Beiträge von Volker_D

    Allein für die Idee und den Aufwand hätte ich ihm eher den Studienplatz gegeben.

    Wobei in dem Artikel nicht steht, dass er das alles selbst/alleine gebaut hat. Dort steht, dass ihm (mindestens) eine Person geholfen hat. Im "schlimmsten" Fall hat er es nur gekauft und absolut keine Ahnung davon, wie das ganze technisch funktioniert.

    Ich gehöre auch zu dieser aussterbenden Randgruppe und habe fast nie mein Handy mit.

    Ganz alleine bin ich aber nicht. Die DB hat doch beschlossen, dass die Bahnkart nur noch digital verfügbar sein soll und ein Verein (habe leider vergessen welcher; Verbraucherzentrale?) hat sich darüber heftig beschwert, weil es zu viele Menschen ausgrenzt. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, haben sie es jetzt zumindest so eingerichtet, dass man sich dann einen QR-Code selbst ausdrucken kann.

    Dann lass dir doch einfach mal die Statistik der Fehlerstunden an deiner Schule geben. Dann kannst du es überschlagen wie viele Stunden bei euch funktionieren würden.

    Man muss sich dann aber auch bewusst sein, dass man, wenn man hauptsächlich auf die Stunden achtet, dass es dann zu komischen Situationen kommen kann. Z.B. dass ein Lehrer die Klasse kennt oder das Fach unterrichtet und eine Springstunde hat; Der Lehrer dann aber nicht zur Vertretung eingesetzt wird, weil er schon genug Vertretung gemacht hat. Stattdessen muss ein anderer Lehrer länger bleiben oder früher kommen für die Vertretung und dann auch noch zusätzlich weder das Fach unterrichtet noch die Schüler kennt.

    Ja, da häufig die gleichen Lehrer fehlen, kann es vorkommen, dass häufig der gleiche Lehrer Vertretung macht, wenn man lieber auf Fach und Klasse achtet.

    Alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Das es manchmal nur Zufälle gibt ist mir auch klar. In erstem Fall hat es mir der Kollege aber selbst sogar direkt gesagt. Da ist nichts falsch zu verstehen. Ich will das auch gar nicht beurteilen. Muss ich zum Glück auch nicht. Das Problem der Spirale ist mir leider klar. Weiß ich nicht wie man das lösen kann. :(

    Ja. Beides ist mir bewusst. Wie man das Problem gut lösen kann weiß ich nicht. Man kann nur an alle Kollegen appellieren sich kollegial zu verhalten. Das tolle daran ist, wenn man an so einer Schule ist, dann läuft es auch toll. Niedriger Krankenstand im Kollegium, wenige Vertretungen, schönes Arbeitsklima, ....

    Im zweiten Fall kann soetwas schnell eine fatale Spirale auslösen. Gute Frage wie man das rettet und wie man damit umgeht.

    Indem mir die Kollegen das z.B. erzählt haben bzw. ich zufällig die andere Person, mit der sich die kranke Person dann so in seiner "Freizeit" getroffen hat, persönlich kenne und die mir es erzählt hat. Bei anderen fällt es einfach auf, dass die "zufällig" dann krank waren, wenn die eine Arbeit geschrieben hatten und dann diese Arbeit nach dem einen Tag "krank sein" fertig korrigiert zurückgegeben wurde (und das nicht einmal, sondern häufig), ...

    Das hat erstmal nichts mit Lehrermangel zu tun. Selbst bei einer gut/voll besetzen Schule ist das oben aufgemachte Konzept mit 3 Stunden für Vollzeit und 1 Stunde für Teilzeit rechnerisch an einer Schule mit durchschnittlichen Krankenstand überhaupt nicht einzuhalten. Das geht maximal dann, wenn an einer Schule die restlichen Stunden alle durch VR Stunden aufgefangen werden könnten.

    Ich denke an allen Schulen, wo es nur einen durchschnittlich niedrigen Krankenstand gibt, geht es problemlos. An Schulen mit hohem Krankenstand geht es gar nicht. (Es sei denn, mal stellt auf die Massenaufsicht in der Aula, ... um.)

    Ich formuliere es mal aus meiner Sicht: Ich habe mich in knapp 25 Jahre als Vollzeitlehrer 4 mal krank gemeldet. Andere Kollegen sieht man auch nie krank auf dem Vertretungsplan. Wiederum andere Kollegen stehen dafür gefühlt jede Woche auf dem Plan. Wenn man krank ist, dann ist man halt krank. Geht nicht anders. Aber manchmal habe ich den Eindruck (bzw. weiß ich auch), dass Kollegen gar nicht (richtig) krank waren. Daher fände ich es z.B. fairer Kollegen, die häufig "krank" sind auch häufiger Vertretung machen zu lassen; zumindest dann, wenn die nicht ersthaft krank waren.

