glaubst du es macht deinem Stundenplaner Spaß es so zu setzen? Ärgert der dich absichtlich oder hat der einfach nur Lust mit dir zu diskutieren? Ich vermute mal, der hätte auch lieber eine zufriedene Kollegin.

    Die Antwort auf Nachfragen beim Stundenplanmacher, die am meisten frustiert, ist ein genuscheltes "ging nich' anders".

    Nunja, es gibt einige Dinge, die kann man ganz schnell mathemathisch eindeutig zeigen und kann sie sehr einfach beantworten kann.
    Andere Dinge sind leider nicht so leicht zu erklären und man kann nur sagen "mehr habe ich in der Zeit nicht schaffen können ohne andere Dinge zu missachten".
    Wie gesagt: An meiner alten Schule konnte ich ALLE Wünsche beachten und ALLE Lehrer (also inkl. Schulleitung, Ref, ...) hatten max 2 Springstunden pro Woche.
    An meiner neuen Schule kann ich nicht mehr alle Wünsche beachten und musste trotzdem die maximale Anzahl an Springstunden auf 4 verdoppelen (die Schulleitung ohne Limit setzen; die Teilzeitkräfte max 3) um es überhaupt noch mit ach und krach lösen zu können.
    Ich bin in der Zeit ja nicht unfähiger geworden. Ganz im Gegenteil.
    Und dann bin ich einfach an einer Stelle, wo ich mich für oder gegen eine Variante entscheiden muss.
    Die Frage in dem konreten Fall lautetet für mich dann: Auf was verzichte ich?
    Ist es ok, wenn wirklich alle Lehrer am Dienstag unterricht haben, ich im Gegenzug aber die maximale Anzahl an Springstunden für alle noch einmal verdoppel muss? Dass würde ich dann nämlich bei uns an der Schule lösen können.
    (Und da dann mehr Lehrer Dienstags unterricht haben, bedeutet es aber auch, dass mehr Lehrer nur die 1+2 Stunde am Dienstag haben; dann 4 Stunden frei hätten und danach Konferenz haben. Und es geht bei uns echt nicht um wöchentliche Konferenzen, sondern um ein mal im Monat. Die Springstunden (an den anderen Tagen) währen aber immer, nicht nur einmal pro Monat.)

    [...] dann sagt das - oft, nicht bei allen - auch etwas darüber aus, wie sehr sie am Anschlag arbeiten.

    Ja. Dass stimmt wohl. Ich bin schon gespannt, ob die wöchentlichen UntStat Meldungen ein Signal nach oben geben und darauf mal sinnvoll reagiert wird.

    Ja, Zeit ist das Problem:
    Auch das kann ich dir gerne mal grob überschlagen:
    Machen wir es un einfach und sagen einmal, dass es wirklich nur 31 mögliche Plätze für Stunden gibt (Weil die Schüler 31 WS im Schnitt haben).
    Ich muss 1000 Stunden setzen. (siehe Beispielrechnung oben)

    Die erste (von den 1000 Stunden) kann ich also in 31 mögliche Felder setzen.
    Ebenso die 2.
    ...
    Insgesamt gibt es also 31*31*31*...*31=31^1000 = 7*10^1492 Möglichkeiten, welche ich prüfen müsste/könnte.

    Einige Prüfungen sind sehr leicht, andere ziemlich kompliziert. Im Schnitt schafft es ein moderner Rechner etwa 10.000 Pläne pro Sekunde zu prüfen.
    Sagen wir einmal du hast den besten Prozessor der Welt und schafft unrealistische 100.000 Prüfungen pro Sekunde. Nehmen wir weiterhin an, du hast nicht nur einen Rechner, sondern mietest dir bei Google und Amazon sogar eine ganze Rechnerfarm mit 1.000.000 Rechnern an. Dann kannst du 1.000.000*100.000 Pläne = 10^11 Pläne pro Sekunde prüfen.
    Sagen wir einmal du bist der Spitzenprogrammier und schafft es das Problem auf GPU rechnen zu lassen (mir ist noch keiner bekannt, der das beim Stundenplanproblem sinnvoll geschafft hat), dann könntest du im besten Fall vielleicht sogar unrealistische 100.000 mal schneller sein. Würdest also 10^16 Pläne pro Sekunde schaffen.

    Dann brächtest du nur:
    7*10^1492 / 10^16 = 7*10^1476 Sekunden um alle Möglichkeiten auszuprobieren
    =2*10^1469 Jahre

    Nur mal so zum Vergleich:
    Die Erde gibt es seit 5*10^9 Jahren.

    Und das meinte ich immer mit dem Vergleich von Eltern-Kind-Geld.
    Das ist beim Stundenplaner analog Planer-Lehrer/Schüler-Zeit.

    Ein Planer hat aber nicht so viele Jahre zum Planen. Das muss er dann doch etwas schneller machen.

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