Was macht man bei bisexuellen Sportlehrkräften? Die können erst gar kein Sportlehrer werden, weil sie ja alle angrabschen könnten ...
Die Sexualität dürfte man auch gar nicht abfragen, denn da würde ja wieder die Gefahr der Diskriminierung bestehen, die laut GG verboten ist.
EBEN!
Ich wüsste nicht, weshalb ein Sportlehrer nicht einem Mädchen Hilfestellung geben sollte, es sei denn man will mit der Gefahr sexueller Übergriffigkeit argumentieren. Diese wiederum hängt aber nicht vom biologischen Geschlecht der Lehrkraft ab (1), WENN dann hängt sie von der sexuellen Gesinnung ab. Also müsste man die Lehrkräfte wenn überhaupt nach sexueller Orientierung zuordnen (nein, das fordere ich nicht! Daher der
-Smiley, dein
ist ebenso passend!) oder aber eben diesen Quatsch der geschlechtsspezifischen Zuordnung der Sportlehrkraft aufgeben (meine Position!).
Wer das nicht tut zementiert Heterosexualität als Norm von der es (unter Lehrern) keine Abweichungen gibt oder ist - wie gesagt - total sexistisch. Beides sollten wir im Schulsystem (ich möchte ergänzen: des 21. Jahrhunderts!) doch bitte nicht fördern.
(1) wer das nicht anerkennt ist meiner Ansicht nach höchst sexistisch, weil er allen Menschen eines biologischen Geschlechts aufgrund dieses biologischen Geschlechts bestimmte Verhaltensweisen zuspricht, die das andere Geschlecht nicht aufweist.