Beiträge von FLIXE

    Ich frage mich, wie die Gesellschaft reagieren würde, wenn auch vermehrt jüngere Menschen und vor allem Kinder sterben würden.


    Wären wir da immer noch so gelassen und würden sehenden Auges weiter rennen? Wären 50 zusätzlich verstorbene Kinder pro Tag schlimmer als 300 alte Menschen? Oder wäre das dann eben auch einfach so.


    Für mich ist jeder Mensch gleichwertig. Und natürlich versterben täglich Menschen an Krankheiten oder Altersschwäche, aber man muss doch das Risiko nicht künstlich erhöhen.

    Ich fürchte, dass uns das Thema Corona trotz Impfung noch lange begleiten wird.


    Eine Freundin von mir ist Hausärztin und wurde vor vier Wochen zum zweiten Mal mit Biontech geimpft.


    Nun hat sie sich bei einem Patienten beim Hausbesuch trotzdem mit Corona infiziert. Schnelltest und PCR waren positiv. Sie fühlt sich auch krank und hat Symptome. Allerdings ist es tatsächlich bisher ein leichter Verlauf.

    Auch wir wechseln in der Förderschule nun wochenweise.


    Letztes Jahr haben wir tageweise gewechselt, damit gerade Schüler mit problematischem Arbeitsverhalten regelmäßiger in der Schule sind.


    Nach unzähligen Planungen, die immer wieder in den Müll geworfen werden mussten, ist ein tageweiser Wechsel bei uns organisatorisch nicht mehr leistbar.


    Nun unterrichten wir wochenweise nach normalem Stundenplan.

    Bei uns werden ja die Kinder von einem Testzentrum getestet, dass zu uns in die Schule kommt.


    Wir hatten bisher 3 positive Schnelltests, die leider mit einem positiven PCR-Test bestätigt wurden. Mittlerweile wurde B1.1.7 bestätigt.


    Falsch positive Ergebnisse hatten wir bisher nicht.


    Da alle Fälle innerhalb einer Abteilung sind (wir haben ja alles vom KIGA bis Abitur in einem Haus), ist eine Ansteckung innerhalb der Schule (2 Fälle sind innerhalb einer Klasse) nicht auszuschießen.

    Schüler können sich auch erfolgreich mit Geodreieck oder Bleistift verletzen. Alles schon erlebt... Gut, man könnte sagen, dass ich für den Umgang mit Geodreieck und Bleistift ausgebildet bin.


    Bislang werden meine Schüler von externen Personen in der Schule getestet. Nach den Ferien sollen die Großen es aber auch selbst machen. Ich stehe dem Ganzen aber entspannt gegenüber.

    Falls es für irgendjemanden noch interessant ist.


    Wir haben den Sohn nun testen lassen und ja, MIR hat das Ergebnis die Schuhe ausgezogen, weil er eben nicht schon im Kleinkindalter offensichtlich herausragend war. Ein PR von 99,5 ist es dann aber wohl wirklich.


    Auf eigenen Wunsch erlaube ich ihm nun das Springen in die 5. Klasse. Er war sehr erleichtert, freut sich riesig und braucht jetzt einen Rucksack 😉 nach eigener Aussage.


    Gemeinsam mit verschiedenen beteiligten Personen, der Schulpsychologin und einer Beratungslehrerin wird nun gerade eine Art Konzept erarbeitet, wie sein schulischer Weg weitergehen kann und auch was außerschulisch wichtig für ihn ist.


    Wir hoffen sehr, dass das JETZT der richtige Weg für ihn ist. Und ja, die sozial-emotionale Entwicklung wird schwierig werden. Darüber sind wir uns im Klaren. Aber ein Verbleib in der Grundschule ist auf Grund der willentlich fehlenden Differenzierung seitens der GS absolut keine Option. Vorgestern musste er den Diktattest noch einmal komplett nachspuren, obwohl er nur einen halben Fehler hatte. Das Argument der Lehrerin war, alle müssten das Gleiche machen...


    Ab Klasse 7 steht dann auch das örtliche Hochbegabtengymnasium noch als Option zur Debatte. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich habe immer noch Magengrummeln, aber man hat mir mehrfach empfohlen, ihn ziehen zu lassen, mutig mit ihm zu sein und ihm etwas zuzutrauen. Und am wichtigsten - er selbst will es unbedingt.


    Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln. Der Test hat gezeigt, dass er dem absoluten Klischee-Hochbegabten entspricht. Höchstbegabung im mathematischen und sprachlichen Bereich - normale bis leicht überdurchschnittliche Begabung in den sozialen Testteilen.


    Fazit: Er kann sich manchmal nicht benehmen und ist hochbegabt 🤣.

    Ist die Grundschule in NRW? Dann ist das (leider) nicht erlaubt.

    Aufgrund welcher Aussage in der Coronabetreuungsverordnung dürfen denn solche Eltern in die Schule?

