Beiträge von Volker_D

    Was ist dein Ziel?
    Wenn du mehr Geld möchtest kannst du ggf. mit deinem Arbeitgeber verhandeln; gegen ihn Klagen; dir einen Arbeitgeber suchen, der dich besser bezahlt; ...

    Manche Dinge scheinen auf den ersten Blick sehr ungerecht, aber haben manchmal doch einen guten Sinn. Warum muss ein 59 jähriger Lehrer z.B. viel mehr für das gleiche Geld arbeiten als sein 60 jähriger Kollege? Warum muss ein Vollzeitlehrer vollzeit arbeiten um 50% Beihilfe zu bekommen, während ein Teilzeitlehrer nur halb so viel arbeiten muss und auch 50% Beihilfe bekommt? ...
    Das kann man endlos fortsetzen.

    Ja, kenne ich. Die App heißt Excel, LibreOffice Calc, ...
    Denn dort braucht man für die Stunden max 2 Spalten. Aber keine 56. Insgemat sind es 5 Spalten.
    Da kann man sich bei demSchüler über den AUtofilter reinklicken und alle Fehlzeiten eintragen.

    Die Spalten lauten:
    1. Name
    2. Datum
    3. von Stunde
    4. bis Stunde
    5. entschuldigt

    die 6. Spalte lässt du automatisch per Formel auswerten: Wenn Spalte 4 leer ist, dann Wert 1, ansonsten Spalte 4 - Spalte 3 + Wert 1
    Damit hast du in Spalte 6 die Anzahl der Fehlstunden je nach vorliebe automatisch berechnet (du kann dir dann aussuchen, ob du die Stunden einzeln oder am Block eingeben willst.)

    Auf einen weieteren Blatt läßt du die Summe der Stunden pro Schüler bilden um einen perfekten Überblick zu halten.

    Bitte immer daran denken, dass ein "kompatibel mit der neuen Datenschutzordnung" noch lange nicht bedeutet, dass diese Software legal an Schulen eingesetzt werden darf. Die Bundesländer (alle?) haben noch stregere Vorgaben extra für Schulen. Auch diese müssen beachtet werden. In NRW müssen daher zusätzlich noch mindestens die VO-DV I und II beachtet werden.

    Warum 56 Spalten? Dafür reichen doch i.d.R zwei Spalten.

    Eine Spalte für das Datum
    Zweite Spalte für die Stunde und/oder Dauer (Bin mir nicht sicher welches Verfahren besser ist. Normalerweise Dauer; es sei den Schüler schwänzen oft einzele Stunden zwischendurch. Dann evtl. eine Spalte "ganzer Tag" und eine Spalte "Stunde"

    Wenn keine Fehlzeit vorliegt, dann trägt man auch gar nichts ein.

    Die Anzahl der Spalten wird daruch weder größer noch kleiner, egal wie viele Tage die Woche hat und egal wie viele Stunden pro Tag sind.

    Ich würde es vermutlich nicht mit einzelnen Dateien auf dem Desktop machen, sondern alles in ein Blatt schreiben und einen Autofilter in den Kopf setzen.

    Kleiner Nachteil: Man muss den Namen eingeben. Da Tabellenkalkulationsprogramme aber i.d.R. eine Autovervollständigung haben und/oder man einfach den Namen per Maus erweitern kann ist das "Problem" minimal.

    Vorteil: Ich kann dann durch den Autofilter sofort alle fehlenden(unentschuldigten) Zeiten von allen Schülern sehen und muss mich nicht erst durch jede Datei klicken.

    AD-Lehrerin4 (die Antwort vor Karl-Dieter) kam auch erst über zwei Jahre später und da hat sich auch keiner beschwert.
    Richtig wäre es gewesen, wenn wir (Bolzbold und ich) uns aber mal an die Etikette gehalten hätten und beim Thema geblieben wären. Wenn wir über etwas anderes sprechen wollen, dann hätten wir einen neuen Betrag erstellen können/sollen/müssen.