    Mit allen Randstunden könnte man maximal 33% abfangen (Bei 2 Randstunden an einem 6 Stunden Tag). Reicht immer noch nicht. (Es werden mindestens 50% benötigt bei der wohlwollenden Rechnung. In Wirklichkeit wird wesentlich mehr gebraucht). Es sind aber wie gesagt maximal 33%, weil eher die Hälfte an vielen Schulen realistisch ist, denn Kinder kommen oft mit dem Bus, der nicht zur zweiten Stunde kommen kann bzw. die Kinder bei der Abfahrt noch gar nicht wissen, dass der Unterricht ausfallen würde, weil der Lehrer sich gerade in dem Moment erst krank meldet, in dem das Kind schon im Bus sitzt. Es ist also Aufsicht nötig. Das Konzept funktioniert also maximal teilweise.

    Die Anstellung einer extra Person ist ja in einigen Ländern üblich, liegt aber außerhalb unserer Entscheidungskompetenz. Es sei denn, man entscheidet sich evtl. Stunden aus dem Lehrertopf dafür zu nehmen, aber auch die reichen vom Umfang her bei weitem nicht aus.

    Es gibt auch Lehrer, die die Mehrarbeit gerne machen würden. Ich würde z.B. im Moment (Teilzeit) auch 4 Mehrarbeitsstunden pro Woche locker machen. (Mir ist klar, dass das bei weitem nicht bei allen Teilzeitkräften genau so ist). Im nächsten Jahr bin ich aber wieder Vollzeit. Da würde ich ehrlich gesagt am liebsten keine einzige Mehrarbeitsstunde machen und finde es ein Unding, dass Vollzeitkräft in NRW im Vergleich zu Teilzeitkräften so Nachteilhaft behandelt werden.

    Das ist zwar eine tolle Überlegung, aber sie funktioniert doch gar nicht. Unmöglich.

    Im Jahr 2022 war laut statistischem Bundesamt 6% der Arbeitnehmer krank. (Tendenz steigend und in Berufen der Erziehung bzw. bei vielen Menschenkontakten auf kleinem Raum, auch deutlich höher.)

    Nehmen wir aber mal nur die 6%. (Wie gesagt, der Wert ist bei Lehrern größer. Außerdem Fehlen noch Fortbildungen, Prüfungen, ... und andere Gründe, aus denen Vertretungsunterricht anfällt).

    Dann ist ein Lehrer mit 28 WS schon im Schnitt mehr als 1,5 Stunden pro Woche Krank. Pro Monat also eher um 6 Stunden. Und du machst in deinem Konzept eine Rechnung mit 3 Stunden pro Monat für Vollzeitkräfte. Das geht also nur, wenn in Zukunft die Lehrer sich nur noch halb so oft krank melden.

    Bei Teilzeitkräften gibt es in NRW keine "Bagatellgrenze". Sie werden ab der ersten Stunde anteilmäßig bezahlt.

    Bei Vollzeitkräften gibt es hingegen die Grenze von 4 Stunden und man wird nur für Überstunden bezahlt (Also nur etwas mehr als die Hälfte des Geldes, welches eine Teilzeitkraft bekommt.)

    Hier zeigt sich die Problematik eines Monopolisten. Das Problem hatte MS selbst geschaffen, indem sie alle Zertifikate mit einem automatischen Ablaufdatum versehen hatten - und den Platz in der Datenbank zu klein geplant hatten. Nun dampft die K...

    Wobei ich hier nicht weiß, wie man es anders regeln soll. Einer muss ja die Zertifizierung übernehmen. Ob es jetzt MS ist oder ein Staat ist, sei mal dahin gestellt. Ansonsten kann sich selbst Linux nicht vor solchen Boot Viren schützen.

    Ich denke, dass ich mit Linux in all den Jahren mehr Probleme hatte. Wenn ich daran denke, wie Hardware gar nicht lief oder nur sehr umständlich einzurichten war. Ich erinnere mich, wie ich Mitte der 90er immer den Kernel erst selbst kompiliert hatte, damit alles lief. Drucker und Scanner konnte ich vor ~20 Jahren einfach per Plug and Play bei Windows anschließen und es lief. Unter Linux habe ich es zum Teil erst nach vielen Tagen bzw. gar nicht zum Laufen bekommen.

    Ja, auch da hat Linux viel gelernt. (Wie gesagt: Ich nutze heute hauptsächlich Linux). Aber aus meiner Sicht tun sich Windows und Linux da nichts. Unterschiedliche Nutzer hatten unterschiedlich viel Ärger mit beiden Systemen. In Summe ist es relativ vergleichbar.

