Bei Noten ist es generell einfacher. Da ist es ja eher die große Arbeit die Noten zu ermitteln (durch Klassenarbeiten, Notizen der mündlichen Mitarbeit etc), das Schreiben der Zeugnisse beschränkt sich dann ja auf das simple Eintragen der Noten ins Zeugnis.
Zumindest bei uns an der Grundschule sieht das etwas anders aus, da wir Verbalbeurteilungen schreiben (Fließtext, 2 Din A4 Seiten pro Kind). Da ist das Erstellen und Nachsehen von Klassenarbeiten nicht so aufwendig, das Zeugnisschreiben und Zusammenfügen der unterschiedlichsten Notizen und formulieren dann eher. Und das ist richtig Zeitaufwand. Da gehen bei mir locker zwei komplette Wochenenden fürs Formulieren drauf. Und das ist leider auch Arbeit, die nicht einfach jemandem übergeben werden könnte, selbst wenn wir irgendwelche Ergebnisse von LZK o.ä. in der Schule zugänglich für andere Kollegen verwahren würden.
Dementsprechend gibt es bei uns sowas auch nicht, dass “Ergebnisse“ irgendwo eingetragen werden müssten. Ich selbst mache mir recht ausführliche Notizen zu jedem Lernbereich für jeden Elternsprechtag und diese Datei wäre so ziemlich das einzige, das man jemandem übergeben könnte. Trotzdem wäre es für eine Vertretung schwierig. Aber ich bin mir sicher, dass das längst nicht jeder bei mir in der Schule so handhabt.
@Schmeili, solche Notizen müsstest du ja zumindest von den Vertretungen bekommen, um überhaupt was schreiben zu können. Gib wirklich lieber deine Notizen ab und lass die letzte Vetretung schreiben oder ist die schon nicht mehr an eurer Schule? Denn sonst zieht sich das ja ewig, denn wer wird dann bei Elternfragen und Unzufriedenheit wohl bemüht? Du, wenn du geschrieben hast.