    Natürlich haben Schulbuchverlage eine Macht, aber die halte ich nicht für vergleichbar mit der Macht der Digitalkonzerne.
    Warum?
    a) Die Lehrwerke müssen i.d.R. erst (streng) genehmigt werden. Bei digitalen Medien versucht man das gerade mal erst zaghaft über den Datenschutz, schafft es aber nicht richtig.
    b) Es findet keine so große Kundenbindung für die Einzelperson statt. Ich habe zumindest noch nie gesehen/gehört, dass jemand sich als Erwachsener Arzt, Reifenhändler, ... ein Buch von Klett, Westermann, ... gekauft hat weil es das in der Schule kennengelernt hat. Umgekehrt aber sehr wohl: Arzt, Reifenhändler, ... kaufen sich Windows, Word, ... weil sie es in der Schule kennengelernt haben.
    c) Bei Büchern findet automatische Rückmeldung an den Konzern stattfindet wann man in dem Buch was gelesen hat, ...
    d) Man bei den Buchverlagen nicht seine eigene Dokumente speichert. (Wobei die mit ihren Onlinemedien damit jetzt auch anfangen; ea aber z.Z. (abgesehen vom Lehrer) nicht auf den Erwachsenen übertragen.)
    ...

    Meiner Meinung nach 2 Dinge:

    a) Der schon angedeutete "Gläsener Kunde". Für Schüler (im Gegensatz zu Firmen und Privatpersonen) halte ich dieses Problem ehrlich gesagt gar nicht so groß (abgeshen vom Lebenslauf, der in D, Pk, oder If erstellt wird). Ok, man könnte sehen ob der Schüler immer fleißig seine Hausaufgaben machen. Aber echte "Betriebsgeheimnisse" oder "privaten Dinge" kann man bei gemachten Hausaufgaben und anderen Schulaufgaben nicht sehen. Man kann noch den "Freundeskreis" und das Alter herausfinde, aber das geht per WhatApp, Facebook, YouTube, Snapshat, ... viel einfacher und genauer.

    b) Das größte Problem ist meiner Meinung nach die Kundenbindung. Ein Schüler lernt damit umzugehen und wird im Erwachenenalter eher nicht auf ein besseres/sicheres/... Produkt wechseln, weil er 1.) schon an der Bedienung gewohnt ist und 2.) dort schon einige Daten hinterlegt hat. Auch der Wechsel der Daten auf eine andere Plattform ist dann schwer und hält viele von einen Wechsel ab. Aber als Erwachsener hat man, im Gegensatz zum Schüler, auch noch massiv mit Problem a) zu tun.

    Und das schlimme ist: Die Schulen und Lehrer lassen sich gerne vor den Karren spannen und machen massiv "Werbung" für Office365 und ähnliche Produkte.

    Plickers App: https://www.digitale-schule.net/apps/plickersDie App ist kostenfrei, die QR-Codes, die die SuS hochhalten sind personalisiert, so dass auch ersichtlich ist, wer was geantwortet hat (ggf.Pseudonyme anlegen im Hinblick auf den Datenschutz).

    Sie ist für 5 Fragen kostenfrei (pro Quiz). Ansonsten kostet es ~9$ pro Monat.
    In der neuen c't (Heft 24 - 2019) ist ein Erfahrungsbericht (S.154 bis S.157).

    Auf YouTube-Videos ist aber nicht automatisch Werbung. Ich habe auch Videos auf YouTube hochgeladen (keine Matheaufgaben) und bei denen kann ich die Werbung erst gar nicht einschalten.

    Ob es Sinn macht oder nicht hängt, glaube ich, vom Problem des Schülers ab. War die Erklärung nur zu schnell oder hat er die Erklärung nur vergessen, dann hilft es bestimmt sich das Video (noch einmal) anzugucken. Hat er aber die Erkläung an einer bestimmten Stelle nicht verstanden, dann hilft auch nicht (mehrfaches) gucken; dann muss man sich eine andere Erklärung angucken/holen.

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