    Die Grundschule ist in BW. Weißt du, das ist eine Dorfgrundschule mit 75 Kindern und 6 Lehrern.


    Ich glaube, der Schulleiter hat da einfach pragmatisch entschieden. Zudem sind die beteiligten Eltern geimpft (zumindest die, die ich kenne) und testen sich wahrscheinlich auch regelmäßig selbst, da sie in Praxen, Altenheimen und Krankenhäusern arbeiten.


    Natürlich ist das alles nicht optimal! Aber ich als Mama bin sehr froh, dass sich mein 8-jähriges Kind nicht selbst testen muss, sondern ordentlich von medizinischem Fachpersonal getestet wird. Zudem wurden die Eltern aufgeklärt, wer testet und es ist freiwillig. Wer das nicht will, kann sein Kind alleine zu Hause testen.

    In der Grundschule bei meinem Sohn wurde auch gestern zum ersten Mal mit dem Popeltest getestet.


    2/3 der Schüler haben sich testen lassen.


    ABER - durchgeführt wurde das ehrenamtlich von Eltern mit medizinischen Berufen und entsprechender Schutzausstattung. Testwillige Kinder haben zu einer vereinbarten Uhrzeit das Klassenzimmer verlassen und sind in ein “Testzimmer” gegangen. Dort wurden sie getestet und mussten dann vor dem Raum mit Maske und Abstand eine Viertelstunde warten. Danach konnten sie direkt ins Klassenzimmer zurück (bei negativem Test).


    Laut Erzählung hätte es super funktioniert und es wäre auch gar nicht so schlimm gewesen. Mit 8 Jahren könnte man das schon gut aushalten 😂.


    Schade, dass es hier wieder nur über engagierte Eltern geht... Aber trotzdem toll für die Kinder dieser Schule.

    In meiner eigenen Schule (Förderschule Hören, daher immer Unterricht ohne Masken) gab es heute den ersten Massentest.

    Bislang wurden nur Lehrer und Schüler Ü18 zweimal wöchentlich getestet, da die Testpersonen kein medizinisches Fachpersonal sind und nur angelernt wurden. Das Testen war und ist weiterhin freiwillig. Grundschüler haben den Spuck-Schnelltest gemacht. Bei den großen wurde heute noch der tiefe Nasenabstrich gemacht.

    Schüler U18 werden von einem Testzentrum in der Schule vor und in der ersten Stunde von medizinischem Fachpersonal getestet.

    Gefunden wurde ein positiver Grundschüler. Der wurde gleich in unser Isolierzimmer gebracht (leeres Besprechungszimmer mit Sofa). Wie er beaufsichtigt wurde, weiß ich leider nicht, da ich momentan nur im HS-Zweig eingesetzt bin. Nach Information der Eltern haben die ihn direkt abgeholt und es wurde beim Kinderarzt sofort ein PCR-Test durchgeführt. Die Eltern haben sehr verständnisvoll reagiert. Bis zum Ergebnis bleiben alle Kinder und Lehrer, die Kontakt hatten, zu Hause.

    Je nach Ergebnis wird dann das weitere Vorgehen mitgeteilt.


    Ich muss sagen, dass ich dieses Vorgehen von meiner Schule sehr gut und beruhigend finde. So kann ich mir auch eine Teilöffnung der Schule vorstellen.


    P.S.: Für die Kosten kommt hier der private Träger derzeit komplett alleine auf. An den staatlichen Schulen in der Kleinstadt läuft es wesentlich schlechter.

    Ich muss Lehrer BW recht geben.


    Auch ich fand sie bis Corona ganz ok. Nicht gut, aber ok. Wirklich gute Kultusminister habe ich allerdings auch noch nirgendwo erlebt... Und bis zum Beginn von Corona hätte ich auch die CDU mit Eisenmann gewählt.


    Während dem ganzen letzten Jahr sind mir allerdings vor allem ihre Art, ihr Ton, ihr herablassender Umgang und ihre Entscheidungen sehr sehr sauer aufgestoßen.


    Sowohl als Mutter eines Grundschulkindes wie auch als Lehrerin habe ich ihre Art als sehr arrogant empfunden. Weder mich selbst noch mein Kind wurden in der Schule geschützt. Konzepte gab es keine, Schuldzuweisungen dagegen oft. Da half auch ihr warmer, handgeschriebener Gruß nicht mehr.


    Es gab viele Ideen und Konzepte, die alle aus Kostengründen in den Wind geschossen wurden. Und zum Dank gabs immer nen A***tritt hinterher.


    Dass sie sich jetzt seit der verlorenen Wahl quasi versteckt, macht es nicht besser.

    Ich möchte hier mal ein riesengroßes Dankeschön an den Träger meiner Schule sagen sowie an den Förderverein der GS meines Sohnes!


