Viele hilfreiche Tipps hast du ja schon bekommen.
Falls du über Konsequenzen nachdenkst, würde ich auch möglichst immer etwas wählen, das mit dem Vergehen zu tun hat.
Aber erstmal würde ich es auch eher über Lob probieren.
Den Zeiträuber aus dem zaubereinmaleins nutze ich auch. Immer freitags haben wir eine Stunde als Spielestunde/Freiarbeit reserviert. Ich habe in der Klasse ein Pappuhr, wo ich montags den Zeiger auf 45 Min stelle. Immer, wenn ich länger als nötig warten muss, weil zu viele Kinder quatschen oder trödeln werden Minuten von der Spielezeit abgezogen.
Nochmal zu den Parallelklassen: Bei den meisten KIndern dauert es, bis sie in der Schule richtig angekommen sind. Bei mir fragen einzelne Erstis zwischendurch noch, ob sie denn jetzt raus spielen gehen können; sie haben ja schließlich schon so viel gearbeitet
oder sagen mir, sie können jetzt nicht mehr, das war so anstrengend. Sie wollen jetzt xy machen.
Die KInder sind verschieden und oft ist es so, dass die Kinder am Anfang erstmal ruhiger und zurückhaltender sind und dann, wenn sie aufgetaut sind, also etwa erst nach den Herbstferien, eher aufdrehen bzw. Grenzen austesten. Bei manchen Klassen ist es aber auch andersherum: Meine Kollegin hatte letztes Jahr Erstis, die mit "Krawumm" in der Schule angekommen sind und bei denen es sich im Laufe des ersten SChuljahres aber sehr gebessert hat. Nun ist es eine recht ruhige Klasse. Sowas ist eher selten, dass in einer Klasse die Kinder direkt so "loslegen", aber es kommt auch vor.
Bei den anderen Klassen ist es auch nicht gesagt, dass sie so leise und zurückhaltend bleiben. Warte mal die nächsten Wochen/Monate ab.