    Da hat Microsoft in den letzten Jahren viel gelernt.

    Seit ~10 Jahren nennen die das "Microsoft insider". Dann kommt man eher an neue Versionen und kann schon testen. Das kann grundsätzlich jeder machen. Ich bin nicht in dem Programm, habe aber gelesen, dass es wohl dort 3 Stufen des Betatests gibt. (Also von "nur eine Idee zum testen" bis zu "so soll es mal veröffentlicht werden")

    Eine Datensicherung sollte man eigentlich immer regelmäßig machen. Ganz egal welches System. Selbst unter Linux. Und wie gesagt, dass Ziel von Microsoft ist es nicht plötzlich seine eigenen User auszusperren. Und genau dafür hat Microsoft auch Beta-Tests, um solche Probleme vorher lokalisieren zu können und dann zu überlegen, wie man solche Dinge verhindern kann. Ist eigentlich ein ganz normaler Prozess in der Softwareentwicklung. Ich habe auch schon mal bei meinem Programm es so gemacht, dass zu alte Dateien auf Wunsch automatisch in dem Backupordner gelöscht werden, wenn der Ordner zu voll ist. Wenn ich da aus versehen den falschen Ordner angegeben hätte, dann hätte ich allen Nutzern im schlimmsten Fall das ganze Home-Verzeichnis gelöscht. Ich würde sogar darauf wetten, dass ich, rein technisch, so einen Fehler mutwillig einbauen könnte und "meine" Software von den Linux-Distribution übernommen wird und somit die Daten mutwillig gelöscht würden. Würde ich natürlich nie machen, aber ich behaupte das mal, weil "meine" Software seit Jahren in verschiedenen Linux-Distributionen zu finden ist und wir noch nie ein Feedback zu Fehlern in unserem Quellcode von Linux-Distibutionen bekommen haben. Ich wette, die lesen den Quelltext noch nicht einmal. Die Probieren nur kurz aus ob die Software geht und übernehmen es einfach. Die suchen nicht nach Fehlern.

    Canonical kommt in oben verlinkten Artikel auch nicht gut weg. Alle glauben die machen (nur) Open Source, dabei bauen die auch mal eben Closed Source Abhängigkeiten in ihr Betriebssystem ein.

    Und das es bei Updates Schwierigkeiten gibt ist auch bei Linux nicht neu. Zum Beispiel hat Ubuntu das BIOS von Rechnern zerschossen:

    https://www.linux-magazin.de/news/ubuntu-17-10-zerstoert-bios/

    Auch bei Ubuntu haben die z.B. die Server abgeschaltet und persönliche Daten waren dadurch alle weg. (2014 Ubuntu One)

    (ok, würde vorher angekündigt. Weiß aber nicht mehr wie lange vorher. Ich glaube 3 Monate waren es).

    Wie gesagt. Es gibt bei allen Systemen Vor- und Nachteile.

    Ja, den Punkt den du jetzt genannt hast ist in der Tat nicht unkritisch. Ändert aber nichts daran, dass deine (vorherigen) Punkte einseitig berichten.

    Auch unter Linux gab es ähnlich Probleme. z.B. mit Raspberry OS. Das updated das EEPROM auch automatisch und dabei ist es auch schon vorgekommen, dass das Booten per USB (oder Netzwerk, ich erinnere mich nicht mehr genau) zerschossen wurde. Glück im Unglück war da, dass noch zum Glück das booten per SD-Card ging (und es daher vielen Nutzern gar nicht aufgefallen war, dass das automatische Update ihr System kritisch zerschossen hatte, weil die meisten Nutzer damals nur per SD-Karte gebootet hatten. Da wären jetzt im schlimmsten Fall nicht die Daten unbrauchbar geworden, aber die Hardware wäre nicht mehr zu benutzen gewesen)

    Wäre in etwa übrigens so, als wenn ich dich fragen würde, warum du Ubuntu nutzt (Du hattest mal irgendwo geschrieben, dass du Ubuntu 24.04 LTS nutzt. (Ich nutze (k)ubuntu auch seit langer Zeit)).

    Ubuntu gehört in der Open Source Szene zu den unbeliebten Distributionen.

    Guck z.B. mal auf die Seiten von Michl Franken und anderen Linux-Bloggern. Franken berichtet immer darüber wie man zu Linux wechselt. Ist deutlich pro Linux eingestellt. Trotzdem berichtet er auch kritisch über Ubuntu.

    siehe:

    https://www.michlfranken.de/die-wahrheit-ueber-ubuntu-linux/

    Darfst mal raten, warum es nicht wenige Linux User gibt, die Ubuntu deswegen hassen (wie gesagt, ich nutze (k)ubuntu.)

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