    Ich arbeite ja an einer privaten Förderschule eines katholischen Trägers in BW. Da die Bereitstellung und Finanzierung der Tests in BW nach wie vor in vielen Kreisen noch nicht geklärt ist, nehmen die Schulleiter die Sache nun selbst in die Hand.


    Mein Träger bezahlt ein privates Testzentrum dafür, dass alle unsere 300 Schüler ab Mittwoch 2 mal pro Woche getestet werden dürfen, wenn die Einwilligung der Eltern vorliegt. Durchgeführt werden die Tests ausschließlich von medizinischem Personal mit Erfahrung in der Testung.

    Zudem hatte der Träger bereits im Dezember 500 normale Schnelltests gekauft und zwei Kollegen medizinisch geschult. Daher werden bei uns bereits seit der Öffnung nach den Faschingsferien die Lehrer ebenfalls 2 mal pro Woche getestet. Auch das ist bisher freiwillig.


    Bei meinem Sohn hat nun der Förderverein die Sache zunächst in die Hand genommen. Auch hier (staatliche Dorf-Grundschule) werden die Kinder mit Einverständnis ab Mittwoch 2 mal pro Woche getestet. Für die Finanzierung kommt nun zunächst der Förderverein auf, der aber auf eine Kostenerstattung hofft. Durchgeführt werden die Tests von medizinisch geschulten Eltern (Arzthelfer, Kranken- und Altenpfleger, Ärzte).


    Bei allem gerechtfertigten Beschweren freue ich mich sehr über das Engagement meines Trägers und des Schulleiters meines Sohnes!


    In BW gilt ja, dass sich die Eltern bis zu den Osterferien selbst um das Testen ihrer Kinder (Hausärzte, Apotheken usw.) kümmern sollen. Nach den Osterferien plant man dann etwas an den Schulen... und die Inzidenz bei uns steigt täglich. Schön ist auch, dass wir Schüler aus einem angrenzenden Kreis mit einer Inzidenz von über 200 haben. Ich bin sehr sehr froh, dass bei uns getestet wird!

    Und wie genau? Einer läuft mit einem Sackerl durchs Haus und die Kinder schieben dann die Röhrchen, feuchten Testkits, nassen Wattestäbchen mit dem Armen in die Tüten?


    Ich kann es mir echt gerade nicht halbwegs hygienisch vorstellen :ka:

    Die Verantwortung hierfür tragen natürlich die faulen Lehrer!!! 😤

    Hier Infos aus erster Hand.


    Ich, 36 leicht moppelig aber nicht übergewichtig und ansonsten gesundheitlich fit, wurde mit Astrazeneca geimpft und hatte keinerlei nennenswerte Nebenwirkungen.


    Ich hatte leichte Schmerzen an der Einstichstelle, wie bei einem blauen Fleck, für ein paar Tage. Außerdem hatte ich einen großflächigeren Juckreiz. Da bin ich mir aber nach wie vor nicht sicher, ob das nur eine Einbildung war, weil ich die ganze Zeit auf Nebenwirkungen gewartet hatte.

    Ich sehe da das Vertrauensverhältnis auch beschädigt, plädiere aber wenn dann eher für die 2. Maßnahme als durchaus angemessene Ordnungsmaßnahme. Was können die anderen Schüler für das Fehlverhalten des Mitschülers? Gegen diesen würde ich persönlich bei entsprechendem Lebensalter noch mindestens einen Unterlassungsanspruch durchsetzen wollen. Das tut finanziell etwas weh und ist nicht von der Gefahr einer konsequenzenlosen Verfahrenseinstellung begleitet.

    Da hast du absolut Recht.


    Ich möchte jedoch, dass dieses Verbot von der Schulleitung ausgesprochen wird und nicht von mir selbst. Da die Eltern hier keinerlei Einsicht und Problembewusstsein zeigen, schwärzen die mich am Ende noch an. Nein danke!


    Es war noch eine weitere Schülerin beteiligt. Diese hat unter Tränen zu Hause gebeichtet. Es gab ein konstruktives Gespräch mit den Eltern und entsprechende Konsequenzen zu Hause. Hier sehe ich keine Wiederholungsgefahr. Bei obigem Schüler jedoch durchaus.


    Für einen Unterlassungsanspruch reicht das Lebensalter leider noch nicht aus.

    So wir haben den nächsten Fall von abfotografierten und abgefilmten Lehrern die in TikTok und im What‘sApp-Status von einem Schüler veröffentlicht wurden.


    Seine Eltern sehen das als Versehen an. Die Dateien hätten sie gelöscht und damit sei ja jetzt alles in Ordnung...


    Da man in einer Hörgeschädigtenschule aber als Lehrer nicht ohne Kamerabild unterrichten kann, werde ich mit sofortiger Wirkung in dieser Klasse keinen Videounterricht mehr anbieten. Alternativ würde ich es machen, wenn besagter Schüler von der Schulleitung vom Videounterricht ausgeschlossen würde.

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