Ich habe mit meinem Rechen-Gegenbeispiel aber explizit auf Deinen Beitrag bezug genommen und zwar nur und ausschliesslich um zu zeigen, dass man diese eine rechnerische Ungerechtigkeit (und es ist eben nur eine von gefühlten 1000 Ungerechtigkeiten bei der Notengebung) vermeiden kann, in dem man die Notenskala entsprechend anpasst.
Ah. Ok. Alles klar. Ich hätte vielleicht selbst ausführlicher schreiben sollen warum ich "i.d.R." geschrieben habe.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es immer besser ist, wenn man von 1000 Ungerechtigkeiten nur eine löst. Ich glaube es gibt Fälle (u.a. evt. sogar dieser?) bei dem eine Ungerechtigkeit mehr viele andere Ungerechtigkeiten wieder aufheben/relativieren. Das "Problem" ist es wohl, dies zu "begründen" bzw. "richtig"/"gerecht" zu machen. Bei einem einfachen Rechnen hat mein eine einfache Regel hinter der man sich "verstecken" kann. Das macht es uns Lehrern natürlich einfacher. Wir brauchen nicht so viel Denken und es ist leichter nachzuvollziehen. Insofern finde ich persönlich das "Schweizer Modell" schön "arbeitserleichternd". (Das ist nicht negativ gemeint!)