Zuerst dachte ich "was gibt es da zu überlegen? An der Refschule bleiben, da weiß sie, dass alles stimmt (Schüler, Kollegen, Fachinhalte, ...).
Aber: Auf die Zusage, dass man eine Stelle ausschreiben werde, die für sie gemacht sei, würde ich mich nach meinen Erfahrungen nicht verlassen. Ich habe zwei Freundinnen, denen beiden schon mehrfach (!) feste Stellen versprochen wurden. Beide schieben nun seit 2 Jahren Vertretung, wechseln (halb-) jährlich die Schulen, immer verbunden mit dem Hoffen und Bangen auf eine neue Stelle in angemessenem Umkreis des Wohnortes und immer mit dem Hoffen und Bangen, irgendwann eine feste Stelle zu ergattern. In der Bewebungsphase wurde beiden immer wieder versprochen, dass sie für ihre Kombination zum Halb- oder zum nächsten Schuljahr dann ganz sicher eine feste Stelle ausschreiben. Sind sie dann einmal da ist von festen Stellen plötzlich keine Rede mehr, die Vertretungsstelle zu verlängern wurde beiden hingegen wiederholt angeboten.
Wenn ich mir anschaue, dass sie immer wieder von neuem hoffen und bangen müssen und für weniger Geld arbeiten als ich, die ich das Glück hatte sofort eine feste Stelle zu bekommen, würde ich jedem raten, keine feste Stelle abzulehnen. Auf das Wort von Schulleitern ist kein Verlass - gerade dann nicht, wenn ihre Kombi tatsächlich nicht benötigt wird.
Also mein Rat: Sie sollte die feste Stelle annehmen, die ihr angeboten wird!