Eine Datensicherung sollte man eigentlich immer regelmäßig machen. Ganz egal welches System. Selbst unter Linux. Und wie gesagt, dass Ziel von Microsoft ist es nicht plötzlich seine eigenen User auszusperren. Und genau dafür hat Microsoft auch Beta-Tests, um solche Probleme vorher lokalisieren zu können und dann zu überlegen, wie man solche Dinge verhindern kann. Ist eigentlich ein ganz normaler Prozess in der Softwareentwicklung. Ich habe auch schon mal bei meinem Programm es so gemacht, dass zu alte Dateien auf Wunsch automatisch in dem Backupordner gelöscht werden, wenn der Ordner zu voll ist. Wenn ich da aus versehen den falschen Ordner angegeben hätte, dann hätte ich allen Nutzern im schlimmsten Fall das ganze Home-Verzeichnis gelöscht. Ich würde sogar darauf wetten, dass ich, rein technisch, so einen Fehler mutwillig einbauen könnte und "meine" Software von den Linux-Distribution übernommen wird und somit die Daten mutwillig gelöscht würden. Würde ich natürlich nie machen, aber ich behaupte das mal, weil "meine" Software seit Jahren in verschiedenen Linux-Distributionen zu finden ist und wir noch nie ein Feedback zu Fehlern in unserem Quellcode von Linux-Distibutionen bekommen haben. Ich wette, die lesen den Quelltext noch nicht einmal. Die Probieren nur kurz aus ob die Software geht und übernehmen es einfach. Die suchen nicht nach Fehlern.
Canonical kommt in oben verlinkten Artikel auch nicht gut weg. Alle glauben die machen (nur) Open Source, dabei bauen die auch mal eben Closed Source Abhängigkeiten in ihr Betriebssystem ein.
Und das es bei Updates Schwierigkeiten gibt ist auch bei Linux nicht neu. Zum Beispiel hat Ubuntu das BIOS von Rechnern zerschossen:
https://www.linux-magazin.de/news/ubuntu-17-10-zerstoert-bios/
Auch bei Ubuntu haben die z.B. die Server abgeschaltet und persönliche Daten waren dadurch alle weg. (2014 Ubuntu One)
(ok, würde vorher angekündigt. Weiß aber nicht mehr wie lange vorher. Ich glaube 3 Monate waren es).
Wie gesagt. Es gibt bei allen Systemen Vor- und Nachteile.
Ja, den Punkt den du jetzt genannt hast ist in der Tat nicht unkritisch. Ändert aber nichts daran, dass deine (vorherigen) Punkte einseitig berichten.
Auch unter Linux gab es ähnlich Probleme. z.B. mit Raspberry OS. Das updated das EEPROM auch automatisch und dabei ist es auch schon vorgekommen, dass das Booten per USB (oder Netzwerk, ich erinnere mich nicht mehr genau) zerschossen wurde. Glück im Unglück war da, dass noch zum Glück das booten per SD-Card ging (und es daher vielen Nutzern gar nicht aufgefallen war, dass das automatische Update ihr System kritisch zerschossen hatte, weil die meisten Nutzer damals nur per SD-Karte gebootet hatten. Da wären jetzt im schlimmsten Fall nicht die Daten unbrauchbar geworden, aber die Hardware wäre nicht mehr zu benutzen gewesen)