7 Schüler ist ja ein Traum. Möchte ich auch haben.
Aber schön, dass die Schüler bei dir doch wählen/wünschen dürfen; hörte sich bei dir erst ganz anders an.
Je kleiner die Schule ist, desto eher sieht man, dass Wahlen sehr wohl zwingende Schlußfolgerungen haben. Auch eine "Nichtwahl" kann das beeinflussen. Es geht sogar soweit, dass man sich durch Wahlen durchaus bewußt seinen 1. Wunsch (Priotität) sichern kann, wenn man davon ausgeht das nicht zu viele andere den gleichen Trick nutzen (und man ein Fach wählt, welches nicht zustande kommen wird; einfaches Fragen/hören/sehen bei Mitschülern hilft schon viel. Ist natürlich ein bischen Risiko; welches in einigen Ländern aber kleiner ist, da man im Notfall nur die "richtige" Leistung im 1. Halbjahr zeigen muss.)
An der Uni haben einige durch Wahl ihrer Kurse schon zwei der drei Prüfer "gewählt", obwohl die offiziel zugeweisen wurden und nicht gewählt werden konnten. Aber wenn man die Prüfunsgbereiche der Prüfer kannte, dann konnte man bestimmte Konstellationen "erzwingen".
Du hast natürlich insofern Recht: Normalerweise kann sich kein Schüler Lehrer und Fach wünschen. Das wird zugewiesen und fertig. Es gibt aber eben doch so einige Bereiche, da kann man mehr beeinflußen als man denkt. Aber dieser Wunsch/Zuweisung wird ja nicht unwahrscheinlich sein; (da ich a) vermute, dass die nicht sofort zum Chef gelaufen ist und sich das sofort gewünscht hat (sonst hätte die das doch schon längst gemacht und nicht erst am Ende des Schuljahres); sondern das ganze von anderen (Lehrern) "geleitet" wurde und b) dort an der Schule wahrscheinlich nicht so viele Leute Spanisch sprechen (und die Schülerin eh schon im normalen Unterricht haben).)
Wie dem auch sei: 3 Leute haben nun "Wünsche": Schülerin, Miss Jones und Chef. Und jetzt kann man prüfen wie man sich sinnvoll einigt, da eine Erfüllung bzw. Nichterfüllung mehrere verschiedene Konsequenzen hat.